Umgang mit Gefühlen in SB

Methoden und Grundlagen der Schenkerbewegung
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Thorben
Fleißmeise
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Umgang mit Gefühlen in SB

#1 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:19

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Zu Beginn dieses Threads geben Mattheor und ich einen Text als Gedanken-Impuls, der hauptsächlich von mir formuliert wurde und zu dem Mattheor einige Beiträge hinzufügte:



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Unreflektiertes und unkontrolliertes inneres Strudeln ist nicht der Weg zu Seelen-Erfüllung, Frieden und gemeinsamer Verantwortung (fürs Ganze)

1. In SB soll es im Wesentlichen nicht darum gehen, sich in irgendwelche Bewußtseins-Ebenen blind hinein zu stürzen und unkontrolliert treiben zu lassen ---- was ja auch dann in Widerspruch geraten könnte zu den SB-Grund-Maßstäben einer aufs Ganze schauenden Vernunft und Liebe.
Stattdessen steht in SB der Maßstab der aufs Ganze schauenden Vernunft und Liebe über allem und soll in bewußter, reflektierter und kontrollierter Weise auf alle Bereiche des Lebens ganzheitlich angewendet werden.
Sozusagen: 'Innere und Miteinander-Strudel von festem Vernunft- und Liebes-Boden aus aufarbeiten, statt sich mit Boden-Verlust in Strudel reinziehen zu lassen...'

2. Deshalb wird es grundlegend wichtig sein, daß wir uns als sachliche Heraus-Arbeitung (in Anwendung der sogenannten 'A-Ebene', als quasi 'allgemeine Bildungs-Arbeit') diese Maßstäbe, die wir anwenden wollen, ausreichend heraus-arbeiten, ausreichend aus den Strudeln des Augenblicks-Geschehens und -Empfindens in eine reflexions-fähige Beobachter-Position heraus-treten können und uns die reife, mündige Selbst-Kontrolle erwerben, um unsere Maßstäbe diszipliniert anwenden zu können.

3. Als einen Teil der aufs Ganze schauenden Vernunft- und Liebe-Maßstäbe sind wir nun zu dem Anliegen gekommen, besonders intensiv unsere SB-'Methoden' zu kultivieren (siehe http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=3&t=98 ).
Dabei geht es auch in hohem Grade darum, verschiedene Ebenen und Formen von Kommunikation bzw. Gesprächs-Runden zu unterscheiden: Beispielsweise sind
a) reine 'Bildungs-Gespräche', die sachliche Informationen erarbeiten oder vermitteln wollen, etwas anderes als
b) 'technische Regelungs-Gespräche', bei denen es um einen eventuell sehr dringenden äußeren Verhaltens-Regelungs-Bedarf geht wie z.B. Sicherungs-Maßstäbe für den Umgang mit Tieren auf einem Gemeinschafts-Gelände, oder auch Sicherungs-Regeln für Bau-Arbeiten; wiederum etwas anderes sind
c) Runden, wo man im großen, offenen Kreis über Gefühle oder stark damit verbundene Themen sprechen möchte; und schließlich ist es auch noch etwas anderes,
d) die Kommunikation über persönlich-vertrauliche, diskrete bzw. sogar intime Inhalte oder Konflikt-Stoffe so durchzuführen, wie es die GKK-Methodik beschreibt (von 4-Augen-Gesprächen zu sich allmählich erweiternden 'Vertrauens-Kreisen)...
Für all diese verschiedenen Formen von Kommunikation oder Gesprächs-Runden wie a) bis d) sind die Voraussetzungen und Maßstäbe unterschiedlich, auch was das Sich-wohl-Fühlen oder Sicher-Fühlen angeht. In einem reinen Bildungs-Gespräch ( a) ) würde ein Teilnehmer durch zu sehr ins Persönliche oder Emotionale gehende Tendenzen sich irritiert oder unsicher fühlen können, auch in Regelungs-Gesprächen wie b) könnten Teilnehmer das als zu starke Ablenkung von der äußeren Regelungs-Notwendigkeit erleben; umgekehrt könnten Teilnehmer eines Gesprächs über gefühlsmäßige Inhalte es als unpassend und verletzend empfinden, wenn ein Teilnehmer nur abstrakt rational oder zu sehr mit Blick auf Regelungs-Vorschriften damit umgehen wollte...
[Darüber, wie sehr die Schaffung passender Rahmen-Bedingungen für eine jeweilige Gesprächs-Form (gerade auch das Sich-wohl-fühlen) wichtig ist für die Fruchtbarkeit bzw. Effizienz der Gespräche, gibt es viele Belege; siehe unten den Exkurs dazu...]
In allen angesprochenen Bereichen (wie a) bis d) ) gibt es in unserer SB-Entwicklung noch viel Entwicklungs-Bedarf. Ein solches Gefühl von Entwicklungs-Bedarf bzw. derzeitig noch vorhandenem Mangel, wie es z.B. bei Mattheor aufkam, betrifft insbesondere c), also Gespräche im großen, offenen Kreis über Gefühle oder gefühlsmäßige Inhalte...
Ein Rahmen, der bereits in den 'SB-Methoden' vorkommt und sich als geeignet anbieten möchte für solche Behandlung von Gefühlen, ist die LICHT-LIEBES-Arbeit (siehe 4.d) ). Aber es ist in SB (– gemäß dem Ansatz des 'kleinsten nötigen Einigungs-Nenners' bei gleichzeitig größtmöglicher Freiheit für verschiedene Theorien und (Experimental-)Ansätze -) auch ohne weiteres möglich, ja willkommen, auch andere Methoden für derartigen Umgang mit Gefühlen vorzuschlagen oder auch (experimentell) einzubringen – natürlich immer mit Freiwilligkeit der Beteiligung und mit angemessener Rücksicht, damit nicht Menschen bedrängt, vereinnahmt, verletzt usw. werden...

4. Einige Einzel-Aspekte:
a) Zur allgemeinen Klärung einer Situation und Sachlage – vor allem, wenn es im offenen, allen zugänglichen Kreis geschehen soll – bietet sich an, dann auch wirklich sachliche Gespräche ('A-Ebene') an den Anfang zu stellen. Gemäß unseren Methoden ist insbesondere das 'Ins-Persönliche-Gehen' oder das Behandeln persönlicher Konflikte (erstmal) sowieso nicht in diesem Rahmen oder in dieser Form zu behandeln. Geeigneter Rahmen für sowas ist nicht die große Gruppe, sondern 4-Augen-Gespräche und kleine, allmählich sich erweiternde Kreise; bzgl. Form wäre die gut vorbereitete Möglichkeit ganz wichtig, daß man mit Mitteln wie 'Organischem Denken (OD)' und 'Licht-Liebes-Arbeit (LILI)' die jeweiligen Themen angehen kann, sozusagen die individuelle OD- und LILI-Arbeit zu gemeinsamer OD- und LILI-Arbeit ausweiten kann...
b) Wir brauchen alle viel Durchhalte-Vermögen. Die Methoden (die außer in SB wohl kaum irgendwo so klar heraus-gearbeitet und zur Anwendung gebracht werden sollen) ermöglichen wohl durchaus echte Lösungs-Findungen, wenn wir aber auch wirklich bereit sind, uns unbeirrbar bis zu den Auflösungen damit durchzuarbeiten... Ohne vorher '(sich) auszuklinken', Streit, Ausschließlichkeiten, Trennungen, 'Flinte ins Korn werfen', 'Brocken zu schmeißen', 'Hauruck-Reaktionen', 'andere vor Tatsachen stellen' usw. usf...
c) Wir brauchen Gesprächs-Moderationen, welche die im Vorher-Gehenden beschriebene SB-Kultur möglichst konsequent anwenden wollen... (Z.B. zwischen 'Sach-Klärungen in offenem Kreis' und 'Klärung von persönlich(-intimen) Dingen bzw. Konflikten in kleinen, langsam sich erweiternden Kreisen' unterscheiden und gegebenenfalls Unpassendes auslagern können... Es ist ja sehr unterschiedlich, wodurch sich Teilnehmer in einer Gesprächs-Runde wohl oder geborgen fühlen können: In einem sachlichen bzw. Bildungs-Gespräch kann man sich gerade dann sicher und geborgen fühlen, wenn gewährleistet wird, daß es nicht in persönliche emotionale Ausbrüche entgleist...)
d) Gerade die Licht-Liebes-Arbeit ist wohl hoch geeignet, einen kontrollierten Boden zu bilden, um sich nicht durch Gefühle hinreißen oder versklaven zu lassen, sondern sie liebend erheben bzw. erlösen zu können...
e) Die gewaltfreie bzw. Konsens-Kultur von SB will bei alledem nicht fordernd oder durch Zustimmungs-Bindung hindernd oder lähmend gegenüber anderen wirken, sondern diese durch großes Freilassen (auch zu Verkehrtem; siehe 'gewaltfreie Aktion') so gewinnen, daß 'fundierter Konsens' überzeugt, als persönlichkeits-erweiternde und befreiende Dimension...



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Exkurs zu 3:
Es ist seit langem Stand der Hirnforschung, daß das Denken dann besonders gut funktioniert, wenn wir entspannt sind und uns nicht in irgendeiner Weise oder auf irgendeiner Ebene bedroht fühlen. Das liegt daran, daß in Bedrohungssituationen Adrenalin ausgeschüttet wird und die Muskulatur aktiviert wird, um auf die akute Bedrohung (z.B. Raubtiere) angemessen reagieren zu können.
Auch hierarchische Strukturen und Sanktionsmechanismen können übrigens die Entspannung verhindern (- die Mächtigen aber sind entspannt, sie stehen ja an der Spitze -).
Und weil jede Tätigkeit Konzentration oder Muskeltätigkeit erfordert, läßt sich auch nicht jedes Gespräch bei der Arbeit führen, weil diese Entspannung fehlt.
Sonst verschütten wir Potentiale, besonders von Menschen, bei denen dieser Mechanismus besonders gut funktioniert.
Auch Menschen, die Zeit brauchen, um Gedanken ersteinmal in ihrem Herzen zu bewegen, wie es auch bei Mattheor des öfteren der Fall ist, können ihre wertvollen Beiträge so nicht angemessen einbringen.

Thorben
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Re: Umgang mit Gefühlen in SB

#2 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:20

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lichtträger".)

... sachliches Gefühls-Impuls Beispiel zu Gefühlsanwendung im Forum;
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Sofern man sich nicht in einem endgültigen formell Methodischen Raum aufhält, sprich festgelegten Regeln innerhalb eines Ablaufs, wie es zum Beispiel ein Fußballspiel u.s.w darstellt, um sich einer Methodenspezifischen Voraussetzung zu bedienen die den entsprechenden, in dieser Art (“Seelen-Erfüllung, Frieden und gemeinsamer Verantwortung (fürs Ganze))“ nominal inkludiert, sich dadurch die genanten Strudel nicht funktional ergießen brauchen, ist folgendes zu ergänzen.

Bezieht sich das angewandte Strudeln auf das methodische öffnen beziehungsweise auf das erweitern des Gesellschaftlich realen relevanten Raumes (Wachstum von Gemeinschaft aus/in Öffentlichkeit) ist sicher gerade (“Unreflektiertes und unkontrolliertes inneres Strudeln “) ein wesentlicher Gleichstellung`s Parameter, quasi sich wohl fühlen in “vertrauter“ Umgebung, als Einlass zu Wegen, und bezieht sich auf den allgemeineren Raum des Forums.

Der direkte bedarf ist zwar Fraglich so wie der Methodische, aber was nicht ist kann ja noch werden, zur Anwendung:

Nun, dann schlage ich vor die Methodischen Haupt- Innenbereiche von SB im Forum zu aktualisieren und die Kommunikationsmethoden sichtbar zu gliedern und differenzieren, um sie hier formativ praktisch anwenden zu können.
Da die Gemengelage an interessierten beteiligten sich noch in einem kleinen Verhältnis befindet möchte ich euch folgenden Impuls zur Vertiefung Methodisch praktischer Anwendung, hier fürs Forum geben.
Wie wäre es denn, um den in vorhergehenden Thread unter Punkt 1.-3. genanten Methodischen Vertiefungen Rechnung zu tragen einen sichtbareren Bereich für Angewandte Thematische Methodik schafft um die wesentlichen Kommunikationsarten zu sichten beziehungsweise konkret hier zu nutzen.
Das Forum in die entsprechende Kommunikations-Form zu zeichnen, um die Praktische Anwendung zu fördern.

Beispiel:
Auf der Seite (SB-A-Spiegelforum Forum-Übersicht)

Titel ersetzen von Bereich (Natur & Spiritualität) in
“SB-Kommunikation-Methoden-Anwendung“

Die fünf bestehende Hauptunterteilungen ersetzen in neue Namentliche Unterteilungen .....

1. SB-Sachliche Informationen;
( Technisch, Regeln, Natur, Anlässe, Bildung, Sicherung u.s.w)

2. SB-Emotionale Informationen;
(Gefühle, Kunst, Kultur, Emotionale-Intelligenz, Intuition u.s.w)

3. SB-Persönliche Informationen
(von Personen, zu Personen, mit einzelnen Personen u.s.w)

4. SB-Gruppen Informationen
(von,zu,mit mehreren Personen u.s.w.)

5. SB-Intim Informationen
(Persönliche Fragen, Zuweisung an richtige Stelle, Hilfestellung u.s.w)

Und weiter, dann jeweils innerhalb der fünf genanten Hauptbereiche die Themenreihen und darin wiederum die Threads.

Soll sein, Angewandte föderative Gesellschaftliche Transparenz-Akkumulation im Sinne von Öffentlich-verträglicher Informationen und Beteiligung Interessierter mit Anwendungsmethoden nach, siehe:
http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=3&t=15
Ein Modell für in den Öffentlichen Raum bestimmtes für alle Beteiligten Intern wie Extern von SB, solange sich die Beteiligung in dieser Größenordnung abspielt.
:idea:

Thorben
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#3 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:21

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Gefühle;

Die Sprache des Herzens (oder des Menschens - Bewusstseins) [Die Sprache der Göttlichen Matrix]

Bild

http://youtu.be/3IKMNn9bCpo

:idea:

Thorben
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#4 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:23

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lichtträger".)

In Bezug zu Inhalt von Rundbrief:Verfasst am: 30.Nov.12 01:24 Nr: 6511 Titel: Rundbrief 3/2012 über SB und VFS von Uwe
http://schenkeraspiegelforum.plusboard. ... .html#6514

““Zitat: Intensiver als je zuvor kam bei dem Treffen durch verschiedene Anregungen und Auseinandersetzungen das Thema „Gefühle in der Schenkerbewegung“ auf den Tisch! Es gibt dazu natürlich von Anfang der Schenker-Bewegung an grundlegende Aussagen in den Schenker-Idealen bzw. Schenker-Grundsatz-Texten. Aber richtig in die Auseinandersetzung durch gemeinsame Gesprächs-Runden kam das Thema noch zu wenig! Und da es ein Riesenthema ist, konnten wir es in einer Runde nur anreißen, und über unsere Einstellungen und Sichtweisen uns ein Stück weitererzählen. Dabei kristallisierten sich Diskussionen heraus insbesondere um Fragen wie „Haben Gefühle in der Schenkerbewegung Platz – haben sie genügend Platz – haben sie angemessenen Platz? Sollen Gefühle kontrolliert werden (z.B. inwiefern sie in Einklang mit Liebe und Verantwortung im Ganzen sind...; oder damit sie nicht zu ‚süchtigem‘ Sich-gehen-Lassen führen...), und wie soll das gehen, und was ist der Unterschied zwischen guter Kontrolle und falscher Unterdrückung?“ Diesen Einstieg nehme ich als Chance wahr, daß wir miteinander auf diesem Gebiet weiterkommen und den häufig geäußerten Vorwurf einer „viel zu sehr verkopften“ Bewegung endlich ablegen können. Mein Umgang ist sicherlich nur eine von verschiedenen möglichen Interpretation des Themas: Gefühle sind für mich wichtige Wegweiser und Energiequellen, die ich nutzen darf, wie der physische Körper Energie aus Lebensmitteln zieht. Sobald ich mich kopflos von Gefühlen und Emotionen treiben lasse, benehme ich mich so, wie wenn ich als Radfahrer den Lenker oder als Autofahrer das Steuer loslasse – ich riskiere Unfall und Schaden.
In den intensiven Diskussionen vertraten einige GesprächsteilnehmerInnen, daß sie in SB eine schlimme Vernachlässigung von Gefühlen erleben würden - und andererseits vertrat gerade Öffi, zusammen mit anderen, daß Methoden wie „Organisches Denken“ und „LICHT-LIEBES-Arbeit" den nötigen festen Halt in der eigenen Seele und in der Verbundenheit mit Gott und der Welt ermöglichen, um Gefühle ihren passenden, erfüllenden Platz im Ganzen finden zu lassen bzw. Unpassendes „erlösen" zu können... ““
------------------------
Nun Gefühle sind immer im Einklang des Ganzen.
Dass Gefühle überall wo Menschen sind, ist euch doch klar. Gefühle sind in der Regel die erste Wahrnehmungsrealität für die meisten Menschen und bestimmen die Materialisation dessen was euch (Stofflich wie Biologisch) wichtig erscheint. Sie formen euer Materielles Umfeld in der weise, dass sie euer handeln bestimmen.
Das Gefühl ist der Platzhalter des schöpferischen Gedankens. In gewisser weise sind Gefühle das Raumgitter dessen was ihr Materiell erschafft.
Ohne Gefühl könntet ihr kein Gemüse Planzen noch eine Gemeinschaft bilden.
Wo Gefühle nicht gelebt werden, können Süchte entstehen, wie in etwa Wörkaholik u.s.w.

Wenn Gefühle in der Schenkerbewegung ihren “Platz“ suchen, handelt es sich hier um die Grundlegenden Fragen der Existenz der materiellen Umsetzung von Stofflichem wie Biologischen Leben. Gefühle bestimmen und determinieren deren Umsetzung.

Das bedeutet in Bezug zum Zitat, dass es nicht um die frage der Gefühle an sich geht, sondern um die von “ bewährten Gefühlen und deren Umsetzung“ analog dazu "neuer Gefühle und deren Umsetzung". Und in wie fern finden sie (die neuen Gefühle) ihren Platz beziehungsweise, werden sie mitgetragen, beziehungsweise werden sie fühlbar unterstützt.
Wird der Strukturelle Raum (Plätze) , durch “bewährte Gefühle“ definiert bestimmt, und werden “neue Gefühle“ nicht mitgetragen in der weise dass sie zwar äusserlich toleriert, aber nicht wirklich innerlich mitgetragen, so nach dem Motto, meine “bewährten Gefühle“ haben sich bewährt, das reicht mir mal, die anderen können ja ihre “neuen Gefühle“ leben wenn sie können( müssen es beweisen ohne mich, hab keine Zeit, die halten das eh nicht durch u.s.w.), verhindert man damit die Umsetzung “neuer Gefühle“ beziehungsweise schwächt den Gemeinschaftlichen Wachstum.
Je stärker die “bewährten Gefühle“ bestimmen, desto kleiner sind die Wachstums-Chancen, bis zum Stillstand.
“Bewährte Gefühle“ können also einen Zustand erhalten aber keinen Kulturellen Gemeinschaftlichen Wachstum erzeugen.

Nun die Gefühle werden kontrolliert durch die Rahmenbedingungen im mitmachen in SB, das reicht gütlich, siehe unter:
http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=3&t=100

Dann Innerhalb dieser Rahmenbedingungen gilt es folgendes zu beachten:
Ihr müsst wissen, Gefühle steuern eure Fahrzeug und nicht anders rum. Siehe auch heutige Wissenschaft.
Gelebte Gefühle verhindern den Schaden.

Von welchen Gefühlen wird gesprochen. Sind Kopflose treibende Gefühle nicht unterdrückte Gefühle ihr lieben?!
Was für ein Gefühl verbirgt sich hinter dem Kontrollverlust, ja Vertrauen.
Der Kopf spielt bei der “Reproduktion“ von Materialisation die entscheidende Rolle, in dem er bestehende bewährte Gefühle zur Vervielfältigung bringen kann, wie etwa
die Produktion von viel Gemüse oder das fahren mit dem Fahrrad auf bekannten Strassen. Fährst du nämlich auf einem ganz neuen Weg, wirst du schnell feststellen das dir der Kopf im Wege steht.
Der Konflikt entsteht nun da, wo bewährt routiniertes Gefühl “ausgelastet“ tragend im Kopf verankert plastisch bewiesen umgesetzt, auf wollend neues gefühltes umsetzen anderer Menschen trifft.

Ist Wachstum wirklich erwünscht, ist der Verantwortungsträger in der Pflicht den “neuen“ Gefühlen Raum “aktiv“ zu gewähren. Er hält den Schüssel in der Hand.
Wird nur eine Aufrechterhaltung eines “bestehenden“ Gefühls durch Verantwortliche erzeugt ist das kontinuierliche Wachstum gefährdet.
Dadurch kann es zu Spiegelungen von “Blockaden durch Verweigerung, Denunziation“ durch Mitwirkende kommen wie auch “des Gefühls“ der Vernachlässigung.

Werden diese Grundparameter in Verantwortlichen nicht verarbeitet, treten an gleicher stelle gleiche Muster auf. Das gilt auch innerhalb von Geschäfts Betrieben.
Gefühle formen die gemachte Materielle Welt, somit fehlen einer Blockade das aktive Mitgefühl in benötigten Synergien zu wachsen zu materialisieren.
Sind sie mal da hält sie der Kopf aufrecht.

Solche Muster treten häufig auf in vielerlei Geschäften wie Betrieben mit bestimmten Vorlieben der Geschäftsleitung gestecktem Rahmenkorsett.
In rein Therapeutischen Einrichtungen wo bereits ausgebildetes Suchtverhalten therapiert, zu bestimmten Strukturen aufruft, und andererseits gefühlten Gemeinschaftlichen individuellen materiellen Wachstum verhindert beziehungsweise auf einer bestimmten Größenordnung fixiert.

Ihr seht also, es ist entscheidend ob ihr von den höchsten Gefühlen sprecht wie in etwa;
“zitat:...daß Methoden wie „Organisches Denken“ und „LICHT-LIEBES-Arbeit" den nötigen festen Halt in der eigenen Seele und in der Verbundenheit mit Gott und der Welt ermöglichen, um Gefühle ihren passenden, erfüllenden Platz im Ganzen finden zu lassen ...“

oder von den verschiedenen Ebenen der Gefühle hinunter bis zur ultimativen direkten Materialisation von Gemüse u.s.w.
Es ist sehr wohl zu verstehen dass gerade Gefühle die in direktem Bezug zu Materiellen Gütern wie Lebewesen stehen, ja dafür verantwortlich sind, sie erhalten und kreieren,
da zu kurz kommen können, wo individuelles Materielles haben nicht Ganzheitlich pässlich erscheint.
Gefühle sind Träger der Schöpfung, das Weibliche, das Materielle. Nichts besteht noch entwickelt sich ohne sie.

Was ihr erreicht habt ist durchdrungen von Gefühlen, wollt ihr wachsen dürft ihr neue kleine zarte Gefühle (Pflänzchen)zulassen, dann könnt ihr sie mit dem Kopf hegen und pflegen.

Hier wurde von Gefühlen, der möglichen materiellen Verwirklichungsebene von Individuum und Gemeinschaft gesprochen.

Herzlicht :idea:

Thorben
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#5 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:24

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Na, wie gut, dass wir wenigstens den Lichti hier noch haben, der doch deutlich plausiblere Aussagen zu Gefühlen machen kann...
Ich wurde eingeladen, hier mitzuschreiben, im Moment ist es mir ein bisschen viel, insgesamt. Keine Ahnung, ob ich es vor April noch schaffe, aber die Möglichkeit besteht. Schade, dass Lichtis Beiträge meist doch sehr komplex sind, sodass es manchem vielleicht schwer fällt, darauf zu antworten (offenbar ja sogar öffi...). Öffis Einträge wiederum sind i.d.R. sehr lang, was auch wiederum mitunter ein Hinderungsgrund zum schnellen oder überhaupt antworten sein kann. Was nicht gleichbedeutend ist mit stiller Zustimmung wohlgemerkt.

Aber vielleicht hat ja jefraumand auch noch einfache und überschaubare Gedanken zu dem Thema.... Vielleicht ja auch der, der mich hierher eingeladen hat...

Ich bin gespannt.
LG, Kerstin

Thorben
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#6 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:24

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Kerstin".)

Na, Butter, hier hab ich wenigstens noch einen lesenswerten link gefunden, den Gabriela mal woanders reingestellt hatte:
http://www.vhs-os.de/6267.asp

Thorben
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Fühlen

#7 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:25

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lichtträger".)

@Kerstin,

...oh vielen dank für die Blumen. Und wie fühlst du so?
:idea:

Thorben
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#8 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:25

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Kerstin".)

Hallo, Lichti,

ehrlich gesagt, unterhalte ich mich darüber eher mit Leuten, die ich persönlich kenne.

Ist das bei Dir überhaupt möglich?

Gruß, Kerstin

Thorben
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#9 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:26

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Lichtträger".)

Hallo Kerstin,
kommt drauf an was du unter Persönlich verstehst Thorben, Kerstin.......
:idea:

Thorben
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#10 Beitragvon Thorben » Di 25. Feb 2014, 01:26

(Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "Kerstin".)

Hallo, Lichti,
mit persönlich meine ich ein Gesicht, das mich anschaut und eine Hand, die ich schütteln kann.
Gruß, Kerstin


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