2013-10-23 BILD Sohn-Waldmensch-Ausbildung u Komm

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oeff oeff
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2013-10-23 BILD Sohn-Waldmensch-Ausbildung u Komm

#1 Beitragvon oeff oeff » Di 4. Feb 2014, 17:02

2013-10-23 BILD: Sohn-Waldmensch-Ausbildung ; und Kommentierung von Öff Öff

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1. DER ARTIKEL:

http://www.bild.de/regional/dresden/erz ... .bild.html
aufgerufen am 23.10.2013 um 00:50 Uhr

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Kita Waldmensch: Hier bildet Öff Öff seinen Sohn (2) Einsiedler aus
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Kita Waldmensch Hier bildet Öff Öff seinen Sohn (2) Einsiedler aus
Zum zweiten Frühstück testet Papa „Öff Öff“, ob seinem Aljoscha (2) schon Regenwürmer munden. Doch der Kleine knabbert später lieber an Löwenzahnblättern
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Foto: Dirk Sukow
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Von JÜRGEN HELFRICHT
Löbau – Körperpflege im klaren Bach, Löwenzahn und Würmer zum zweiten Frühstück, Vorräte sammeln für den Winter. Würden Sie das mit Ihrem Kind auch trainieren? Der kleine Aljoscha (2,5 Jahre) – Sohn von Jürgen Wagner (49) alias „Öff Öff“ – lernt das alles schon. BILD besuchte die trollige Familie gestern im Wald.
Seit 20 Jahren haust der studierte katholische Theologe Wagner in Wäldern, Jurten, Abbruchhäusern. Er lebt von Spenden und was Feld und Wald bieten. Der wundersame Mann, der sogar von Papst Johannes Paul II. († 84) empfangen wurde, verbrannte seinen Personalausweis, verteufelt die Segnungen der Zivilisation, gründete die „Schenker“.
Mit Hundeschulbesitzerin Anke (39) aus Hessen hat er seit 2. Februar 2011 Sohn Aljoscha. Und diesen brachte Mama nun zu Papa in den Oberlausitzwald. Denn beide sind überzeugt: Die Ausbildung zum Waldmenschen kann nie früh genug starten!
„Papa, mehr Wurm“, krächzt Aljoscha und labt sich am zehn Zentimeter langen Regenwurm. Papa „Öff Öff“ verschlingt derweil Schaben und Mehlwürmer: „Das ist gesünder als jeder Hamburger, voller Eiweiß!“
Öff Öff: „Ob Fischen, Äpfelsammeln, das Herumtollen mit Ziegen, Hühnern, Hund – mein Sohn soll die Lebens-Alternativen kennen. Dazu gehört das freie Leben in der Natur wie das Kaninchen auf der Wiese.“
Wenn Aljoscha älter wird, will ihm Papa zeigen, wie man Höhlen, Jurten baut, mit Pflanzen heilt. Öff Öff: „Er lernt spielerisch wunderbar. Wenn meine Saat aufgeht, teilt er als Erwachsener mit den Menschen alles in Liebe, geht mit Mutter Erde verantwortlich um.“


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KOMMENTARE VON ÖFF ÖFF:

Einige Kommentare, Ergänzungen und Korrekturen zum Zeitungs-Artikel von Jürgen Helfricht „Kita Waldmensch: Hier bildet Öff Öff seinen Sohn (2) Einsiedler aus“ vom 23.10.2013:

Vorab möchte ich deutlich sagen, dass – egal wem das gefällt oder auch nicht gefällt – DIE ZENTRALEN IDEALISTISCHEN ANLIEGEN VON MIR in dem Artikel ZUTREFFEND zum Ausdruck gebracht wurden, insbesondere dass ich in meinem Leben als „Schenker“ seit 1991 mit anderen Menschen NUR NOCH IN „GLOBALER LIEBE“ TEILEN UND SCHENKEN MÖCHTE, UM INSGESAMT VERANTWORTLICHE LEBENSWEISEN ZU FINDEN. WIR HABEN ALLE DAS NÖTIGE ZU ERDENKEN UND ZU TUN, UM DIE VON UNS IN BRAND GESETZTE WELT ZU HEILEN! Dies ist sozusagen das KERN-PROGRAMM DER VON MIR GEGRÜNDETEN „SCHENKER-BEWEGUNG“. Ich lebe dabei ohne Staat und Geld, ohne Gewalt, Herrschaft, Privat-Eigentum, Konkurrenz und jeglichen „Vergeltungs-Tausch“ (mit oder ohne Geld)...
EBENFALLS ZUTREFFEND ist, daß ich gegenüber meinem Sohn Aljoscha und anderen Kindern STATT „ERZIEHUNG“ LIEBER „BEGLEITUNG ZUR FREIHEIT“ praktizieren möchte: Den (kleinen) Menschen bei Entscheidungen (gerade den Lebens-Grund-Entscheidungen) ALLE (ODER ZUMINDEST ALLE IRGENDWIE ERNSTNEHMBAREN) ZUR VERFÜGUNG STEHENDEN ALTERNATIVEN ZEIGEN und ihnen erklären, wie sie WIRKLICH FREI DAZWISCHEN WÄHLEN können (auch schon als Kinder oder Jugendliche, nicht erst „ab 18“ oder so...). Ich halte es dabei für EINE GANZ WESENTLICHE DERARTIGE ALTERNATIVE, zu wissen, wie mensch „FREI WIE EIN KANINCHEN AUF DER WIESE“ leben kann und dabei KEINE HERRSCHER, BOSSE USW. BRAUCHT...
Ich bin dankbar dafür, wenn solche Kern-Anliegen von mir auf so zutreffende Weise der Öffentlichkeit dargestellt werden, wie es im vorliegenden Artikel von Jürgen Helfricht der Fall ist.
(Ich würde mir wünschen, dass der aller-zentralste Punkt, dass nämlich die wahre Freiheit des Menschen nicht in Konsum usw., sondern in seiner moralischen Freiheit besteht, durch globale Verantwortung und Liebe(!), stärker noch und in allen wichtigen Facetten (– auch z.B. bzgl. Entwicklungs-Schritten vom 'bürgerlichen Sofa' bis zu radikalen Natur-Lebensweisen –) dargestellt und erforscht würde, von Medien, Wissenschaft usw... Ich stelle dabei viel zur freien (Gewissens-)Gestaltung einfach ins Ermessen kommender (Medien-)Fragesteller, und gebe ihnen auch Spiel-Räume, z.B. den „wilden Natur-Aspekt“ zu überzeichnen bzw. übertrieben darzustellen [Freiheit geben ohne Zensur usw.; Freiheit ist die Freiheit des Anders-Denkenden“ usw.] – aber wenn es da noch mehr Beachtung von passenden Verhältnismäßigkeiten geben kann, dann fände ich das sehr wertvoll...)

Nun zu den Ergänzungen bzw. Korrekturen:
(- einige wichtige Korrekturen bzgl. meines Familien-Lebens mit Anke Rochelt, mit der ich seit 2 Jahren fast ständig zusammen-lebe, stehen in Punkt 5; und siehe http://www.bild.de/regional/dresden/fam ... .bild.html -):
1. Meine Bildungs-Ziel für meinen Sohn Aljoscha (und allgemein die Menschen um mich herum) ist eigentlich nicht eine „Einsiedler-Ausbildung“, sondern eine Vermittlung von 'Survival-Fähigkeiten verschiedenster Form' (in 'Stadt-' oder 'Natur-Dschungel'), um sinnvolle Unabhängigkeit praktizieren zu können (vor allem, um kein Unrecht mit-machen zu müssen, keine Herrscher oder Bosse zu brauchen usw.). Das Ziel dabei ist aber nicht Einsiedler-Dasein (dies eher nur als Not-Lösung), sondern die Bildung von gerechten und global verantwortlichen Gemeinschaften: „Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens“ als Weg zu „globaler Konsens-Demokratie(besser:Demogratie)“...
2. Ich „hause“ nicht nur „in Wäldern, Jurten oder Abbruchhäusern“, sondern zu einem geringeren Teil auch in normalen Häusern. (Von den 22 Jahren „Aussteiger-Leben“ seit 1991 vielleicht 3 oder 4 Jahre in normalen Häusern.)
3. Ich „verteufele“ nicht die „Segnungen der Zivilisation“ (ob bezogen auf Wohnen in normalen Häusern oder auch bezogen auf andere Technologie, insbesondere moderne Kommunikations-Technologie; ich verwende Telefone und Computer...), sondern 'ich möchte alles lieben', ob weil es erhaltenswert ist oder weil es als Veränderungs-Herausforderung wertvoll ist. Entscheidend ist für mich die radikale Unterordnung von allem unter die Frage, ob es zu globaler Verantwortung paßt. Mensch sollte sich allerdings tatsächlich vorbereiten, auf alles verzichten zu können, was nicht zu globaler Verantwortung passt, dafür zu allem nötigen Verzicht fähig sein, und sei es zum Verzicht auf das eigene Leben...
4. Eine Kleinigkeit an Korrektur: Ich „verbrannte“ meinen Personal-Ausweis nicht, sondern schickte ihn erst zur Dokumentation meines Staats-Austritts an das Bundes-Präsidialamt, und als er mir dann von dort mit Verweigerung meiner Austritts-Anerkennung zurück gesandt wurde, verschenkte ich ihn... Ich habe aber auch nichts gegen die Form einer Verbrennung von Ausweisen, habe im Auftrag anderer aussteigender Mit-Idealisten auch schon deren Ausweis verbrannt (insbesondere bei der „Gruppen-Staats-Austritts-Aktion“ 2009 in Berlin vor dem Reichstag)...
5. Meine Traum-Frau Anke Rochelt (Besitzerin einer gewaltfreien Hunde-Schule für Tiere und Menschen in Stadtallendorf), mit der ich seit 2010 auf alternative Weise monogam verheiratet bin, ist nicht 39, sondern 41 Jahre alt. Und es ist nicht so, daß sie nun unseren Sohn Aljoscha „zu mir in den Oberlausitz-Wald brachte“, sondern wir fuhren gemeinsam in Ankes altem Wohn-Mobil aus Stadtallendorf ins „Biotopia-Projekt“ in den Oberlausitz-Wald (genauer: in die „Georgewitzer Skala“ bei Kittlitz nahe Löbau) um dort mal wieder für eine Woche zu sein. Denn zwar ist auch das „Biotopia-Projekt“ (ein „gewaltfreies Biotop für Pflanzen, Tiere und Menschen“) in der Georgewitzer Skala nach wie vor (seit 2006) einer der 10 Projekt-Wohnsitze von mir und halte ich mich ab und zu dort auf. Seit Anfang 2011 ist allerdings das „Lilitopia-Projekt“ in Stadtallendorf, welches ich mit Anke 2010 gründete, mein Haupt-Aufenthalts-Ort und lebe ich (- unter den derzeitigen Umständen bzw. Arbeits-Erfordernissen von Schenker-Bewegung -) dort mit meiner Familie zusammen. Das Lilitopia-Projekt soll eine „ganzheitliche Bildungs- und Zukunfts-Werkstatt“ sein, und um unsere Familie herum (als „Keim-Zelle“ sozusagen) soll auch dort – wie in allen Projekten von Schenker-Bewegung – die Bildung einer „Konsens-Gemeinschaft globalen Teilens“ angestrebt werden... (Nährer Infos auf www.lilitopia.de …)
6. Damit kein falscher Eindruck entsteht, was den Verzehr von Würmern, Fischen etc. angeht (ich verzichte, wo irgend möglich, auf Gesetzes-Konflikte z.B. durch Schwarz-Angeln usw.; der für den Artikel fotografierte Fisch ist kein Problem, wurde von den Zeitungs-Leuten mitgebracht...):
Ich vertrete, dass es sinnvoll ist, möglichst vegetarisch zu leben. Verwendung von Würmern (Fischen) usw. sollte nur in dem Maße erfolgen, wie es zur Vermeidung von Mangel-Erscheinungen notwendig ist. Solcher Mangel ist vor allem bzgl. Vitamin B12 eine reale Gefahr. Deshalb habe ich in den Phasen, wo ich mich ziemlich ausschließlich aus der Natur (bevorzugt „Sammler-Wild-Rohkost“) ernährte, gelegentlich Klein-Tiere wie Regen-Würmer, Nackt-Schnecken, Ameisen, Heuschrecken usw. mit gegessen. Es braucht nur wenig solcher Zusatz-Nahrung, und ich glaube, daß es für einen möglichst weit gehenden Vegetarismus bereits funktionieren könnte, wenn mensch Salate nicht wäscht oder übrig-gebliebene (Kot-)Reste von Würmern in Äpfeln und anderen Früchten mit-isst...

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