Überfluß-Gesellschaft und Containern

Nachricht
Autor
oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Überfluß-Gesellschaft und Containern

#1 Beitragvon oeff oeff » Di 1. Apr 2014, 09:38

"oeff oeff" schrieb am 13.10.2010:

Sendetermin
Mittwoch, 20. Oktober um 23:30

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! am 20. Okt. im Fernsehen (Dokumentarfilm)
-
Did you know that in industrial countries about 50 per cent of the food is waste? -- more info: http://www.tastethewaste.com


------------------

Zeit
Mittwoch, 20. Oktober um 23:30 - 21. Oktober um 00:30
Ort ARD

Erstellt von
TASTE THE WASTE

Weitere Informationen

Frisch auf den Müll
Die globale Lebensmittelverschwendung
Ein Film von Valentin Thurn

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot.

Erstsendung in der ARD am 20. Oktober 2010, 23.30 Uhr (44 Minuten)

Die internationale Fassung läuft unter dem Titel "Taste the Waste" (55 Minuten) u.a. in den Niederlanden (BOS), Schweden (SVT), Irland (TG4), Spanien (TV3), Litauen (LVT), Finnland (YLE), Schweiz (TSR), Norwegen (NRK), Zypern (CYBC), Griechenland (ERT), Süd-Korea (CREO).

Die Kurzfassung (29 Minuten) läuft im WDR-Fernsehen unter dem Titel "Essen im Eimer" am 25. Oktober 2010 um 7.50 Uhr und im NDR-Fernsehen am 26. Oktober
www.tastethewaste.com




-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Ein interessanter Film soll auch sein: Food Inc http://www.youtube.com/watch?v=5eKYyD14d_0
Food Inc - Official Trailer [HD]
www.youtube.com
Release Date: 12 June 2009 Genre: Documentary Cast: Michael Pollan, Eric Schlosser Director: Robert Kenner Writer: Robert Kenner Studio: Magnolia Pictures Plot: An unflattering look inside America's corporate controlled food industry.


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Und eine weitere empfehlenswerte Doku, die wohl Vielen schon bekannt ist:
- We feed the world -
Weltweit werden Lebensmittel produziert, die das doppelte der Weltbevölkerung ernähren könnten. Eine Dokumentation über die Folgen des Kapitalismus und der Globalisierung.

www.youtube.com

http://essen-global.de/

oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Re: Überfluß-Gesellschaft und Containern

#2 Beitragvon oeff oeff » Di 1. Apr 2014, 09:39

"Lichtträger" schrieb am 14.10.2010:

Müll,

muss man etwas differenzierter betrachten?

Sind die Zeiten von Müll doch vorbei!

Beschreibt Lebensmittel u.s.w. landet in Müll-Containern?, nicht viel mehr den Wunsch zu einer Effizienzsteigerung von Produktionsabläufen, der Vorstellung nämlich, dass Produzierte Güter für den Endverbraucher, sprich Konsumenten bestimmt seien.
Welcher Unternehmer möchte gerne für den Müll-Container produziert?!

Ein Beispiel: 1e Ablaufdatum überschrittene “Haselnuss-Schokoladentafel“ im Müllcontainer.

Sie besteht aus rund 50% weißen Zucker. Zucker ist süß und besitzt schon in relativ kleinen konsumierten Mengen ungünstige Eigenschaften auf den Menschlichen Organismus. Es ist ein eigentliches Suchtzellgift u.s.w.

Müll?!

Sie besteht aus rund 30% Kakao. Kakao ok. Dieser Kakao wird aber zu einem überwiegenden Teil durch KINDERSKLAVEN in Afrika geerntet und “gepflegt“.
Öffentlich Stillschweigende Kontinuierliche Langzeit Wirtschaftspädophilie Nachweislich Überprüfbar.
(“Frau Guttenberg schmecken die Pralinen¿“)


Müll?!

Sie besteht aus rund 7% Nebenstoffen auf die auch der Produzent am liebsten verzichten würde.

Müll?!

Sie besteht aus rund 13% verarbeiteten Haselnüssen.
Haselnuss ein Lichtgewächs ok.

Sie ist in Plastik und oder Aluminium eingehüllt. In sämtlichen Meeren schwimmt heute Plastikmüll in unglaublicher HOHER dichte. “gutes Fischfutter?“

Aluminium, sehr hoher Produktionsenergieaufwand ist Giftig und erzeugt viele Giftige Nebenprodukte (Dammbruch Ungarn)u.s.w.

Müll?!

Und Sie produziert Abgase durch deren Transport und kostet die Gesundheit bei vielen und Gesundheitskosten u.s.w.

Und Sie ist nur ein sogenantes Genussmittel.

Im Verhältnis Müll?!

Eigentlich landet hier ja Müll im Müll hi.

Alternative:
Ich geh mir ein paar Lichtbaum Haselnüsse pflücken das ist ok.

:idea:


Ps: Und was meint Ihr genau mit Müll?!

oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Re: Überfluß-Gesellschaft und Containern

#3 Beitragvon oeff oeff » Di 1. Apr 2014, 09:40

"Anke" schrieb am 8.9.2011:

Dieser Film läuft im Moment in deutschen Kinos an:

http://www.tastethewaste.com/info/film

Veranstaltungshinweis:
Freitag, 16. September
Mainz: Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung
Wann: Freitag, 16. Sep. 2011
Wo: Gutenbergplatz, 55116 Mainz (Karte)
Beschreibung: Ulrike Höfken, Staatsministerin für Umwelt und Landwirtschaft, ist Schirmherrin und Anwesend bei der Veranstaltung auf dem Gutenbergplatz, 50m vom Wochenmarkt, in Mainz. Auch der Regisseur und weitere Gäste werden an den Podiumsdiskussionen teilnehmen. Weiter Infos gibt es unter: http://taste-mainz.de/

Und ich höre gerade von meinem Mitbewohner, dass heute im ZDF-Heute-Journal um 21.45 Uhr auch etwas zum Thema "Überflußgesellschaft - Warum so viele Lebensmittel auf dem Müll landen" ausgestrahlt wird.

oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Re: Überfluß-Gesellschaft und Containern

#4 Beitragvon oeff oeff » Di 1. Apr 2014, 09:41

"Lichtträger" schrieb am 9.9.2011:

Zitat: ....Köche werden mehrere hundert Mahlzeiten aus Lebensmitteln zaubern, die sonst auf dem Müll landen oder auf dem Acker vergammeln würden. Bitte kommen Sie, genießen Sie und bringen Sie Freunde mit.

Übrigens, wer mitmachen möchte ist herzlich willkommen: Erntereste abholen, organisieren, in der Küche helfen, Essensausgabe, Abspülen, vor Ort die Technik unterstützen.


Link: http://taste-mainz.de/
Link: http://taste-mainz.de/helfer-gesucht/


Bild

:idea:

oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Re: Überfluß-Gesellschaft und Containern

#5 Beitragvon oeff oeff » Di 1. Apr 2014, 09:42

"Birune" schrieb am 11.9.2011:

Hallo ihr lieben!
Ja das ist ein mehr als nur dramatisches Problem! Ich erinnere mich an eine Geschichte, es gab mal irgendwann um 1700 oder 1800 eine Hungerkatastrophe in Irland. Ich habe etwas in Erinnerung das anderthalb Millionen Menschen verhungert sind. Zur gleichen Zeit war Irland aber auch Exporteur von Kartoffeln und die Hungerkatastrophe war weil es eine Krankheit gab in den Kartoffeln der Sommer war sehr feucht. ich war einmal beim Containern dabei und bekam bei einem Besuch einige 100 Schokolade Stangen mit nachhause. Ich hatte glaube ich zwei Monate zu knabbern. Ich erinnere mich auch an ein Gespräch mit meinem damaligen Fleischlieferanten bei Reichelt (soll heißen wenn es nicht mehr gut war bekam ich das für kleines Geld) er sagte zu mir das 60 % des Fleisches weggeworfen wird. Allerdings ist das jetzt schon elf Jahre her. Und so ist es allgemein und insgesamt.

Wenn ich etwas einkaufe beobachte ich natürlich auch die Menschen die Verkäufer. Und dann sehe ich zum Beispiel die Verkäufer/Verkäufer genannt wie Roboter still auf einer Stelle stehen und kaum kommt ein Kunde wird auf einmal aus dieser stillstehenden Figur ein lebendiges etwas. Man kann mit diesen biologischen Roboter tatsächlich auch einfachste Worte wechseln. Die müssen allerdings innerhalb der Aufgaben Struktur sein. Dieses Nahrungsmittel wegwerfen ist ein Problem des Kapitalismus. In der DDR zum Beispiel wurde jedes Stückchen Metall oder Plastik gesammelt und wieder verwertet. Zum Beispiel: ich war ja Holzfäller und wenn wir Bäume gefällt haben dann wurde der Baum tatsächlich bis zum Ende genutzt d.h. es blieb ungefähr noch ein halber Meter Astwerk oberhalb des letzten Schnittes. jetzt zum Beispiel ist die Situation die, dass eine Arbeit für die damals 20 Menschen verantwortlich waren heute ein einziger macht. Nämlich sitzt ein Mann in einer klimatisierten Kammer und hat wie im Flugzeug zwei Knüppel und zwei Pedalen und das ist wie ein Roboter aus einem Science-Fiction der Bäume fällt. Alles mechanisch und was eben nicht in dieser Mechanik hineinpasst wird weggeworfen. Als ich vor nun fast ein Jahrzehnt mich mit Waldarbeit selbstständig machen wollte sah ich das praktisch alle Flächen in denen die Bäume zwischen 15-30 Jahre alt waren nicht mehr genutzt wurden sondern um diese Flächen diesem Roboteranzug anzupassen alles was irgendwie nicht in die Norm hinein passte abgeschnitten wurde, und liegen gelassen. Und in meiner Zeit der Forstwirtschaft hieß es immer grundsätzlich immer! Jeder Meter Baum muss genutzt werden. Einige Zeit wurde sogar versucht aus den Wurzeln noch etwas herauszuholen. Aber der Aufwand war zu Und der Wald Boden braucht auch dieses Geäst in der Erde. Kurz um die ehemalig auf Materialgewinn ausgelegte Wirtschaft machte einer auf Maximalgewinn ausgelegte Wirtschaft splatz.

ein Beispiel ist mir ebenso noch sehr deutlich im Gedächtnis: Fleisch aus biologischer Aufzucht (heute heißt es ja nicht Aufzucht sondern anders) ist ja sehr teuer. Meine Mutter die arbeitete im Bullenstall und ich eben im Kuhstall. Sie sagte sie versteht nicht was das zu bedeuten hat heute spricht alle Welt von Biofleisch. Sie sagte zu mir Jens kannst du dich erinnern was haben unsere Tiere zu fressen bekommen. Gab es so etwas wie Soja oder Hormonspritzen oder Ähnliches? Bei uns gab es doch nichts anderes als Rüben Schrot und Gras und im Winter Silage. Und es wurde auch nichts aus irgendwelchen Ländern eingeführt sondern alles was die Tiere zu fressen bekamen kamen doch direkt aus der Umgebung. Heute allerdings bekommen die Tiere Futter aus Amerika Indien Südamerika Indonesien (Palmöl für die Kosmetik) und die Hülsen für die Tiere. Die Vorstellung dass irgendein Mensch zur DDR Zeit einer Kuh Fleisch zu fressen gibt ist schon vom Ansatz her paradox. Also geht alles alles alles um einen einzigen Punkt maximal Gewinn nicht mehr und nicht weniger Maximalgewinn alles andere spielt noch weniger als keine Rolle
Es war alles Handarbeit außer eben das fällen dann gab es die Kettensäge aber im Prinzip würde ich sagen alles was zu tun war war Handarbeit ebenso die Harzgewinnung. In den Sommermonaten bekam ich sehr gutes Geld denn ich habe in der Harzung gearbeitet das Herz wurde für alles mögliche für Farbe für Optik für Gummihandschuhe für alle möglichen Dinge genutzt. Ungefähr drei Wochen vier Wochen nach unter Schreibung des Kaufvertrags der DDR inklusive Menschen wurde die Hartung abgeschafft. Hintergrund war westdeutsche Firmen hatten Verträge mit Sklavenbesitzer in allen möglichen Ländern und die stellten natürlich dasselbe Material sehr viel billiger her. Und so ist es in jeder Form im Kapitalismus maximal Profit egal wie. Es spielt keine Rolle was dabei drauf geht oder wie viele Menschen oder Tiere dabei sterben Hauptsache der Profit stimmt. Die DDR zum Beispiel gerade das Gebiet um Potsdam herum war eines der größten Kirschenanbaugebiete der DDR wenn nicht sogar des gesamten Ostblock. (An viele Dinge erinnere ich mich eben auch nicht mehr) einige Zeit nach der Wende das ist kein Witz wenn ich das jetzt so schreibe wurde quadratkilometerweise alles an Bäume abgeschnitten abgehakt was möglich war. Also alle Kirschbäume im gesamten Gebiet die auf größeren Flächen standen wurden vernichtet. Damit nicht nur die Arbeitsplätze sondern der Markt wurde bereinigt. Spanische italienische griechische portugiesische ägyptische afrikanische südafrikanische oder wo auch immer herkommend die Kirschen waren zwar teuer teurer als die in der DDR aber der Markt wurde praktisch in die Hände der Mafia gelegt. Und das ist Kapitalismus Kapitalismus ist nichts anderes als das primitive bösartige aggressive Elemente in den Charakteren zum Tragen kommen und positive eben unterdrückt werden. Es geht ausschließlich um Geld um nichts anderes. Und da her ist das vernichten von Lebensmitteln von Fleisch von Gemüse so normal wie der tägliche Stuhlgang. Denn Respekt vor der Leistung eines Menschen Respekt vor dem Tier vor der Pflanze hat im Kapitalismus nur eine Feigenblattfunktion. So denke ich das. Alleine wenn ich daran denke wie es Land auf Land ab hieß die DDR ist furchtbar dreckig und vergiftet. Das mag durchaus sein das war ja auch Realität. Der Unterschied zum Kapitalismus westdeutscher Prägung war allerdings das die Bundesrepublik ihren Müll nach Afrika schickte und nach China und wenn ich meinen Müll woanders hin bringe dann kann ich durchaus saubere Straßen und auch saubere Luft haben eben nur im Tausch mit Ländern die bei mir schulden haben (Weltbank)

Daher wundere ich mich nicht darüber. Ich hoffe und wünsche mir sehr das ich im nächsten Jahr die Methoden der Prinzessinnen gärten nachahmen kann und dadurch vielleicht ein Teil meiner Lebensmittel selber anbauen kann. Zumindestens habe ich dann einen Anfang den ich woanders ausbauen kann.

Liebeleute (das ist nur ein halber Spaß) wenn wir Bürger weiter das Maul so weit aufreißen und uns gegen jede Kürzung so massiv zur Wehr setzen dann geht das ganz schnell und wir haben die Gesetze von 1970. Soll heißen jeder der das Maul so weit aufreißt bekommt Ärger mit der Polizei. Warum wohl ist man so scharf auf die Maut? Geht es wirklich ausschließlich um Geld? Geht es nicht eher um Kontrolle? Wenn ich nämlich an den Autobahnen über alle Kontrollstellen habe wo jede Autonummer kontrolliert werden kann weiß auch jeder Richter Staatsanwalt Polizist wer wann wo zu welcher Zeit bei welcher Demo was getan hat. Also heißt es Vorsicht
!
Alles Liebe an euch alle und viel Freude für alle Experimente wie in den Prinzessinnen gärten

oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Re: Überfluß-Gesellschaft und Containern

#6 Beitragvon oeff oeff » Di 1. Apr 2014, 09:44

"Lichtträger" schrieb am 12.9.2011.

Unter anderem,
Gemüse hat mehr Power als Fleisch, und ist viel Haltbarer!


Bild

:idea:


Zurück zu „Weitere Informationen zu Schenkerbewegung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast