ZU GESCHICHTE U AKTUELLEM STAND VON SCHENKER-BEWEGUNG

Wissenswertes über die Schenkerbewegung und den Gründervater.
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Thorben
Fleißmeise
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ZU GESCHICHTE U AKTUELLEM STAND VON SCHENKER-BEWEGUNG

#1 Beitragvon Thorben » Mo 17. Feb 2014, 15:22

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IM FOLGENDEN EIN TEXT MEINES LANGJÄHRIGEN WEG-GEFÄHRTEN UWE HASPEL, DEN ICH FÜR IHN HIER VERÖFFENTLICHE (DA ER IN BEIDE THEMEN-BEREICHE PASST, POSTE ICH IHN AUCH BEI "SCHENKERBEWEGUNG"... ANSONSTEN KANN MAN BZGL. DER GESCHICHTE VON SB HIER IM THEMEN-BEREICH DIESES FORUMS AUCH INFORMATIONEN IM THREAD FINDEN ÜBER "Biografie von Öff Öff/Jürgen Wagner", UND DES WEITEREN IM THEMEN-BEREICH 'Ankündigungen und Neuigkeiten' IM THREAD 'OEFFI-SHORT-NEWS':
http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=21&t=72 )


Die Schenkerbewegung – Geschichte und aktueller Stand

Die Schenkerbewegung ist 1991 ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, grundlegende Impulse für ein Gesellschaftssystem zu geben, das auf Liebe und Solidarität gegründet ist. Mit einem Bild gesagt: Wir meinen, daß für eine zukunftsfähige Gesellschaft nicht nur einzelne Zellen (Menschen) oder Organe ( Gesellschaftskreise) „gesund“ sein müssen, sondern die Gesellschaft und sogar die Menschheit als gesamter Organismus. Dazu gehört in zentraler Weise ihre strukturelle Organisation, politisch, wirtschaftlich und sozial. Das bestehende System beruht auf Macht und Besitz als obersten Werten. Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt werden in vielen Belangen schon durch die Staatsstruktur vorgegeben, die diese fördert oder zuläßt. Wir rufen zur Beteiligung auf, in Politik, Wirtschaft und Sozialleben eine Strukturreform zu vollziehen. Wir setzen uns für Teilen der Ressourcen nach Bedürfnissen ein, in Liebe zu den Menschen in unserem direkten Lebensumfeld, zu anderen Völkern und in Achtung der Natur als Lebensgrundlage. Wir rufen dazu auf, Abstand zu nehmen von Abrechnung und Ausbeutung. Macht- und Besitzstreben sollen der Liebe untergeordnet werden. Wir setzen uns für eine Kultur des Miteinanderlebens, der Kommunikation, Konfliktlösung und Entscheidungsfindung ein, in der Unterdrückung und Gewalt überflüssig sind. Wir rufen zur Weiterentwicklung unserer Kenntnisse und Fähigkeiten auf, um diese Ziele besser und besser umsetzen zu können. Dies bezieht Schulung von Geist, Herz (Liebesfähigkeit), Kreativität, Mut und Humor mit ein.
In folgendem Artikel beschreibe ich den Werdegang unserer Bewegung und wesentliche Erfahrungen im Zusammenhang damit, vor allem auf sozialer Ebene. In Ausblicken weise ich auf weitere Ideen und Vorhaben hin.
In den ersten Jahren war die Schenkerbewegung – Öff!Öff! (Jürgen Wagner) und weitere wechselnde Beteiligte – auf der Straße tätig. Pilgerpraxis bei uns ist, sich mit Plakat, Hinweis auf Gesprächsangebot, eventuell schriftlichem Informationsmaterial an geeigneten Stellen zu positionieren. Das Interesse von Passanten ist meist gering gewesen, sich mit Fragen zu befassen wie „Wer will wirklich verantwortlich leben?“ und „Was reicht an Einsatz von unserer Seite, um die Erde als Lebensraum unseren Nachkommen zu erhalten?“ Der Prozentsatz der bestätigenden Reaktionen „Im Grunde ist das richtig, erstrebenswert.“ – „Das wünschen wir uns auch.“ – war und ist nach all den Jahren weiterhin sehr hoch. Bei den allermeisten Gesprächen hatten wir auch sehr schnell, vielfältig und intensiv mit Einwänden zu tun. Sehr häufig genannt wurde nach dem Wort ABER: - „Das geht doch nicht.“ – „Das ist unrealistisch.“ – „Der Mensch ist zu egoistisch dafür.“ oder “Es ist Aufgabe des Staates, das zu regeln.“ – „Die meisten Politiker wollen das nicht.“ – „Die Reichen und die Mächtigen geben ihre Errungenschaften nicht ab.“. Auch die persönliche Situation wurde oft als Grund für Passivität genannt: „Was kann ich als Einzelner schon ausrichten?“ – „Ich will meine persönliche Sicherheit behalten.“ – „Ich will die Verantwortung für meine Familie gut wahrnehmen können.“ – „Solange es mir gut geht, ist mir das Schicksal der Gesellschaft und Erde egal.“ – „Ich habe resigniert und will von dieser Entwicklung nichts mehr wissen.“.
Einzelne Menschen und Gruppen haben in unterschiedlicher Art und Weise die Schenkerbewegung unterstützt, - angefangen von Obdach und Essen, Kleidung, Ausrüstungsgegenständen bis hin zu inhaltlicher Unterstützung. Damit meinen wir das Teilen der Grundideale und persönlichen Einsatz dafür.
1994 wurde uns in Dargelütz bei Parchim/Mecklenburg ein Reihenhausabschnitt zur Gratisnutzung zur Verfügung gestellt, in dem wir ein „Haus der Gastfreundschaft“ einrichteten. Dort finden seither Menschen, auch in Not und mit Sucht, bedingungslos Unterkunft und haben die Möglichkeit, sich ins Gemeinschaftleben einzugliedern und Lebensgrundlagen aufzubauen.
1996 gründeten einige idealistische Weggefährten, „Verbündete“ bei uns genannt, den „Verein zur Förderung des Schenkens – VFS e.V.“, der seither in den Bereichen Friedensarbeit und Völkerverständigung, Naturschutz, Landschaftspflege und Bildungsarbeit gemeinnützig tätig ist. Unter seiner Obhut sind mittlerweile sieben Reihenhausabschnitte und verschiedene Ländereien, die unserem Wirken zur Verfügung stehen. Seit 2000 besteht das „VFS-Projekt“ in Dargelütz mit viel Wohnraum und landwirtschaftlich nutzbarer Fläche. Dort und im Geschwisterprojekt „Friedensgarten“ in Pommritz bei Bautzen/Sachsen sind unsere Hauptzentren des Vereins, wo wir unsere Ideale in verschiedenen gemeinschaftlichen Lebensformen erproben und sich schon viele Interessenten und Besuchergruppen eingefunden haben.
Bezüglich Details bei der Lebensgestaltung pflegen wir bewußt viel Offenheit. Das Projekt „Biotopia" im Naturschutzgebiet Skalatal bei Löbau/Sachsen besteht aus einem etwa vier qm großen Gartenhäuschen, ehemals Hühnerstall, zeitweise auch einer Erdhöhle, selbstgebauten Jurte, Bauwagen und Zelten. Dort ist der Schwerpunkt „Leben in und mit der Wildnatur“. Der Projektverantwortliche Öff!Öff! hat dort die letzten Winter komplett ohne Heizen und mit Ernährung zum allergrößten Teil aus Selbstgesammeltem (Äpfel, Nüssen, hohem Wildkräuteranteil) verbracht. Im alten Umgebindehaus des Friedensgartens sind die Lebensumstände ohne Strom und mit Brunnenwasser sehr einfach. Die Gemeinschaft versteht sich als „Dorffamilie“. Nach jahrelangen Experimenten mit Rohkost und Selbstversorgung steht heute Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Spiritualität im Vordergrund. Regelmäßig veranstaltet der Projektverantwortliche und Naturheilarzt Uwe Wilhelm Haspel Wildpflanzenführungen und andere gesundheitliche Angebote. Weitere Veranstaltungen sind unter anderem Kurse in Kommunikation, Konfliktlösung und Entscheidungskultur. Und in „Andreas Paradies“, dem Projekt des 2006 gegründeten „Fördervereins der Schenkerbewegung – FdSB e.V.“ stehen Internetarbeit und Selbstversorgung durch den Bauernhof im Mittelpunkt. [Unsere neueste Projekt-Mitwirkung geschieht beim Projekt „Lilitopia“ in Stadtallendorf bei Marburg/Hessen. Das Projekt "Lilitopia", welches 2010 begann, versteht sich als "ganzheitliche Zukunfts-Werkstatt" und sucht insbesondere das Zusammenwirken mit der Wissenschaft (Friedens- und Konflikt-Forschung, Sozial-Forschung, Pädagogik...).] In Zusammenarbeit auch mit der Universität Marburg gestalteten wir das dortige Bildungsfest 2011 mit und brachten Themen wie „Liebe als Grundlage von Politik und Wirtschaft“ ein, um bei der Bewußseinsbildung der Bevölkerung mitzuwirken. Es nahmen dort ein großer Teil junge Menschen teil, viele Schüler und Studenten, auch Familien mit Kindern und Jugendlichen.

Unser spezieller persönlicher Einsatz läßt sich wie folgt beschreiben. Einen großen Teil der Energie verwenden wir auf die Alltagsarbeit in den Projekten, Davon brauchen wir auch viel Zeit für Gestaltung des Soziallebens mit seinen menschlichen Prozessen mitsamt Konflikten und Einigungen. Auch der Vereinsarbeit und anderweitigen Öffentlichkeitsarbeit wird viel Raum gegeben. Wir sind nach Möglichkeit dort präsent, wo direkt oder „verwandtschaftlich“ unsere Themen „hineinpassen“, so auf den Kirchentagen und vielen Kongressen, Treffen, Kursen und Arbeitskreisen mit sozialen, wirtschaftlichen, politischen Themen, auch Treffen der Friedens-, Gemeinschafts- und Ökologiebewegung. Wir beteiligen uns daran, zukunftsfähige Gesellschaftssysteme und Lebensformen zu entwickeln und zu gestalten. Wir sind Mitglied des Holon-Netzwerks, haben Verbindungen zur Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker), der Arche-Bewegung nach Lanza del Vasto, den Catholic Workers, der Herzensschule, den Gemeinschaften Lebensgut, Zegg, Tamera, den NGOs ATTAC, X-tausendmal-Quer und anderen Gruppen.
Eine Besonderheit erleben wir vor allem in Pommritz. Durch Mitentwicklung einer dorfinternen Ökonomie können wir das Verwenden von Geld zu sehr großem Teil überflüssig machen. Etliche Dorfbewohner einschließlich wir unterstützen uns gegenseitig mit unseren Mitteln und Fähigkeiten. Damit verhelfen wir uns zu größerer Selbständigkeit, Arbeitserleichterung (z.B. durch Arbeitsteilung) und wir vollziehen nach, was Gandhi beim „Swaraj“ und „Swadeshi“, der indischen Bewegung für dörfliche Selbständigkeit, schon beschrieben hat – wir wachsen erheblich im Selbstbewußtsein. Großer Grund dafür ist sicherlich die Befreiung von vielen Abhängigkeiten, vor allem die eigene Bereitstellung der lebensnotwendigen Güter. Mithilfe bei der Feldarbeit, Beteiligung beim Ernteertrag, Gemeinschaftsaktionen bei Bauarbeiten, Verteilung von nicht marktfähigen, aber qualitativ guten Lebensmitteln, Schenk- und Tauschbörse für Kleidung, Bücher und Anderes und sind gängige Praxis bei uns.
Dieser Artikel soll auch Bilanz sein für unsere Erfahrungen in sozialen Prozessen innerhalb der eigenen Reihen.
Immerhin blicken wir auf 16 Jahre konstante Projektarbeit an verschiedenen Orten zurück und haben dort eine handvoll Leute als verläßliche Verantwortliche.
Immerhin leisteten wir einerseits in diesen Jahren weniger oder mehr projektinterne Arbeit (deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen vor allem in Dargelütz und Pommritz einschließlich Fortschritten in der Selbstversorgung), und auch erfreuliche Förderung der ökologischen Bedingungen auf den Außengeländen (Säuberung von Altlasten, Anlage von Biotopen, Gehölzpflanzungen, Förderung der Artenvielfalt).
Immerhin haben wir selbst in den Jahren viele Veranstaltungen inner- und außerhalb der Projekte abgehalten und uns anderswo vielfältig eingebracht.
Immerhin haben wir qualitativ mäßige Internetdarstellung (beispielsweise bei http://www.dieschenker.wordpress.com).
Immerhin sind viele Zeitungsberichte und Fernsehbeiträge über uns und das Wirken Einzelner von uns erschienen.
Immerhin haben wir mittlerweile in den Projekten die Ansätze einer Kommunikationskultur, wie wir sie uns wünschen und üben uns seit 2008 im VFS in der Konsenskultur als Einigungsmodus.
Immerhin sind in den verschiedenen Projekten schon längere Zeit einige Menschen, die mindestens im Alltagsbetrieb integriert sind.
Immerhin sind wir untereinander seit 2009 wesentlich besser kommunikationsfähig über Telefon sowie Internet einschließlich Forenarbeit.
Immerhin nutzen wir diese Medien dafür auch zu einem großen Teil.

Wartet Ihr nun auf das große ABER?

Diese kritische Beleuchtung habe ich nicht dafür gedacht, um dies oder jenes Tun oder Ergebnis von uns abzuwerten oder zu beklagen. Meine Absicht ist, blinde Flecken, Lern- und Entwicklungsbereiche aufzudecken, zu beleuchten und für Lösungen und Weiterentwicklung beizutragen.

Unsere größten inneren Aufgaben sehen wir darin, den Kreis der verantwortungsbereiten und – fähigen Weggefährten zu vergrößern, um mehr Aufgaben gelassener erfüllen zu können.
Direkt damit verbunden streben wir (so wie im engen Kreis schon weitgehend vorhanden) auch unter den mäßig verbindlichen Weggefährten, vor allem innerhalb unserer Projekte, eine intakte Vertrauenskultur an. In der Schenkerbewegung haben wir den moralischen Anspruch, daß wir 1) zu unserem Wort stehen, 2) Argumenten der Vernunft und Liebe den Vorrang geben vor Egoismus und Willkür, 3) Kritik „vorneherum“ (nicht hinter dem Rücken Beteiligter“) leisten und 4) die Konfliktlösung in geringstmöglicher Eskalation betreiben, dies in gütekräftiger (gewaltfreier) Art und Weise tun und dafür gegebenenfalls bereitwillig Hilfe in Anspruch nehmen. Dazu wollen und können wir niemanden zwingen. Aufgrund der erlebten Effizienz diese Regeln haben wir allerdings vor, sie beim VFS für unsere Mitglieder verbindlich zu beschließen.
Bisher haben wir viel Energie verwendet, um persönliche Auseinandersetzungen und deren Folgen zu klären beziehungsweise zu bearbeiten. Bei Beachtung der Grundregeln halten wir das Ausmaß des Aufwands diesbezüglich für stark minimierbar. Wir veranstalten mit wechselndem Erfolg und wechselnder Beteiligung Runden und Kurse zu Kommunikation und Konfliktlösung bei uns und unterstützen Weggefährten bei der Teilnahme an diesbezüglichen auswärtigen Angeboten. Aus vergangenen Erfahrungen heraus achten wir mittlerweile frühzeitiger und gezielter darauf, inwieweit einstiegswillige Interessenten für unsere Projekte „zu uns passen“, bereit und fähig sind, sich zu integrieren. Dies können wir noch wesentlich aufmerksamer tun, auch uns üben im Vorbeugen und Umgang mit „Quertreiben“.
Auch eine zentrale Frage für uns ist, wie wir mehr Beteiligung am Austausch untereinander über idealistische Themen erreichen. Wir sehen große Chancen, dadurch mehr zusammenzuwachsen, unsere Fähigkeiten und Kenntnisse zu bündeln, indem wir uns bewußter machen, was uns verbindet - wieso wir bei der Schenkerbewegung dabei sind und was unsere wesentlichen Ziele sind.
In Zusammenhang damit wünschen wir uns auch wachsende Motivation in unseren Reihen, bei den Kursangeboten in unseren Projekten und der auswärtigen Öffentlichkeitsarbeit mitzuwirken. Wir bieten vom Verein finanzielle Unterstützung bei Kurs- und Fahrtkosten sowie bei der Organisation von Unterkunft an. Eine weitere Erfahrung unsere Aktionen betreffend ist auch, daß die rechtzeitige Organisation der personellen Beteiligung mit verläßlichen Absprachen untereinander eine Grundvoraussetzung für gutes Gelingen darstellt (inhaltlich nehmen wir uns als „routiniert“ wahr). Wir Kernfiguren gehen mit der inneren Haltung an diese Arbeiten, daß wir selbstverständlich fleißigen achtsamen Einsatz für diese Aufgaben bringen und vorbildhaft handeln wollen. – Wie (außer natürlich durch unser Beispiel) vermitteln wir eine entsprechende Einstellung an andere Wegbegleiter? „Willst Du, daß jemand ein Schiff baut, dann trag dazu bei, daß er Sehnsucht nach dem großen weiten Meer bekommt.“ – Wie setzen wir das in die Praxis um? – „Wer, wenn nicht wir, wann, wenn nicht jetzt, was, wenn nicht das Wesentliche?“
Für eine ansprechende Internetdarstellung könnten wir die Übersichtlichkeit, das Erscheinungsbild, den Zugang zu den Informationen noch an verschiedenen Punkten verbessern, reichhaltigere Informationen über uns veröffentlichen, unsere Projekte besser darstellen, Berichte über Aktuelles und idealistische Themen deutlich mehr und engmaschiger veröffentlichen.
Wir könnten uns weitaus aktiver für Medienberichte einsetzen, selbst Ideen für Zeitungsartikel und Fernsehsendungen entwickeln und diese renommierten Adressaten sowie Medien der „alternativen Szene“ anbieten.
Wie steigern wir die Effizienz der Telefon- und Computerbenutzung hin zu wesentlich mehr Kommunikation über zentrale idealistische Themen und Inhalte, die unsere Projekte betreffen, so daß Spiele und „Surfen“ aus persönlichem Interesse deutlich nebensächlich werden?

Ihr merkt, wir stehen einerseits öffentlich ein für eine Kultur der Liebe, Solidarität und Verantwortlichkeit, und andererseits sind wir in unseren eigenen Reihen sehr beschäftigt damit, daß wir im internen Zusammenleben und Zusammenwirken Mindestmaßstäbe dafür erfüllen und vorbildlich wenigstens in Teilbereichen sein können. Was wir reichlich bieten können, sind Erfahrungen, wo vor allem menschliche Hindernisse bei der Umsetzung unserer Ideale liegen können und wie wir durch viel Probieren und teils Gelingen, teils Mißerfolgen dazugelernt haben.

In Zusammenhang damit spreche ich das Thema an, daß wir teils den Eindruck, teils Hinweise dahingehend haben, daß bestimmte Menschen und Handlungen von staatlicher und oder unbekannter Seite unser Wirken gezielt stören. Wir gehen davon aus, daß wir wegen unserer Systemkritik mit geplantem „Gegenwind“ zu tun haben. Die massivsten Fälle sind zwei jahrelange Gerichtsverfahren – das derzeit in den Medien bekannte ist die Verleumdung des Weggefährten Öff!Öff!, er habe persönliche Fotographien als pornographisches Material verbreitet. Wir haben außerdem verschiedentlich massive Eingriffe in unsere Internetdarstellungen erlebt, haben uns auch mit skurril anmutenden menschlichen Provokationen in unseren Projekten auseinandergesetzt, die wir mit großer Wahrscheinlichkeit als Schikane einordnen, um Aufmerksamkeit und Energie in unseren Reihen zu binden und um unseren gemeinschaftlichen Zusammenhalt zu hintertreiben. Ich würde einerseits dafür gerne Beispiele nennen, andererseits sind für uns weniger die Ereignisse an sich so außergewöhnlich, als vielmehr die Kombination teils bizarrer Details. Man stelle sich vor, eine Person schließt sich uns an, teilt uns mit, sie stehe unter Zeugenschutz, habe deshalb eine neue Identität bekommen, werde von Kriminellen mit dem Tode bedroht, benahm sich in verschiedener Hinsicht allerdings dermaßen auffällig, daß wahrscheinlich selbst dreiviertelschlecht arbeitende Detekteien sie binnen kurzer Zeit in Deutschland ermittelt hätten.

Zusammenfassend sehe ich die Schlüssel für erfolgreiches Wirken der Schenkerbewegung im Innen und Außen klar in persönlichen und sozialen Faktoren. Wir selbst reifen und entwickeln uns auf unserem Weg in verschiedener Hinsicht. Sowohl ein geschulter Verstand, der uns hilft, Erfahrungen hilfreich zu verwerten, Vorhaben sinnvoll zu planen und unsere Aufmerksamkeit möglichst gezielt auf empfindliche Punkte im System (z.B. Internetarbeit) zu richten, als auch „Herzensentwicklung“ besonders in den Bereichen Liebesfähigkeit, Mitgefühl und auch beherzte Wahrhaftigkeit und Konsequenz sind große Hilfsmittel auf unserem Weg. Von vielen anderen menschlichen Qualitäten nenne ich besonders Mut, Humor und Kreativität. Mit ihrer Hilfe habe ich in stark verfahren aussehenden Situationen manchmal blitzartig Wandlungen und Lösungen erlebt. Die Ausübung von Spiritualität nenne ich nicht als eine Fähigkeit, sondern als einen Bewußtseinsprozeß, eine Entscheidung, auch beruhend auf der Fähigkeit zur Hingabe an „das Leben“, „Gott“ oder wie ich dies auch in Worte fasse. Meine persönliche Erfahrung und auch die manches Weggefährten ist, daß wir dadurch eine unerschöpfliche Kraftquelle haben, unseren Weg durchzuhalten und uns immer wieder erinnern dürfen, daß die Folgen unseres Handelns in „Gottes Hand liegen“. Das heißt, daß wir einerseits unsere Aufgaben gut und treu zu erfüllen streben, auf der anderen Seite uns viel einfacher tun, gelassen zu sein und uns von Erfolgserwartungen frei zu machen.

Auch aus einem anderen Grund, den ich aufgrund der Erfahrung aus verschiedenen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte ausdrücklich erwähne, bin ich mittlerweile offen gegenüber möglichem Verlauf von Entwicklungsprozessen. Wir haben vermeintlich selbstverständliche Zustände wie die Sklaverei überwunden, Bildung, Gesundheit und Individualentwicklung von großen Teilen der Weltbevölkerung erheblich gefördert – im Medienbereich haben wir in Windeseile mittels Telefon, Radio, Fernsehen und jetzt Computer und Internet weltweit engmaschige Kontaktvernetzung erreicht. Viele dieser Entwicklungen haben wir sprunghaft vollzogen, nicht mit unserer gewohnten Betrachtungsweise plan- und nachvollziehbar. Genauso halten wir für möglich, daß in kurzer Zeit von Teilen der Menschheit oder weltweit das Geld abgeschafft wird, daß in Achtsamkeit auf die Natur Politik und Wirtschaft betrieben wird und daß weltweit Kooperationsgedanken und – bereitschaft viel mehr Wurzel fassen, als während langer Zeit von Verdrängung, Gewalt und Kriegen.

Wer sich näher über uns informieren will, findet im Anschluß die Kontaktmöglichkeiten.
Wer mit uns zusammenwirken will, ob umfassend oder in Enzelbelangen, den laden wir herzlich dazu ein. Wir sehen eine Hauptaufgabe von uns in der aktiven Vernetzung von gleich und ähnlich Gesinnten, im Geiste der Solidarität als einem Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Unser Kernanliegen ist dabei eine Systemreform, die Arbeit an der Gesundung des „Gartens, in dem die Pflanze Mensch wächst und sich entwickelt“ – Teilen der grundlegenden lebensnotwendigen Dinge, solidarisches Bewahren der Natur, respekt- und liebevoller Umgang der Menschen und Völker untereinander.

Als Abschlußbetrachtung:
Wenn wir uns am Ende unseres Lebens die Frage stellen, ob wir unseren Aufgaben gerecht geworden sind, woran messen wir das? Am äußeren Erfolg – am Einsatz, den wir gebracht haben – an unserer innigen Befriedigung über unser Tun? Erfolg erwarte ich nicht, sondern nehme ihn als Geschenk, wenn er eintritt – der Einsatz ist für mich selbstverständlich und Voraussetzung für jedes mögliche Gelingen (und sei es der innere Einsatz durch das Setzen von Zielen) – die Befriedigung, den inneren Frieden wünsche ich uns allen, möglicherweise wird er unser verbindendes Element.
Uwe Wilhelm Haspel






Uwe W. Haspel



Friedensgarten
Pommritz 5c
02627 Hochkirch

Thorben
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Hallobezüglich Schenker Bewegung

#2 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:08

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nun ich war jetzt im vorletzten Wochenende zu Besuch in dargelutz und bin im höchsten Maße erfreut. Wie die gesamte Situation ist kann ich natürlich nicht sagen, aber für mich ist es so das die Schenker Bewegung wie auch immer sie im einzelnen aussehen mag sehr lebendig ist zu mindestens erscheint sie mir als sehr lebendig. Und da geschriebenes Papier ja geduldig ist geht es mir auch darum zu erleben und zu beobachten. Und bevor ich etwas akzeptiere muss ich es anfassen berühren riechen verstehen. Was ich sagen kann ist jetzt dass ich dabei war wie aus einer Umwelt in der von außen betrachtet kaum etwas zu essen ist, Nahrungsmittel besorgt worden sind. Nämlich Äpfel und Birnen. Und eben Bbucheckern. Ebenso konnte ich erleben wie bewusst die Leute in dargelutz mit den Ressourcen umgehen. Nämlich es gab Holunder am weg und ich wollte anhalten und pflücken und es hieß wir haben zuhause genug und wir sammeln erst einmal zuhause. Die Menschen die gekommen sind erschienen mir auch jetzt in der zeitlichen Distanz als neugierig ausgeglichen und offen. Meine vorhergehenden positiven Eindrücke von dargelutz haben sich noch verstärkt. Ich schreibe dies nicht etwa unter Einfluss von irgendwelchen positiven Emotion sondern ausschließlich aus der wissenschaftlichen rationalen Beobachtung heraus. Denn in Ruinen nach Nahrung zu sehen und die auch zu finden hätte ich mir kaum vorstellen können. Das empfand ich im höchsten Maße als überraschend angenehm und positiv.

Was mich ein wenig betrübt hat hat nicht mit dem Schenker Projekt selber zu tun sondern mit einer Begegnung. Bei der Reise um Nahrung kamen wir auch an Felder vorbei. Auf dem einen Feld gab es große Mengen an Pilzen. Schirmlinge oder Schopftrinkling. Das war richtig gutes Essen denn die habe ich früher selber gerne gesammelt. Leider wurden diese Pilze am frühen Morgen mit Gift gespritzt oder mit anderen Mitteln und so für die Ernährung nicht mehr zu gebrauchen. Auf dem selben Feld mit dem selben Gift oder was auch immer dort gespritzt wurde, wird Getreide oder irgendetwas anderes angebaut. Und das was ich in diesem Moment nicht zu mir nehmen konnte wird dann an die Bevölkerung verkauft. In Form von Mehl oder was auch immer. Und das empfand ich schon als einen dramatischen Kontrast. Auf der einen Seite fahren wir mit dem Fahrrad um Nahrung zu suchen und auf der anderen Seite wird Nahrung vergiftet. sicher ist das die Schenker Bewegung in der Form wie ich sie nun da erlebt habe was sie im einzelnen nun darstellt mag dahin gestellt sein, aber was ich erlebt habe während meiner Besuche ist Offenheit Freundlichkeit menschliche Stärke Gradlinigkeit. Ebenso die Art und Weise wie die Gemeinschaft in dargelutz mit gewissen Problemen umgeht eben Umgangsformen empfand ich als äußerst positiv. Für mich jedenfalls ist es wie oben schon gesagt auch aus der zeitlichen räumlichen Distanz heraus unglaublich positiv!

Thorben
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noch einmal bezüglich der Schenker Bewegung

#3 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:10

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Birune".)

meine rein persönlichen Gedanken zu dieser Bewegung sind folgend: es erscheint mir im höchsten Maße positiv. Die Schenker Bewegung so wie sie sich mir eben in dargelutz darstellt ist eines der wenigen Projekte die auch eventuelle magere Zeiten wenn man sie so nennen möchte überstehen werden. Noch einmal eben meine persönlichen Eindrücke sind im höchsten Maße erfreulich.

Es mag möglich sein das der eine oder andere Mensch mit dieser Offenheit nicht umgehen kann, für mich jedenfalls ist das eines der herausragenden Projekte! Allen Beteiligten wer es auch immer sei möchte ich eben auch auf diesem Weg für ihre Arbeit ihre Geduld danken.
Macht weiter so!
Wenn es jemanden nach Berlin verschlagen sollte gibt es für jeden aus der Gemeinschaft einen Platz sozusagen ein Dach über den Kopf.

Auch wenn ich keinerlei Spuren von Drogen oder Alkoholismus sehen konnte heißt es für mich aber immer grundsätzlich bei jedem Besuch keinen Alkohol keine Drogen!

Thorben
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#4 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:17

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lichtträger".)

An dieser Stelle möchte ich noch einen recht Herzlichen Dank für die gute Umschreibung von S.B. an Uwe Haspel senden und seinen Beitrag mit ein paar Bildchen untermalen, danke nochmals an Uwe Haspel.


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Herzlicht



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Und "Gabriela" schrieb am 1.8.2011 im schenkeraspiegelforum.plusboard.de:

Danke, lieber Uwe, für all die Worte, die mich innerlich sanft berühren und zum Mit-Schwingen bringen...und die ich so voller Farbe sehe...
In Erinnerung an "deine Lieblingspflanzen", die du ja auch im Büro ehrst..hier einen kleinen Herzens-Natur-Farbtupfer.

Bild

Möge die sanfte Kraft deiner Worte, gemeinsam mit diesen Pflanzen ihre schöpferische Wirkkraft im Innen und für alles Anstehende im Außen entfalten...
LG Gabriela

Thorben
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#5 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:20

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lama-Mike-Andres".)

Es ist doch sehr Interessant das einige hier nur so tun als ob , es ist doch schon Wichtig schon wegen der Authentizität nicht mit Gespaltener Zunge zu sprechen Interessant biruine Zitat meine rein persönlichen Gedanken zu dieser Bewegung sind folgend: es erscheint mir im höchsten Maße positiv. Die Schenker Bewegung so wie sie sich mir eben in dargelutz darstellt ist eines der wenigen Projekte die auch eventuelle magere Zeiten wenn man sie so nennen möchte überstehen werden. Noch einmal eben meine persönlichen Eindrücke sind im höchsten Maße erfreulich.

Es mag möglich sein das der eine oder andere Mensch mit dieser Offenheit nicht umgehen kann, für mich jedenfalls ist das eines der herausragenden Projekte! Allen Beteiligten wer es auch immer sei möchte ich eben auch auf diesem Weg für ihre Arbeit ihre Geduld danken.
Macht weiter so!
Wenn es jemanden nach Berlin verschlagen sollte gibt es für jeden aus der Gemeinschaft einen Platz sozusagen ein Dach über den Kopf.

Auch wenn ich keinerlei Spuren von Drogen oder Alkoholismus sehen konnte heißt es für mich aber immer grundsätzlich bei jedem Besuch keinen Alkohol keine Drogen!



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Nochmal was hattest du im Forum Neue Schenker.. geschrieben naja weißt du ja schon traurig wenn du auf der einen Platform das gegenteil schreibst wie auf der jeweils anderen Hä ?

Echhte liebe und Echter Konsensus in Globaler REALITÄT sihr doch denke ich etwas anders aus :'(

Nun ich stelle mich gern allen fragen aber nur bitte hier und dies bitte Sachlich mal sehen ob auser Doppelzunge doch noch etwas mit viel Licht und Liebe herauskommst ich gebe die Hoffnung nie auf Liebe euch allen

Thorben
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an Mike

#6 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:36

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Birune".)

Hallo Mike!
Es ist so wie ich geschrieben habe! Ich habe ausschließlich von dargelutz geschrieben denn die anderen Projekte kenne ich nicht bzw. nur das eine medial Utopia und das existiert nicht mehr. Bezüglich dem was ich schrieb kann ich folgendes sagen: ich habe erlebt wie liebevoll die Leute mit mir umgegangen sind und eben auch nachgesehen haben ob alles o.k. ist. Ich bin mit zwei Leuten unterwegs gewesen Nahrung zu besorgen an Stellen wo ich niemals in 100 Jahren nur gedacht hätte das dort etwas zu essen wäre. Einige Besuche dort und einige Besuche von den Leuten aus dargelutz bei mir zeigten und zeugten deutlich das das integere Leute sind! Mir persönlich sehr gute Freunde! Etwas anderes habe ich in keinem anderen Forum irgendwo geschrieben. Wenn du stellen findest wo ich etwas anderes geschrieben habe dann kopieren Sie mir bitte und senden Sie mir zu. Dargelutz ist für mich ein funktionierendes System und im höchsten Maße positiv! Für mich persönlich ist zum Beispiel ein wesentlicher Test, welche Gefühle habe ich wenn ich etwas von meinem Dingen verborge. Natürlich empfinde ich etwas Furcht dabei als ich etwas weggegeben habe aber letztendlich ist das natürlich und normal mein Gefühl zu den dargelutzern ist in jeder Beziehung positiv liebevoll und freundschaftlich! Und ich bin mir mehr als sicher das genau dasselbe die dargelutz er mir gegenüber empfinden! Bei den Gelegenheiten bei denen ich Jürgen näher kennen lernen konnte habe ich diese Dinge die du beschrieben hast über die du dich bitterlich beklagst nicht erlebt. Allerdings bin ich immer sehr vorsichtig was Kontakt mit Personen ist die Funktionen in gewisser Weise sind. Meine deutliche Aussprache was ich sage wenn Leute mit jemandem Schwierigkeiten haben dann müssen die gesagten Worte protokolliert werden. Wiewohl ich bei allen Gelegenheiten in Kontakt mit anderen Menschen Versuche Vorsicht walten zu lassen. Viele Dinge die in anderen Bereichen der Schenker Bewegung geschehen bzw. von denen ich gehört habe Gebieten einfach auch Vorsicht! zu dir persönlich kann ich sagen das ich nicht verstehe das du hier schreibst obwohl du dich von Jürgen oder wem auch immer manipuliert fühlst und missachtet fühlst.

Und trotzdem keine neutrale Position die ich für mich ein nehme verstehen kannst. Ich hoffe dass du irgendwann einmal in der Lage bist eine eigene Position zu erringen.

Bezüglich Doppelzüngigkeit: es ist für mich sehr schwer zu verstehen wie Menschen damit ist nicht Jürgen gemeint gewesen sondern allgemein die buddhistischen christlichen Muslime usw. Religion das auf der einen Seite das Wort der Liebe Vergebung vertrauen usw. als ganz große Fahne in den Wind gehangen wird und zur gleichen Zeit über alle Jahrtausende hinweg genau das Gegenteil geschieht. Das ist eine generelle Frage und hat nur begrenzt etwas mit Jürgen oder ähnlichen Personen zu tun. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Fragestellungen ist das reale Geschehen. Wenn ich auf der einen Seite höre wie Menschen von Liebe sprechen und eigentlich etwas ganz anderes meinen nämlich ich ich ich ich ich. Ich hoffe das du jetzt verstehst was meine Fragen bezüglich dieser emotionalen Geschichten bedeuten.
Birune

Thorben
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#7 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:37

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lama-Mike-Andres".)

Liebe biruine und alle anderen
zuerst einmal bin ich etwas verwundert das dass was ich geschrieben hatte nicht mehr da ist es waren ja immerhin drei DIN-A vier Seiten? Nun gut sei es drum dann werde ich dies eben nachholen leider hatte ich dies nicht gespeichert was mir in Zukunft nicht noch einmal passieren wird.
Zu der Aggressivität der kulturellen Religionen oder anders ausgedrückt Handlungsweisen mit religiösem Hintergrund dies kann ich für mich nicht geltend machen. Ich liebe alle Menschen und dies ist nicht nur ein lapidarer Satz für mich den Zusammenhang hatte ich schon geschrieben. Auf jeden Fall war dies nicht in einer personifizierten Version gemeint. Auch sind Intentionen bezüglich eines geschriebenen nicht explizit von mir erwähnt worden dies ist mir sehr wichtig. Dieser Gesprächsdialog ist aus einem Disput zwischen der neuen Schenker Bewegung und dem originalen von Öffi entstanden, ich gehe davon aus dass sich dieser ganze Dialog oder (Disput) noch in einem Stadium der Authentizitätsfindung ist. Sofern (mit großer Hoffnung) es einen Dialog in aufrechter Form gibt?
Ich für mich sage nicht dass der Buddhismus oder das Christentum muslimisches Denken oder jüdisches Anschauungsbild das bessere wäre. Denn ich denke das alles in einem menschlichen gesunden Verstand mit der Auffassungsgabe von Ethik und Moral wichtiger ist als ein religiöser (fundamentalistischer) Hintergrund im Stande wäre vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Ich möchte auch in diese bunten des (Disputes) kein Öl in das Feuer schütten.
Es liegt mir fern irgendwie oder irgendwelche Handlungsweisen zu diskreditieren erster Linie für mich persönlich (subjektive Form) doch die Bestrebungen des guten Handelns erkennen kann und somit auch nicht behindern möchte.
Ich wünsche euch allen ein Herzensbestes auf allen euren wegen, mit der Achtung eure Energien in der liebes und Lichtarbeit des täglichen oder alltäglichen auf der Handlungsebene.
Somit eine liebe und herzlichste warme Umarmung mit dem Wunsch einer Einigung dieses Disputes zwischen dem originalen das akzeptieren des wirklichen Istzustandes ohne mich weiter in dieser Form einmischen zu wollen!
Liebe und Licht für dich und allen anderen die dies lesen

Thorben
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zum Beitrag 4452

#8 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:38

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Klaus der Flame".)

Lieber Uwe Wilhelm Haspel,

nun habe ich deinen Beitrag mehrmals aufmerksam Studiert.
Trotzdem kam ich nicht zu ausreichender Erkenntnis, wie nachfolgend Aufgeführtes zusammen passt:

.....globaler respekt -und liebevoller Umgang, Kooperationsbereitschaft.....u.s.w.

Dem steht entgegen, ...zu uns passen, ...Quertreiber, ...alternative Szene.

....die Folgen unseres Handelns in Gottes Hand liegen.

Dem steht entgegen, ...am Ende unseres Lebens die Frage stellen: ,,sind wir unseren Aufgaben gerecht geworden,,?

....Zugang haben nur gleich -und ähnlich Gesinnte, ...als Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Gesellschaft dienen soll.

Habe ich da im Geschichts -und Religionsunterricht irgend was verpasst ?

An welcher konkreten Stelle ist unser Leben zu Ende ?

Womöglich möchte das göttliche Wesen nicht, das Jeder die Folgen des Handelns in seine Hand legt, sondern Eigenverantwortung übt.

Danke im Vorraus und liebe Grüße Klaus.

Thorben
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zum Beitrag 5451

#9 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:39

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Lieber Lama Mike Andres,

Wie passen die Lehren des Buddhismus und Lichtarbeit zusammen ?

Danke für dein Verständnis, liebe Grüße Klaus.

Thorben
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Nachtrag zum Beitrag 5492

#10 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 06:41

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....auf einer der 7 Bewußtseinsebenen, meinte ich.


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