OLK-Weihnachts-Artikel 2010

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oeff oeff
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OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#1 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:52

"oeff oeff" schrieb am 29.11.2010:

Der Winter, von dem ja vorausgesagt ist, daß er wieder seeehr hart werden solle, geht wohl langsam richtig los...
Erste Nachrichten sind da... Und ich bin seit ein paar Tagen im "Biotopia"-Projekt auch schon wieder von Schnee umgeben...
Wo ich wieder in meinem Mini-Stall mit meinen gesammelten Winter-Vorräten (vor allem Äpfel und Nüsse) im "Winterschlaf-Kuschel-Nest" (mit ein paar Brettern als Eß- und Arbeits-Schreibtisch) gut "verbuddelt" bin...
Kochen und heizen tu ich hier ja nicht (verzichte auf Heizen für mich seit ein paar Jahren), und habe dieses Jahr auch bei dem kleinen Ofen, den ich am Anfang im Hühnerstall mit installiert habe, das Ofenrohr ziemlich abgebaut... (War im Weg...)

((Wer etwas genauer lesen möchte, was mich zur Zeit dieses Winter-Anfangs alles so bewegt, kann es bei den "OEFFI-SHORT-NEWS" nachlesen... - 29.11.2010
Ich werde diesen Winter wohl nur ungefähr die Hälfte der Zeit in Biotopia verbringen, die andere Hälfte unterwegs sein))



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Winter-Wetter in Deutschland
Schneefall und Eisglätte - Minus 20 Grad erwartet

29. November 2010, 14:25 Uhr

Hamburger Abendblatt. In weiten Teilen Deutschlands hat der Winter mit Frost und Schnee Einzug gehalten. Auf zahlreichen Straßen herrschte Chaos.
Heftige Schneefälle haben für erhebliche Behinderungen im Flugverkehr und hunderte Unfälle im Straßenverkehr gesorgt.

Offenbach. Der Winter ist da! Starke Schneefälle haben am Montag vor allem in der Südhälfte Deutschlands zu Hunderten Unfällen geführt und den Verkehr behindert. Flüge hatten Verspätung oder mussten gestrichen werden. Der Winter nimmt Deutschland laut Deutschem Wetterdienst passend zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember in seinen eisigen Griff. Außer an der Küste und am Oberrhein herrscht Dauerfrost. Der kälteste Tag der Woche wird am Freitag erwartet. Dann sollen die Temperaturen nachts bis auf minus 20 Grad sinken.

Das Frösteln wird noch unangenehmer durch Wind- und Sturmböen: Im Küstenbereich erreichen diese bis zu 85 Stundenkilometer, das ist Stärke 9. Für die Ostseeküste hat die zuständige Behörde Sturmflutwarnung gegeben. Bis Dienstagmorgen soll der Meeresspiegel bis zu 1,20 Meter über normal steigen, wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie in Rostock sagte.

Die Schneefälle setzten im Süden und Südosten in der Nacht zum Montag ein. Der Wetterdienst erwartete, dass bis zum Abend der ganze Bereich zwischen dem Alpenrand und dem Nordrand der Mittelgebirge von einer fünf bis zehn Zentimeter dicken Schneedecke bedeckt würde, in Mittelgebirgslagen 15 Zentimeter und mehr. In den Hochlagen der östlichen Mittelgebirge besteht die Gefahr von Schneeverwehungen. In höheren Lagen in Baden-Württemberg wie im Hochschwarzwald liegen mehr als 30 Zentimeter Schnee...


Die Verkehrsteilnehmer kämpften mit Glätte und behinderter Sicht durch Schneetreiben. In Baden-Württemberg wurden bei Unfällen mehrere Personen verletzt...zwischen Ludwigsburg Nord und dem Dreieck Leonberg bildete sich ein 20 Kilometer langer Stau.

In Bayern war der Verkehr auf vielen Bundesstraßen und Autobahnen stark durch Schnee und Eisglätte behindert. Autos rutschten in Straßengräben oder krachten ineinander...
In Stettenhofen (Schwaben) wurden eine Person schwer und drei weitere leicht verletzt, als ihr Kastenwagen von der schneeglatten Fahrbahn in den Graben rutschte...

Zahlreiche Flugausfälle

Auch der Flugverkehr in Bayern war durch die Schneefälle beeinträchtigt...
Auf dem Frankfurter Flughafen wurden 60 Starts und Landungen gestrichen, wie ein Flughafensprecher mitteilte...

Schneefälle behinderten auch den Verkehr im Osten Deutschlands. In Sachsen standen auf der A 4 und der A 72 am frühen Morgen zahlreiche Lkw quer auf der Fahrbahn, es bildeten sich teilweise lange Staus. Auf der A 72 zwischen Hartenstein und Plauen-Ost ging auf einer Länge von 25 Kilometern nichts mehr. Allein in der Region Chemnitz/Erzgebirge verzeichnete die Polizei am Morgen 68 Unfälle mit drei Verletzten...



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Nach Schnee und Eis zahlreiche Unfälle in Bayern


AFP 29.11.2010


Starker und anhaltender Schneefall hat in Bayern zu dutzenden Verkehrsunfällen geführt. Am Flughafen München fielen zudem im Laufe des Vormittags hundert Flüge aus. Es seien "mehrere tausend Passagiere" von den Flugausfällen betroffen, dazu kämen viele verspätete Flüge, sagte ein Flughafensprecher...

Der mit einem Toten folgenschwerste Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagabend im Landkreis Tirschenreuth. Auf dem Weg von Marktredwitz in Richtung Kemnath verlor ein Autofahrer auf einer Schneewehe die Kontrolle über sein Auto... Trotz der Rettungsversuche mehrerer Zeugen verbrannte dieser in dem Wrack...

Alleine im Regierungsbezirk Niederbayern meldete die Polizei insgesamt 55 Unfälle mit sechs Verletzten, es entstand dort ein Gesamtsachschaden von 150.000 Euro. Mehrere Autobahnabschnitte in Bayern wurden durch Lastwagen blockiert, die bei Schnee und Eis nicht mehr voran kamen... der Verkehr auf der A93 war in Richtung Regensburg in der Nacht zum Montag über Stunden vollständig durch Lkw blockiert.

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#2 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:53

"oeff oeff" schrieb am 13.12.2010:

So, nun bin ich schon seit etwas mehr als einer Woche mal wieder bei meiner Frau Anke in Hessen zu Gast, wo wir gemeinsam auf höchst-konzentrierte Weise idealistische Arbeit machen...
Ich schrieb ja, daß ich diesen Winter nur zur Hälfte in Biotopia sein werde...

Ich möchte aber doch festhalten, daß gerade in der letzten Woche, die ich in Biotopia verbrachte (ich trampte am Freitag, dem 3.12. von dort los), die bisher heftigste Kälte-Phase dieses Winters gewesen ist. -- Die habe ich also schonmal wieder in meinem Mini-Hühnerstall ohne Heizung verbracht:

((Und ich war in Deutschland wohl wieder in der kältesten Ecke:
"DPA: Eisige Temperaturen und böigen Wind gab es in der Nacht zum Donnerstag. Als kälteste Orte nannte der Wetterdienst Meteomedia in Bochum den Fichtelberg in Sachsen mit minus 18,8 Grad und den Brocken mit minus 17,2 Grad."
In einem Nachbardorf von mir, Kubschütz, soll es zu einem Zeitpunkt zwischendurch als Kälte-Rekord über 17 Grad minus gehabt haben... - Genau den Nachrichten-Artikel hab ich aber irgendwo nicht wiederfindbar gespeichert... -- So ist es halt, wenn man alt wird... ;-) ))




Schnee, Eis und Überschwemmungen halten Europa in Atem

3.12.2010
AFP

Extreme Witterungsbedingungen haben die Menschen in Europa weiter in Atem gehalten. Durch die klirrende Kälte kamen in der vergangenen Woche insgesamt mindestens 60 Menschen ums Leben. Während weite Teile des Kontinents mit Schnee und Kälte zu kämpfen hatten, kam es in anderen Regionen zu schweren Überschwemmungen.

In Mitteleuropa starben nach Behördenangaben innerhalb von 24 Stunden 17 weitere Menschen. Insbesondere in Polen gab es zahlreiche Kältetote, vor allem Obdachlose. In Frankreich kamen drei Menschen, in Deutschland ein Mensch ums Leben: in Sachsen-Anhalt erfror ein 62-jähriger Mann, der am Donnerstag von einem Passant im Schnee liegend vor dem einer Sparkasse gefunden wurde.

In Russland starben bei Temperaturen von bis zu minus 51 Grad in dieser Woche elf Menschen. Dem russischen Wetterdienst zufolge ist eine solche Kälte zu dieser Jahreszeit nur alle 30 bis 50 Jahre zu beobachten.

Auch beim Verkehr sorgte das Winterwetter weiter für Beeinträchtigungen. Auf britischen Bahnstrecken und Straßen herrschte noch immer Chaos. Etwa einer von drei Eurostar-Zügen unter dem Ärmelkanal, die London mit Paris und Brüssel verbinden, wurde gestrichen. Der Londoner Flughafen Gatwick konnte dagegen nach zweitägiger Schließung wegen heftigen Schneefalls wieder geöffnet werden.

In Deutschland entspannte sich die Lage etwas - vereinzelt kam es zu Unfällen. Auf der Autobahn A 2 in Niedersachsen geriet ein mit etwa 190 Schweinen beladener Tiertransporter am Donnerstagabend auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und kippte um. Ein nachfolgender Lkw konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen den Transporter. 40 Schweine starben bei dem Unfall. Für Autofahrer gilt ab Samstag auf deutschen Straßen bei Eis und Schnee eine Winterreifenpflicht, bei Verstößen drohen Bußgeldern bis zu 80 Euro.

Auch der Zugverkehr normalisierte sich langsam wieder, es gab aber weiterhin Verspätungen und Ausfälle. Wegen des Winterwetters nimmt die Deutsche Bahn bis Montag kostenlos Fahrkarten zurück, wie das Unternehmen mitteilte.

In anderen Teilen Europas kam es derweil zu Überschwemmungen. In Venedig stand der Pegel auf 1,40 Meter über dem Meeresspiegel. Auf dem Balkan mussten mehrere tausend Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden, weil heftiger Regen in Montenegro, Bosnien und Serbien zu Überschwemmungen geführt hatte.

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#3 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:54

"Sachswolf" schrieb am 15.12.2010:

Hy Öff,

ich habe eine Frage.

Wenn du in Biotopia bist, würde mich interessieren, wie du deinen Wasserhaushalt, sprich Tinkwasser bei den Frostwetter sicherst, bzw. in welchen Zustand du es einnimmst.

Grüße vom Sachswolf

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#4 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:55

"oeff oeff" schrieb am 17.12.2010:

Lieber Saxwolf!

Ich habe meine Trinkwasser-Gefäße (mit Brunnen- oder Quell-Wasser, welches ich vom Gasthof auf der anderen Fluß-Seite hole) bei mir dann mit unter meinen Winterschlaf-Decken...
Und habe auf die Weise immer schön trinkwarmes Wasser...

LICHT UND LIEBE FÜR ALLE,
Öffi
die-schenker.yooco.de (mit Schenker-Chat ab 20 Uhr)

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#5 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:55

"oeff oeff" schrieb am 19.12.2010:

Und ein kleiner Weihnachts-Zeitungs-Artikel über mich...
Wobei ich diesmal direkt über die Feiertage - wie im Artikel ja auch als Möglichkeit genannt ist - noch bei meiner Frau in Hessen eingeladen bin...
Am 27.12. trampe ich wieder nach Biotopia... Wo sich danach auch noch der ein oder andere für ein weihnachtlich besinnliches Beisammensein bei mir angekündigt hat...




Am wichtigsten für mein Verhältnis zu Weihnachten ist - wie ich es oft zusammenfasse - daß es eigentlich für alle Menschen (- egal ob sie's mit Jesus verbinden bzw. religiös interpretieren, oder rein 'weltlich' verstehen -) DAS FEST DER LIEBE UND DES SCHENKENS ist...
Und daß ich dieses Fest sozusagen das ganze Jahr feiere, indem ich mit anderen Menschen ja insgesamt nur IN (GLOBALER) LIEBE GESCHENKE AUSTAUSCHE... Sozusagen "ein Weihnachts-Leben führe" bzw. "ein Weihnachts-Mensch bin"...




Oberlausitzer Kurier 19.12.2010

Waldmensch Jürgen Wagner alias Öff!Öff! genießt Weihnachten auf seine Art in vollen Zügen.


Löbau. Viele, viele Weihnachtsbäume stehen im nahen Wald direkt vor seiner Nase. „Da musste ich nicht extra einen ,killen'“, sagt er. Seine etwa zweimal zwei Meter große Villa „Hühnerglück“ in der Georgewitzer Skala hat der 46-jährige ehemalige Theologe aber mit Tannenzapfen aus heimischen Wäldern ausgeschmückt. Jürgen Wagner zündet in seinem „kleinen Reich“ mehrere rote Kerzen an. „Ich bin sehr romantisch veranlagt“, sagt er. Irgendwo im Chaos seiner beengten Hütte mit all seinen Klamotten, Matratzen, Speisevorräten und anderen Utensilien findet der Aussteiger aus der Gesellschaft noch Platz, in sich zu gehen. Von den Inhalten her kann sich Jürgen Wagner als Christ sehr gut mit Weihnachten identifizieren: „Allein die Tatsache, dass ein Fest mit dem Ereignis seiner Geburt verbunden wird, hat für mich eine bewusstseinsstärkende Bedeutung.“

Jürgen Wagner selbst ist normal bürgerlich aufgewachsen mit Weihnachtsbaum, Lichtern, Weihnachtskugeln und einem kleinbürgerlichen Familienfest mit Bescherung: „In unserer Familie waren wir mit den kleinen normalen Geschenken sehr zufrieden – etwa mit einem schönen Pullover oder einem guten Buch. Damals gab es doch noch keine Handys oder Computer.“ Mit seinem Schritt ins „alternative Leben“ stellte der Waldmensch seine Gewohnheiten aber generell um.

Ob Öff!Öff! dieses Weihnachtsfest allein oder in Gesellschaft feiert, hängt davon ab, „ob mich jemand besuchen kommt?“ Im Vorfeld habe es jedenfalls schon mehrere „öffentliche Anfragen“ gegeben. Bis zu fünf Personen hätten schon in seiner Villa „Hühnerglück“ gesessen. „Ich rutsche dann eben etwas hinter“, sagt er. In gemeinsamer Runde sprechen die illustren Gäste und Öff!Öff! dann bei Kerzenschein über „tiefe Dinge“ und genießen die Natur. „Das ist eine herrliche Atmosphäre“, schwärmt er. Und er fährt fort: „Manchmal singen wir auch zusammen. Ich habe sogar schon Lieder komponiert, obwohl ich gar keine Noten lesen kann.“

Direkt zum Weihnachtsfest freut sich Jürgen Wagner, „wenn mir die Leute etwas schenken. Ich bin ja sehr bescheiden, freue mich zum Beispiel über Leckereien wie Müsli, Milch und Honig.“ Das sei auch eine willkommene kulinarische Abwechslung zur hauptsächlichen Kost – den Äpfeln – in der kalten Jahreszeit. Das Obst hat Öff!Öff! im Vorfeld in rauen Mengen von den Bäumen in der Umgebung gesammelt und in vielen Kisten gehortet, um über den Winter zu kommen. „Ich selbst werde auch von netten Freunden eingeladen, genieße dort zum Festmahl auch mal eine knusprige Weihnachtsgans mit Klößen und Rotkohl“, sagt er. Der Waldmensch achtet trotz der Schlemmereien über Weihnachten auf sein Gewicht: „Wenn ich wirklich ,Fett' ansetze, rubble ich mich im Schnee ab, absolviere eine Jogaeinheit und schicke ein Gebet zur Sonne.“

Steffen Linke

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#6 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:56

"Gabriela" schrieb am 19.12.2010:

@ Öffi
:-D Ich ahnte, dass du dir die Mühe des Abtippen machen wirst...oder kopiertest du? -siehe Öffi-Foto-Thread-...und auch meine Frage ans Universum, nach Lesen jenes Artikels: Er feiert doch wohl dieses Jahr Weihnachten mit Anke? ....ist hiermit beantwortet.... :-D

Zur Ich-Botschaft: "Ich bin sehr romantisch veranlagt." hier mal ein interessanter Link, der einige Antworten gibt
http://lyrik.antikoerperchen.de/blog/al ... -romantik/

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#7 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:57

"oeff oeff" schrieb am 28.12.2010:

So, nun bin ich doch am 26.12. schon durch Mitfahren per Wochenend-Ticket im Zug wieder nach Biotopia zurück gekommen...
Wobei die Züge wegen dem Winter-Wetter viel Verspätung hatten...
Und der Weg vom Bahnhof in Löbau zu mir ins Skalatal, wohl ca. 7 km, war am Ende sehr anstrengend... Sogar auf den Straßen alles weiß mit Schnee, und daneben auf den Feldern z.T. mehr als hüfthohe Schnee-Verwehungen... Was ich auf dem letzten Kilometer ziemlich stark zu spüren bekam, denn beim Einbiegen in den Skalaweg stellte ich fest, daß nur bei den ersten am Tal-Rand stehenden 3 Häusern der Schnee auf dem Weg etwas nach hinten geschoben worden war - wo ich dann vor einer Schnee-Wand stand... - Also dann mit meinem relativ schweren Gepäck und Trolly außen drumrum über die Felder und vollgeschneiten Wege noch den Rest zu meinem Hühner-Stall gestapft... Puh!
Dort noch schnell mein Bett gründlich sauber gemacht, weil meine Haus-Mäuse natürlich ausgerechnet unter meinen warmen Decken einige von meinen gesammelten Walnüssen aufessen mußten (- wo sonst auch? -) ---- und in den frühen Morgen-Stunden dann ko ins Bett gefallen...
Und wie die Wetter-Nachrichten es mitteilen, komme ich gerade rechtzeitig für ein paar weitere Winter-Schnee und -Kälte-Rekorde:


Winter bringt im Osten zweistellige Minusgrade

Sonntag, 26. Dezember


Offenbach (dapd). Auch in den nächsten Tagen gibt es in Teilen des Landes neue Schneefälle. Im Nordosten können die Schneefälle die aktuellen Schneehöhen zu neuen Rekorden führen, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag in Offenbach mitteilte. Die Temperaturen liegen im Wochenverlauf verbreitet bei zweistelligen Minusgraden. Am Montag ist es überwiegend stark bewölkt oder bedeckt und es fällt zeitweise etwas Schnee, im Nordosten auch kräftige Schneeschauer. Die Tageshöchstwerte liegen im Westen und Nordwesten zwischen minus zwei und plus zwei Grad, sonst zwischen minus sieben und minus vier Grad...

In der Nacht zum Dienstag kann es in der Mitte und im Südosten noch leicht schneien. Sonst ist der Himmel meist klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus 5 und minus 15 Grad, im Süden und Osten bei Aufklaren auch darunter.

Am Dienstag ist es nach örtlichem Nebel zunächst wolkig oder neblig trüb. Später ziehen im Westen und Südwesten Wolken auf, die nachfolgend etwas Schnee oder auch gefrierenden Regen bringen können. Die Höchstwerte liegen zwischen minus zehn Grad im Osten und plus zwei Grad im äußersten Westen.

In der Nacht zu Mittwoch ziehen im Westen Wolken durch, die ganz vereinzelt etwas Schnee oder gefrierenden Regen bringen. Sonst ist der Himmel meist klar. Die Temperatur geht auf Werte zwischen minus 2 Grad im Westen und bis unter minus 20 Grad im Osten zurück.

Am Mittwoch überwiegt im Osten heiteres und trockenes Wetter. Nach Westen hin ist es wolkiger. Dort kann es vereinzelt etwas schneien oder regnen. Dabei besteht Glatteisgefahr. Die Temperatur erreicht Werte zwischen minus 13 Grad im Osten und zwei Grad im Westen.

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#8 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:58

"oeff oeff" schrieb am 29.12.2010:

Wow, der Winter "heizt" mir im Hühnerstall echt wieder rekord-mäßig ein... :roll: :)

In meinem umschneiten, unbeheizten 'Winterschlaf-Stall' halte ich die Temperaturen um den Gefrier-Punkt, tagsüber schafft es auch mal ein paar Plus-Grade...



Aktuell


Im Osten zum Teil kälteste Nacht der Jahres


29.12.2010
AFP



Im Osten Deutschland ist in der Nacht zumindest in einzelnen Orten die kälteste Nacht des Jahres verzeichnet worden. In Tirschenreuth in der Oberpfalz wurden minus 22,8 Grad Celsius gemessen, in Dippoldiswalde am Erzgebirge minus 21,5 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Zu der Eiseskälte trug demnach auch bei, dass die bis zu 65 Zentimeter dicke Schneedecke wie ein "Kälteakku" wirkte.

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#9 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 18:59

"oeff oeff" schrieb am 16.1.2011:

Samstag, 15.1.2011:
Da es sich für meine Frau und mich als gut herausgestellt hat, bin ich nun doch schon letzte Woche wieder nach Hessen zu ihr ins dortige Projekt gefahren, ein paar Tage früher als geplant...

Da ich nun einige Wochen bei ihr bleibe, wird es dann in diesem Winter wohl nicht ganz die Hälfte der Zeit, die ich in Biotopia verbringe...

Aber immerhin war ich - wenn ich es richtig sehe, bis zum jetzigen Stand des Winters - wieder während der härtesten, kältesten Wochen dort...
Im Moment ist es ja sehr mild geworden...

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Re: OLK-Weihnachts-Artikel 2010

#10 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 19:00

"oeff oeff" schrieb am 21.2.2011:

So, am vergangenen Wochenende bin ich nun wieder nach Biotopia zurück gekommen... Ankunft irgendwann in der vergangenen Nacht...
Ich war per Wochen-End-Ticket mitgenommen worden, und dann mal wieder mit Gepäck vom Bahnhof Löbau ins Skala-Tal gewandert...
Wie ich ein paar Tage zuvor per Telefon gehört hatte, war zwischendurch ein Obdachloser, der zu mir kommen wollte, vom Nachbarn informiert worden, daß ich alle Menschen LIEBEN und mit allen teilen wolle, und daß ich bestimmt nichts dagegen hätte, wenn er zum Schutz vor der Kälte in meinem kleinen (Ex-)Hühnerstall unterschlüpfen würde, bis ich wieder da sei...
So wußte ich also bereits, daß, wenn ich ankommen würde, schon jemand Fremdes in meinem Bett liegen würde... ;-)

In der ziemlich kalten Nacht (- eine recht starke Kälte-Phase bahnte sich an, siehe den unten hinein kopierten Wetter-Artikel... -), als ich irgendwann nach Mitternacht im Skala-Tal ankam, wollte ich dann nicht jemanden aus dem Bett reißen, und legte mich zum Ausschlafen daher in meine selbstgebaute Jurte am Wald-Rand, die zweite Schlaf-Möglichkeit in Biotopia...

Heute schlief ich erstmal aus, machte dann Bekanntschaft mit dem netten Obdachlosen, kam mit ihm überein, daß er auch in die kuschelige Jurte umziehen könne, so daß ich meinen Computer wieder im Stall anschließen konnte... - und so bin ich nun wieder hier...

Ich komme, wie es aussieht, auch gerade richtig, um eine weitere ziemlich starke Kälte-Phase dieses Winters zu erleben... (So daß ich, wenn ich es recht überblicke, meine 'Tradititon', in diesem Winter in den kältesten Phasen in Biotopia zu sein, wohl weiter aufrecht erhalten kann...)






Es bleibt kalt - Nachts bis zu minus 15 Grad

21.2.2011
DPA

Offenbach (dpa) - Der Winter zeigt sich in Deutschland noch einmal von seiner frostigen Seite. Hoch «Heike» bringt in den kommenden Tagen teils klirrende Kälte, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. An Oder und Neiße liegen die Temperaturen am Dienstag und Mittwoch bei minus sieben Grad...

An manchen Orten weht zudem ein kalter, böiger Wind. Nachts sinken die Temperaturen im Nordosten und den östlichen Mittelgebirgen auf bis zu minus 15 Grad. Nicht überall ist es so kalt: Der Breisgau kann sich zumindest am Tag über Plusgrade freuen. Landesweit bleibt es meist trocken, auch wenn sich die Sonne nicht immer zeigt.

Am Mittwochnachmittag schickt dann ein Tiefausläufer vom Atlantik wieder mildere Luft nach Deutschland. «Wie so oft bei solchen Wetterlagen ist dabei einiges an Widrigkeiten möglich», teilte der DWD weiter mit. Mit Schnee, gefrierendem Regen und Glatteis müsse man rechnen.

Am Freitag steigen die Temperaturen dann überall im Land über den Gefrierpunkt. Das Wochenende wird eher mild, allerdings auch unbeständig und windig. Der Vorfrühling lasse also noch auf sich warten.



Und die Oberlausitz hat es besonders in sich:

Klirrende Kälte im Osten hält noch an

23.2.2011
DPA

Offenbach (dpa) - Trotz klirrender Kälte im Osten Deutschlands ist der Februar bisher zu warm gewesen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mitteilte, lagen in Kempten im Allgäu die Temperaturen bislang 3,1 Grad über dem Normalwert.

In der Lausitz (+0,1 Grad) war es vergleichsweise am «kältesten». Dort wurden in der Nacht zum Mittwoch auch mit minus 20 Grad die tiefsten Temperaturen gemessen.

«Es war nochmals recht zapfig», sagte Meteorologe Robert Scholz. Von Westen nahende Tiefdruckgebiete werden in den kommenden Tagen auch im Nordosten den Frost vertreiben. Am Samstag werden auch dort die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen, während im Westen fünf bis zehn Grad erreicht werden.



Auch im direkt benachbarten Polen ist es kaaaaalt:

Bislang 200 Kältetote in diesem Winter in Polen

23.2.2011
AFP


In Polen sind wegen der anhaltenden eisigen Temperaturen in diesem Winter bereits 200 Menschen erfroren. Wie die Polizei am Mittwoch in Warschau mitteilte, gab es allein im Dezember landesweit 134 Kältetote. Besonders betroffen seien Männer zwischen 35 und 60 Jahren, die keinen festen Wohnsitz hätten und häufig alkoholabhängig seien. Da in den kommenden Tagen in einigen Regionen des Landes mit Temperaturen von Minus 20 Grad gerechnet werde, könne die Zahl der Opfer noch steigen, warnte die Polizei.


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