Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

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oeff oeff
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Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#1 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 15:55

"oeff oeff" schrieb am 23.9.2011:

Angesichts intensiver Diskussionen zu diesem Thema beim Schenker-Bewegungs(SB)-Treffen vom 18.-23.9.2011 eröffne ich dazu hier ein VEP-Forums-Thema...

Kurz-Position von mir dazu:
Der SB-Einigungs-Nenner-Inhalt reicht sicher so weit, zu sagen, daß Tötung oder Verletzung von Leben/Lebewesen so weit verringert werden soll, daß es für eine grundsätzlich global verantwortliche Entwicklung reichen kann...

Meines Ermessens ist es bei jetzigem Stand der (wissenschaftlichen und SB-)Erkenntnis dann hinsichtlich Schluß-Folgerungen aus diesem Einigungs-Nenner-Anspruch so, daß
1. auch auf 'Schenker'-Ebene (Container-, Geschenke- oder Natur-)Versorgung mit einem Anteil tierischer Nahrung nicht ausgeschlossen werden kann (z.B. auch in Formen traditioneller Landwirtschaft, oder z.B. auch bestimmte Natur-Völker-Lebens-Formen...), da es einerseits für eine (mit angemessenem Aufwand bzw. Unabhängigkeit) mangel-frei gestaltete Nahrungs-Versorgung z.T. notwendig ist, und andererseits z.T. nicht zwingend als zu gewalt-tätig für eine global verantwortliche Entwicklung einzustufen ist... ((- wobei ich Experimente, wie weit dabei Gewaltfreiheit auch gegenüber Pflanzen und Tieren voran-getrieben werden kann, sehr schön finde: z.B. ob die Wurm-Kot-Überbleibsel in Früchten schon reichen könnten für B12-Versorgung..., oder ob man bzgl. pflanzlicher Nahrung mit dem auskommen kann, was von den Pflanzen direkt für tierisch-menschlichen Verzehr 'gedacht' ist, wie Früchte, Samen usw... -));
2. für 'Schenker-Verbündete' natürlich - definitions-gemäß - nur die Theorie-Zustimmung zu den Einigungs-Nenner-Idealen Bedingung ist...; bzgl. praktischer Konsequenzen ist in ihrem individuellen Leben wie auch in Verbündeten-Projekten ziemlich alles Mögliche an davon noch gegebenen Abweichungen zu tolerieren...
3. bzgl. 'Gästen' (bzw. 'Betreuungs-Fällen') im "Haus der Gast-Freundschaft(HdG)" die Toleranz - im Sinne der 'bedingungslosen Aufnahme' dort - natürlich noch höher liegt...; (räumlicher) Ausschluß aus dem Projekt (- seitens der Schenker auch das nur mit 'moralischem Anspruch', ohne Gewalt... -) wäre wohl nur bei einem dermaßen 'schrägen' Verhalten denkbar, daß es recht unmittelbar die Projekt-Existenz gefährdet... --- und auch dann würden Schenker diesen Menschen nicht aus dem gemeinschaftlichen bzw. menschlichen Bezug ausschließen, sondern erforderlichenfalls - bevor der Betreffende ins 'Nichts' verstoßen würde - mit ihm gemeinsam 'auf die Straße gehen'...

Ich freue mich, je mehr sich Menschen in unseren Reihen dafür einsetzen wollen, Tötung und Verletzung von Lebewesen zu verringern bzw. zu beenden...
Der Weg, den Schenker dazu anraten können, ist, auf LIEBEvollen Umgang auch mit Anders-Denkenden, überzeugende Argumente und eigenes Vorleben zu bauen - statt auf Verbote, Ausschluß-Versuche etc...
(Wobei nichts dagegen spricht, in SB auch Projekte oder Projekt-Teile zu schaffen, wo z.B. Tötung von Tieren oder Unterstützung solcher Tötung (Futtermittel-Anbau etc.) nicht geschehen soll... Was es ja auch schon gibt, auch in Dargelütz...)

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#2 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 15:58

"Gabriela" schrieb am 23.9.2011:


Lernte gestern eine junge Frau kennen, die ein Jahr lang in Südindien lebte und in einem Ashram einen 105jährigen yogi besuchen durfte...der körperlich und geistig absolut fit ist...
Jener verriet als Patentrezept für sein hohes Alter, dass er Vegetarier sei, sich täglich bewege, seit Jahren nur noch eine Mahlzeit pro Tag einnehme und natürlich meditiere...
Der Yogi vollführte vor der jungen Frau und ihrem Begleiter ähnliche Übungen wie im nachfolgendem Link, nur, dass sich zusätzlich der männliche Begleiter bei einer jener "Verrenkungen" auf ihn setzte...

http://www.youtube.com/watch?v=Nvu1HHQnobc

Auf das Dargelütz & co wenigstens 100 werde...

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#3 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:01

"Lichtträger" schrieb am 24.9.2011:


Hallo ihr Lieben,
Global ist es eigentlich ganz einfach.
Es ist ein natürlicher Prozess des Menschen, dass er sich auch in Ernährungsfragen entwickeln möchte. Und das wird er auch tun. Es ist daher müßig über Verbote zu lamentieren, weil es wird kommen mit “tödlicher Sicherheit“ (Redewendung).

Nun, wie geht man dabei in der Praxis damit um, wenn sich so allerlei Esskulturen an einem Tisch genüsslich tun. Geht das? Stört da was? Isst das Böse? Leid verhindern? Zieht das runter? Ist das ansteckend? u.s.w.
Grundsätzlich ist es möglich und die Intension entscheidet darüber wie sich das Verhalten gestalten lässt, nämlich wie in etwa in dieser (SB) Situation wie in Punkt 1.-3. beschrieben.

Zusätzlich möchte ich euch noch ein paar neue Gedanken dazu schenken.

Nehmen wir einmal an das Leben sei eins, einst aus einem Organismus entstanden. Und es hätte sich nun in alle Arten der Flora und Fauna entwickelt und absorbiert sich selbst in sich in mannigfachen Biologischen Prozessen als Gesamtes Leben der Biomasse wie auch als Individuelles Leben in deren Teile.

So könnt ihr folgendes feststellen. Wie es für euch scheint entwickeln sich einfachere so genannt niedere Lebens-Systeme (Zelle u.s.w.) zu Komplexeren Lebens-Systemen (Vögel, Mensch u.s.w.). Diese Vorstellung kennt ihr sicher alle.
Nun, wie die Wissenschaft weiß können sich Komplexere Lebenssysteme wie etwa der Mensch oder Tiere viel schwerer langfristig existenziell durchsetzen.
Es ist also leichter für ein Bakterium, zu überleben, als für einen Fisch u.s.w.

Nur schon aus dieser Tatsache geht hervor das Höhere Organismen zu schützen sind um Einmaligkeit ihrer Existenz die Artenvielfalt zu gewähren.

Nun höhere Organismen wie Tiere u.s.w. haben die Eigenschaft entwickelt sich scheinbar über die Naturgesetze zu erheben. So kann ein Hund durch einen Fluss schwimmen auch wenn er kein Fisch ist, oder ein Mensch Schweine züchten auch wenn er nicht versteht was er da eigentlich macht, es geht ja. So fällt auf, dass wenn der Hund nicht aufpasst er jämmerlich ersäuft im Wasser, so wie der Mensch wenn er nicht aufpasst vom Zuchtschwein krank wird durch Schweinegrippe u.s.w.

Das bedeutet wiederum. Das Vermeintliche darüber hinwegsetzen ohne den Aufbau zu kennen erzwingt zwangsläufig eine Umkehr beziehungsweise Existenzkrise oder Gefahr für sich selbst. Zum einen weil höhere Organismen raffiniertere Wege kennen sich zu schützen und es auch tun (auch Schweine können sich asymmetrisch verteidigen), und zum anderen so genante Naturgesetze den Einhalt gebieten.
Reaktionen treten in der Regel da auf wo Population-s-Arrhythmien erzeugt werden.

Treten zum Beispiel an bestimmten Fruchtbäumen sogenante Schädlingskäfer auf, und rottet die aus, kommen an Stelle dessen, einfach kleinere Milben und übernehmen diese Aufgabe des Schädlings.

Der Mensch hat sich so zu sagen auf den Fokus höherer Lebewesen konzentriert auch wenn ihm das selbst zum essen nicht zuträglich ist in einer modernen “geschenkten“ Gesellschaft.

Darum komme ich nun zum Ausgangspunkt zurück und möchte euch sagen. Sitzen da also Veganer, Vegetarier, und Fleischesser an einem Tisch und verbieten sich gegenseitig Ihr Essen.
Gleichzeitig aber huschen Millionen von Schimmelpilzsporen, Kolibakterien u.s.w. über den streitbaren Tisch und niemanden bewegt es warum wohl?, hi.

Ihr Lieben, es geht nicht darum Leid zu verhindern weil’s weh tut, sodern weil das wehtun die entwickelte Strategie ist sich selbst zu töten.

Darum könnt ihr in einem Anhaltspunkt sagen, je niederer in der Komplexität ein Lebewesen ist das ihr als Mensch esst, desto erbaulicher ist es für euch selbst.

Schön ist es natürlich wenn ihr euch Ñur mit Licht ernähren dürft.

:idea:

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#4 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:02

"Anke" schrieb am 26.9.2011:


Das Thema Vegetarismus und natürlich noch weitere Themen wie Veganismus und Fruktarismus sind interessant und wichtig.
Der gesamte Themenkomplex bietet – so man es möchte – viele Möglichkeiten zur (Selbst-)Reflexion über das eigene Essverhalten. Ich selbst bin Vegetarierin und experimentiere zu manchen Zeiten auch mit dem Veganismus und Fruktarismus. Ich habe beim Früchtesammeln (zuletzt Pflaumen, Äpfel, Birnen) es in den letzten Monaten manchmal so gemacht, dass ich nur die Früchte genommen habe, die der Baum von sich aus gegeben hatte (also die schon auf dem Boden lagen). In welcher Form auch immer ich die Früchte sammele: Ich bedanke mit dabei oft von HERZEN bei den Bäumen und bei GOTTVATERMUTTER für ihr Wachstum und für ihre Früchte und genieße ihre Schönheit. Das (selbst-)reflektierte, bewusste, liebende TUN beim Thema Ernährung (so wie bei allen Themen überhaupt!) kann ein Schlüssel für Achtsamkeit und Gesundheit im Hinblick auf sich selbst und im Hinblick auf Mit-Lebewesen sein.
Schaut man auf das Thema Ernährung möglichst ganzheitlich, kann man auch feststellen, dass die psychischen Probleme vieler Menschen bei den Themen Nahrungsaufnahme und Eßverhalten mit herauskommen, so z.B.in den Krankheitsformen Magersucht und Bulimie. Einige Menschen mit diesen und anderen psychischen Erkrankungen sind in langer (mehr oder weniger nachhaltig erfolgreicher) Behandlung bei Ärzten und / oder Psychologen.

Ob mit oder ohne (ärztliche oder andere) Hilfe: Das eigene, selbstbestimmte JA zur Heilung, das SELBST-LIEBEN, ist eine wichtige Voraussetzung zur Gesundung.

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#5 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:04

"Gabriela" schrieb am 26.9.2011:

Anke hat geschrieben:Schaut man auf das Thema Ernährung möglichst ganzheitlich, kann man auch feststellen, dass die psychischen Probleme vieler Menschen bei den Themen Nahrungsaufnahme und Eßverhalten mit herauskommen, so z.B.in den Krankheitsformen Magersucht und Bulimie.


Liebe Anke,
auch wenns jetzt gar nimmer zum Vegetarismus gehört: Essen bzw Fressen als Ersatz und Droge..wie bei Bulimie..bzw sich zu Tode Hungern (Magersucht) weil sich jemand subjektiv für immer noch zu dick empfindet...wie will ich jemand diesbezüglich zum gesunden Selbstwertgefühl helfen? Anke, ich täts so gerne...jenes Sagen: Du bist in Ordnung , so wie du bist...

Ja, das kenne ich.. :-D dieses"was ein Baum von selbst hergibt...bzw auch,was sich an Früchten leicht lösen lässt....darf ich mitnehmen...ein Geschenk des Baumes quasi...bei Kräutern...nun ja...in der Regel lassen sich alle leicht pflücken/ernten...doch immer spreche ich vorher mit allen... :-D


Eine warmherzige Umarmung
Gabriela, das Früchtchen... :-D

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#6 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:05

Und "Gabriela" fügte noch hinzu:

ah ja, noch etwas: Oft streue ich Tabak oder andere pflanzliche Produkte, an Stellen, wo ich etwas entnahm...so bedanken sich viele native Völker bei Mutter Natur...doch manchmal sagen mir die Pflanzen auch, dass sie Früchte für mich bereithalten, weil ich sie andernorts von herumliegendem Müll befreie...

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#7 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:07

"Lichtträger" erklärte am 26.9.2011 erst:

Ja Anke, Früchte einfach süss.

und fügte dann am 28.9.2011 noch hinzu:

Interessant an unserer Esskultur ist auch, dass wir noch immer von der Idee beseelt sind dass ein höher entwickeltes Leben seinen Individuellen magischen Aspekte an seine,n Verzehrer,in abgibt. Ganz gleich wie in der Vorstellung, dass Tigerknochen stark machen wenn man sie zu sich nimmt, so is(s)t der Irrglaube ganz tief verwurzelt und trifft auch in Europa noch sein Auskommen in derlei Hinsicht Tiere zu essen. Das steht eigentlich dahinter auch in unserer Esskultur und prägt noch heute weite Teile des Daseins der Menschen obwohl sie versuchen andere belange für ihr Verhalten anzuführen. Das dürft ihr bedenken, unser Kulturelles gebaren ist noch immer auf dem Stand von anno dazumal. Unser Kulturelles Gedächtnis ist viel prägender als es manchen Menschen lieb ist. Wir betreiben zwar Ackerbau, sind aber eigentlich noch nicht richtig dazu übergegangen uns dementsprechend zu verhalten.
Ein kleines schmunzeln bleibt doch übrig, glauben doch viele Sie hätten doch nichts mit dieser archaischen Vorstellung zu tun, wenn sie ihr Leder Handtäschchen “Gutschieren“.

Und das ist es eigentlich was wir meinen, wenn wir sagen, das wir nicht auf diesen Geschmack verzichten können, ich brauch dass, dass gibt mir Kraft. “Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht“ u.s.w.
Wir stehen einer Chinesischen Tierapotheke viel näher als es uns lieb ist hi.
Und solange uns die Mütter und Väter von kleinster Jugend an mit solchem Essen Konditionieren und Prägen bleibt dieses Erwachsene Verhalten wohl auch Standart für viele.

Natürlich könnten wir uns als Menschheit mit blick auf das Allgemeinwohl aller mit bestbegründeten Argumenten unseren Persönlichen Energiehaushalt anders regeln, doch unsere verinnerlichten Archaischen Rituale spielen hier ihr unablässiges Werk der Einverleibung die bis zur Tradition des Abendmahles ihren Gleichklang finden möchten.

So gesehen ist das herausholen eines stück Fleisches aus dem Container oder die nackte Jagt die bloße Abhängigkeit dieses Zaubers, der “Kannibalismus lässt grüssen“. Und sind die Wahrnehmungsorgane zusätzlich einmal mit den Glutamat-pökelsalzen u.s.w gedemütigt fällt es zusätzlich schwer uns auf bestbegründete Argumente ein zu lassen.

Solange einzelne Vertreter der Biophotonen Theorie dieses religiöse-archaische Konzept der Übertragung der Lebenskraft unterstützt ist sie leider für viele betreffende kontraproduktiv, auf dem Holzweg. Zwar gut gemeint aber oho!

Ihr müsst tiefer gehen um das eigentliche Energiehaushalt Mysterium zu verstehen das auch Wissenschaftlich von bestand ist. Dazu gehört natürlich die ganze Bandbreite Existenzieller Realitäten aller Menschen in ihren spezifischen Wahrnehmungsrealitäten.

Doch als wesentliches Vorgehen von euch selbst schlage ich vor, eure bestbegründete Antwort zu prüfen bevor ihr dem Würmchen im Apfel den Kopf abbeißt. Wird das Würmchen nämlich für euch sichtbar ist das ein klares Zeichen darauf verzichten zu können um mehr Energiekomfort für euch zu generieren. Wird dabei ein Mangel an Tierischem-Eiweiss bewusst, ist es vernünftig sich nach geeigneten Quellen um zu sehen, im Normalfall, hi.
Um bei der kleinen Anekdote von Öfi zu bleiben: Ich sag ja auch nicht nur weil ich ihn gerade sehe, ach kuck da ist ein Hund dann esse ich ihn gleich mit.

Wollen wir uns in eine freie Kulturelle Gegenwart hinein entwickeln, brauchen wir freie Energie. Das gilt auch für andere Kulturelle Bereiche, aber speziell auch für den Energiehaushalt des Menschen.

Frei ist die Esskultur eines Menschen dann im Hinblick von oben beschriebenem, wenn er sich von der Abhängigkeit archaischer + Mainstream Strukturen Lösen kann, und sich neuen Erkenntnissen öffnet die sich ihm ins Dasein lichten.

Ps : Um dir nicht zu nahe zu treten, liebe Anke, ich hoffe du hast mein vorhergehenden Beitrag bei dem belassen was er ist, süss, nichts weiter. Hatte nämlich gerade einen Zwetschgenkuchen betrachtet. Puahh, die können echt süss sein so vollreif. Gruss

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:idea:

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#8 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:09

"Flora" schrieb am 28.9.2011:

Meine Meinung zum Thema Vegetarismus und zur Ermordung der Enten und Hühner
Ich selbst bin der Meinung das jedes Lebewesen das Recht auf Leben hat.Tiere sind Lebewesen sie haben Gefühle.Die Menschen beuten Tiere schon seit Jahrtausenden aus und tun es leider auch heute noch.
Der Weg ohne Fleisch zu leben ist für mich der Weg denn ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann.Seit fast 16 jahren lebe ich ohne Fleisch und es geht mir gut.Die Menschen werden von klein auf geprägt das es normal ist fleisch zu essen.Es wird so einiges als normal bezeichnet was wiedersprüchlich zu dem ist was eigentlich gar nicht normal ist.(Krieg,Ausbeutung der Natur aus Profitgier etc...)Leider denken die wenigsten Menschen darüber nach was sie tun und erklären ihr Handeln mit den Taten anderer.

Soweit sind dies erstmal meine Gedanken zu diesem Thema.

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#9 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:12

"Anke" schrieb am 4.10.2011:

Ich halte es für wichtig, achtsam und liebevoll mit der Meinung Andersdenkender (z.B. wenn man Fleischesser ist, mit der Meinung von Vegetariern und umgekehrt) umzugehen. Eine venünftige Kommunikationskultur zeigt möglichst alle nennbaren Gründe für und gegen Fleischkonsum auf (sowohl auf individueller menschlicher Ebene, als auch auf allen anderen Ebenen, z.B. auf der Ebene des (Schlacht-)Tieres, auf der Ebene der Flächen, die bewirtschaftet und ge- bzw. verbraucht werden, um (Schlacht-)Tiere im gegenwärtigen Ausmaß zu halten und Futtermittel für sie anzubauen, usw.) und es ist dann an jedem Einzelnen gelegen, die für sich möglichen Konsequenzen daraus zu ziehen.

Herzliche Grüße von

Anke

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Re: Die Haltung von SB zu Vegetarismus bzw. Veganismus

#10 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 16:13

"Lichtträger" schrieb am 5.10.2014:

Es gibt eine einfache Regel wenn der Bauer im Frühling auf das Maiensäss geht um den Aufzug der Rinder und Kühe u.s.w vor zu bereiten. Einem Maiensäss das im Winter den Rest des Jahres abseits “frei von direkten mechanischen Zivilisations- Einflüssen“ mit einem kleinen Bächlein in der Mitte sein Dasein fristet.
Darin spiegelt sich der ganze Zusammenhang der Thematik wieder.

Bevor die Menschen und Tiere da sind kann der Bauer im Wesentlichen das Wasser direkt aus dem Bächlein trinken. Sind mal alle angekommen auf der Alp wird es in der Regel ungenießbar nach heutigem Standart.
Das hört sich für viele etwas subtil an, wer trinkt heut noch sein Wasser direkt aus dem Fluss?, ist aber der Anfang der Indikation in der Verhaltenskette der Menschen.

Dazu kommt noch ,dass die heutigen Tier-Hochleistungsrassen in weiten Teilen der Landschaft die Erosion fördern durch ihr bloßes Gewicht zerstören sie die empfindlichen Graslandschaften und ihre erhöhte Milchproduktion führt vermehrt zu dünnflüssigen Ausscheidungen die wiederum ein erhöhtes potenzial der Landschaft und Luft-Verschmutzung aufweisen durch ihren beschleunigten Abfluss, und zusätzlich hindern sie noch die Biodiversität durch ihre einseitigere Auswahl an essbarem Gras ( sie essen und bevorzugen nämlich nun nicht mehr die gleichen Pflanzen) und vermehren so einschlägige Pflanzen wie etwa den giftigen Hahnenfuss u.s.w . Häufig wird dann auch noch mit künstlichem Stickstoff auf der Wiese vorgedüngt um noch mal alle negativen Einflüsse auf den Gesamtzusammenhang zu verstärken, außer den monetären anstieg der Fleisch und Milchmenge, die Gesamtwirtschaftlich nicht in diesen Mengen benötigt wird, und nach Afrika oder sonst wohin gekarrt wird, um da auch noch den einheimischen Markt zu zerstören und die Verelendung der Bevölkerung zu fördern. Und die müssen dann aus ihren Ländern fliehen und treffen dann auf die in weiten Teilen der Landschaft Menschenfreundlichen “Agrargenossen “-“Bauern“ hiesiger Länder. Kleiner Kreislauf geschlossen.

“Wer hätte das gedacht, dass wenn der Bauer auf sein Maiensäss geht, er gleich damit eine pauschale Einladung nach Afrika oder sonst wohin sendet ohne Post und Computer?“

In der Regel kann man sagen. Da wo das Bach-Wasser sauber zum trinken ist wird richtig konsumiert gehandelt.

Herzlich :idea:




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