OLK-Artikel zu 50stem Geburtstag v Öff Öff

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oeff oeff
Fleißmeise
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OLK-Artikel zu 50stem Geburtstag v Öff Öff

#1 Beitragvon oeff oeff » Fr 6. Jun 2014, 14:42

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aufgerufen am 20.5.2014 um 18:32 Uhr



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10.05.2014
REGION
Waldmensch feiert seinen 50. Geburtstag
STEFFEN LINKE


Waldmensch Öff! Öff! hauste über viele Jahre hinweg in einem früheren Hühnerstall in der Georgewitzer Skala. | Foto: Archiv

Jürgen Wagner alias Waldmensch Öff! Öff! feiert seinen 50. Geburtstag am Montag, 12. Mai, in der Georgewitzer Skala. Hier hauste der Aussteiger aus der Gesellschaft von 2005 bis 2010 in einer selbst gebauten Jurte und einem kleinen Hühnerstall.

Aufgrund seines persönlichen Jubiläums verbringt Jürgen Wagner wahrscheinlich mit seiner Frau Anke Rochelt und seinem drei Jahre alten Sohn Aljoscha die Tage vom 11. bis 16. Mai in der Georgewitzer Skala. Zum Geburtstag am Montag, 12. Mai, können Gratulanten ab 9.00 Uhr dem Waldmenschen ihre Glückwünsche übermitteln. "Ich möchte nur nicht aus dem Schlaf gerissen werden", sagt er.

Wie viel Gäste zu den Feierlichkeiten kommen, vermag er nicht zu sagen: "Ich schätze ab fünf Personen aufwärts – vorrangig Weggefährten." Zur Party gibt es jedenfalls keinen Sekt, sondern frisches Quellwasser vor Ort und "Nahrung von der Wiese". "Verhungern muss keiner", sagt er.

Die Zahl 50 spielt für Jürgen Wagner selbst keine Rolle: "Ich habe in den vergangenen Jahren meine Geburtstage manchmal vergessen und wusste zwischendurch gar nicht mehr, wie alt ich eigentlich bin. Für mich ist das Alter sowieso eine Frage der inneren Einstellung und der erworbenen Reife im Leben."

Mittlerweile plagen Öff! Öff! aber schon ein "paar Zipperlein": "Ich bin zum Beispiel sehr kurzsichtig, leide hin und wieder unter Zahnschmerzen und habe es ab und zu mal mit den Bronchien und Infektionskrankheiten zu tun." Sein Liebensleben würde darunter aber nicht leiden.

Der frühere Theologe war 1991 aus der Gesellschaft ausgestiegen und hatte die so genannte Schenker-Bewegung gegründet, um sich als "Aktivist bei verschiedenen sozialen Projekten zu engagieren". "Seit meinem 13. Lebensjahr war dieser Schritt in meinem Bewusstsein", sagt er. Jürgen Wagner hat seinen "Lebenswandel" nicht bereut. Sein "Tun und Handeln" beschreibt der Waldmensch als "erfülltes Leben mit Selbstverwirklichung durch Dienst am Allgemeinwohl." Viele kritische Menschen halten Öff! Öff! aber eher "für einen Schmarotzer, der sich nur auf Kosten der Gesellschaft durchschlägt."

"Natürlich stört mich jedes Vorurteil und jedes Missverständnis. Es ist aber schwierig, sachlich und nüchtern mit diesem voreingenommenen Klientel darüber zu reden", sagt er. Und er fügt hinzu: "Auch wenn jemand ein Handy besitzt, sagt das doch gar nichts darüber aus, wie sein Verhältnis von Geben und Nehmen ist." Ein Telefonseelsorger könnte zum Beispiel sogar mit einem Gespräch per Handy jemanden davor retten, sich umzubringen. "Es muss doch nicht immer Geld im Spiel sein", sagt er. Jürgen Wagner selbst bietet seit 2009 Interessierten Liebesberatung und Lebenshilfe an ("Oberlausitzer Kurier" berichtete).

An seine Zeit in der Georgewitzer Skala erinnert sich Öff! Öff! sehr gern: "Ich bin an diesem Standort im Wesentlichen sehr gut mit der Natur ausgekommen." Der Waldmensch ernährte sich dort unter anderem von Würmern, Schnecken, Pflanzen, Pilzen, weggeworfenen Lebensmitteln der Konsumgesellschaft und Lebensmittelspenden. Aufgrund "seiner Projekte" in anderen Gegenden Deutschlands und einer neuen Liebe verschlug es Jürgen Wagner nach Stadtallendorf bei Marburg in Hessen: "Ich bin mit meiner Frau Anke Rochelt alternativ verheiratet."

Öff! Öff! trägt aber die Georgewitzer Skala immer in seinem Herzen. Eine Rückkehr dorthin sei nicht ausgeschlossen.


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Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.


[Der Kommentar von mir, der nicht mehr abgedruckt wurde, hatte folgenden Inhalt:

@ Herbert; Fortsetzung bzgl. 'gesunder Wissenschaft' statt verdeckten Ideologien:

Ich bin sehr für Wissenschaft, sehe all mein Tun als eine Art wissenschaftliches Experiment. (So ähnlich wie es Gandhi mit dem Untertitel seiner Autobiographie meinte: 'Meine Experimente mit der Wahrheit'...)
Aber ich bin auch für möglichst gründliche, gute Wissenschaftlichkeit!
Obwohl manche Wissenschaftler – auch als Gegenargument, wenn man nach sowas wie 'Wissenschaftler-Verantwortung' fragt - am liebsten alle „Wertungen“ bzw. „Werte“ aus „Wissenschaft“ raushalten wollen, weil es reine Tatsachen-Beschreibungen behindere, halte ich das für sehr durchschaubar: Erstens lassen sich alle handlungsleitenden Motive (jedenfalls auch das Streben nach 'objektiven Tatsachen-Erkenntnissen', 'wissenschaftlichen Wahrheiten' usw.) auch als 'Werte' bezeichnen... – Und Zweitens ist es doch allzu durchschaubar, dass sich die Wissenschaftler dadurch davor drücken wollen, auch Wissenschaft als einen Teil des menschlichen Lebens-Vollzugs zu sehen -- und passend in diesen Lebens-Vollzug zu integrieren. Und dafür ist es wohl nicht passend, Wissenschaft nur als Werkstatt für beliebig einsetzbares 'Werkzeug-Wissen' anzusehen, welches bestmöglich 'verkauft' werden kann bzw. willkürlichen (Macht-)Interessen interessant zu sein vermag...
Auf der anderen Seite haben 'Gegen-Bewegungen' wie z.B. die „68er-Bewegung“ m.E. nicht ausreichend darauf geachtet, WENN man auch Werte mit in Wissenschaft einbeziehen will, dabei ausreichend 'ideologie-vermeidend' zu sein!
Ich werde z.B. niemandem empfehlen, die teilweise deutlich 'überdrehenden' Wissenschafts-Philosophien von Marx durchzulesen (zu dicke komplizierte Bücher mit zuviel unnötigem oder falschem Inhalt):
Wenn mensch auf die Suche gehen will nach einer guten 'Werte-Basis' auch in der Wissenschaft bzw. für die Wissenschaft, dann empfehle ich die Prüfung z.B. des von mir vertretenen 'Organischen Denkens', welches das Prinzip meint, „immer auf die jeweils wichtigste Frage, die man finden kann, die bestbegründbare Antwort zu suchen“. Darüber hätte ich gern mal eine wissenschafts-theoretische Diskussion, gerade bzgl. Methoden-Lehre, ob oder wie sehr redliche Wissenschaft nach diesem Prinzip gehen sollte oder nicht...
Und auch die von mir hier in den Kommentaren mal wieder erläuterten Kern-Werte von Schenker-Bewegung, nämlich dass reife Menschen sich für globale Verantwortung als Leitmotiv entscheiden und entsprechende Verantwortungs-Gemeinschaften bilden könnten („Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens“) – da hätte ich auch gern eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, ob das zu viel an Werten oder gar vermeidenswerte Ideologie ist oder nicht...
Aber der Marxismus! Da wird ja nicht nur der Kommunismus als ein menschliches Verteilungs-Ideal vertreten (was man noch akzeptieren könnte), sondern ein Brimborium an 'wissenschaftlichen' Zusatz-Theorien drumrum gewoben, dass es Einem z.T. schlecht wird: „Dialektischer Materialismus“ z.B., welcher u.a. jegliche Religiosität ablehnt und diskriminiert, und eine Auffassung der Geschichts-Entwicklung dogmatisieren will, die z.T. unrealistisch konstruiert erscheint, und als ein Element dieser Geschichts-Entwicklung gewaltsame Revolution predigt – und zwar nicht nur Gewalt des revolutionären Proletariats gegen widerständige Kapitalisten, sondern auch 'notwendige' Gewalt einer 'fortschrittlichen Elite' gegenüber der Arbeiterschaft, welche z.T. als 'Lumpen-Proletariat' abgewertet wurde (wo schon damals der 'Kommunistischen Internationale' eine 'Anarchistische Internationale' entgegentrat, welche das Einschlagen eines gewalt- und herrschafts-freien Weges gegenüber der Bevölkerung vorschlug)... So dass es zur Fehl-Entwicklung von brutalen Parteien-Diktaturen kommen konnte usw... – Ja, da sind zuviel und auch falsche Werte und Ideologien mit im Spiel...
Aber für die „68er“ (und bis heute für viele Akademiker) ist es allemal anziehender, da komplizierte Theorien-Schmiedereien mit zu betreiben, als wirklich bodenhaftend bzgl. revolutionärer Praxis zu werden... Mit Fragen, wie es denn nun ist z.B. mit dem Mitglieds-Ausweis für das „System“ in der Hosentasche usw... Oder ob nicht alles sogenannte „Privat-Eigentum“ eigentlich als eine Form von Diebstahl anzusehen ist, sofern es sich der gemeinsamen Planung fürs Allgemeinwohl entzieht...]




Redaktion schrieb am 20.05.2014 17:10 Uhr
Lieber Öff Öff, danke für die vielen Kommentare und Stellungnahmen. Aber wir denken, dass es an dieser Stelle reicht. Die Kommentare sind sehr lang und wiederholen sich. Alles Gute!

Die Redaktion


Öff Öff schrieb am 20.05.2014 16:00 Uhr
@ Herbert:
Also mir wäre es peinlich, wenn ich scheinbar gar nicht verstanden hätte, dass es bei der von Öff Öff vertretenen "Schenk-Ökonomie" ÜBERHAUPT NICHT MEHR um ein Einzel-Gegenrechnen von 'Leistungen' oder 'Gütern' geht (egal ob bzgl. Pfeffer, Ernte-Arbeit, Stahl usw. - wobei 'Geld-Rechnen bekanntermaßen ja nicht nach Gerechtigkeit oder Ökologie fragt'...), sondern um gemeinsames Planen der Menschen gemäß (globaler) Moral, Sinn und Verantwortlichkeit... Statt anonymer 'Markt-Logik' mit 'Angebot-und-Nachfrage-Mechanismus' setzen sich die Menschen dann zusammen (in konsensuellen 'Graswurzel-Gruppen' an der Basis, und überregional durch basis-gebundene 'Sprecher-Räte'), um sich nach Sinn, Notwendigkeit, moralischer Anständigkeit bzw. gar 'globaler Liebe' zu richten... Und das auch, wenn dabei die 'Splitter-Rechnungen' nicht aufgehen, sondern Schwache oder Benachteiligte (z.B. in Regionen mit wenig Bodenschätzen) Leistungen erhalten, ganz ohne 'Gegen-Leistungen' erbringen zu müssen... Gerade im Osten Deutschlands wird es wohl noch eine relativ große Zahl von Menschen geben, die den Unterschied dieser 'Verteilungs-Logiken' verstehen: Statt 'Leistungs-Prinzip, wo jeder kriegt, was er verdient, der Starke mehr als der Schwache usw.' soll das dazu in Widerspruch stehende Prinzip 'menschheits-familiären Teilens' gelten (was übereinstimmend auch als Kern-Prinzip von "Kommunismus" bekannt ist): "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen" - so dass es allen gleich gut gehen möge... Was auch das Prinzip unter allen liebenden Menschen ist, z.B. in guten Freundschaften, Liebes-Beziehungen und Familien...
Und das nicht wie im 'gewaltsamen bzw. staats-organisierten Sozialismus oder Kommunismus' in irgendwie bevormundender oder aufgezwungener Weise, sondern als 'frei planendes Teilen von der Basis her', durch von Wahrheit, Verantwortung und Liebe beseelte Menschen...
Und egal, worum es geht, um Ernte-Arbeit (Pfeffer), Organisation von Rohstoffen (Stahl etc.), (industrielle) Produktion (Schiffsbau usw.): Gemeinsame Planung von verantwortungs-orientierten Menschen wird m.E. immer besser funktionieren können als Markt-Konkurrenz (geld- oder konsum-)gieriger Individualisten... Schon vom Grundprinzip her gilt nämlich wohl: Solidarität ist stärker als Konkurrenz, basisdemokratische Freiheit und Gemeinschaft ist stärker als zwangs-autoritäre Systeme, und Natur-Integration ist stärker als Natur-Ausbeutung... Seelisch und langfristig erweist sich das sowieso... Und kurzsichtiges Nicht-Wahrnehmen solcher Zusammenhänge ist nichts, worauf man stolz sein kann... ('Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht' – funktioniert halt nicht wirklich...)

Und lieber Herbert: Ich hoffe, dass solche Beschreibungen wie zuvor ausreichend einfach und verständlich sind. Es geht auch noch einfacher, z.B.: "Freie Erde für freie teilende Menschen!" oder: "Menschen-Geschwister, nehmt euer Leben selbst in die Hand, folgt eurem Gewissen, teilt freiwillig Aufgaben und Güter, beschenkt euch und werdet verantwortliche Zellen im Organismus der Welt!" oder: "Wer liebt, ist bereit zu schenken; wie sehr muss man solches Schenken vorleben, damit die Menschen ausreichend liebevoll werden?" -- Ist das echt so schweeer verständlich?

Wer bei solchen Motiven nicht mitmachen oder unterstützend wirken will, sondern stattdessen sogar Menschen, die sich da redlich mühend auf den Weg machen wollen, mit Schlechtmacherei und Falsch-Aussagen angeht (meine Frau würde mit ihrem Buch Geld verdienen usw.) -- aus welchen Motiven handelt so jemand?

Soviel mal dazu... Zum Thema 'gesunder Wissenschaft' statt 'wissenschaftlich verkleideten Ideologien', gerade auch bzgl. 'linker', 'sozialistischer oder marxistischer' Theorien schreib ich noch gesondert was... Dadurch haben sich aus meiner Sicht schon ganze Bewegungen wie die "68er" in viel überkandideltes Bildungs-Geschreibsel und "lange Märsche durch die Institutionen" reinmanövriert, wobei immer wieder viele, gerade von den Akademikern, sich sehr 'revolutionär' fühlen möchten, ohne wirklich die System-Karriere und -Annehmlichkeiten aufs Spiel zu setzen... '(Überkandidelte) Verbal-Revolutionäre als prickelndes Lametta des Systems', könnte man vielleicht sagen...


Öff Öff schrieb am 20.05.2014 15:53 Uhr
@ Angelika Seiters: Ich habe so meine Zweifel, ob 'Angelika Seiters' echte Bezüge zu einer Universität hat. Denn sonst wüsste sie doch wohl, dass man eine Diplomarbeit als Studienabschluss auch schreiben kann, ohne sie zu veröffentlichen. Es bedarf einer ausdrücklichen Zustimmungserklärung des Autors, schon damit so eine Diplomarbeit in den Universitäts-Bibliotheken zugänglich wird. Und die Veröffentlichung als wissenschaftliches Fachbuch wie im Akademikerverlag ist etwas ganz und gar Zusätzliches, wofür kein 'Automatismus' oder 'Zwang' gegeben ist... Und dass meine Frau damit kein Geld verdient, es also – wie man annehmen kann – mit dem Ziel geschenkter Verbreitung der Buch-Inhalte macht, ist schon mehrfach hier in den Kommentaren auch klar gemacht worden... Und die Diplomarbeit von Anke wurde von zwei Dozenten der Uni Marburg geprüft und mit 'sehr gut' benotet... Demgegenüber ist z.B. so etwas wie das "Marburger Bildungsfest" eine eigenorganisierte Veranstaltung einiger Studenten, wo sich die Uni von einer Mitveranstalter-Rolle ausdrücklich distanziert hat – und wer sich ein Bild vom Konflikt zwischen uns und diesen Bildungsfest-Studenten machen will, kann im Internet dazu nähere Infos und auch Videos finden...


ErhardJakob-Facebook schrieb am 20.05.2014 13:31 Uhr
So schlecht finde ich den Kommentar
von Angelika gar nicht.


Angelika Seiters schrieb am 20.05.2014 13:16 Uhr
Herbert,

ich glaube ja das der Öff Öff nichts dafür kann. Bestimmt wurde er durch irgendwas während eines Kindergeburtstages oder Weihnachtens bei der Geschenkverteilung traumatisiert, und ist deshalb entwicklungspsychologisch in diesem Moment seiner Kindheit eingefroren.

Deshalb glaubt er wahrscheinlich auch, dass die Schenkökonomie von Naturvölkern ein neues ökonomisches Gesellschaftsmodell für Deutschland, gar der ganzen Welt ist. Unter "global" läuft bei ihm ja nichts. Die Welt ist ihm nicht genug.

Vielleicht glaubt er deshalb, dass seine Freundin ihre Diplomarbeit auch geschrieben und verschenkt hätte, wenn sie es ohnehin nicht gemusst hätte um einen Studienabschluss zu bekommen. ( das zu Punkt 2. )
Wie einfach ist es doch etwas zu verschenken das sowieso ungelesen im Archiv der Uni Marburg gelandet wäre. So ist es doch besser, Geschriebenes mehrfach zu verwerten und für 52 € zu verkaufen. Kann man doch nachvollziehen.

Die Akademiker der Uni-Marburg halten jedenfalls nichts von Öff Öffs Theorien und der seiner Freundin. Sie finden deren Auftritte zum Thema beim Marburger Bildungsfest unpassend und haben entsprechend reagiert.

Unwissenschaftlicher Quatsch wird eben durch Widerholung nicht richtiger. Da kann man auch gleich zuhause bleiben .-)




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Herbert schrieb am 19.05.2014 17:45 Uhr
Wir wollen aber meine konkreten Fragen jetzt nicht übergehen nur weil Sie sich peinlich ertappt fühlen, oder ?

Zu den alten Fragen nochmals.

Meine Fragen haben Sie mit "Tolle Fragen - Danke !" bezeichnte, sind aber nicht umfänglich darauf eingegangen. Sie wollten bisher bloß den armen Inder für den Wert des Pfeffers beschenken, nicht aber für seine Arbeit die Saat,Pflege,Ernte etc. umfasst.


Erklären Sie bitte ebenso die Grundzüge der Arbeitswerttheorie nach Karl Marx. Sie schmücken sich ständig mit linkem Gedankengut sodass anzunehmen ist, dass Sie nicht verstanden haben womit sich linke Politik, auf welcher theoretischer Basis beschäftigt.

Noch eine Frage: Was ist unter der "Eigentumsfrage" zu verstehen ?

Fassen Sie sich kurz. Es sind Fragen für linke I-Männchen.Durch Ihre ausufernden, geschwätzigen Antworten möchten Sie lediglich vom Wesentlichen ablenken. Ich gehe auf soetwas nicht ein. Sie möchten sich lediglich aus der Falle winden.

Hier nochmals die alten Fragen. Bitte erklären Sie auch die Herkunft der Dinge die ich als vorhanden vorrausgesetzt habe.

Danke !

"Mal angenommen ein Inder möchte mir Pfeffer schenken damit ich den übers geschenkte Schnitzel streuen kann, das in einer geschenkten Pfanne auf einem geschenkten Herd mit geschenktenm Gas brät.
Wie schenke ich dem Inder etwas ? Wer schenkt dem Kapitän, der den Pfeffer bringt ein Schiff, und wer den Schiffsbauern den Stahl dafür ? Wer schenkt den Stahlarbeitern den Strom um den Stahl zu schmelzen ? Was schenkt man den Stahlarbeitern für diesen Knochenjob und wieviel davon ?

Anmerkung: Die genannte Wertschöpfungskette ist nicht ganz vollständig. Da fehlen Geschenke."


Öff Öff schrieb am 19.05.2014 13:18 Uhr
Bitte nicht ablenken von ein paar recht klaren Ergebnissen:
1. Schenk-Ökonomie hat grundlegend andere 'Spielregeln' als der auf Profit-Gier angelegte 'Kapitalismus': 'Menschheits-familiäres Teilen' und 'organisches Schauen aufs Gesamtwohl' statt kurzsichtiger 'Abrechnerei'... (Siehe das "Inder-Beispiel".)
2. Wenn meine Frau ihr Buch nur verschenkt, einerseits an den Akademikerverlag zu freier Publizierung und andererseits per kostenlosem Download auf ihrer Website, alles ohne einen Cent dran zu verdienen -- dann folgt sie an diesem Punkt ziemlich lupenrein und ehrbar den Spielregeln der Schenk-Ökonomie, und nicht den Spielregeln des Kapitalismus...
3. Gleiches gilt, wenn ich auf rein schenkende Art (beim Arbeiten wie auch bei ALL MEINEM DIREKTEN Geben und Nehmen) im Lilitopia-Projekt dafür sorgen kann, dass mehr an materieller Versorgung reinkommt als ich verbrauche... Ist ein schönes Beispiel, wie produktiv schenk-ökonomisches Handeln sein kann...
4. Es ist doch wohl ziemlicher 'Krampf', uns irgendwie Vorwürfe ('Inkonsequenz', 'falsches Abhängig- oder Verstrickt-Sein in Kapitalismus oder Davon-bestimmt-Sein'...) auftischen zu wollen, weil NEBEN uns, während wir Geschenke austauschen, teilweise auch noch anderes läuft, d.h. Menschen und Dinge z.T. auch noch in die Kapitalismus-Spielregeln verstrickt sind. Wir lehnen nicht solche (teilweise) verstrickten Menschen und Dinge ab, sondern nur die falschen Spielregeln als solche -- und suchen sogar möglichst viel Umgang mit solchen Menschen und Dingen, um sie aus den falschen Spielregeln zu den Richtigen 'umzudrehen' bzw. zu befreien. Konkret: Als 'Schenk-Revolutionäre' wollen wir möglichst viel Umgang mit Kapitalisten und ihren Dingen haben, um sie zu den Schenk-Spielregeln 'umzudrehen'. 'Kapitalismus-Konversion' sozusagen; so wie die Pazifisten "Schwerter zu Pflugscharen umschmieden" wollen, statt die Schwerter wegzuwerfen oder zu vernichten. Die andere Logik wie von Herbert würde zu Schlussfolgerungen führen wie, einem Menschen, der sich immer mehr von Kapitalismus- zu Schenk-Spielregeln umstellen will (siehe z.B. meine Frau), vorzuwerfen, er oder sie sei doch unglaubwürdig, weil es nicht in einem Moment von 0 auf 100 geschehe. Oder jemandem wie mir, der ich in meinem direkten Umgang mit anderen Menschen schon zu 100% nur noch Geschenke austausche, vorzuwerfen, das 'gelte' auch noch nicht so richtig, weil um mich herum ja noch nicht alle vollständig mitmachen würden. Ein 'Schenk-Revolutionär würde nach Herberts Maßstäben dann so richtig glaubwürdig mit seinem Veränderungs-Engagement sein, wenn alle Menschen um ihn herum auch schon konsequente Schenker wären - also nach der bereits geschehen Veränderung. Kein ernsthafter solcher Revolutionär wird sich nach Herberts Maßstäben richten - und solche Maßstäbe werden auch nur Kapitalisten gut finden...
5. Dass (Natur-)Schenk-Ökonomie grundsätzlich auch für sich 'allein' existenzfähig ist, und für ihre Existenz nicht auf Kapitalismus drumrum angewiesen ist, ist (wie früher schon gesagt) hinreichend durch Ur-Völker, Natur-Völker und alternative Lebens-Experimente bewiesen (u.a. auch durch mein jahrelanges 'Waldmensch-Experiment' im "Biotopia-Projekt", worüber auch die Bild-Zeitung - im wesentlichen zutreffend - berichtete...)...


Herbert schrieb am 19.05.2014 03:35 Uhr
"Übrigens trage ich auch zur materiellen Versorgung in unserem Lilitopia-Bildungshaus soviel bei, dass meine Frau da kein Minus macht"

Halten wir also fest:

Sie und ihre "Schenkerbewegung" sind eng in kapitalistische Produktionsweisen eingebunden. Das Kapital von Amazon, Akademikerverlag und anderen Firmen bestimmt ihr Verhalten, und das ihrer "Bewegung" mit. Für vorgeblich "geschenkt" verkauft ihre "Frau" ihren Ruf, Namen und die Glaubwürdigkeit ihrer für 52 € angebotenen Diplomarbeit. Sie sind fest in einen Kreislauf von Geld, Produktionsmittel, Land, Immobilien, Waren, staatliche Abgaben etc. eingebunden und nicht "ausgestiegen". Ihre "Frau" verdient Geld und sie gehen direkt und indirekt damit um. Der Staat bezahlt den Unterhalt für ihre Tochter und verzichtet wegen ihrer staatlichen Vereinsmeiereien u.a. auf die Grundsteuer für ihre "Vereinsgebäude" etc. Solche staatlichen Forderungen setzen Sie steuerlich ab.

Sie rechnen auf, wie man lesen darf. Plus und minus, Angebot und Nachfrage spielen bei ihnen und in ihrem persönlichen Umfeld eine wichtige Rolle.

Sie leben in einem Haus mit öffentlichem Stromanschluss, kommunalem Wasser-, und Abwassernetz. Sie verheizen fossile Energieträger in ihrer Heizung und surfen und telefonieren über die Netze von "Großkapitalisten". Sie leben von Waren aus Supermärkten die ihre weggeworfenen MHD-Waren anderen Kunden einpreisen, womit sich auch für ihre Nahrungsquellen der kapitalistische Kreislauf schließt.

Sie halten absichtlich die Lüge vom Waldmenschen aufrecht um ihre Mitmenschen mit Hilfe des Axel-Springer-Verlages ( BILDzeitung ) über ihre wahren Lebensumstände zu täuschen.

Was möchten Sie uns noch für Märchen erzählen ?


Öff Öff schrieb am 18.05.2014 17:47 Uhr
Lieber Herbert! Meine Frau Anke Rochelt verkauft ihr Buch gar nicht, sondern verschenkt es nur.
Der Akademikerverlag hat sich mit der Anfrage an Anke gewendet, ob der Verlag Ankes Diplomarbeit als wissenschaftliches Fachbuch publizieren könne. Das ist dann für sie als Autorin kostenlos, und der Verlag kann das Buch in den Handel bringen. Anke verdient keinen Cent daran...
Ganz im Gegenteil hat sie die schätzenswerte Offenheit des Akademikerverlags (machen nicht viele Verlage) genutzt, dass sie ihr Buch auf ihrer Internet-Seite kostenlos zum Download anbieten kann.
Für nähere Infos dazu kann ich auf den Wikipedia-Artikel über mich verweisen, wo auch erklärende Worte zum Buch drinstehen...
Wer hier wohl in verzerrten Wirklichkeits-Wahrnehmungen steckt?...
Übrigens trage ich auch zur materiellen Versorgung in unserem Lilitopia-Bildungshaus soviel bei, dass meine Frau da kein Minus macht - auch ohne dass ich dabei Geld anfassen müsste...


Herbert schrieb am 16.05.2014 14:46 Uhr
Warum verkauft Ihre "Frau" dann ihr Buch bei Amazon für 51 € ?

Amazon gilt als Oberkapitalistenfirma die ihre Mitarbeiter schlecht behandelt und unterbezahlt.

Damit sie Ihen den Unterhalt "schenken" kann ?

In welcher realitätsverzerrten Welt leben Sie ?



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Öff Öff schrieb am 16.05.2014 13:10 Uhr
Und um es nochmal anschaulicher darzustellen: Wenn ich mit dem Inder 'normal (kapitalistisch) Tausch praktizieren würde' (statt Schenken!), dann wären alle sozialen und ökologischen Hintergründe egal, und es würde nur geschaut: Was ist der Pfeffer wert ('für sich betrachtet') - und dementsprechend muss dem Inder eine Vergeltungs-Leistung erbracht werden... (Genau betrachtet, funktioniert der Kapitalismus noch schlimmer: Gemäß der Logik von Angebot und Nachfrage könnte der Inder versuchen, einen möglichst 'guten' bzw. hohen Preis (möglichst viel 'Profit') zu erzielen ("Die können keinen Pfeffer selbst anbauen -- hä, hä, je größer irgendwo der Mangel, desto höher kann man die Preise zu setzen versuchen!"...)... ----- Umgekehrt, wenn der Inder in "menschheits-familiärer Logik denken würde (und nehmen wir an, es ist ein reicher Inder, und er hat mit einem 'armen Schlucker' wie mir zu tun), dann könnte er so denken: "Der hat viel weniger als ich --- dem schenke ich den Pfeffer -- und leg ihm noch nen Wintermantel als Zusatzgeschenk dazu..."
---- In der menschlichen Frühzeit und bei Natur-Völkern funktioniert z.B. solche Ökonomie des familiären Teilens und Schenkens in ähnlicher Form... Ist jedenfalls nichts Unmögliches --- am Ende wohl eher das einzig Mögliche...


Öff Öff schrieb am 16.05.2014 12:11 Uhr
Tolle Fragen! Danke. ---

Ein Geschenk ist laut Lexikon definiert als "freiwillige Gabe ohne Bedingung einer Gegenleistung"... Das heißt, in einem "Schenk-Fluss" kann es BEFREIT zugehen von der Fesselung an Einzel-Vergeltungs-Rechnereien, die nicht über den "Vergeltungs-Tellerrand" schauen! Andere "Logiken" wie "menschheits-familiäres Teilen" oder gar "Stimmigkeit im Ganzen" bzw. "globale Verantwortung" können dadurch "greifen"! Umfassendere Lebenszusammenhänge und 'organische Funktionen' können Berücksichtigung finden! Bei der üblichen Form von "Splitter-Rechnungs-Begleichung" wird - wie wir doch mittlerweile alle wissen können - viel zu wenig an Dimensionen gedacht wie soziale Gerechtigkeit oder ökologische Folgen! Kann es die Grund-Wurzel der Weltprobleme sein, dass uns 'Splitter-Rechnungs-Monopoli-Spiele' lieber sind als 'ganzheitlichere Sichtweisen'?! ---
Die gerechte und organische Alternative (sozusagen "ganzheitliche Permakultur" fürs "Welt-Biotop") wäre natürlich - wie schon gesagt - durch "freiwillige (anarcho-kommunistische) Konsens-Planwirtschaft von unten" erreichbar... --- WENN wir unsere menschliche Fähigkeit zu vernünftigem Planen für die Lösung unserer (Menschheits-) Probleme anzuwenden bereit sind, ist es ja trotzdem eine Riesenaufgabe! -- Wenn wir aber unsere höchsten Fähigkeiten dafür gar nicht erst anzuwenden bereit sind, weil wir uns lieber mit 'Splitter-Monopoli' 'vergnügen' -- sind wir es dann nicht wirklich selbst schuld? Und ist es dann nicht das größte Verbrechen der Menschheits-Geschichte, weil wir für kurzsichtige 'Augenblicks-Späßchen' bereit sind, die 'Kinder der Zukunft' über die Klinge springen zu lassen?! Deshalb: Wacht bitte endlich aus der Monopoli-Scherben-Schmeißerei auf!


Herbert schrieb am 15.05.2014 20:54 Uhr
Mal angenommen ein Inder möchte mir Pfeffer schenken damit ich den übers geschenkte Schnitzel streuen kann, das in einer geschenkten Pfanne auf einem geschenkten Herd mit geschenktenm Gas brät.

Wie schenke ich dem Inder etwas ? Wer schenkt dem Kapitän, der den Pfeffer bringt ein Schiff, und wer den Schiffsbauern den Stahl dafür ? Wer schenkt den Stahlarbeitern den Strom um den Stahl zu schmelzen ? Was schenkt man den Stahlarbeitern für diesen Knochenjob und wieviel davon ?

Anmerkung: Die genannte Wertschöpfungskette ist nicht ganz vollständig. Da fehlen Geschenke.


Õff Õff schrieb am 15.05.2014 10:51 Uhr
Dass ich ein Theologe bin, haben die Universitäten in Bochum und Tübingen entschieden, durch die entsprechenden Ausbildungs-Nachweise... Und dass meine Art idealistischer Arbeit sehr im Sinne von Jesus ist, da werde ich in jeder Diskussion gut dastehen -- u.a. weil Jesus auch (ebenso wie Franziskus, Gandhi usw.) ein ziemlicher Geld-Gegner war, stattdessen 'menschheits-familiäres Teilen' möchte, und für die Weitergabe des Evangeliums (sozusagen 'wesentliche Theologen-Arbeit') gefordert hat: "Umsonst habt Ihr empfangen, umsonst sollt Ihr geben..." ((Und als weiterführender Gedanken-Anstoß: Der Apostel Paulus schreibt an anderer Stelle im Neuen Testament: "Was hast Du denn, Mensch, was Du nicht geschenkt bekommen hast?"...))
Ich vertrete da wohl keine 'Unsinns-Ideen'. Auch wenn Menschen in Liebes-Beziehungen, Familien, Ehrenamt etc. was füreinander tun ('arbeiten') -- geht das ja auch ohne Geld bzw. geschenkt... Eine ziemlich unsinnige Idee (die der Kapitalismus den Menschen immer mehr in die Köpfe betoniert) ist es vielmehr, zu denken, dass ('richtiges') Arbeiten oder Geben nur möglich sei, wenn Geld im Spiel wäre... Und dass jemand, der ohne Geld lebt, deshalb nicht arbeiten könnte bzw. nichts zu geben oder zu schenken haben könnte...
Damit die Welt etwas liebevoller werden kann, sollten wir uns von solchen falschen Ideologien vielleicht zunehmend lösen...


Frabi schrieb am 14.05.2014 18:41 Uhr
Für mich hat der gute Mann mit einem Theologen soviel zu tun wie der Bock mit dem Gärtner, der ist nur auf durchschlauchen aus, scheint ja zu klappen. Wenn keiner mehr arbeitet, wer soll dann was verschenken, völlig gaga diese Ideen, Hauptsache es glauben genug Leute diesen Mist..



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ErhardJakob-Facebook schrieb am 14.05.2014 15:05 Uhr
Hallo Öff Öff,

ich freue mich, dass du deinen
>50.< gut gefeiert hast.
.
Auch ich bemühe mich, dass die ungerechte Welt
etwas gerechter wird. Allerdings mit anderen
Mitteln und Methoden.
.
Ganz sicher habe ich es teilweise genauso schwer
mit den Mitmenschen, wie du. Auch ich werde
teilweise als Aussenseiter bzw. Querulant
hingestellt. Das ist nun mal so.
.
Ich wünsche dir weiterhin
alles Gute Erhard


Öff Öff schrieb am 14.05.2014 11:19 Uhr
Aber in aller Kürze schonmal:
*Ich setze mich mit der von mir gegründeten Schenker-Bewegung dafür ein, dass Menschen, denen es ums Wohl des Ganzen geht, mit ebenso Gesinnten entsprechende Verantwortungs-Gemeinschaften bilden: "Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens"... Sozusagen "freiwillige basis- bzw. konsens-demokratische ganzheitliche und global verantwortliche (anarcho- bzw. liebes-kommunistische) Planwirtschaft von unten"... Glaubt mir, es wird kommen und es wird die Menschheitsgeschichte Zukunft sein... Auch wenn es äußerst erschreckend ist, wie wenig Menschen über solche Fragen auch nur nachzudenken bereit sind. Alle wissen', 'global denken und lokal handeln' wäre richtig -- aber weil man zu sehr in seinen kleinen Interessen gefangen bleiben will, verweigert man sich halt gründlicher werdenden Gesprächen -- mit sich selbst, im eigenen Kopf, oder mit anderen Menschen...
Entsprechend durchschaubar sind Kritiker-Stimmen hier: Man kann sich Zähne gar nicht ohne zahnärztliche Spezial-Zangen ziehen? -- Obwohl man sie sich in vielen Fällen mit ausreichend Geduld ja sogar ohne irgendeine Zange einfach 'raus-wackeln' kann...
Und jemand fragt, wenn ich es recht verstand, wofür ich komme: Ob für Medien-Rummel, statt bescheiden und demütig meine Wahrheit zu leben... -- Wobei es für vielen Wahrheits-Fortschritt der Menschheit wertvoll oder sogar entscheidend war, sich dafür auch an Öffentlichkeits-Arbeit zu wagen... Wichtige Frage aus meiner Sicht, inwiefern man bereit ist, auch solche Arbeit zu machen (ich noch dazu unbezahlt)...

Soviel mal für den Moment...
Öff Öff
PS: Der Geburtstag War schön, mehr als 20 Besucher bisher... Und natürlich werde ich den Biotopia-Projekt-Standort weiter aufrecht erhalten, auch wenn ich wegen der vielen anderen Projekte nur noch gelegentlich hier sein kann...


Tachyon schrieb am 11.05.2014 23:51 Uhr
"Ein Telefonseelsorger könnte zum Beispiel sogar mit einem Gespräch per Handy jemanden davor retten, sich umzubringen. "

Hoffentlich ruft dich kein Selbstmordgefährdeter an.
Der nimmt sich sonst sofort den Strick bei dem Gesülze.


Erhard schrieb am 10.05.2014 18:15 Uhr
Es gilt:
.
*Eine schlechte Presse ist immer
noch besser als gar keine!*
.
In diesem Sinne wünsche ich *Öff Öff*
zu seinem >>>>50. Geburtstag


schuster&schuster schrieb am 10.05.2014 17:17 Uhr
Woher kommen bloß die Zahnschmerzen ? Er hat das Märchen von Rüdiger Nehberg geglaubt, dass man Zähne mit einer Haushaltszange ziehen kann. Ohne anatomische Zange kann man keine Zähne ziehen ohne sie zu zerdrücken. Bei einem derart zerstörtem Zahn bleiben immer Wurzelreste im Kiefer stecken, wandern mit der Zeit und entzünden sich. Nicht so einen Unfug nachmachen, liebe Kinder. Das Mindeste ist eine Zange Nr. 150 für den Oberkiefer, und eine Zange 151 für den Unterkiefer plus einen geraden Wurzelheber. Googleeingabe: forceps 150 und 151 und elevator wenn man amerikanische Maße wählen möchte.

Ich bin mal gespannt wie das die nächsten Jahre ohne Krankenkasse weitergeht. Zum Schluss zahlt dann doch die Allgemeinheit für den "Aussteiger".



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Kommentare zu
Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.


Martina schrieb am 10.05.2014 16:59 Uhr
Er hauste nicht "über Jahre" im Hühnerstall. Im Winter hat er im Heizungskeller vom Gasthof "gehaust" und sonst in Wohnungen gelebt wie man hier im Film vom MDR sehen kann.

Link unterdrückt


Michael Tschirpitz schrieb am 10.05.2014 16:49 Uhr
"Viele kritische Menschen halten Öff! Öff! aber eher für einen Schmarotzer, der sich nur auf Kosten der Gesellschaft durchschlägt."

So ist es. Ich bin einer davon.

"Öff! Öff! trägt aber die Georgewitzer Skala immer in seinem Herzen. Eine Rückkehr dorthin sei nicht ausgeschlossen."

Ja nee, iss klar. Wenn seine Frau wach wird und ihn rauswirft, dann kommt er hier wieder angewanzt. Nimmt ihn doch sonst keiner.


Lilalu schrieb am 10.05.2014 14:02 Uhr
Lieber Jürgen, worum geht es Dir? Möchtest Du Deinen Geburtstag feiern oder suchst Du wieder eine Möglichkeit viel Medienrummel um Dich rum zu haben? Weil Du nicht einfach in Bescheidenheit und Wahrheit deinen Weg gehen kannst?



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