Aussteiger-Blog von M. Fleischhauer

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Thorben
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Aussteiger-Blog von M. Fleischhauer

#1 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 23:23

Hier geht es um einen Blog-Beitrag von Marie Fleischhauer für ihren "Aussteiger-Blog".

Thorben
Fleißmeise
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Bzgl. Aussteiger-Blog von Marie Fleischhauer

#2 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 23:23

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "oeffoeff".)


http://ausstiegspunkt.wordpress.com/201 ... /#comments


Ich schrieb verschiedene Kommentare dazu. Ein Kommentar von mir war eine Email von mir an Marie Fleischhauer, als sie nochmal bei mir nach-fragte, ob sie das Interview mit mir auch an andere Stellen weiter-geben könne:

Thorben
Fleißmeise
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Kommentare dazu

#3 Beitragvon Thorben » Di 18. Feb 2014, 23:24

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "oeffoeff".)

Liebe Marie!

Sorry, daß meine Antwort etwas dauerte. Aber ich war u.a. mal wieder auf einer Tramp-Tour und mit vielen Projekt-Aufgaben beschäftigt...

Was Deine Anfrage angeht, ob Du das Interview mit mir in Deinem Blog weiteren Medien zugänglich machen kannst:
Wie ich Dir sicher schon seinerzeit erklärte, als Du das Interview mit mir machtest, ist es eins meiner Grund-Prinzipien (im Sinne der Gewaltfreiheit von Jesus oder Gandhi, oder auch gemäß dem Spruch von Rosa Luxemburg: 'Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden.'), daß ich anderen Menschen um mich herum in größtmöglichem Maße ihre Freiheit lasse (man kann auch sagen: ihren Anspruch auf Mündigkeit, wie es die meisten Menschen ja für sich beanspruchen...).
Ohne Bevormundungen, gewaltsame Einschränkungen, einklagbare Rechte (derartige Verträge etc.), Kontrolle, Zensur usw. gebe ich den Menschen solche Freiheit. (Viele Medien haben es als riesengroße, kaum für möglich gehaltene Ausnahme bezeichnet, daß sie das Veröffentlichungs-Recht ihrer Beiträge über mich ohne Verträge nur auf die Verläßlichkeit meines Wortes stützten, indem ich zusagte, daß sie solche Veröffentlichungen ohne juristische Probleme von meiner Seite machen können -- und ich habe da bzgl. Verläßlichkeit des Wortes nie jemanden enttäuscht...)
Und ich wünsche mir, daß die Menschen, mit denen ich zu tun habe, dann durch dieses Freiheit-Geben - auch zu aus meiner Sicht 'Verkehrtem'!, z.B. zu kommerziellem Handeln, oder zu verzerrter Bericht-Erstattung usw... - aus ihrem eigenen inneren Verantwortungs-Gefühl heraus dazu kommen können, sich mit mir über ein allernötigstes Grund-Maß an Verantwortlichkeit in dieser uns geschenkten Welt zu einigen...

Dieses Freiheit-Geben gilt auch in vollem Umfang für Journalisten, die zu mir kommen: Ich stehe jedem Rede und Antwort. Ich gebe wahre Informationen. Und ich beschreibe als Ideal, daß alle Menschen immer die Wahrheit sagen bzw. immer wahre Berichte verfassen mögen, die am besten auch noch so einfühlsam und liebevoll sind, daß es allen Beschriebenen und Lesern gefällt... (Gemäß dem schönen hinduistischen Spruch: 'Du mußt den Menschen immer die Wahrheit sagen - und du mußt sie ihnen immer so sagen, daß sie ihnen gefällt.') ------ Und ich überlasse es dann ganz dem Gewissen des anderen, was er oder sie damit macht...

Das Maß, in dem ich Journalisten da Freiheiten gebe, ist sehr groß.
Es wäre in der Verhältnismäßigkeit ja auch nicht passend, wenn ich z.B. in unseren 'Sozial-Arbeits-Projekten' von 'Schenker-Bewegung' bedingungslose Aufnahme für schwer aggressive oder kriminelle Menschen praktiziere, also jemandem die Tür öffne, der mich vielleicht erschlagen kann -- und andererseits einem Journalisten die Möglichkeit verweigern würde, mit vielleicht z.T. verzerrten Berichten über mich Geld zu verdienen...
Natürlich ist es dabei so, um das 'Kommerzielle' mal als Beispiel zu nehmen, daß ich als 'Schenker' (ein 'Geschenk' ist laut Lexikon eine 'freiwillige Gabe ohne Bedingung einer Gegen-Leistung'...) nicht dafür plädieren kann, 'kommerziell' zu handeln, d.h. Gegen-Leistungen zu Bedingungen zu machen --- aber ich kann natürlich die Freiheit für andere respektieren, sich so verhalten zu wollen - und ich kann auch Hoffnungen dabei haben (und fördern) wie, daß es zumindest Entwicklungen in sich verbessernde Richtungen geben kann: z.B. sind Berichte über 'Sinn-Ausstieg' bzw. '-Umstieg' sicher förderlicher für die Menschen als Berichte über Profi-Fußball oder Hollywood-Stars... Und immer rufe ich - ganz allgemein - alle Menschen auf, so weitgehend wie möglich zu einer ganzheitlichen Lebensform des 'freien Gebens' bzw. 'Schenkens' überzugehen...

Insofern also erstmal die Antwort von mir:
Du kannst mit dem Interview frei machen, was Dir gut erscheint... Ohne daß es je juristische Probleme von meiner Seite aus geben wird...
Aber Du stehst dabei halt in eigener Verantwortung bzgl. kommerziellen Verstrickungen, sachlicher Korrektheit usw... (Ich meine Verantwortung dabei im Sinne von Idealen, Gewissen, Gott etc. ...)

Ich empfinde es bei diesem Geschehen z.B. als einen korrekten Zug von Dir, daß Du, bevor Du das Interview an andere Medien geben magst, es mir für eine Aktualisierung des Textes nochmal zukommen lassen möchtest... Du 'mußt' sowas nicht tun, aber Du kannst es tun...

Wenn Du vielleicht sogar beim jetzigen Text in Deinem Blog bereit sein magst, einen Teil des Textes zutreffender zu aktualisieren, als es im Moment dort steht (- wie gesagt, bei alledem gilt: Du mußt nicht, aber Du kannst... -), hier sind meine Vorschläge dafür (doppelt Eingeklammertes wäre wegzulassen, meine neuen Aussagen sind fett markiert...):
((Im Moment lebst du mit deiner jetzigen Freundin und deinem neunmonatigen Sohn)) Anfang 2010 hast Du Deine große Liebe gefunden und bist nun 'alternativ verheiratet' mit Deiner Frau Anke Rochelt. Ihr habt einen kleinen Sohn, Aljoscha, und ihr leitet gemeinsam das neue Projekt 'Lilitopia - eine ganzheitliche Zukunfts-Werkstatt'; -- dabei lebst du überwiegend mit in einem Haus. War’s das also mit dem Selbstversorgerdasein im Wald?
((Nein, im Februar möchte ich wieder für eine Weile in das Naturschutzgebiet zurückzukehren. Wohl ohne meine Freundin und das Kind – aber das ist noch offen.)) Trotz aller guten Willensbekundungen haben meine früheren Freundinnen es nicht geschafft, konstant zu unseren Idealen und zu mir zu stehen. Nun habe ich mit Anke meine Traumfrau gefunden und mich für eine ewige monogame Beziehung mit ihr entschieden. In unserem Projekt lilitopia(.de) wollen wir vorleben, worauf es im Kern ankommt: 'Ganzheitliches Lieben' und 'globale Verantwortlichkeit', d.h. ausreichendes Sich-eins-fühlen mit der Welt, um ihr gut tun zu wollen wie einem Teil von sich selbst, ohne zusätzliche Belohnungen oder Strafen dafür zu brauchen, und das Erlernen und Vorleben von 'Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens' - wofür auch unsere persönliche Liebesbeziehung und unser Familienleben ein überzeugendes Modellbeispiel sein soll. An solchen Wurzeln muß die Veränderung ansetzen! 'Das Persönliche ist das Politische!' Im Vergleich dazu ist sowas wie 'Selbstversorgerdasein im Wald' nur eine Äußerlichkeit, eine Möglichkeit unter anderen. Egal, ob man es durchs Leben aus der Natur schafft (- was ich ca. 4 Jahre von meinen 20 Aussteigerjahren vorlebte -), oder durchs Leben von 'weggeworfenen Resten' oder Geschenken (- was den Versorgungsschwerpunkt in den übrigen Jahren bildete, während ich als Wanderprediger herumzog oder Sozialarbeit machte -): Das Entscheidende an diesen äußeren Lebensformen ist doch, daß sie helfen können, ganz für 'globale Liebe und Verantwortung' zu leben, fürs liebevolle Schenken unter Menschen - ohne daß man von Herrschern, Bossen usw. abhängig sein muß. Aber dieses 'globale Lieben und Schenken' ist das Zentrum - und kann auch anders als mit 'Waldleben' geschehen; umgekehrt kann 'Waldleben' und sogar eine Lebensweise des 'Schenkens ohne Geld' ohne solche Liebe sein - und ist dann innerlich tot oder gar schädlich. In unserem Lilitopia-Projekt wollen Anke und ich also die zentrale Rolle dieses 'ganzheitlichen Liebens' betonen. ---- Aber keine Sorge: Wie unsere 5 anderen Projekte von Schenker-Bewegung besteht auch das medienbekannte Projekt 'Biotopia' im Naturschutzgebiet weiter, wo ich in den letzten Jahren überwiegend war. Dort vertritt mich ein junger Mann, und ab und zu bin ich auch dort. Und das Selbstversorgungsleben im Wald ist mir so wertvoll geworden, daß ich es auch in Lilitopia weiter vorleben werde. Wir haben auch hier ein Waldgelände, wo ich schon dabei bin, eine Jurte zu bauen...
Wie soll dein Sohn aufwachsen – in der Zivilisation oder im Naturschutzgebiet?
Ich bin der Meinung, dass ein Kind eine Bandbreite von Lebensmöglichkeiten vor Augen geführt bekommen sollte – schon während der Kindheit. Als ich mit meiner damaligen Freundin und Tochter im Naturschutzgebiet gelebt habe, haben wir ganz bewusst gesagt – das Kind soll die Möglichkeit haben, seine Heimat bei uns zu haben, wo es seine Löwenzahnblüten von der Wiese essen kann, oder eben bei den Großeltern leben und Schokolade essen.
Das Kind war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei Jahre alt. In diesem Alter ist eine solche Entscheidungsfindung wohl eher schwierig.
Aus meiner Sicht nicht. Ich kann nicht nachvollziehen, wenn Leute sagen, ein kleines Kind könne ja noch nicht zeigen, was es will. Damals haben die Ämter keinen erkennbaren Grund gefunden, irgendetwas gegen uns zu machen, weil das Kind vor Fröhlichkeit aus allen Nähten platzte. Das Gleiche gilt für meinen Sohn, auch ihm möchte ich statt 'Zwangs-Erziehung' lieber diese von mir sogenannte 'Begleitung zur Freiheit' anbieten. Wenn er nicht in die Schule gehen will, dann werde ich ihn auch nicht dazu zwingen. Ich halte das für eine Vergewaltigung des Kindes.
Legst du damit nicht schon die Zukunft deines Kindes fest?
Die Frage ist ja, wann man über ein Kind bestimmt. Bestimmt derjenige über ein Kind, der es frei entscheiden lässt oder derjenige, der etwas gegen seinen Willen bestimmt? Auch die Schule ist eine Art Dressureinrichtung, die den Menschen am Ende ((weder wichtige Werte)) nicht die wichtigsten Werte vermittelt (insbesondere Wahlfreiheit der eigenen Grundorientierung, und 'globale Liebe') ((vermittelt noch die Fähigkeit beibringt, wie man als Selbstversorger im Wald leben kann.)) und auch keine Grundfähigkeiten entwickelt wie z.B., als Selbstversorger im Wald leben zu können.



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Mit liebem Gruß,
Öff Öff







Ich grüße das "NATÜRLICHE GÖTTLICHE LICHT" in allen...
"das Öff!Öff!"/ Jürgen Wagner
international/englisch-sprachig: www.global-love.eu
deutsch-sprachig: www.dieschenker.wordpress.com

VORSICHT: Mehrere alte jahrelange Web-Adressen von uns (insbesondere die-schenker.net ) sind leider aufgrund von Vertrauens-Mißbrauch und Manipulation für uns unberechenbar geworden... (Wurden z.T. mißbräuchlich auf "forbidden"-Seiten oder andere Seiten umgeleitet, und enthalten nun manipulierte Infos...) -- Solche Vorkommnisse liegen in hohem Maße daran, daß bei uns die Kern-Gruppe der Schenker nur auf VERTRAUEN statt auf einklagbare Rechte bzw. Verträge zu bauen versucht... Das kann an vielen Stellen mißbraucht werden – aber indem es auch erkennbar macht, wo sowas stabil funktioniert, eröffnet es auch höchste zwischen-menschliche Qualität...
KORREKTE INFOS SIND ZU FINDEN AUF:
Blog: www.dieschenker.wordpress.com
Community: www.die-schenker.yooco.de (deutsch-sprachig) UND ALS KÜNFTIGE (ENGLISCH-SPRACHIGE) HAUPT-(COMMUNITY- BZW. NET-) WEBSITE VON SCHENKER-BEWEGUNG INSGESAMT: www.global-love.eu (MIT SCHENKER-CHAT AB 20 UHR, dort oder auf die-schenker.yooco.de)
Forum: www.schenkeraspiegelforum.plusboard.de
MAIL-ADRESSEN: schenker_oeff@yahoo.de (wenn mit dieser Adresse was nicht funktioniert, mich bitte telefonisch informieren, und als Ersatz können wir dann z.B. verwenden: oeffi2004@ymail.com oder oeffi2004@yahoo.de )
TELEFON: zumindest 19-20 Uhr: 01629182725 (bei Problemen mit dieser Nummer kann man 017627110248 als Ersatz-Nummer versuchen)
MEINE DERZEITIGEN HAUPT-PROJEKT-ADRESSEN:
* "Biotopia" (bei Gasthof "Gemauerte Mühle"), Alte Lausitzer Str. 2 (früher: Skalaweg 20), 02708 Löbau OT Kittlitz (aus Kittlitz auf Nieskyer Str. raus, kommt nach ca. 500 m auf rechter Straßenseite das Gasthofs-Schild und die Einfahrt...; dort runter ins Tal, stehen meine Behausungen auf der anderen Flußseite: ein bunter Hühnerstall und - hinten am Waldrand - eine Jurte...)...
* "Lilitopia", 35260 Stadtallendorf ( www.lilitopia.de )
WEITERE PROJEKT-STANDORTE:
* "Haus der Gastfreundschaft", Alte Dorfstr. 6, 19370 Parchim, OT Dargelütz, 038720-88558
* "Friedens-Garten", Haus 5c, 02627 Hochkirch OT Pommritz, 035939-80602


WAS IST DAS LEBEN OHNE DEN GROSSEN TRAUM?...
Um möglichst unideologisch Vernunft und (globale) Liebe zur Menschheits-Basis zu machen ("KONSENS-GEMEINSCHAFTEN GLOBALEN TEILENS" zu bilden als Weg zu "GLOBALER KONSENS-DEMOGRATIE"!!!), brauchen wir MITMACHENDE!!!
Kommt raus aus der "Sucht-Gesellschaft"! Laßt den Gott in Euch frei - statt "Konsumi-Dasein"!
Denkt zumindest mit!
Durch verschiedene Mitmach-Stufen wird Keiner bei uns überfordert!


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