Real-Utopia-Motto u Polit-Programm2016

Methoden und Grundlagen der Schenkerbewegung
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oeff oeff
Fleißmeise
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Real-Utopia-Motto u Polit-Programm2016

#1 Beitragvon oeff oeff » Mi 17. Feb 2016, 15:46

<<Real-Utopia-Motto und Polit-Programm2016>>

Das Motto des „Real-Utopia“-Projekts (real-utopia.de) für 2016
– auch als Antwort auf die Frage: Wie können wir ATTRAKTIVE ANGEBOTE FÜR DIE LOKALE POLITIK anbieten (z.B. für Visionen des Oberbürgermeisters, siehe Zitate-Sammlung im Text)?...

In einem Satz:
Nur durch echte ('globalisierende') Verantwortungs-Reife der Menschen (d.h. 'Verantwortungs-Globalisierung' gemäß dem „principled level“ von Lawrence Kohlberg) und echte Demokratie-Öffnung (d.h. offene Wahl-Horizonte bzw. 'Alternativen-Übersichten' gemäß „Beutelsbacher Konsens“) und durch Schaffung von bestmöglichen Organisations-Zentralen für die wichtigsten gesellschaftlichen Anliegen (d.h. „Nachhaltigkeits-“ und „Friedens-Agenturen“ etc., zumindest neben(!) den bereits existierenden „Arbeits-Agenturen“, „Kriegs-Ministerien“ etc.) ------ können wichtigste Ziele wie „ganzheitliche (d.h. auch psychische und soziale) Nachhaltigkeit“, „rationale Diskurs-Kultur“ (Habermas etc.), „offene Gesellschaft“ (Popper etc.), „soziale Städte“ ('wachsende Nachbarschaften' etc.), „integrierter Klimaschutz“ („ganzheitliche Permakultur“,„Erd-Charta“ etc.) ausreichend erreichbar werden...

Lasst uns neben dem 'alltäglichen Pflästerchen-Kleben auf Problem-Symptome' zumindest in einem gewissen (zunehmenden?) Anteil auch für solche Grundlagen- bzw. Wurzel-Arbeit möglichst gut zusammen-arbeiten, damit nicht aus der Zukunft entsetzt gefragt wird: Warum habt ihr dafür nicht nach Kräften kooperiert?... ((Auch Mehrheiten oder mehrheitlich gewählte Vertreter sind ja nicht 'per se, einfach wegen der Mehrheit', im Recht, wenn sie z.B. illegitime Kriege, Natur-Zerstörungen, Willkür-Diskriminierung usw. beschließen bzw. weiter mitmachen; – die Wahrheit und argumentativ begründete Verantwortlichkeit sollte doch wohl für alle an oberster Stelle stehen... Gerade wenn wir durch Demokratie-Entwicklung dahin finden möchten...))


Etwas ausführlicher:
Wir möchten u.a. auch dem aktuellen 'Polit-Geschäft' zuarbeiten, indem wir allgemein anerkannte Kern-Anliegen bedienen (- Themen, die uns eigentlich alle bedrängen, wie Nachhaltigkeit, Frieden, Schutz von Menschen-Rechten, funktionierende Toleranz-Kultur usw... -) ---- einschließlich innovativer Vorschläge, soweit sie argumentative Notwendigkeit vorweisen können...
Die Entwicklungs-Psychologie weist auf die massive Gefahr hin, dass Menschen eigentlich keine aufs Ganze schauende Reflexion, Argumentations-Prüfung und Verantwortlichkeit WOLLEN! (Siehe die Seltenheit von „postconventional or principled level“ gemäß Lawrence Kohlberg...)
Es ist aber wohl allen klar, dass ohne so ein ganzheitliches bzw. globales (Verantwortungs-)Bewusstsein bei den Menschen an der Basis, 'den Wählern', keine ausreichend verantwortlichen Politiker gewählt werden können (sofern solche äußerst seltenen verantwortlichen Menschen überhaupt als Kandidaten zur Wahl stehen können), und alle anderen Verantwortungs-Projekte auch nicht ausreichend gelingen können, d.h. nicht ausreichend für verantwortliche Wirtschafts-Unternehmen gearbeitet werden kann, und nicht ausreichend Umwelt und Klima geschützt werden kann, CO2-Verbrauch reduziert werden kann usw. usf...
Eine verantwortliche Entwicklung für die Welt wird nicht ohne unser Verstehen und Wollen auf uns 'drauf fallen' wie der Regen, sondern muss ausreichend verstanden, gewollt und erarbeitet werden! Technische Entwicklungen usw. können hilfreich sein, aber sie können den guten Willen nicht ersetzen! Was zur Förderung des 'guten Willens' getan werden kann, sollte doch wohl (- zumindest zusätzlich! -) getan werden, oder nicht?...
Wir laden zu gemeinsamem Anpacken für diese grundlegendsten Verantwortungs-Wurzeln ein: vor allem durch eine Bildung, die – wie schon angesprochen – a) gezielt aufgeklärtes Denken und Verantwortungs-Reife gemäß „principled level“ von Kohlberg zum Inhalt nimmt..., b) Demokratie prinzipiell im Sinne des „Beutelsbacher Konsenses“ öffnet... – und c) bereit ist, dann auch alle anderen argumentativ bestbegründbaren Schlussfolgerungen zuzulassen...
Es ist leider überhaupt nicht 'selbstverständlich' in unserer gegenwärtigen Welt, dass sich das argumentativ Bestbegründbare durchsetzt – statt Macht-, Geld- und Konsum-Interessen etc. … Wir müssen vor allem diese 'Grund-Weichenstellung' erarbeiten, damit alles andere im nötigsten Maße gelingen kann, statt immer wieder zu sehr 'weg zu rutschen'...


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EINE ZITATE-SAMMLUNG
– welche aus unserer Sicht erkennbar werden lassen kann, wie 'nah' eigentlich unsere Ziel-Vorstellungen mit öffentlich bekundeten Ziel-Vorstellungen von Politikern sind, gerade was grundlegende 'Werte-Ausrichtung' bzw. 'Visionen' angeht:
Da 'trifft sich' unser Kern-Angebot [– welches wir z.B. gegenüber dem Marburger Bürgermeister Kahle bei einem Besuch von ihm auf unserer „Real-Utopia“-Wiese 2015 so ausdrückten: „Wir sehen als Schlüssel 'Argumente-statt-Fäuste'-Kultur... Wenn wir Entscheidungen darauf bauen, statt daran vorbei (und den Blick ganzheitlich öffnen, sozial-ökologisch), dann glauben wir an gute Ergebnisse... Gern strengst wissenschaftlich geprüft... Wir sind offenst...“ -] mit immer wiederkehrenden Aussagen, z.B. bei Angela Merkel, dass eine Kultur anzustreben ist, wo „die Stärke des Rechts an die Stelle des 'Rechts des Stärkeren' tritt...“... – und mit vielen anderen in solche Richtung gehenden Aussagen wie den Folgenden von den Marburger Oberbürgermeistern:

Quellen der folgenden Zitate:

(1) https://www.marburg.de/portal/meldungen ... =900000004
aufgerufen am 13.2.2016 um 12:45 Uhr

(2) http://www.op-marburg.de/Lokales/Marbur ... -und-OePNV
aufgerufen am 27.1.2016 um 11:56 Uhr

(3) https://www.marburg.de/portal/meldungen ... =900000004
aufgerufen am 27.1.2016 um 12:04 Uhr

(4) http://www.op-marburg.de/Lokales/Marbur ... Kandidaten
aufgerufen am 27.1.2016 um 11:48 Uhr

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In der „Neujahrsrede von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies ... stellte er fünf Leitbegriffe ... ins Zentrum und brachte sie in Zusammenhang mit unterschiedlichen Herausforderungen für die Zukunft der Stadt: "Mit Gerechtigkeit, Respekt, Rücksicht, Besonnenheit und Beteiligung die Zukunft unserer Stadt gestalten."

[Bzgl. Bildung bzw. Bildungs-Gerechtigkeit erklärte er u.a.:]
„Die Anzahl der Dinge, die zu wissen für den Menschen wichtig und deren Kenntnis zu seinem Glück notwendig ist, ist vielleicht sehr gering, aber so gering sie auch sein mag, sie ist ein Gut, das ihm gehört, das er wo er es antrifft, ein Recht hat einzufordern.“ Bildungserfolg sei Bringschuld der Erwachsenen, übersetzte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies dieses Rousseau-Zitat in die Gegenwart.
Jeder Mensch habe das Recht, die Bildung zu erhalten, die er oder sie benötige, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Jedes Kind habe ein Recht auf die bestmöglichste Förderung seiner geistigen, emotionalen, musischen und körperlichen Fähigkeiten. „Bildungsgerechtigkeit ist die zentrale Voraussetzung für gleiche Lebenschancen und soziale Gerechtigkeit“, machte Spies deutlich. Dazu könne die Stadt auf zwei Wegen beitragen: in der außerschulischen Bildungsarbeit und mit dem Rahmen, in dem Schule stattfinde …(1)
Für [solche] Bildungsgerechtigkeit will sich das Marburger Stadtoberhaupt [u.a.] mit dem Bildungsbauprogramm "BiBaP" einsetzen und in den kommenden fünf Jahren verlässlich und planbar rund 30 Millionen Euro … an Marburgs Schulen investieren.(1) [Und es sei auch zu prüfen, inwiefern] Investitionsprogramme in Bildung „über die Schulen hinaus“ notwendig seien.(2)
[Und wenn man in den Aussagen von Oberbürgermeister Spies nach möglichen Inhalten für solche 'Bildung als menschliches Grund-Recht und Basis sozialer Gerechtigkeit' schaut (- wir nennen es gern: „Das wichtigste Teilen ist das Teilen der Entscheidungen, bzw. der Entscheidungs-Fähigkeit!“ -), hakt die Aufmerksamkeit wohl vor allem bei Folgendem ein:]
Wer eine gute Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erreichen möchte, der müsse vor allem eines, gut zuhören. „Ich wünsche mir in der Stadt der ältesten protestantischen Universität der Welt einen Umgang des rationalen Diskurses. Wie Habermas es nennt: ein Umgang, der beherrscht wird vom ,zwanglosen Zwang des besseren Arguments und dem Ziel der kooperativen Wahrheitssuche‘“, richtete sich der Oberbürgermeister an alle ...(1)
Als neuer OB wolle er „gemeinsam mit dem Parlament, den politischen Institutionen und den Bürgern einen offenen Diskurs im Stil einer leidenschaftlichen Vernunft führen“.(2)
Die Offenheit und Diskussionsbereitschaft der Stadt sei ein Grund gewesen, sich für das Amt zu bewerben. „Lassen sie uns gemeinsam mit den besten und stärksten Argumenten arbeiten“, sagte er an die Stadtverordneten gewandt.(3)
Im Zusammenhang mit den Menschen, die in der Universitätsstadt Zuflucht gesucht haben [wie die aktuellen Asyl-Suchenden, d.h. politisch Verfolgten...], sagte der Oberbürgermeister: „Wir Marburgerinnen und Marburger stehen für die Vielfalt der Pluralität der Lebensentwürfe, für eine weltoffene Gesellschaft, die sich gegen Ausgrenzung richtet. Nur wenn wir einander mit Offenheit, Freundlichkeit und mit Respekt begegnen, kann Zusammenleben gelingen.“ Ganz besonders dankte er den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen. Aus der Willkommenskultur müsse jetzt eine Bleibekultur werden...(1)
… „Ich möchte, dass hier alle gut miteinander leben, Arme und Reiche, Junge und Alte, Kulturen und Religionen...“ ...(1)
[Und die besonders auf den Straßen-Verkehr bezogene folgende Aussage gilt wohl auch im allgemeineren Sinne:] Beim Thema Mobilität und Verkehr erinnerte Oberbürgermeister Spies an Rücksichtnahme. In einer kleinen, engen, mittelalterlichen Stadt gehe es nicht um Ideologie, um das Rechthaben oder schneller Sein. „Verkehr kann in Marburg nur gelingen, wenn wir bereit sind, Rücksicht zu üben und aufeinander einzugehen“, machte Spies klar …(1)
[Und den Anspruch an die politischen Volks-Vertreter, dass sie Politik für alle machen sollen, drückte Thomas Spies an einer Stelle auch so aus:] „Zur Kommunalwahl am 6. März rief der Oberbürgermeister auf, wählen zu gehen: „Was auch immer Sie tun, gehen Sie hin. Wen auch immer Sie wählen, tun Sie es und tragen Sie zur Legitimation der Gremien teil, die besonnen und überlegt, respektvoll und mit Rücksicht auf alle Belange aller Bürgerinnen und Bürger den Rahmen für ein gutes, gerechtes und freundliches Miteinander in unserer Stadt setzen müssen ...“(1) [Offenlassend, inwiefern derzeit die politischen Ämter und Strukturen solche Legitimation (und Begründung dafür) aufweisen und es daher sinnvoll ist, wählen zu gehen – jedenfalls ist auf schöne Weise ein Kriterium für solche Legitimation, nämlich Politik in Verantwortung für alle zu machen, zum Ausdruck gebracht...]
[An diese Stelle passt auch, was der vorhergehende Oberbürgermeister Egon Vaupel] zu seinem Abschied ... noch [als] einen emotionalen Appell an seine Kollegen in der Politik und auch die Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt richtete: „Achten Sie darauf, dass es keine Diskriminierung in der Gesellschaft gibt. Leben sie die Leidenschaft für eine solidarische und gerechte Welt!“(3)
[Bei seiner Verabschiedung bekam Vaupel manche lobenden Worte in dieser Richtung:]
Vaupel habe sich immer als Oberbürgermeister aller Menschen, die in dieser Stadt leben, verstanden. Seine Entscheidung, Holzhäuser für die Flüchtlinge errichten zu lassen, obwohl noch nicht alle Genehmigungen vorlagen, nannte Henning Köster von der Marburger Linken „Zivilcourage im Amt“. Ein tolerantes Klima sei nie ein Lippenbekenntnis gewesen, sondern eine Herzenssache... … Steffen Rink, Fraktionsvorsitzender der SPD sagte, die Arbeit sei für Vaupel nie Routine gewesen. Er habe den scheidenden Oberbürgermeister als jemanden erlebt, der als Mensch erkennbar geblieben sei, als politischer Mensch. „Es ging ihm nicht um Theater, es ging ihm um die Sache.“ Rink betonte auch Vaupels Eintreten für Globalität und Vielfalt und dass es ihm ein Anliegen gewesen sei, Flagge zu zeigen gegen rechtes und extremistisches Gedankengut. „Vieles, was uns in der Willkommenskultur auszeichnet, wäre so nicht gekommen, wenn Egon Vaupel nicht gesagt hätte: Ich will das so.“ Wieland Stötzel von der CDU-Fraktion lobte Vaupels große Sachkenntnis, Fleiß und Engagement. Bei allen Differenzen habe er ihn persönlich als Oberbürgermeister sehr geschätzt. „Sie haben immer das Ganze im Blick gehabt“.(3)

[Das bisher Angesprochene betrifft aus unserer Sicht die entscheidenden Weichen-Stellungen...
Es seien aber auch noch ein paar Zitate und Kommentare zu anderen, etwas untergeordneten Aspekten angeführt:]
Zur Gerechtigkeit gehöre auch Wohnen, oder die Frage: wer darf in die Stadt, wer soll im Herzen der Stadt wohnen können? Alle hätten das gleiche Recht, in den zentralen Teilen der Stadt leben zu können. Und gerade ärmere Menschen müssten das auch, stärker angewiesen auf den öffentlichen Transport. Daher sei ein maßvoller Ausbau wichtig, um auch für Menschen mit niedrigem Einkommen, für Studierende sowie für Familien bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, so Spies weiter. „Ich möchte, dass hier alle gut miteinander leben, Arme und Reiche, Junge und Alte, Kulturen und Religionen. Das setzt voraus, dass auch wirklich alle beieinander wohnen“, hob der Oberbürgermeister hervor. Deshalb sei es richtig, dass in der Nordstadt wie in einem Teil des Vitos-Geländes nicht nur sozialer Wohnungsbau, sondern auch Mittelschichtwohnungen entstehen, verdeutlichte Spies.(1)
[In die andere Richtung, ganz 'nach unten' (oder besser gesagt 'nach vorn' ;-) ) schauend, könnte man vielleicht ableiten, dass auch ein gewisser, zumindest minimaler Spielraum gegeben sein sollte, wo sehr alternative Wohn- und Lebens-Formen experimentiert werden können, wie unsere 'Experimente ganzheitlichen Lebens (und Wohnens)': z.B. im Rahmen des „Real-Utopia“-Projektes, „Hannes Wohnzimmer“, „Kultur-Werkstatt“, „Nachbarschaft Deckenbach“ usw. … - Tatsächlich scheint OB Spies auch in diese Richtung eine gewisse Aufgeschlossenheit aufbringen zu wollen, wenn es an einer Stelle auch heißt:] Zudem „müssen wir uns verstärkt mit alternativen Wohnmodellen auseinandersetzen“, erklärte er.(2)
[Und wenn er über sozialen Zusammenhalt im Karneval sagt:] Ich sehe Leute, die eng zusammenhalten und Spaß haben. Auch wenn Marburg keine Karnevalshochburg ist: Jede Form von Gemeinschaft und Zusammenhalt erhöht die Lebensqualität. Daran, wie viele sich im Karneval selbst auf die Schippe nehmen, sollte sich auch die Politik ein Beispiel nehmen.(4) [ - dann könnte man doch meinen, dass auch Gemeinschafts-Experimente, wo Menschen durch gemeinsames globales Denken zusammen-wachsen möchten (- in Form von Nachbarschaften oder WGs bzw. 'Kommunitäten' -), einen angemessenen Raum dafür zugestanden bekommen können...]
Auch Kunst und Kultur werden künftig weiter gefördert, insbesondere die "Kunst am Bau" stehe dabei im Mittelpunkt, wie der Oberbürgermeister betonte. Teilhabe an Kultur sei Grundlage für Bildung. Kunst und Kultur bestimme die Denkfähigkeit für andere Lebensbereiche. „Kunst tut aber noch viel mehr: sie ist – neben aller dekorativen, aller vergnüglichen Anteile – immer Interpretation der Gegenwart und damit Zugang zur Reflexion unserer Lebensverhältnisse. Kunst muss sein“. Nichts sei so geeignet, wie begreifbare Kunst im öffentlichen Raum, um einen spielerischen Zugang zu ermöglichen.(1)
[Vieles von dem, was wir Marburger 'Transition-Aktivisten' und 'Freie Schenker' tun, ist im Sinne von 'Lebens-Kunst' bzw. 'Leben als Gesamt-Kunstwerk' auffassbar. Z.B. war unser Aktivist „Öff Öff“ schon 2009 für 2 Monate vom Central-Theater Leipzig eingeladen worden, auf einem kleinen Freiluft-Theater-Gelände vor dem Haupt-Eingang des Theater-Gebäudes die 'Kunst eines Aussteiger-Lebens ohne Staat und Geld' vorzuleben, sich eine seiner Natur-Behausungen herzustellen usw., das Ganze als Alternativ-Kontrast zur sogenannten 'gewaltfreien Revolution' 1989... Titel der Veranstaltung war: „Dauerinstallation – Ran ans System“ … - Wir brauchen gewiss auch zukunfts-kultur-fähige künstlerische Spielräume für die Reflexion unserer grundlegenden Lebens- und Gesellschafts-Verhältnisse...]

Mit Besonnenheit sei die positive finanzielle Situation der Stadt zu behandeln. „Wir sind in der einzigartigen Situation, dass uns - im Unterschied zu vielen anderen - keine Schuldenlast den Hals zudrückt.“ Das schaffe Handlungsspielräume, von denen andere träumten und das müsse so bleiben“, verdeutlichte der Kämmerer.(1)
[Marburg hat also Spielräume – finanziell und handlungsmäßig... Warum sollte man es nicht u.a. in einem passenden Anteil nutzen als Spielräume für Kern-Anliegen wie eine wirklich offene Diskurs-Kultur und Experimente mit rational begründeten ganzheitlichen Verantwortungs-Entwürfen?]

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