Winter2011-12 - Zu kaltem Februar Öff in Biotopia

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oeff oeff
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Winter2011-12 - Zu kaltem Februar Öff in Biotopia

#1 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 13:35

"oeff oeff" schrieb am 7.2.2012:


Ein Artikel-Entwurf von Öff Öff für Presse-Leute vom 6.2.2012:



Mit dem 'richtigen' Winter kommt auch Öff Öff wieder in seinen 'Revolutions-Hühnerstall'

Er hatte es schon seit Oktober letzten Jahres so geplant, zum normalerweise kältesten Wintermonat Februar wieder ins Skalatal bei Löbau zu kommen und dort in seiner revolutionären 'Villa Hühnerstall' ein weiteres Mal, wie in den vergangenen Jahren, zu zeigen, wie einfach und unabhängig ein Mensch leben kann. Was für ihn bedeutet, auch ganz ohne Staat und Geld auszukommen, als ein sogenannter 'Schenker', der mit anderen Menschen nur noch Geschenke austauscht, in 'globaler Liebe', wie Öff Öff es nennt.
Und tatsächlich kam Öff Öff in einen Februar, der es in sich hat: Rekordkälte mit Minusgraden bis an die 30 Grad, hunderten von Kältetoten in Europa usw... Trotzdem bleibt Öff Öff bei der einfachstmöglichen Lebensweise und läßt auch den kleinen Ofen, der in seinem Hühnerstall steht, aus. In von ihm sogenanntem 'Winterschlaf-Modus' legt er sich in dem mit Decken gedämmten Hühnerstall in ein 'Nest' aus Matratzen und Decken, hat sich ein Brett quer darüber als 'Schreibtisch' gelegt, und kommuniziert von da aus mit seinem Netbook in die Welt: Emails, Foren, Facebook...
Von seinen Nahrungsmitteln (vor allem 3 Kisten mit Birnen, die er im letzten Oktober gesammelt hat) und seinen Trinkwasservorräten nimmt er das, was er jeweils verwenden will, mit zu sich unter die Bettdecken, damit es auftauen kann... Nur gelegentlich geht er mal nach draußen, um sein Plumpsklo aufzusuchen oder sich etwas mit Schnee abzureiben...
An seinem kleinen Computer hat er der Außenwelt so einige Neuigkeiten zu erzählen. Unter anderem darüber, wie er nun schon seit mehr als einem Jahr zwischen dem 'alternativen Schenker-Projekt Biotopia' im Skalatal, das ein 'Biotop für Pflanzen, Tiere und Menschen' sein will, und einem neuen Projekt in Hessen hin- und herpendelt.
Das neue Projekt heißt 'Lilitopia', und wurde von ihm zusammen mit seiner Frau Anke Rochelt gegründet, mit der er seit Februar 2010 'alternativ verheiratet' ist und seit Februar 2011 auch einen kleinen Sohn namens Aljoscha hat. Mit Anke fühlt sich Öff Öff nun richtig bei seiner passenden 'anderen Hälfte' in einer 'runden Kugel-Beziehung' gelandet, und die beiden haben sich entschieden, für immer miteinander in einer monogamen Beziehung zu leben. Frühere Zeiten, wo Öff Öff z.T. auch 'Freie Liebe' im Sinne von Mehrfach-Partnerschaften praktizierte, sind also vorbei. "Ich bin zwar weiter der Ansicht", sagt Öff Öff, "daß alle Menschen das Recht haben, 'Freie Liebe' zu beanspruchen, und dabei das zu tun, was allen Beteiligten in völliger Freiwilligkeit gut tut. Und daß die Politiker und die Kirchen lieber Schlachtfelder als Schlafzimmer geregelt bekommen sollten. Aber für mich ist meine Form der 'Freien Liebe' nun für immer die monogame Beziehung mit meiner Traumfrau Anke." Frühere wilde Geschichten, die in manchen Zeitungen standen, wie, daß Öff Öff sich als 'Samenspender' für kinderwillige Frauen anbiete und ähnliches, waren eh nur Gerüchte, wie Öff Öff erklärt. Mit Anke fühlt sich Öff Öff auch wunderbar ergänzt, was sein idealistisches Engagement angeht: Sie führt seit Jahren eine 'gewaltfreie Hunde-Schule' für Tiere und Menschen - lebt das Ideal der Gewaltfreiheit also z.T. auch in 'art-übergreifender' Weise -, und sie studiert Friedens- und Konflikt-Forschung und Pädagogik. Im Moment schreibt sie gerade ihre Diplomarbeit über das Thema: 'Bildung für ganzheitliche Nachhaltigkeit'. Und ganz besonders wichtig ist Anke und Öff Öff ihre sogenannte 'Licht-Liebes-Arbeit', was bedeutet, daß große Worte wie 'Liebe zur ganzen Welt' (oder auch 'globale Verantwortung') nicht nur daher geredete leere Phrasen sein sollen, sondern daß es dabei echte innere Arbeit mit der Energie solcher Liebe geben soll, welche den Menschen von innen her vollständig verwandelt. Über diese 'Licht-Liebes-Arbeit' geben die beiden auch immer wieder Seminare... Mit ihrem Projekt 'Lilitopia', welches sie auch als 'ganzheitliche Bildungs- und Zukunfts-Werkstatt' beschreiben, wollen Anke und Öff Öff ausdrücklich alle Aspekte des Lebens, Gewaltfreiheit und Liebe gegenüber Menschen und Tieren und der ganzen Welt, innere Licht-Liebes-Arbeit, neue Kommunikations- und Entscheidungsformen ('Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens') usw. zu einem ganzheitlichen Lebenszusammenhang zusammenführen -- und diese Thematik auch an die Universität bzw. in die wissenschaftliche Forschung einbringen, wo leider allzu oft nur irgendwelche isolierten Einzelaspekte Beachtung finden...
Natürlich ist all das, was Öff Öff da macht, am liebsten zusammen mit seiner Frau, ob nun in Biotopia, Lilitopia oder wo auch sonst, auch 'politisch gefärbt'. Ihr Motto 'In radikaler Eigen-Verantwortung mit bedingungsloser schenkender Liebe Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens schaffen!' führt im Moment auch mal wieder einen jungen Mann zu Öff Öff in den Biotopia-Hühnerstall, der dort ein 'Praktikum' machen möchte. Gregor ist in der 'Occupy-Bewegung' mit engagiert, welche die Menschen ermuntern will, ihr Leben aus der Macht von Politikern, Bankern etc. wieder in die eigenen Hände zu nehmen und richtig demokratisch und global verantwortlich zu gestalten. Das trifft sich natürlich mit den Ideen von Öff Öff, der dazu sagt:"Die Zeit ist reif, daß die Menschen sich aus all der inneren und äußeren Fremdbestimmung, all den 'Wesen', die mißbräuchlich über sie bestimmen, befreien und zu ihrem wahren Wesen, ihrer liebevollen Seele, hinfinden können - die sich mit dem Wohl der ganzen Welt identifiziert, statt aller egoistischen Gier und 'Tellerrand-Denken'! Wir brauchen Zelt-Lager wie von Occupy nicht nur vor den Banken und Börsen, wir brauchen solche Lager vor allem als neue Entwicklungsstätten für echte Basis-Demokratie, d.h. Konsens, und für echtes geschwisterliches Teilen, und für eine verantwortliche Wieder-Integration in die natürlichen Lebensgrundlagen! Meine 'Villa Hühnerstall' ist ein Ort, der genau so gedacht ist! Und von hier aus habe ich schon, als die aktuelle 'Demokratie-Bewegung' in der Welt in den ersten Anfängen aufkeimte, vor allem in einigen afrikanischen und arabischen Ländern, wo es zu einem Wechsel von alten Diktaturen zu 'Demokratie' kam, einen Aufruf an manchen Stellen im Internet veröffentlicht, daß die Welt eigentlich eine noch weiter gehende Demokratie-Reifungs-Entwicklung braucht: von jetziger 'Mehrheits-Demokratie' - die oft auch von Macht- und Besitz-Lobbies manipuliert ist - hin zu einer echten Konsens-Demokratie!" Mal sehen, wie lange Gregor das revolutionäre Leben in der 'Villa Hühnerstall' mit aushält...
Nähere Infos über Öff Öff und seine 'Schenker-Bewegung' findet man u.a. auf www.dieschenker.wordpress.com , und speziell über das Lilitopia-Projekt kann man sich auf www.lilitopia.de informieren...

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Re: Winter2011-12 - Zu kaltem Februar Öff in Biotopia

#2 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 13:36

Beitrag von "Anke", verfasst am: 07.Feb.12 14:17 Nr: 5717


Ein fundierter und informativer Text, sehr gut formuliert...

Liebe Grüße an Dich und Gregor nach Biotopia von

Anke, Aljoscha & Co.
_________________
Das größte GESCHENK ist, dass wir LIEBEN können.
"Si vis pacem, para pacem." Wenn Du den Frieden willst, bereite den Frieden. (Dieter Senghaas / Eva Senghaas-Knobloch)
"Du mußt der Wandel sein, den Du in der Welt sehen möchtest" (Mahatma Gandhi)

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Re: Winter2011-12 - Zu kaltem Februar Öff in Biotopia

#3 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 13:37

Beitrag von "oeff oeff", verfasst am: 07.Feb.12 17:53 Nr: 5720


Dankeschön...
Gregor ist erstmal ziemlich im 'Winterschlaf-Modus' erstarrt... Wink

Kuschel-Grüße zurück an Dich, Joschi und andere Wesen in Lilitopia, die sich drüber freuen...
Euer Öffi
_________________
Ich grüße das 'NATÜRLICHE (GÖTTLICHE) LICHT' in allen!
LASST UNS 'KONSENS-GEMEINSCHAFTEN GLOBALEN TEILENS' BILDEN, ALS WEG ZU 'GLOBALER KONSENS-DEMOGRATIE'!
www.global-love.eu ; schenker_oeff@yahoo.de ; 017627110248

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Re: Winter2011-12 - Zu kaltem Februar Öff in Biotopia

#4 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 13:38

"oeff oeff" schrieb am 11.2.2012:

UND WAS ZEITUNGEN DARAUS GEMACHT HABEN, PLUS KORREKTUREN UND GEGEN-DARSTELLUNGEN VON MIR:

IN DER MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG KAM EIN BILD VON MEINEM ALTEN, MITTLERWEILE KAPUTTEN ERDLOCH IM BIOTOPIA-PROJEKT, MIT ETWAS TEXT:


http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer ... 7990359795

MZ (Bzgl. Datum: Ich bekam vom Autor eine Mail mit Link zu der Foto-Galerie am 1.2.2012)

Fotogalerie: Prominente Gedanken zum Winter

Jürgen Öfföff Wagner, Aussteiger: Meine Winterplanung ist seit Jahren unabhängig vom Wetter, denn ich lebe die meiste Zeit sowieso im Wald. Aber gerade wenn der Frost knackt, hat es seinen besonderen Reiz, in einer kleinen Hütte zu wohnen. Das wirkt so anziehend, dass ich mein Quartier die nächsten Wochen mit einem jungen Mann teilen werde, der eine Art Aussteiger-Praktikum machen will. Natürlich wird das manchmal kalt werden, erst recht, wenn man im Bach badet oder sich mit Schnee abreibt. Aber danach prickelt das Blut wie Sekt in den Adern und man weiß, man ist am Leben. (ARCHIVFOTO: STEFFEN KÖNAU)




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KOMMENTAR VON ÖFF ÖFF:

Naja, da ist die idealistisch-politische Motivation mal wieder rausgelassen... Und das Leben in so einer Winterhütte kann dann, wenn man sie beheizt, durchaus die beschriebene Romantik haben... Aber ohne Heizung ist es z.T. auch eine Survival-Anstrengung, und hohe oder gar höchste Lebensfreude, auch physisch, wohl nur für entsprechend eingestellte Yogis...
Für mich ebenso wie für den dazugekommenen 'Praktikanten' aus der 'Occupy-Bewegung' ist bei unserem Tun die politische Botschaft ein leitendes Motiv: Daß der Mensch sich vom System frei machen kann, so oder so, und wenn es auch mit Anstrengungen oder Entbehrungen verbunden sein kann (- ist es wohl auch in den Zelten von Occupy-Aktivisten vor Banken etc. -), und daß man eine neue Substanz im Inneren und im Miteinander erschaffen kann...

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Re: Winter2011-12 - Zu kaltem Februar Öff in Biotopia

#5 Beitragvon oeff oeff » Mo 7. Apr 2014, 13:39

"oeff oeff" schrieb am 11.2.2012:

DIE SÄCHSISCHE ZEITUNG BRACHTE FOLGENDEN ARTIKEL:

http://www.sz-online.de/Nachrichten/Loe ... id-2981408

Dienstag, 7. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)


Öff Öff überwintert im Wald
Jürgen Wagner kommt zurück ins Skalatal bei Löbau und zeigt, wie er ohne Heizung in einem Hühnerstall überlebt.
Von Annett Weckebrod

Der „Waldmensch“ hat es sich im Februar 2012 gemütlich gemacht. Im „Winterschlaf-Modus“ sitzt er vor dem Laptop. Foto: Steffen Scholz
Fotogalerien: Waldmensch Öff Öff


Fast gemütlich sieht es aus in der Hütte von Öff Öff. Trotzdem, im „Revolutions-Hühnerstall“ des Waldmenschen sind es um die zwölf Grad unter Null. Kisten stapeln sich in dem kleinen Verschlag links und rechts bis zur Decke. Ein altes Holzbrett ist sein Schreibtisch. Mit dem Computer ist Öffi mit der Welt da draußen verbunden. In diesem Zustand, den er selbst „Winterschlaf-Modus“ nennt, verharrt Öffi. Den ganzen Tag. Lebt von ein paar eingelagerten Birnen und ein paar Trinkwasservorräten, die er mit in seine Hütte geschleppt hat. Die verlässt er in diesen Tagen nur selten.

Vor zwölf Uhr mittags ist Öffi im Skalatal bei der Gemauerten Mühle sowieso nicht zu sehen. Da schläft er nämlich noch. Den Wirt, Bernd Engelmann, der ihn vor rund sieben Jahren den ehemaligen Hühnerstall geschenkt hat, stört es nicht. „Öff Öff leistet einen wichtigen Beitrag zur Reproduktion unserer Gesellschaft“, sagt Engelmann und spielt damit auf die Gerüchte um die angeblichen Samenspendenan, die der „Waldmensch“ vor allem entäuschten einsamen Frauen, die ihn immer wieder aufsuchen sollen, angediehen haben soll.

Jürgen Wagner hingegen bestreitet eine solche Tätigkeit und versichert, er lebe jetzt in einer monogamen Beziehung mit seiner Frau aus Hessen. Dort hat er seit Oktober vergangenen Jahres gelebt und mit ihr so genannte „Licht- und Liebes-Seminare“ veranstaltet. Dass er nun zurück ist im Skalatal bei Löbau, hat einen Grund: Er möchte der Welt wieder einmal beweisen wie „einfach und unabhängig ein Mensch leben kann“, sagt Jürgen Wagner. Und so lässt er eben auch den kleinen Ofen im Hühnerstall aus. Die Lebenszeit, das Holz im angrenzenden Wald zu holen, sei ihm zu schade.

Die Wirtin der Gemauerten Mühle formuliert es etwas direkter: „Zum Holz holen ist er zu faul.“



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KOMMENTAR VON ÖFF ÖFF:

Naja, immerhin ist mein Widerspruch zu dem Gerücht, daß ich geschenkte 'Samen-Spende-Dienstleistungen' angeboten hätte, im Artikel mit erwähnt. Das Gerücht geht nicht auf mich zurück, der ich sogar in der Zeit, wo ich 'Freie Liebe' noch im Sinne von Mehrfach-Partnerschaften praktizierte, nie Sex losgelöst von einer dauerhaften geistig-seelisch fundierten Beziehung hatte leben wollen... Ich habe nichts dagegen, wenn jemand bedürftigen Frauen solche Dienstleistungen schenken will; aber ich habe derartiges nie angeboten... Und seit Februar 2010 lebe ich außerdem in einer monogamen 'alternativen Ehe' mit meiner Traum-Frau Anke, wodurch ich mit anderen Frauen 'nichts mehr anfange'...
Das Gerücht geht auf Bernd Engelmann zurück, der in den vergangenen Jahren einmal, als er mein 'seelsorgerisches' Angebot 'geschenkter Lebens- und Liebes-Beratung' in Biotopia per Zeitungs-Anzeige verbreiten wollte, eigenmächtig dazu schrieb "Kinderwunsch-Erfüllung"... Als ich das später erfuhr, sprach ich ihn darauf an und erklärte, sowas wolle ich nicht, und das müsse er zu verantworten bereit sein und ich würde für diesen Zweck zu mir kommende Frauen dann zu ihm schicken. Er erklärte sich damit einverstanden... Ich habe schon in mehreren Medien-Berichten seitdem meine Gegendarstellung zu dem Gerücht erklärt...
Spätestens mit der Aussage, bis 12 Uhr würde man von mir nichts sehen in Biotopia, weil ich solange schlafen würde, begibt sich der Zeitungs-Artikel in direkte Fehl-Information über mich. Denn diese Aussage wird ja nicht als Zitat angegeben, sondern von der Artikel-Autorin sich zu eigen gemacht. Und ist falsch. In den Tagen, die ich nun im Februar in Biotopia verbrachte, ist das allein dadurch klar widerlegbar, daß ich auch vormittags Telefonate tätigte. Zwischen 9 und 10 Uhr begann ich normalerweise mit solcher telefonischen Erreichbarkeit...
Daß ich - dessen Bewußtseins- bzw. Öffentlichkeits-Arbeit durch den 'Bett-Schreibtisch', das Notebook etc. im Artikel ja deutlich gezeigt bzw. beschrieben wird - , wenn ich dann sage, ich arbeite lieber in solcher Weise am PC weiter, statt mich um Holz-Besorgung und Ofen-Beheizung zu kümmern, dabei durch 'Faulheit' motiviert sei, dürfte doch vielleicht auch dem normal-bürgerlichen Leser etwas abwegig erscheinen... So verhält man sich doch nicht, wenn man es sich möglichst bequem machen möchte, oder? Da ist Ofen-Anheizen doch wohl eindeutig bequemer als Weiter-Arbeiten am PC... (Zumal ich den Ofen recht effektiv gestaltet habe, und man den kleinen Raum in null-komma-nichts mit ein bißchen Bruch-Holz warm bekommt, mit Temperatur-Steigerung in 10-15 Minuten von 0 auf ca.20 Grad, und mit ziemlichem Warm-Bleiben des Hühnerstalls für den Rest des Tages, auch wenn man nur einmal am Tag einheizt: Im Moment haben wir im Hühnerstall noch 8 Grad, um 19:39 Uhr, und hatten nur heute morgen mal eingeheizt... Man liest übrigens richtig: Auf Wunsch meines Gastes haben wir den Ofen doch mal für die letzten 2,3 Tage der Kälte-Phase 'angeschmissen'...)
Viele Leute sind mit sitzenden Arbeiten oder mit theoretischen Arbeiten wie Lesen, Schreiben oder Sprechen mit Menschen beschäftigt. Denen wird wohl auch niemand zum Vorwurf machen wollen, daß sie soviel sitzen und lesen, schreiben etc. und deshalb recht wenig 'draußen herum laufen'... Ich bin ausgebildeter Theologe bzw. Seelsorger. Wäre ich damit zum bezahlten Seelsorger oder zum Akademiker an der Uni geworden (- entsprechende Laufbahn war mir empfohlen worden -), würde wohl auch niemand über viel Sitzen und Lesen oder Schreiben sich bei mir beschweren wollen... Wird die Arbeit weniger wertvoll oder diskriminierens-werter, weil ich sie mir nicht bezahlen lasse, sondern verschenke?
Wer meint, ich würde mir auf lustige Weise das bequeme Leben gönnen, mit dem bin ich gern bereit, es zu teilen... ;-) Die Artikel-Autorin lief nach wenigen Minuten, als ich mit ihr vor meinem Hühnerstall stand, schnell wieder weg, damit sie nicht erfrieren würde... ;-)
Es gibt auch mehr als genug Belege dafür, daß ich versuche, ein ziemlich durchgehendes Leben des 'Betens und Arbeitens' zu führen. Je enger Menschen mit mir in Berührung kommen, desto deutlicher wird ihnen das. Sogar Leute, die mich heutzutage verleumden und verklagen wollen, gaben mir nach jahrelangem engstem Kontakt z.T. schriftlich, daß als 'Komisches' an mir meine 'roboterhafte Arbeits-Einstellung' zu bemerken sei - Zitat: "Aber solange es Arbeit für eine gute Sache ist, kann man ihm da ja eigentlich keinen Vorwurf draus machen..."
Und noch ein anderes Zitat, was jemand in einem 'sozialen Netzwerk' Kritikern von mir antwortete: "Josef, wenn Du Öffi kennen würdest, wüsstest Du, dass er kaum was anderes tut, außer zu arbeiten." ...
Kurzum. Meinungs- und Interpretations-Freiheit ist ja was Schönes. Aber wir könnten doch alle versuchen, möglichst gut voneinander zu denken. Und jedenfalls nichts falsches Schlechtes verbreiten wie mit dem 'bis 12 Uhr Schlaf'... Ich hatte der Artikel-Autorin direkt eine Warnung mit gegeben, daß sie behutsam schauen möge, wo welche 'Quellen' sprudeln... Von mir ist immer kein i-Punkt gelogen... Naja...
(Übrigens, was wär denn so schlimm dran, wenn ich den Winter wie ein Bär so richtig im Winterschlaf verbringen würde, und würde nur schlafen oder meditieren, und ab und zu vielleicht was von dem Obst essen, was ich mir gesammelt habe? Wen würde es schädigen oder müßte es stören? Welche großen Weisen, Mystiker, christliche Einsiedler und Mönche usw. haben ähnliche Lebensweisen schon vorgemacht? Muß es überall nach der Marsch-Parole gehen: 'Wir steigern das Brutto-Sozial-Produkt!'? Leidet die Welt mehr unter der Faulheit der Menschen oder unter ihrer 'normalen' Arbeit? Machen die 'Winterschlaf-Bären' das Klima kaputt oder plündern sie die Bodenschätze der Erde aus? Ist so ein 'Winterbär-Verhalten' ein Grund, jemanden zu diskriminieren? Vor allem: Wenn ich - wie es tatsächlich in hohem Maße der Fall ist - viiiiel Zeit dafür verwende, in mir LICHT-LIEBES-ARBEIT zu machen, also innerlich daran zu arbeiten, daß BEDINGUNGSLOSE GLOBALE LIEBE mein Inneres erfüllen und ganzheitlich verwandeln kann, und wenn ich das immer besser lerne und anderen Menschen auch erklären kann -- wie wichtig und wertvoll ist solche Arbeit, verglichen mit vielen anderen Arbeiten oder Beschäftigungen, denen man nachgehen könnte??? -- Wenn wir mal eine friedliche solidarische Zukunfts-Welt möchten, sollten wir darüber vielleicht alle nochmal nachdenken...)


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