SB - GRUNDLAGEN-ZUSAMMENSTELLUNG

Methoden und Grundlagen der Schenkerbewegung
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Thorben
Fleißmeise
Beiträge: 284
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SB - GRUNDLAGEN-ZUSAMMENSTELLUNG

#1 Beitragvon Thorben » Mo 3. Feb 2014, 04:06

MANCHE INFOS ÜBER KONTAKT- UND INFO-MÖGLICHKEITEN HIER SIND NICHT MEHR AKTUELL. FÜR DEN AKTUELLEN STAND SIEHE www.global-love.eu UND www.real-utopia.de ...


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Liebe LeserInnen!

Schenker-Bewegung (SB) hat an idealistischen Inhalten recht wenig verbindliche Grundlagen...
Diese wenigen Inhalte werden in der "Sammlung der (Vorstellungs-) und Grundsatz-Texte" und einigen "Gewissens-Erklärungen" in vielfältig sich wiederholender Weise ausgedrückt... Auch damit es kein "abhakbares Programm" ist, welches äußerlich bleibt (Fassade), statt wirklich verinnerlicht und ganzheitlich lebensprägend zu werden...
Wir haben m.E. in SB auch sehr schöne Tipps bzw. Methoden, wie es zu so einer Verinnerlichung und Lebens-Prägung kommen kann... ( http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=3&t=98 ) Insbesondere für die Innenarbeit das "Organische Denken (OD)" ("Immer auf die jeweils wichtigste Frage, die man finden kann, die bestbegründbare Antwort suchen...") und "LICHT-LIEBES-Arbeit" (wobei man sich u.a. immer wieder die "Hand aufs (GEISTIGE) HERZ" legt und sich sagt: "Ich trete in Resonanz zur BEDINGUNGSLOSEN LIEBE!" - und dann intensiv damit arbeitend schaut, was diese Energie mit Einem macht bzw. wie sie Einen wandelt...)
Viel Freude für einen verinnerlichenden und ganzheitlich lebensprägenden Weg...

Öffi

Und in etwas ausführlicherer Weise befindet sich die Beschäftigung mit den SB-Grund-Inhalten in all den als "wichtig" markierten Threads am Anfang des Themen-Bereichs "Schenker-Bewegung" hier im Forum... Was nicht heißt, daß nicht auch alles andere hier im Forum damit zu tun hat; es geht nur um einen 'Kern-Bereich'... ;)

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BESCHREIBUNG VON VERSCHIEDENEN "EINSTIEGS-MÖGLICHKEITEN" IN DIE INFOS ÜBER "SCHENKER-BEWEGUNG":


(+++ FOR ENGLISH-SPEAKING PEOPLE I INVITE TO OUR CENTRAL ‘COMMUNITY- OR NET-WEBSITES’ http://www.holistic-love.net und http://www.global-love.eu +++
(((((((FOR SOME TIME WE MET EVERY EVENING AT 20 h IN A „SCHENKER-CHAT“, WHICH IS POSSIBLE TO ENTER AT http://www.holistic-love.net OR AT http://informisten.de/m/groups/view/Utopia-REAL IM DORTIGEN GRUPPEN-CHAT http://informisten.de/modules/?r=chat_group/574 --- BUT AT THE MOMENT WE ARE TOO BUSY WITH OTHER THINGS... +++)))))))



FÜR DEUTSCH-SPRACHIGE INFORMATIONS-SUCHER BIETE ICH 3 „ZUGANGS-STRATEGIEN“ ZUR INFORMATION ÜBER SCHENKER-BEWEGUNG(SB) AN (+ [b][-DIE FOLGENDE CHAT-INFO, WIE MANCHE ANDEREN EINZEL-INFOS HIER, IST NICHT AKTUELL! FÜR INFOS ÜBER DEN AKTUELLEN STAND SIEHE www.real-utopia.de -] AUCH FÜR DIE DEUTSCH-SPRACHIGEN IST NATÜRLICH „SCHENKER-CHAT“ AB 20 UHR; CHAT-ZUGANG WIRD DANN AUF DER STARTSEITE VON holistic-love.net ANGEZEIGT +):
[/b]
1. „BUNT, KLINGEND, ÜBERSICHTLICH(‘KOMPAKT’)“: WEM LESEN SCHNELL ZU ANSTRENGEND IST BZW. WER MULTIMEDIA BRAUCHT, DEM SEIEN ERSTMAL STELLEN GENANNT, WO ZUMINDEST UNTER ANDEREM AUCH VIDEOS UND AUDIOS MIT VORKOMMEN: DIE VIDEOS GIBT ES IM THREAD http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=44&t=101 ... // EINE RELATIV ‘KOMPAKTE’ KOMBINATION EINIGER GRUNDLEGENDER TEXTE BEFINDET SICH HIER IM VORLIEGENDEN THREAD … // EINE GESAMT-ÜBERSICHT DER LITERATUR ÜBER UNS FINDET MAN ÜBRIGENS IN http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=100&t=102 (DAS ‘BUNTESTE’ BUCH IST GEWISS DAS BUCH VON OLAF GILLNER…; ES GIBT ABER AUCH DEN HINWEIS AUF EIN SCHÖNES WISSENSCHAFTLICH ZITIERFÄHIGES BUCH VON KLAUS HUGLER, IN DEM WIR AUF EIN PAAR WENIGEN SEITEN SEHR ‘KOMPAKT’ MIT VORKOMMEN)... // WER EIN PAAR SELBSTGEMACHTE LIEDER HÖREN MÖCHTE, FINDET DIESE AUF lilitopia.de : http://www.lilitopia.de/3.html … //
((Weitere Hinweise, wo man Videos (auf Youtube) findet, und auch eine komplette Gesamt-Übersicht, wo man welche Art Infos von uns findet, gibt es in: http://schenkeraspiegelforum.plusboard. ... g-t19.html …))
2. „LEARNING BY DOING“: WER GERN DIE „ARBEITS-METHODEN“ VON SCHENKER-BEWEGUNG KENNEN-LERNEN MÖCHTE UND DAMIT ÜBEN MÖCHTE, FINDET EINE „METHODEN-ÜBERSICHT“ (PLUS WEITERVERWEIS AUF GENAUER ERKLÄRENDE EINZEL-THREADS) IN http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=3&t=98 … MAN IST AUCH HERZLICH EINGELADEN, FÜR GEMEINSAME PRAXIS DER METHODEN IN UNSEREN PROJEKTEN ZU BESUCH ZU KOMMEN…
3. „UMFASSENDE INFO-SAMMLUNG“: DIE BISHER UMFASSENDSTE SAMMLUNG VON (TEXT-)MATERIAL ÜBER SB FINDET MAN WOHL IM "SCHENKER-BLOG" http://www.dieschenker.wordpress.com , ODER – WAS DIE INTERAKTIVE ERGÄNZUNG IST – IM http://www.schenkeraspiegelforum.plusboard.de … WER SICH DURCH DIESE BEIDEN STELLEN DURCH-SCHMÖKERT, WEISS SCHON SEEEEHR VIEL…


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IN SCHENKER-BEWEGUNG(SB) GEHT ES UM DEN VERSUCH, EINEN 'KLEINSTEN NÖTIGEN EINIGUNGS-NENNER (FÜR GLOBALE VERANTWORTLICHKEIT)' ZU BIETEN... ((WER NUN LIEBER IN KÜRZEST-FASSUNGEN WIE Z.B. IN SCHLAGWORTEN ODER IN EINEM SATZ DEN VON UNS ANGEBOTENEN INHALT DIESES EINIGUNGS-NENNERS SEHEN MÖCHTE, KANN DAS FOLGENDE ÜBERSPRINGEN UND IN DEN NÄCHSTEN BEITRAG SCHAUEN...)) IM FOLGENDEN KOPIERE ICH EINEN TEXT HIERHER, DER DEN SINN DIESER EINIGUNGS-NENNER-SUCHE ETWAS ERLÄUTERN MÖCHTE...
MEIN TEXT IST EINE ANTWORT DAZU, DASS EIN MIT-IDEALIST IN SCHENKER-BEWEGUNG BZGL. DER FRAGE NACH 'TIERSCHUTZ IN SB' ERKLÄRTE, DASS WIR ERSTMAL AUF EINEN 'EINIGUNGS-NENNER' KONZENTRIERT SIND, DER VERNUNFT UND LIEBE UNTER MENSCHEN ZUM ZIEL HABE...

MEIN TEXT:
Ihr Lieben!
(Ich stelle diesen Text in passend gemachter Form gleich auch ins http://www.schenkeraspiegelforum.plusboard.de ...)


MIT ausreichend (BEDINGUNGSLOSER ) LIEBE UND VERNUNFT FÜRS GANZE
unter den Menschen
, so daß es für GESAMTWOHL-KONSENS-FÄHIGKEIT reicht,
kann über alles andere(!) global verantwortlich entschieden werden... - OHNE für
GESAMTWOHL-KONSENS-FÄHIGKEIT ausreichende LIEBE UND VERNUNFT
unter den Menschen
wird alles andere(!) zu einem fürs GANZE schädlichen
Bruchstücks-Interesse... (und schiene es, einzeln für sich betrachtet, auch als ein noch
so hehres Motiv...)


Ich möchte zu Uwes wertvollen Erklärungen über den EINIGUNGS-NENNER (siehe unten seinen Mail-Text) noch ein paar präzisierende Sätze hinzufügen, was mit der SB-Vorstellung des 'KLEINSTEN NÖTIGEN EINIGUNGS-NENNERS FÜR GLOBALE VERANTWORTLICHKEIT' gemeint ist...

Wenn SB als (Kern-)Inhalt für so einen KLEINSTEN NÖTIGEN EINIGUNGS-NENNER anbietet, daß 'genug GEWALTFREIES TEILEN bzw. SCHENKENDE LIEBE (VERNUNFT UND LIEBE) unter den Menschen erreicht werden muß, damit sie GESAMTWOHL-KONSENS-FÄHIG werden können...', dann ist damit nicht gemeint, daß andere 'gute Ziele bzw. Inhalte' dadurch ersetzt oder entwertet würden, sondern es ist nur gemeint, daß dieser EINIGUNGS-NENNER-INHALT einen vorrangig zu behandelnden ENTSCHEIDENDEN SCHLÜSSEL(!)für eine global verantwortliche Behandlung und Beantwortung aller übrigen Fragen darstellt (auch z.B. Fragen, wie im Einzelnen mit Tierschutz umzugehen sein soll; oder welche Detail-Vorstellungen bzgl. Umgang mit Technik oder bzgl. spiritueller Praktiken am hilfreichsten sein können... usw...). Es ersetzt oder entwertet all diese anderen Inhalte also nicht, sondern im Gegenteil - es beschreibt grundlegende Rahmen-Bedingungen, um all den anderen Inhalten, guten Zielen und Absichten erst bestmöglich gerecht werden zu können...

Wenn wir Menschen es schaffen, innerlich ausreichend reif zu sein für eine 'Argumente statt Fäuste'-Kultur -- wird das dann nicht auch eine gute Grundlage sein, um miteinander alle möglichen Fragen wie nach Bedeutung und Form von Tierschutz (oder Umgang mit Werkzeugen, oder Nutzen von spirituellen Einzel-Techniken usw...) bestmöglich beantworten zu können?
Wenn aber jemand stattdessen am Anfang hingehen würde mit Einzel-Auffassungen, was bzgl. Tierschutz gelten solle, oder bzgl. Umgang mit technischen Werkzeugen, oder wie man beten oder Yoga oder Meditation oder sonstwas machen solle, und es ohne 'Argumente statt Fäuste'-Kultur dogmatisieren und anderen Menschen aufzwingen will - wozu wird das führen? Wird es für den Tierschutz, den Umgang mit Technik oder für gute (gemeinsame) spirituelle Entwicklung unterm Strich etwas Gutes erbringen?...

Daher nocheinmal mein dringender Aufruf: Laßt uns, statt Einzel-Aspekte gegen den von SB angestrebten GANZHEITLICHEN ZUSAMMENHANG auszuspielen, diese GANZHEITLICHKEIT mit großer Wertschätzung vor Augen behalten... - und die Einzel-Aspekte (zum Wohle dieser Aspekte und alles übrigen!) in die GANZHEITLICHKEIT integrieren...

Euer Öffi

Thorben
Fleißmeise
Beiträge: 284
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Verschieden lange Vorstellungs-Texte von SB

#2 Beitragvon Thorben » Di 4. Feb 2014, 06:27

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GRUNDINFORMATIONEN ÜBER SCHENKER-BEWEGUNG
((Die folgenden Vorstellungs-Texte können gern auch für Veröffentlichungen verwendet werden, auch in veränderter Form, ohne daß deshalb immer extra bei mir nachgefragt werden müßte... Öff!Öff!))

1.0 -- Ganz vorweg die "Vorstellungs-Unterschrift", die ich oft unter irgendwelche Foren- oder Blog-Beiträge usw. setze zur ersten Vorstellung von Schenker-Bewegung und mir, Öff! Öff!, persönlich:

Ich grüße das "NATÜRLICHE GÖTTLICHE LICHT" in allen...
"das Öff!Öff!"/ Jürgen Wagner
http://www.global-love.eu
http://www.die-schenker.yooco.de

VORSICHT: Unsere alten jahrelangen http://www.die-schenker.net- und http://www.die-schenker.de- Adressen sind leider aufgrund von Vertrauens-Mißbrauch und Manipulation für uns unberechenbar geworden bzw. enthalten manipulierte Infos... -- Solche Vorkommnisse liegen in hohem Maße daran, daß bei uns die Kern-Gruppe der Schenker nur auf VERTRAUEN statt auf einklagbare Rechte bzw. Verträge zu bauen versucht... Das kann an vielen Stellen mißbraucht werden – aber indem es auch erkennbar macht, wo sowas stabil funktioniert, eröffnet es auch höchste zwischen-menschliche Qualität...
KORREKTE INFOS SIND ZU FINDEN AUF:
http://www.dieschenker.wordpress.com
Community: http://www.die-schenker.yooco.de (deutsch-sprachig) UND ALS KÜNFTIGE (ENGLISCH-SPRACHIGE) HAUPT-(COMMUNITY- BZW. NET-) WEBSITE VON SCHENKER-BEWEGUNG INSGESAMT: http://www.global-love.eu (MIT SCHENKER-CHAT AB 20 UHR)
Forum: http://www.forum.global-love.eu
MAIL-ADRESSEN: schenker_oeff@yahoo.de (wenn mit dieser Adresse was nicht funktioniert, mich bitte telefonisch informieren, und als Ersatz ist dann möglich z.B.: oeffi2004@ymail.com oder oeffi2004@yahoo.de )
TELEFON: zumindest 19-20 Uhr: 01629182725 (bei Problemen mit dieser Nummer kann man 017627110248 als Ersatz-Nummer versuchen)
MEINE DERZEITIGEN HAUPT-PROJEKT-ADRESSEN:
* "Biotopia" (bei Gasthof "Gemauerte Mühle"), Alte Lausitzer Str. 2 (früher: Skalaweg 20), 02708 Löbau OT Kittlitz (aus Kittlitz auf Nieskyer Str. raus, kommt nach ca. 500 m auf rechter Straßenseite das Gasthofs-Schild und die Einfahrt...; dort runter ins Tal, stehen meine Behausungen auf der anderen Flußseite: ein bunter Hühnerstall und - hinten am Waldrand - eine Jurte...)...
* "Lilitopia", 35260 Stadtallendorf ( http://www.lilitopia.de )
WEITERE PROJEKT-STANDORTE:
* "Haus der Gastfreundschaft", Alte Dorfstr. 6, 19370 Parchim, OT Dargelütz, 038720-88558
* "Friedens-Garten", Haus 5c, 02627 Hochkirch OT Pommritz, 035939-80602

WAS IST DAS LEBEN OHNE DEN GROSSEN TRAUM?...
Um möglichst unideologisch Vernunft und (globale) Liebe zur Menschheits-Basis zu machen ("KONSENS-GEMEINSCHAFTEN GLOBALEN TEILENS" zu bilden als Weg zu "GLOBALER KONSENS-DEMOGRATIE"!!!), brauchen wir MITMACHENDE!!!
Kommt raus aus der "Sucht-Gesellschaft"! Laßt den Gott in Euch frei - statt "Konsumi-Dasein"!
Denkt zumindest mit!
Durch verschiedene Mitmach-Stufen wird Keiner bei uns überfordert!

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Ich füge zur Vorstellung noch ein paar Sätze hinzu über die von mir gegründete "Schenker-Bewegung" und mich persönlich:

Zu "Schenker-Bewegung":

"Schenker-Bewegung" ist der Versuch, den Menschen als einen "Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenner für globale Verantwortlichkeit" anzubieten: "Es muß genug Vernunft und (schenkende) Liebe unter den Menschen geben, damit sie 'gesamtwohl-konsens-fähig' werden..." Oder, als Frage formuliert: "Wie können wir ausreichend zu 'globalen Konsens-Geschwistern' werden?" Oder noch kürzer: "Was ist genug Vernunft und Liebe?"
Durch die offene Struktur von Schenker-Bewegung (mit 2 Gruppen: 1.) Die eigentlichen "Schenker", welche die radikalen Ideale in Theorie und Praxis vorleben wollen, und 2.) "Schenker-Verbündete", welche nur der Theorie, dem idealistischen Traum, mit zustimmen, denen die Praxis-Dosierung aber völlig offen gelassen ist, die also z.B. noch völlig bürgerlich oder luxuriös leben können...) kann Jede/r darin mitmachen bzw. kann niemand dabei überfordert sein...

Zu mir persönlich:

Der „System-Aussteiger“ Öff!Öff! versucht mit der von ihm gegründeten „Schenker-Bewegung“ seit bald 20 Jahren (1991), einen „Prototypen“ des neuen Menschseins vorzuleben: den „aus radikaler Freiheit und Freiwilligkeit für's Ganze verantwortlichen bzw. global-organischen Menschen“... - der mit anderen (geeigneten) Menschen „Konsens-Gemeinschaften globalen und geschwisterlichen Teilens“ vorleben und eine große "Metamorphose der Menschlichkeit" in der Welt auslösen will...

Öff!Öff! hat sich deshalb von jeder Fremdbestimmung von innen (Gier, Süchte, Egoismus...) und außen (Herrschafts-Ansprüche anderer Menschen, falsche Bindungen an (Luxus-)Besitz, Familie etc...) freimachen wollen und zum „souveränen Menschen“ erklärt; ist aus dem Staat ausgetreten (hat seinen Ausweis demonstrativ an den Bundespräsidenten zurückgeschickt), hat dem Arbeitsamt schriftlich gegeben, daß er nicht gegen andere Menschen in schädigender Weise konkurrieren will, deshalb dem Arbeitsamt nicht zur Verfügung steht, auch keine Leistungen von dort in Anspruch nehmen will usw... Er lebt seitdem ohne Geld (kauft und verkauft nichts, macht nichts, wo Gegenleistungen Bedingung sind...), tauscht (als ein sogenannter „Schenker“) mit anderen Menschen nur noch in GLOBALER LIEBE Geschenke aus, lebt selbst entweder direkt aus der Natur ((z.B. in einem Naturschutzgebiet mit 90% „Sammler-Natur-Nahrung“, handgemachter Kleidung und Natur-Wohnungen, z.B. einer Jurte... „Wenn ich von der Wiese leben kann, brauche ich keine Herrscher oder Bosse über mir...“)) oder von „Resten der Überfluß-Gesellschaft“ oder von Geschenken... "FREIE ERDE FÜR FREIE TEILENDE MENSCHEN !"

(((Ich habe auch in den Jahren meines Aussteiger-Lebens versucht, mit Frauen, für die ehrliches idealistisches Denken das Wichtigste im Leben ist, Modelle "wahrer freier Liebe" vorzuleben... Es hat mich dazu geführt (- gerade auch weil man solche idealistischen Menschen kaum findet und mit TAUSEND "Unausgegorenheiten" zu kämpfen hat -), seit Februar 2010 eine lebenslange monogame Beziehung mit meiner jetzigen Frau Anke zu praktizieren... Ihr und mir traue ich zu, aus unserem Miteinander ein schönes Modell "GLOBALER KONSENS-GESCHWISTERLICHKEIT" zu machen... Z.B. mit der Einstellung: "Unbefleckte Empfängnis bedeutet, jeden Menschen zu lieben wie das eigene Kind..." )))

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1.1 Das Kernanliegen von Schenker-Bewegung in konzentriertester Form:

In einer Frage:

a) Wie werden wir ausreichend zu "globalen Konsens-Geschwistern"?
oder:
Wie werden wir ausreichend zu "Menschheits- bzw. Lebewesen-Familien", als Teil der großen "Menschheits- bzw. Lebewesen-Familie"?

oder:
b) Was ist genug Vernunft und Liebe?

oder:
c) Was ist genug Liebe (und Frieden)?

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In einem Satz:

a) SCHENKER-BEWEGUNG IST DIE BEWEGUNG DER MENSCHEN, DIE MIT ANDEREN NUR NOCH - IN GLOBALER LIEBE - GESCHENKE AUSTAUSCHEN MÖCHTEN, UM GEMEINSAM IM GANZEN VERANTWORTLICH LEBEN ZU LERNEN...
http://www.global-love.eu
http://www.die-schenker.yooco.de

b) MENSCHEN, NEHMT EUER LEBEN SELBST IN DIE HAND, FOLGT EUREM GEWISSEN, TEILT FREIWILLIG AUFGABEN UND 'FRÜCHTE', BESCHENKT EUCH UND WERDET VERANTWORTLICHE ZELLEN IM ORGANISMUS DER NATUR...
http://www.global-love.eu
http://www.die-schenker.yooco.de

c) SCHENKER-BEWEGUNG BIETET ALS "KLEINSTEN NÖTIGEN EINIGUNGS-NENNER FÜR GLOBAL VERANTWORTLICHE ENTWICKLUNG" AN: WIR BRAUCHEN GENUG VERNUNFT UND LIEBE; DAMIT DIE MENSCHEN ZUM WOHLE ALLER ENTSCHEIDEN KÖNNEN ("GESAMTWOHL-KONSENS-FÄHIG" WERDEN)...
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d) DURCH RADIKALE EIGEN-VERANTWORTUNG MIT BEDINGUNGSLOSER (SCHENKENDER) LIEBE (GLOBALER BZW. UNIVERSALER LIEBE) EINE KULTUR DES 'GLOBALEN KONSENS-TEILENS' ERSCHAFFEN...
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e) LASST UNS "KONSENS-GEMEINSCHAFTEN GLOBALEN TEILENS" BILDEN, ALS WEG ZU "GLOBALER KONSENS-DEMOKRATIE" (BESSER: "GLOBALER KONSENS-DEMOGRATIE")...
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Etwas ausführlicher:

'Liebe schenkt... - und wie radikal muß man dann mit dem Schenken anfangen,
wenn man die Menschheit noch zu Vernunft und Liebe bekehren will?!'
Statt viele Einzelweisheiten den Menschen vermitteln zu wollen, wollen wir Schenker ganz bescheiden nur als Angebot eines 'Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenners (für eine global verantwortliche Entwicklung)' sozusagen einen 'alternativen Entscheidungs-Mechanismus' anbieten: Globales Verantwortungsbewußtsein in den Köpfen der einzelnen Menschen, und so sehr gewaltfreies Teilen bzw. schenkende Liebe unter den Menschen, daß 'Argumente statt Fäusten zählen' und Allgemeinwohl statt Egoismus...
Dadurch können wir dann wohl zusammen mit all den anderen Menschen bestmöglich auf jede Frage des Lebens die richtigste oder weiseste Antwort finden...
http://www.global-love.eu
http://www.die-schenker.yooco.de

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1.2 Drei weitere sehr kurze Beschreibungen von Schenker-Bewegung:

1.2.a
Schenker-Bewegung versucht, als Basis eines 'runden Modells alternativen Lebens' (statt nur 'Gewissensalibis fürs bürgerliche Leben'... ;-) ) einen 'Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenner (für globale Verantwortlichkeit)' anzubieten: Daß die Individuen sich für die Welt als Ganze verantwortlich fühlen, und daß unter Menschen Frieden/schenkende Liebe/gewaltfreies Teilen stark genug werden, so daß Vernunft und Allgemeinwohl bestimmen statt (Gruppen-)Egoismus und Gewalt... Alles andere kann und muß man so verbundene Menschen wohl selbst entscheiden lassen...
Wir leben diese Ideale in 3 Lebensformen: 'Pilger auf der Straße', 'Sozial-Projekte' (bedingungslose 'Armenfamilien') und 'Selbstversorgungs- bzw. Naturmenschen-Projekte'...
Die Kerngruppe der '(existentiellen) Schenker' lebt ohne Staat und Geld und tauscht nur Geschenke mit anderen Menschen aus; es kann aber jede/r bei uns mitmachen, auch mit kleinsten Schritten (z.B. Mitmachen in einem gemeinnützigen Verein)...
http://www.global-love.eu
http://www.die-schenker.yooco.de

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1.2.b
Schenker-Bewegung ist der Versuch, auf rationale, 'wahrheits-wissenschaftliche' Weise einen 'Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenner (für global verantwortliche Entwicklung)' zu finden und anzubieten. ((Also so wenig 'Ideologie' wie möglich, schon gar kein 'Personenkult'... Obwohl natürlich auch 'Jünger irgendwelcher Gurus' mitmachen können usw...)) Als Inhalt eines derartigen Nenners sehen wir: daß die Individuen sich für die Welt verantwortlich fühlen, und daß unter Menschen so sehr Frieden/schenkende Liebe/gewaltfreies Teilen verwirklicht wird, daß 'Argumente statt Fäusten', Vernunft statt 'Recht des (äußerlich) Stärkeren', und (globales) Allgemeinwohl statt (Gruppen-)Egoismus möglich wird... Alle weiteren Fragen können die durch diese 'alternative Entscheidungsgrundlage', den "organischen Vernunft-Konsens" verbundenen "Zukunfts-Menschen" wohl am besten selbst beurteilen, braucht und darf man wohl nicht mehr vorgeben wollen...
Wir versuchen, diese Ideale in 3 Lebensformen vorzuleben: Als 'Pilger' 'auf der Straße', in 'Sozialarbeits-Projekten' (möglichst bedingungslosen 'Armenfamilien') und 'Selbstversorgungs- oder Naturmenschen-Projekten' ('Dorf- bzw. Waldfamilien')...
Die Kerngruppe von Schenker-Bewegung, die 'existentiellen Schenker', leben real ohne Staat ('Papiere') und Geld, und tauschen mit anderen Menschen nur noch Geschenke aus... Auch ihre 'Schenker-Projekte' treten bzgl. ihres rechtlich-wirtschaftlichen Grundrahmens aus dem Staats- und Geld-System aus...
Obwohl wir eigentlich gegen 'Rauspicken von alternativen Einzelaspekten als Gewissensalibi fürs bürgerliche Leben' sind und 'runde Modelle alternativen Lebens' nötig finden, kann dennoch jede/r bei uns mitmachen, gibt es fließende Übergänge vom kleinsten Schritt (z.B. Mitwirkung als 'Verbündete' in einem gemeinnützigen Verein) bis zum radikalsten 'Ausstieg'...
http://www.global-love.eu
http://www.die-schenker.yooco.de

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1.2.c Die sogenannten "4 Schenker-Sätze"


Die 4 Sätze

Die so genannten 4-Sätze bilden eine wesentliche Grundlage der Schenkerbewegung und lauten wie folgt:

1. Echtes Glück entsteht durch Gewissens-Befolgung.
2. Das bedeutet, insgesamt verantwortlich leben zu wollen, sozusagen „wie eine gesunde Zelle im Organismus der Welt.“
3. Dafür ist eine entscheidende Voraussetzung, das „Recht des (äußerlich) Stärkeren“ (Gewalt, „schädigende Konkurrenz“...) unter Menschen außer Kraft zu setzen. Anstelle der Gewaltanwendung gilt es gewaltfrei zu teilen, d.h. sich zu beschenken.1
4. Wer diese Wertvorstellungen teilt: „Gewaltfreie Liebe als Schlüssel für eine global verantwortliche Entwicklung,“ der muss bei sich selbst anfangen und sein Leben so „radikal“ bzw. konsequent umstellen, dass es wirklich im Ganzen eine Lösung ergeben soll bzw. „zur Heilung der Welt reicht.“ Folgerichtig kann man nicht konsequent genug sein in der eigenen Einfachheit, Bescheidenheit, Gewaltfreiheit und im Teilen.2

Im sogenannten Öm!-Text wird die Bedeutung der 4 Sätze genauer spezifiziert.

Anmerkung 1: Denn durch dieses – uns prinzipiell, wegen fehlender Überlegenheit in „Glaubensfragen“, nicht zustehende! – „Recht des (äußerlich oder momentan) Stärkeren“ (ob mittels Fäusten, „Ellenbogen“, Redegewandtheit, Cleverness, Intrigen, Geld, „Abrechnerei“, Mehrheiten, Kriegen etc.) zeigt sich nicht, was vernünftiger, moralischer oder verantwortlicher ist... „Boxen ist kein (tauglicher) Ersatz für Argumente“...
Stattdessen muss man gewaltfrei teilen, d.h. sich beschenken, um in einer Atmosphäre wirklichen Vertrauens durch gemeinsame Gewissenserforschung und sensibles vernünftiges („organisches“) Nachdenken das herauszufinden, was für alle und die ganze Welt verantwortlich ist...
„Frieden unter Menschen als Voraussetzung für Frieden mit der übrigen Welt...“
Anmerkung 2: Und solche „grundsätzliche“ Konsequenz ist wohl nicht damit vereinbar (als „kleiner, vertretbarer Ausnahme“ oder „redlichem Kompromiss“), seine Lebens- und Wirkgrundlagen auf unübersichtlichen „Massensystemen“(wie z.B. der derzeitigen gesellschaftlichen „Megamaschine“) aufzubauen, insbesondere dem „Staat“ (einem grundsätzlich auf Gewalt und „Herrschaft“ aufgebauten, „interessensmissbrauchten“ und groß organisierten bzw. „entwurzelt aufgeblähten“ Entscheidungs- und Rechtssystem) und der „Geld- bzw. ´Abrechnungs`-Wirtschaft“ (einem ziemlich unkontrollierbaren Mechanismus bzw. gar Automatismus von aus dem Gesamt-Lebenszusammenhang herausgerissenen egoistischen und materialistischen Einzel-„Abrechnungen“ nach dem „Leistungs-“ oder, besser gesagt: „(direkten) Vergeltungs-Prinzip“: „man kriegt, was man verdient...“)...

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1.3 Im folgenden die 2 Haupt-Vorstellungstexte von Schenker-Bewegung: die 'Kurzvorstellung' und der 'Allgemeine Vorstellungs-Text':

1.3.a
KURZVORSTELLUNG DER „SCHENKER-BEWEGUNG“: WAS IST GENUG LIEBE UND FRIEDEN?



'INFO-LANDKARTE' VON SCHENKER-BEWEGUNG(SB):
* Zentrale deutsch/englische Basis- und Verteiler-Website: http://www.global-love.eu
* Englisch-sprachige Website: www.holistic-love.net
* Hier unter der'Info-Landkarte' folgt eine Kurz-Beschreibung von SB, die 1 Seite lang ist...
* Weitere mehr oder weniger lange SB-Beschreibungen, Projekte-Übersichten, etwas fremd-sprachige Infos und die ausführlichste bisherige Texte-Sammlung über SB findet Ihr auf http://www.dieschenker.wordpress.com ...
* Unser deutsch-sprachiges Haupt-Forum ist http://www.forum.global-love.eu ; dort findet Ihr eine Gesamt-Link-Übersicht von SB, Infos über Videos, Literatur etc. im Themen-Bereich 'Schenkerbewegung'; die als 'wichtig' gekennzeichneten Themen dort handeln ausführlich von dem, worum es uns am meisten geht...
* Als Website einer wissenschaftlich orientierten 'ganzheitlichen Zukunfts-Werkstatt' haben wir: http://www.lilitopia.de
* Der Schenker-Chat (abends ab 20 Uhr) ist zu finden über www.global-love.eu
* Zentraler Info-Kontakt: schenker_oeff@yahoo.de oder 015785065676 oder 017627110248

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HerzlichWillkommen bei Schenker-Bewegung: Was ist genug Liebe und Frieden?

Die Schenkerbewegung möchte dazu beitragen, daß die Menschen wieder lernen, einander zu beschenken und gemeinsame Verantwortung zu übernehmen, anstatt gegeneinander zu konkurrieren und durch gewaltsame Beziehungen uns und unsere Umwelt zunehmend zu zerstören.



In einer Welt mit zu vielen willkürlichen und egoistischen Streitigkeiten möchte die Schenker-Bewegung eine tragfähige "Brücke der Einigung" bauen (bzw. die Menschen zumindest im allernötigsten Maße zu Vernunft und Liebe bewegen). So daß wir Menschen dann gemeinsam die Verantwortung für die uns anvertraute Welt übernehmen können.

Wir Schenker erheben dabei keinen "ideologischen" oder "sektiererischen" Anspruch, auf jede Frage eine fertige
Antwort zu haben. Wir möchten nur bescheiden versuchen, einige einfache Grundwahrheiten als einen Einigungsnenner
anzubieten (so viel wie nötig, so wenig wie möglich).

Dieser Einigungsnenner soll nur eine möglichst tragfähige Grundlage bilden, um mit Euch gemeinsam weiter nach Wahrheit zu suchen.

Wie ist der "kleinste nötige Einigungsnenner" definiert?

Wir Schenker träumen von einer "gewaltfreien Weltrevolution der Liebe."

Man kann es auch - so wie eine Raupe zum Schmetterling wird - eine "große Metamorphose der Menschheit" nennen, oder eine "Globalisierung der Verantwortlichkeit:"

* Tief in unserem Gewissen können wir erkennen, dass wir mit der übrigen Welt lebendig verbunden sind. Wir können uns mit der ganzen Welt identifizieren und dafür verantwortlich fühlen (wie eine "gesunde Zelle im Organismus Welt")...

* Deshalb möchten wir (damit "das Recht des Stärkeren" aufhört) einen so liebevollen Umgang mit unseren Mitmenschen erlernen, dass wir gemeinsam auch die übrige Welt liebevoll und verantwortlich behandeln können...

* "Liebe schenkt..."
Was meint Ihr: Wie "radikal" und opferbereit muss man dann selbst mit dem Schenken anfangen, wenn man die Menschheit zur Vernunft und Liebe bekehren will?!
WIR MÖCHTEN SO SEHR GEWALTFREI MIT UNSEREN MITMENSCHEN TEILEN (BZW. IN 'GLOBALER/GANZHEITLICHER LIEBE' GESCHENKE AUSTAUSCHEN), DASS WIR 'KONSENS-GEMEINSCHAFTEN GLOBALEN TEILENS' BILDEN KÖNNEN!

(Eine ausführlichere Fassung der "Schenker-Ideale" steht in unserer "Grundsatztext-Sammlung".)

Stufen des Mitmachens?

Es gibt bei uns verschiedene Stufen von (praktischer) Konsequenz und äußerem Lebensstandard (z.B. von "normalen" Wohnungen mit Strom und Wasser bis zu "Erdlöchern").

Auf diese Weise kann jeder interessierte Mensch einen "Einstieg" zum Mitmachen bei uns finden!

Die wichtigsten Stufen sind:

1. Die 'Schenker', welche die 'Schenker-Ideale' in Theorie und Praxis leben,
u.a. aus dem Staats- und Geldsystem ausgetreten sind, in sogenanntem 'Fundiertem Konsens' Entscheidungen treffen usw.;
2. 'Schenker-Verbündete', die den 'Schenker-Idealen' theoretisch zustimmen (offenlassend, wieviel praktische Konsequenzen sie ziehen), und die z.B. den VFS.e.V. und den FdSB e.V. gegründet haben...
Für Menschen, die sich der Schenker-Bewegung nicht direkt anschließen möchten, gibt es z.B. die Möglichkeiten,
3. 'Schenker-Sympathisanten' zu sein, d.h. nennenswerte Übereinstimmungen mit der Schenker-Bewegung zu haben, oder
4. an von uns vorgeschlagenen "neuen Vernetzungs-Experimenten" teilzunehmen, die gleichzeitig sehr offen und doch auch effektiv sein sollen, und die ebenfalls - wie all unser Tun - auf "Liebe als Heilungsansatz für die Welt" konzentriert sind...

WEITERE INFOS UND KONTAKTE:

Haus der Gastfreundschaft“, Alte Dorfstr. 6, 19370 Dargelütz (Parchim)
Info-Telefon: 01629182725 oder 017627110248 / web: http://www.global-love.eu oder http://www.die-schenker.yooco.de

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1.3.b
"ALLGEMEINER VORSTELLUNGS-TEXT VON SCHENKER-BEWEGUNG"


deren Mitglieder versuchen, „möglichst für (schenkende) Liebe zu leben“ bzw. "Menschen, die mit anderen nur Geschenke austauschen ( Schenker ),“ zu werden, - d.h. gewaltfrei zu teilen, um insgesamt verantwortliche Lebensweisen zu finden...

I. Unsere Grundorientierung oder unser „idealistisches Zell- bzw. Wachstumsprogramm“:

Wir glauben, dass die Grundvoraussetzung echten Glücks darin besteht, dem eigenen Gewissen zu folgen und insgesamt verantwortlich zu leben, wie eine „gesunde Zelle im Organismus der Welt“.

Als grundlegende Weichenstellung dazu sehen wir den Verzicht auf den äußeren Durchsetzungskampf unter Menschen an, d.h. auf Gewalt und (schädigende) Konkurrenz. Solche Durchsetzung zeigt ihrer inneren Logik nach nämlich nicht, wer Recht hat (vernünftige Argumente, moralische Qualität), sondern nur, wer sich äußerlich besser durchsetzen kann. Und eine prinzipielle selbstkritische Prüfung führt uns dazu, solches Verhalten (Gewalt und Konkurrenz nach dem Leistungsprinzip ) als uns gegenüber unseren Mitmenschen moralisch eh nicht zustehend anzusehen.

Stattdessen müssen wir Menschen lernen, friedlich geschwisterlich miteinander zu teilen und in echtem Vertrauen gemeinsame Gewissenserforschung und vernünftige „organische“ Planung unseres (Nicht-)Handelns zu entwickeln, zum Wohle der ganzen Welt...

(Zu genauerer Beschreibung der „Schenker-Ideale“ siehe unsere „Grundsatztextsammlung“.)

II. Bezüglich der praktischen Umsetzung betonen wir:

Die Freiheit und Verantwortung des Einzelnen, der sich nicht mit „Zweck-heiligt- Mittel-Strategien“ und den Fehlern anderer für wesentliche eigene Fehler oder Mäßigungen entschuldigen kann (ob mit Blick auf „Gegner“, „angepasste Bürger“ oder nur zu „gemäßigteren Schritten“ bereite „Mit-Alternative“ ).

Mensch muss sich fragen, was im wesentlichen reicht als Beitrag, um insgesamt eine Lösung oder Rettung zu erreichen; das muss mensch tun, nötigenfalls auch allein, und darf sich nur dort von anderen abhängig machen (z.B. in Form von „fundierten Konsensentscheidungen“ ), wo dieses nötige Maß an Entwicklungsschritten geklärte Voraussetzung ist.

Wir erwarten keine unmögliche Hundertprozentigkeit, aber Grundsätzlichkeit, d.h. Einhaltung der eigenen Prinzipien bis auf vertretbare kleine Ausnahmen und redliche Kompromisse, mit ehrlichem Bedenken, welche Konsequenz zur Erfüllung der Aufgabe reichen kann.

Wir erkennen, dass Mensch unter den gegebenen Umständen zur Erreichung einer Umkehr der Menschheit gar nicht konsequent bzw. „radikal“ genug sein kann in der eigenen „stellvertretend aufopferungsbereiten“ Liebe, in der Gewaltfreiheit und im Teilen.

Wir unterscheiden in der Schenker-Bewegung die Kerngruppe der „Schenker“ (welche nicht nur ihren Lebensrahmen ganz oder fast ganz aus dem Staats-, Geld-, Gewalt- und „Abrechnungs“-System befreit haben, sondern auch konkret für die Schenker-Ideale zur Hingabe ihres Lebens bereit sind), von der gemäßigteren Gruppe der von uns sogenannten „Schenker-Verbündeten“ bzw.“inhaltlichen Unterstützer“ (welche dieselben Ideale vertreten, aber in der praktischen Konsequenz (noch) nicht soweit gehen).

Wir betonen auch das Bemühen um Durchleuchtung der gesamten Lebenszusammenhänge (um „Ganzheitlichkeit“ ): z.B. ist der Aufbau der rechtlichen und wirtschaftlichen Lebens- und Wirkgrundlagen auf Mitgliedschaft im Staat (einem grundsätzlich auf Gewalt gegründeten Herrschafts- und „Rechts“-System) und Mitwirkung im Geldsystem (Geld = Kontrollmittel direkter bzw. ´einzeln isoliert` „abgerechneter“ Gegenleistung) unseres Ermessens ganz klar keine vertretbare kleine Ausnahme oder ein redlicher Kompromiss, sondern eindeutig ein wesentlicher Widerspruch zum gewaltfreien Umgang unter Menschen und zum gleichen Teilen gemäß den Bedürfnissen ...

Und das Staats- und Geldsystem überfordert auch bereits durch seine Kompliziertheit und Unüberschaubarkeit die Fähigkeit der Menschen zu echtem Verantwortungsbewusstsein, wo Mensch die Folgen seines Tuns hinreichend überblicken und moralisch vertreten können muss... Ähnlich lässt sich gegen den technischen Fortschritt argumentieren...

Und wir glauben, dass Mensch aktiv auf die Probleme zugehen muss, ob in puncto Bewusstseinsarbeit, Teilen mit Bedürftigen oder mit der Natur...

III. Das führt uns in der konkreten Praxis zu dem Versuch, eine Bewegung aus drei Lebensformen aufzubauen:

PilgerInnen, die ohne Ausweispapiere , Privatbesitz und Geld auf der Straße leben, („Überlebensfähigkeiten“ entwickeln,) Öffentlichkeitsarbeit machen, z.B. indem sie sich mit Plakaten in Städte setzen usw... (Von uns seit 1991 praktiziert...)

„Häuser der Gastfreundschaft“ bzw. „Armenfamilien“, wo wir im Sinne „alternativer Sozialarbeit“ unser gewaltfreies Teilen gegenüber armen und schwierigen bzw. aggressiven Menschen bewähren wollen. Wir teilen dort möglichst bedingungslos und familiär unser Leben mit Menschen in Not...

Wir besitzen Land und Häuser (wie auch all unseren übrigen Besitz) nach sozusagen „indianischem Besitzverständnis“, wonach es nur „moralische Nutzungsrechte“ gibt, die nicht durch Geld oder Gewalt entstehen, sondern durch „organische Einfügung“ in den Lebenszusammenhang der Welt; ohne es gekauft zu haben, mit „Gewissenserklärungen“ statt einklagbaren Verträgen, ohne Grundbucheintragung etc...

Wir leben ohne (kommerziellen) Strom- und Wasseranschluss nur von Resten, Geschenken und Selbstversorgung... (Von uns seit 1994 praktiziert...)

„Selbstversorgende Lebensgemeinschaften“ bzw. „Dorf- oder Wald-Familien“, womit wir Modelle eines möglichst einfachen, natürlichen und gesunden Lebens schaffen wollen: „Naturmenschen in (Wild-)Natur“, die miteinander einmütig entscheiden, geschwisterlich teilen und möglichst behutsam und sanft mit der übrigen Natur umgehen, Pflanzen und Tiere als „andere Organe desselben Weltorganismus“ respektieren...

Feinsinnige Menschen, die im Bewusstsein ihrer Wissensgrenzen mit ihrer Intelligenz dem „geistig-moralischen 'Gewissensinstinkt'“ und den elementaren Grundgesetzen des Lebens dienen wollen statt kurzsichtiger Profiteingriffe... Sozusagen eine „natürliche Verantwortungskultur“, was nicht blinde Kultur- oder Technikverteufelung bedeutet.

Wir wollen die Möglichkeit von „Selbstversorgung“ (wobei prinzipiell natürlich weiter Geschenke ausgetauscht werden können), in dem Sinne beweisen, daß eine gute eigene Befriedigung der Grundbedürfnisse kein Unrecht nötig hat, weder direkt noch indirekt...(Selbstversorgung = keine falsche Abhängigkeit!)

Wir suchen eine Weise der Versorgung, Ernährung und Gesundheit, welche der Natur, den Pflanzen und Tieren dient, statt zu töten und zu verletzen (Tendenz zu veganer Rohkost, „artgemäß“ und bevorzugt durch Sammeln aus Wildnatur). Wir sind bereits imstande, uns Kleidung und Wohnung aus der Natur selbst herzustellen; eignen uns handwerkliche Fähigkeiten an (Flechten, Tischlern etc.) usw. (Von uns seit 1998 praktiziert...)

IV. Unsere Bewegung ist offen für Menschen verschiedenster religiöser oder weltanschaulicher Hintergründe:

Es geht uns in diesem Vorstellungsflugblatt (besonders in Abschnitt I.) und in unserer „Grundsatztextsammlung“ nur um die (möglichst gemeinsame!) Suche und Forschung nach dem für ein verantwortliches (Zusammen)-Leben unbedingt erforderlichen „Einigungsnenner“ („Kleinster Nötiger Einigungs-Nenner“); ansonsten (auch schon bei Einzelaussagen dieser Texte) soll größtmögliche Offenheit bestehen bzw. Vielfalt sich ausleben können...
Inhaltlich besondere Bezüge haben wir u.a. zu „spirituell gewaltfreien“ bzw. „anarchokommunistischen“ Strömungen in der Tradition von Buddha, Mahavira, Jesus, Franziskus, Tolstoi, Gandhi, Vinoba, Gräser.
Wir sind mitengagiert bzw. vernetzungsbestrebt z.B. mit den deutschen „Freundeskreisen“ von „Peace Pilgrim“, „Catholic Worker“, „Arche“ (Lanza del Vasto), „Amish people“, „Duchoborzen“, „Hopi-Indianer“, Bruno Gröning (siehe zur Begründung https://www.facebook.com/oeffoeff/posts/10207092764272240?pnref=story), und „Emmaus“ (Abbé Pierre) [- einer von uns hat mehrere Jahre als Verantwortlicher das „Emmaus-Zentrum Dachsberg“ geleitet (Projekt „Wege zur Arche“, wobei „Arche“ hier im allgemeinen Sinne von „Überlebensmodell bzw. -gemeinschaft“ gemeint ist, nicht enggeführt auf die „Arche“ von Lanza..., wo auch Herrmann Meer, einer der Initiatoren der ( grünen ) „Kommunebewegung“, mitwirkte; wir führen inhaltlich dieses Projekt „Wege zur Arche“ weiter... -].
Infos: 01629182725 oder 017627110248; http://www.global-love.eu http://www.die-schenker.yooco.de

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1.4 DA ES EINZEL-ASPEKTE VON SB RECHT AUSDRUCKS-STARK ZUSAMMEN-GESTELLT HATTE, HIER AUCH NOCH DER WESENTLICHE INHALT UNSERER JAHRELANGEN HAUPT-SB-WEBSITE http://www.die-schenker.net , WIE SIE BIS APRIL 2009 BESTAND ((MITTLERWEILE IST DIE WEB-ADRESSE JA LEIDER VON MENSCHEN, DIE UNS ERST VERTRAUENS-WÜRDIGKEIT VORTÄUSCHTEN, ENTWENDET WORDEN...; ICH HABE DIE KONTAKT-ANGABEN IM TEXT DER WEBSITE AKTUALISIERT)):

Neues Schenker-Blog
Ein neues Schenker-Blog ist notwendig geworden. Dort können Sie eingehendere Informationen von den Schenkern erhalten und mit ihnen in Austausch treten. Auch das archivierte „Forum 1“ ist dort zugänglich. Der Link http://www.dieschenker.wordpress.com führt direkt auf das Blog.Viel Spaß beim Stöbern!

Neues Blog der Schenker-Verbündeten
Die Menschen in der Schenker-Bewegung, die noch keine so “radikalen” Schenker sind, nennen sich Schenker-Verbündete. Sie sind noch eher Menschen wie Du und ich und haben jetzt ein eigenes Blog
http://www.schenker-bewegung.de - allerdings noch in den Anfängen! ((Wurde 2009 ersetzt durch http://vfs-dargeluetz.npage.de ))

Jetzt wieder mehr Land als Leute
Wir suchen dringend vernünftige Mitarbeiter oder Teilnehmer an der Schenker-Bewegung. Da in unseren Projekten auch Verbündete bereits mitleben können (d.h. mit bürgerlichem Lebenshintergrund, Papieren,
Geld, Job oder Ämterversorgung, Einkaufen gehen, Luxus, Fernsehen, Telefon und Internet), ist das Mitmachen für Niemanden wegen einer zu hohen Einstiegsschwelle unmöglich!Ausreden den richtigen Weg zu beschreiten gibt es also nicht...Und die, die sich dann trotzdem noch herausreden, können in den (gemeinnützigen) Vereinen mitwirken, d.h. müssen noch nicht einmal ihre bürgerlichen Luxusnester außerhalb der Projekte verlassen ;-).Mehr Informationen kann man z.B. im Schenker-Forum http://www.schenkerbewegung.plusboard.de (z.B. beim Thema: "Warum Mitmachen in Schenkerbewegung so einfach ist..."), im Schenker-Blog, oder auf http://www.oeffi.such.info (bzw. http://www.die-schenker.de) oder bei den Projekt-Kontaktadressen bekommen.

Die Schenker-Idee
Die Schenker-Bewegung ist ein Versuch, einen kleinsten nötigen Einigungsnenner (für eine global verantwortliche Entwicklung) zu finden. Sein allgemein verbindlicher Inhalt ist in der Grundsatztextsammlung ausgedrückt. Ansonsten besteht sehr große Freiheit für das Gewissensermessen von beteiligten Personen und Projekten bezüglich der Umsetzung in Details von Theorie und Praxis.
Die 4 Sätze - unser Philosophie in kompakter Form
Die Kurzdarstellung der Schenker-Bewegung
Ausführliche Darstellung der Schenker-Bewegung
Fragen an die Schenker

Schenker-Grundsatztexte
Vorbemerkung

Diese Sammlung der Grundsatztexte (GTS) der Schenker soll so etwas sein wie eine „geistige Werkstatt:“ Aufgabe der Grundsatztexte ist es, die Schenker-Ideale (SI) tief in die Köpfe und Herzen von uns Schenkern und anderen Menschen hineinwachsen bzw. sich verwurzeln zu lassen. Insbesondere soll das individuelle „geistige Gewebe“ jedes Menschen und seine persönliche Ausdrucksform geachtet und die Schenker-Ideale darin „lebendig einverwoben“ werden. Man kann auch sagen, daß es um eine Einführung in (gemeinsames) „organisches Denken“ gehen soll.

Die Texte in dieser Sammlung sind die wichtigsten Schenker-Texte, weil sie den für alle Teilnehmer der „Schenker-Bewegung“ verbindlichen inhaltlichen Einigungsnenner ausdrücken. Hier darf es keine wesentlichen Meinungsabweichungen geben - bei allen sonstigen Schenker- Flugblättern oder Texten kann man auch „ganz anders“ denken. mehr... ((siehe Schenker-Blog: Verbindliches: Grundsatztexte und Gewissens-Erklärungen...))

Der Öm!-Text - Ein Schenker Grundsatztext von Öff!Öff!
Der Wurzel-Text
Mein Grundsatztext - von Frieden
An einen Menschen... - von Pedro

Projekte

Bei uns gibt es Schenker-Projekte und Verbündeten-Projekte.

Ein Schenker-Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die
Schenker-Ideale in Theorie und Praxis maßgeblich sind.

In einem Verbündeten-Projekt werden sie in der Theorie vertreten, bei der praktischen Gestaltung des Projekts (einschließlich der Wirtschafts-, Entscheidungsstrukturen usw.) besteht Freiheit.

Friedensgarten
Der Friedensgarten ist ein 1998 begonnenes Schenker-Selbstversorgungsprojekt.Ein Schenker-Projekt ist dadurch definiert, daß dort grundsätzlich die Schenker-Ideale in Theorie und Praxis verwirklicht werden; die maßgebliche Entscheidungsinstanz der Schenker-Konsens ist; das Projekt in seinem rechtlich-wirtschaflichen Rahmen, ebenso wie die verantwortlichen Leiter bzgl. ihrer persönlichen Lebensgrundlage, aus dem Staats- und Geldsystem ausgetreten sind usw... mehr... Kontakt: Uwe Haspel 035939-80602

Das Haus der Gastfreundschaft
Im Haus der Gastfreundschaft ist jeder willkommen. Wir nehmen auch Suchtkranke und psychisch labile Men- schen auf.Wir versuchen mit Liebe und seelsorgerischer Therapie zu helfen. Oft haben wir suchtkranke Gäste. Deswegen ist sowohl das “Haus der Gastfreundschaft” drogen-freie Zone. Im “HdG” sind die "Schenker" "Rasputin" und “Öff!Öff!” die verantwortlichen
Gastgeber. mehr... Kontakt zu Rasputin: 038720-88558 oder 01794072506 ; <schenkerraimund@yahoo.de>;

Projektvorhaben in Dargelütz
Direkt neben dem Haus der Gastfreundschaft gibt es mehrere Gebäude und Grundstücke, in denen Verbündeten-Projekte entwickelt werden können. Kontakt: Matthias 038720-88558 oder 038720-17786; vfs-dargeluetz@web.de

Die Vereine in der Schenker-Bewegung
Die Vereine in der Schenker-Bewegung“ möchten dazu beitragen, daß die Menschen wieder lernen, einander zu beschenken, anstatt gegeneinander zu konkurrieren und durch gewaltsame Beziehungen uns und unsere Umwelt zunehmend zu zerstören.
Der VFS e.V. - Verein zur Förderung des Schenkens ; Kontakt: Uwe Haspel 035939-80602 , <uwewhaspel@yahoo.de>
Der FdSB e.V. - Förderverein der Schenker-Bewegung ; Kontakt: Hardy <info@fdsb-ev.de>

Medienspiegel

Stellungnahme von Öff!Öff! (Jürgen Wagner) zu den laufenden Medienberichten

Liebe Leser und Zuschauerinnen,

in Anbetracht der häufigen Zeitungs- und Fernsehberichte z.B. über die Waldfamilie und auch über andere Themen ist mir wichtig, Ihnen einige Erklärungen abzugeben.

Vieles vor allem in den Bild-Zeitungsberichten und auch in etlichen Fernsehberichten Veröffentlichte ist Märchen, verzerrt und verfälscht dargestellt. mehr... ((siehe Fortsetzung im Medienspiegel im Schenker-Blog))

Im Laufe der Zeit sind eine Reihe verschiedenster Artikel in unterschiedlichen Zeitungen und Zeitschriften über die Schenker erschienen. Eine Auswahl an Veröffentlichungen finden Sie hier. ((ebenfalls im Medienspiegel im Schenker-Blog))

Mitmachen
Sie wollen bei uns mitmachen?!
Sie wollen uns einfach einmal besuchen?!
Sie möchten unsere Seminare oder Projekte kennenlernen?!
Sie wollen mit uns reden?!
Sie wollen unsere Vereine den FdSB e.V. oder den VFS e.V.
unterstützen?!
Sie wollen aussteigen, wissen aber nicht wie?
Sie sind suchtkrank und suchen eine Lebensweise, die Ihnen hilft und zu Ihnen paßt?
Sie sind daran interessiert, eine funktionierende Alternativgesellschaft, möglichst ohne Gewalt und Herrschaft und ohne “Abrechnerei” und Geld zu erschaffen?Hier können Sie uns erreichen. ((Öff!Öff! 01629182725 ; schenker_oeff@yahoo.de ))

Das ist uns wichtig!
Da unsere Projekte oft einen “seelsorgerisch-therapeutischen Ansatz” haben, und besonders den Menschen und/oder die Natur in den Mittelpunkt stellen, legen wir großen Wert darauf, daß unsere Projekte drogenfreie Zonen sein sollen.Wir sind zwar keine “Kinder von Traurigkeit,” aber unser verantwortungsvolles Tun entwickelt eher in der Stille und Ruhe seine volle Kraft. Wir sind keine “alternative Partyzone.” Ausdrücklich möchten wir betonen, daß wir keine Sekte sind und sein wollen. Wir betreiben auch keinen Guru- oder sonstigen Personenkult. Außerdem sind wir keine Religionsgemeinschaft und sowohl konfessionell wie auch parteipolitisch unabhängig.
Noch eine Bitte
Spenden, ob Sach- oder Geldspenden, bitte immer bei den Projekt-Verantwortlichen persönlich oder im Büro VFS e.V. abgeben:
VFS-Büro Pommritz: Uwe Haspel 035939-80602
VFS-Büro Dargelütz: Matthias 038720-88558 oder 038720-17786


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Thorben
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Grundsatz-Text-Sammlung: Vorbemerkung

#3 Beitragvon Thorben » Di 4. Feb 2014, 06:29

Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "schenkeraspiegelforum".)

Eine kleine "Vorbemerkung zur Vorbemerkung der Grundsatz-Text-Sammlung":

Nach wie vor bin ich, Öff Öff, der festen Auffassung, daß die "idealistische Theorie" von "Schenker-Bewegung (SB)", wie sie z.B. im "Öm-Text" (dem ersten, von mir verfaßten, "SB-Grundsatz-Text") recht ausführlich dargestellt wird, in sich äußerst stimmig und folgerichtig ist, so daß es eigentlich nur drauf ankommt, ob man diese Inhalte überhaupt mit in den Blick nimmt, um sie als richtig erkennen zu können... Sozusagen: Wenn man sie nicht übersehen oder ausblenden kann, kommt man nicht daran vorbei...
So daß es eigentlich für die Stabilität des idealistischen Inhalts von SB reichen kann, zu sagen, daß außer dem in einem Satz zusammenfaßbaren Kern-Anliegen ("SB bietet als 'Minimal-Einigungs-Nenner für globale Verantwortung' an, daß es genug Vernunft und Liebe unter den Menschen braucht , damit sie gesamtwohl-konsens-fähig werden...") für Mitglieder von SB nur verbindlich sein soll, sich auf das rationale Überprüfen dann einzulassen, inwiefern die ausführlicheren Inhalte der "Grundsatz-Texte" bzw. des "Öm-Textes" sich daraus 'logisch' ableiten lassen oder nicht... Wäre etwas tatsächlich nicht als logische Schlußfolgerung deutlich, oder wäre etwas anderes daneben als genauso logisch zu betrachten, dann könnte ein Mitglied von SB es auch auf diese Weise anders sehen...
Angesichts einiger kritischer Stimmen in den letzten Jahren, die Aussage "Mitglieder von SB stimmen den wesentlichen Inhalten des 'Öm-Textes' bzw. der 'Grundsatz-Text-Sammlung' zu." mache zuviel Angst, daß damit eine nicht klar umrissene Ideologie festgelegt würde und eventuell Willkür-Interpretation möglich sei, habe ich recht schnell zur "Absicherung" angeboten, daß man sich von mir aus – sagen wir mal als "Rand-Experiment" der insgesamt ja auch sich als wissenschaftliches Experiment verstehenden SB – schon als "Ein-Satz-Verbündeter" (und damit Mitglied von SB) verstehen kann, wenn man nur den einen oben schon genannten Zusammenfassungs-Satz von SB zu teilen bereit sei --- aber zusätzlich auch bereit sei zu rationaler Überprüfung, ob die ausführlicheren Inhalte in "Öm-Text" und "Grundsatz-Texten" dazu stimmig passen oder nicht, bzw. - andersrum gesagt – bereit sei, Meinungs-Abweichungen davon rational begründen zu wollen...
Es läuft, wie gesagt, m.E. eigentlich inhaltlich auf dasselbe hinaus, ob man sagt, die Mitglieder von SB (Schenker und Verbündete) stimmen dem "Einen SB-Satz" zu und allem, was in den "Grundsatz-Texten" an rational stimmigen Ableitungen daraus zu finden ist, oder ob man sagt, die Mitglieder von SB stimmen im wesentlichen den Inhalten der "Grundsatz-Texte" zu, können in Einzelheiten, wo es rational begründbar ist, aber auch anders denken...

Es gab auch in den ersten 20 Jahren von SB praktisch eigentlich keine ernsthaften kontroversen Diskussionen derart, daß Mitglieder von SB, ja sogar sich von SB trennende bzw. abspaltende Mitglieder, behauptet hätten, der "Öm-Text" und die anderen Grundsatz-Texte seien nicht im Wesentlichen korrekte gedankliche Ausgestaltungen des SB-Kern-Anliegens, durch radikales gewaltfreies Teilen bzw. schenkende Liebe eine neue Menschheits-Kultur des "Konsens-Teilens" hervorzubringen... Man könnte es markant so ausdrücken: Solange Leute mitmachen wollten in SB, vertraten sie eigentlich immer recht problemlos mit, daß die "Grundsatz-Texte" im Wesentlichen stimmig das idealistische Grundanliegen ausformulieren... -- und wenn jemand nicht mehr mitmachen wollte, hatte er fast immer gar kein Interesse mehr, darüber zu diskutieren und verdrängte solche Auseinandersetzungen...
In diesem Sinne habe ich also nichts dagegen, wenn sich jemand als "Ein-Satz-Verbündeter" bereits als Mitglied zu SB zählen möchte... Ich möchte immer bereits den geringsten Eindruck, es könne in SB irgendeine Macht- oder Ideologie-Willkür geben, nach Kräften von vornherein auflösen...
Öff Öff (im November 2009)



Vorbemerkung zur Grundsatztext-Sammlung

Diese Sammlung der Grundsatztexte (GTS) der Schenker soll so etwas sein wie eine „geistige Werkstatt:“ Aufgabe der Grundsatztexte ist es, die Schenker-Ideale (SI) tief in die Köpfe und Herzen von uns Schenkern und anderen Menschen hineinwachsen bzw. sich verwurzeln zu lassen. Insbesondere soll das individuelle „geistige Gewebe“ jedes Menschen und seine persönliche Ausdrucksform geachtet und die Schenker-Ideale darin „lebendig einverwoben“ werden. Man kann auch sagen, daß es um eine Einführung in (gemeinsames) „organisches Denken“ gehen soll.
Die Texte in dieser Sammlung sind die wichtigsten Schenker-Texte, weil sie den für alle Teilnehmer der „Schenker-Bewegung“ verbindlichen inhaltlichen Einigungsnenner ausdrücken. Hier darf es keine wesentlichen Meinungsabweichungen geben - bei allen sonstigen Schenker-Flugblättern oder Texten kann man auch „ganz anders“ denken...
Hier liegt sozusagen das "Zell- bzw. Wachstums-Programm" für das von uns Schenkern vorgeschlagene glückliche und verantwortliche Leben - unser Vorschlag eines kleinsten nötigen Einigungsnenners, unter dem die Menschen zu einem gemeinsamen global verantwortlichen Leben zusammenfinden könnten.
Schwächen und Inkonsequenzen bei der praktischen Umsetzung sind zwar auch schlimm; viel schlimmer aber ist es, wegen seiner Schwächen die Richtung zu verlieren und z.B. aus enttäuschtem falschem Geltungsdrang die Ideale auf das Niveau seiner Fehler herunterzustutzen.
Um gegen "Guru-Kult" und falsche Verallgemeinerung einer persönlichen äußeren Form oder persönlicher Detail-Auffassungen zu wirken, soll bitte (zumindest) jeder Schenker einen Grundsatztext in seinen Worten und gemäß seinen persönlichen Gedanken-Verflechtungen verfassen. Verschiedenheit der Formen und Abweichungen in Einzelheiten sind dabei durchaus erwünscht.
In den wesentlichen Inhalten aber besteht Unantastbarkeit!
Es ist der Anspruch des Öm-Textes, des ersten und grundlegenden Textes der Sammlung, daß die Frage, was das inhaltlich Wesentliche ist, trotz Verzicht auf Dogmatisierung einer äußeren Form hinreichend erkennbar ist. So erkennbar, daß innerhalb der "Schenker-Bewegung" - was am wichtigsten ist - und außerhalb wesentliche Widersprüche zum Gemeinten sich deutlich genug entlarven.
Insbesondere ist es Aufgabe der Schenker, die Stimmigkeit der Schenker-Ideale (SI) zu schützen und wesentliche Widersprüche zu erkennen. Die Schenker sind die Menschen, die so sehr auf dieses Ideal schenkender Liebe vertrauen, daß sie sich bezüglich gewaltsam durchsetzbarer Rechte, Besitztitel etc. völlig wehrlos gemacht haben.
Der Geltungsanspruch ihrer Stimme beruft sich ausschließlich auf „inhaltliche Autorität“ und „gewaltfreie Verbindlichkeit“ (z.B. in Form sogenannter „Gewissenserklärungen“) statt auf äußere Macht.
Ganz im Sinne der „gewaltfreien moralischen Wahrheits- oder Seelen-Macht“, für die z.B. Mahatma Gandhi oder auch Jesus lebten.
Jeder neu zur Sammlung hinzukommende Text muß im Wesentlichen in Übereinstimmung mit den bereits enthaltenen Texten stehen.
Auch erst später - nach Aufnahme in die Sammlung - entdeckter wesentlicher Widerspruch führt zu Korrektur oder Entfernung des Textes aus der Sammlung.
Der wesentliche Gehalt, welcher letztlich am Öm-Text festzumachen ist, ist also nicht, auch nicht in Zukunft, veränderbar. Bevor Versuche, dieses Wesentliche im Sinne falscher "Weiterentwicklung" auszuhebeln, Erfolg hätten, ist die Bewegung stattdessen aufzulösen bzw. wird sie schon jetzt für diesen Fall als dann aufgelöst erklärt.
Natürlich kann alles, da es ja nur menschliche Gedanken sind, verkehrt sein, auch die Schenker-Ideale (SI) oder der Öm-Text. Es geht lediglich, im Sinne eines Experiments, um einen ausreichend stabilen „Sicherheits-Mechanismus“ für radikale Ideen, die höchst „verwässerungs-gefährdet“ sind! Siehe z.B. die Entwicklung der Ideen von Jesus oder Gandhi.
Wir bitten um Respekt vor dieser Art von Experiment, besonders natürlich von „Mit-Schenkern“. Wer es nicht (mehr) gut findet, kann gern andere Experimente machen. Kommen eines Tages alle Schenker zu solcher Einsicht, können sie die Schenker-Bewegung auflösen und das vermeintlich Bessere (daraus) machen.
Aber solange es Schenker gibt, die die Schenker-Bewegung im Sinne der hier stabil grundgelegten „Regie“ führen wollen, sollte man ihnen diese „Regie“ jedenfalls auch überlassen.
Über Aufnahme von Texten in die Sammlung ebenso wie über Korrekturen oder Entfernung aus der Sammlung entscheiden die Schenker im „Fundierten Konsens“ miteinander.
Auch gegenüber Außenstehenden, Gemäßigten und Teilaussteigern ist noch wichtiger als die Größe der "kleinen Schritte" oder (praktischen) Unterstützungsbeiträge, ob man - zumindest theoretisch - demselben "Zell- bzw. Wachstumsprogramm" bzw., in einem anderen Bild formuliert, demselben "Bauplan" folgt.
Will man ein Haus bauen, wozu verschiedene Arbeitsgruppen selbständig hergestellte Teile liefern sollen, dann entscheidet die Befolgung des Bauplanes darüber, ob diese Teile ins ganze Haus eingearbeitet werden können oder nicht. Ein großer Beitrag, der nicht paßt, ist weniger wert als ein kleiner, der paßt.
Dasselbe "Zell- bzw. Wachstumsprogramm" oder denselben "Bauplan" gemeinsam mit den Schenkern anzuerkennen, als unveränderliche Basis der Schenker-Bewegung schützen zu wollen, und bei dem eigenen - mehr oder weniger großen - Mitwirken befolgen zu wollen, ist das Kennzeichen der sogenannten "inhaltlichen Unterstützer" bzw. "Schenker-Verbündeten."

Thorben
Fleißmeise
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Registriert: Mo 20. Jan 2014, 16:27

Grundsatz-Text-Sammlung: Der Öm-Text, von Öff Öff

#4 Beitragvon Thorben » Di 4. Feb 2014, 06:31

Kopiert von: "schenkeraspiegelforum.plusboard.de". Autor: "schenkeraspiegelforum".)

AKTUELLSTE FASSUNG DES "ÖM-TEXTES" (DES "SCHENKER-GRUNDSATZ-TEXTES" VON ÖFF!ÖFF!)...

Liebe Leute!

Den 'Öm-Text', meinen 'Schenker-Grundsatz-Text', habe ich auswendig gelernt, und meditiere ständig darüber... Dadurch schleife ich natürlich auch immer weiter an Einzelformulierungen und 'Feinstruktur der Gedanken'... Es ändern sich die Inhalte dabei nicht, sie werden hoffentlich nur klarer...

Andere Fassungen, frühere Fassungen... bleiben natürlich auch 'gültig' bzw. verwendbar, und wer sie für besser oder leichter verständlich hält, kann sie gern auch bevorzugt verwenden...

Ich möchte aber gern mal wieder alle an meiner inneren Weiterentwicklung mit dem Text Anteil nehmen lassen, weshalb ich die 'aktuellste Fassung in meinem Kopf' hier auch mal wieder in das 'Schenker-Blog' stelle...

Auf daß wir alle einander immer mehr helfen, immer mehr und klarer Wahrheit zu erfassen...

Über viele Wiederholungen dürft Ihr Euch nicht ärgern, das gehört zum 'Stil' des Textes (-wie alles andere mit viel Hintergrund-Gedanken...-)...

Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in allen...

Euer öfi


DER „ÖM!-TEXT“(SCHENKER-GRUNDSATZTEXT VON „ÖFF!ÖFF!“):
Was ist der „Kleinste Nötige Einigungsnenner“?

In diesem Grundsatztext wird eine inhaltliche Füllung für den "Kleinsten Nötigen Einigungsnenner (für eine global verantwortliche Entwicklung... , und für gemeinsames Weitersuchen der Menschen nach den vielen Einzelantworten...)" entworfen und angeboten...

Im Kern besteht diese Füllung in globalem Verantwortungs-Bewußtsein der individuellen Menschen, und in einem so ausgeprägten gewaltfreien Teilen untereinander (bzw. 'schenkender Liebe' oder Identifikation miteinander), daß als gemeinsamer Entscheidungs-Mechanismus 'Vernunft und Allgemeinwohl statt Recht des (äußerlich) Stärkeren' ('Argumente statt Fäusten') möglich wird...

Man könnte es, so wie später noch eine Fassung der Schenker-Ideale in den sogenannten '4 Schenker-Sätzen' kommt, als 'den (einen) Schenker-Satz' so ausdrücken: "Als 'Minimal-Nenner globaler Verantwortung' bietet Schenker-Bewegung an, daß es genug Vernunft und (schenkende) Liebe unter den Menschen geben muß, so daß sie 'gesamtwohl-konsens-fähig' werden..."

Gelingt dies, kann man wohl darauf vertrauen, daß dann alle möglichen weiteren Fragen von den Menschen 'automatisch' (d.h. gemäß der Logik des zentralen Enscheidungs-Mechanismus) richtig bzw. bestmöglich im Sinne globaler Verantwortlichkeit beantwortet werden...

Deshalb fülle ich den Einigungsnenner genau mit diesen Inhalten und meine, daß andere Inhalte an dieser Stelle, für den Einigungsnenner, nicht zu Voraussetzungen gemacht werden müssen bzw. sollen... (Um nicht vermeidbar 'Menschen guten Willens' durch ideologische Voraussetzungen auszuschließen...)
Die anderen Inhalte können ja, sofern sie wahr und global verantwortlich sind, durch diesen Einigungsnenner bzw. den darin liegenden Entscheidungsmechanismus 'herauskommen', brauchen also nicht 'am Anfang ideologisch festgeschrieben werden'...

Inhaltsverzeichnis:

I. Vorbemerkung „Vorsicht vor Spiegelfechterei!“

II. Der „Öm!-Text“ in Thesen: „Die 4 Schenker-Sätze“

III. Der „Öm!-Text“ in Schlagworten (Die Kürzestfassung)

IV. Der „Öm!-Text“ ausführlich: Versuch eines „Leitfadens“ bzw.
„Zellprogramms“ weltanschaulicher Grundorientierung

0 „Was ist das Wichtigste?“

1 „Was bin ich?“ Und was ist mein Zusammenhang mit der übrigen Welt?

2 „Woher? Wohin? Warum? Wozu?“ Was ist Grundlage und Ziel meines
„Gesprächs mit mir selbst“? Was ist der Zusammenhang von („Gott“),
„Gewissen“ und „Allgemeinwohl“?

3 „Was erlebe ich als ´richtiges Denken´?“ Was sind die Maßstäbe eines
richtigen „Gesprächs mit mir selbst“?

4 „Konkrete Lebensaufgaben?“ Wie wende ich den gefundenen „Rahmen“
auf die Einzelfragen des Lebens an?

4.1 „Einfachheit für Überblick und Steuerbarkeit“? Wie lenke ich
vernünftig denkend mein Handeln? Wieviel kann ich mir da
überhaupt zutrauen? Einfaches Leben aus Verantwortlichkeit?

4.2 „Wie kommt die Menschheit zur Verantwortlichkeit?“

4.2.1 „Was sind die richtigen Entscheidungs- oder
Durchsetzungsformen?“ Was bedeutet „Gewaltfreiheit“, ihre
Begründung, ihre Form, ihre Grenzen?
4.2.2 „Was sind die richtigen bzw. gerechten Verteilungsformen?“
Was bedeutet „gleiches Teilen“, seine Begründung, seine Form
und seine Grenzen?
4.2.3 „Was ist die Gestalt einer gerechten Gesellschaft?“
4.2.4 „Einfachheit als Folge von Gewaltfreiheit und Teilen?“
4.2.5 „Was ist bei alledem die Geltungs- und
Verbindlichkeitsgrundlage?“ Worauf kommt es bei diesem
Angebot eines „kleinsten nötigen Einigungsnenners“
entscheidend an?


I. Vorbemerkung: „Vorsicht vor Spiegelfechterei!“

<Anlaß dieser Vorbemerkung: „abgehobene“ Streitereien...>
Der folgende Text kann vielleicht als „Einleitung zum Öm!-Text“ und ähnlichen „Grundsatzpapieren“ (- wie sie in der „Vorbemerkung zur ´Grundsatztext-Sammlung der Schenker GTS`“ beschrieben sind -) angesehen werden.
Er entstand seinerzeit auf dem Hintergrund von Diskussionen einiger junger Leute, die sogar beabsichtigten, eine „Lebensgemeinschaft“ zur Verwirklichung der in solchen Grundsatzpapieren angesprochenen Ideale zu versuchen.
Weil aber ihre Diskussionen miteinander über einige Entwürfe eines gemeinsamen Grundsatzpapiers manchmal recht heftig wurden, sollte der vorliegende Text eine Besinnung auf das wesentliche Kernanliegen sein.
Sobald dies Kernanliegen hinreichend geklärt ist, sollte mensch wohl versuchen, es ins Leben umzusetzen, auch ins Zusammenleben. Denn dadurch entsteht wohl ein echter Nährboden, auf dem auch weitere Diskussion fruchtbar sein kann. Wenn dieser Nährboden fehlt, besteht wohl leicht die Gefahr, dass „tiefe“ oder „hoch-fliegende“ Diskussionen vom Leben „abheben“, Schein-Probleme vorgaukeln oder gar Streit bewirken...

<Das inhaltliche Anliegen: Das Wichtige beachten...>
Ich glaube, dass es wichtig ist, bei unseren Diskussionen über unsere Grundsatz-Vorstellungen und –Texte unser Kernanliegen vor Augen zu behalten:
Was ist entscheidend wichtig? Und was an inhaltlichen und formalen Problemen, über die man vielleicht viel und interessant diskutieren kann, kann man auch offen lassen, weil das entscheidend Wichtige auch ohne eine Lösung dieser Probleme möglich ist? ...

<Die Funktion unserer „Grundsatztexte“: Den „kleinsten nötigen Nenner“ ausdrücken...>
Die Grundsatztexte sind ja eigentlich so gedacht, dass damit möglichst kurz, klar und für das eigene Verstehen jedes Einzelnen selbständig verwendbar der notwendige gemeinsame Nenner eines gerechten und friedlichen Lebens dargestellt werden soll...
Die Absicht, einen solchen gemeinsamen Nenner zu finden, ergibt sich zwangsläufig, wenn man – erst einmal für sich selbst! – erkannt hat, dass man sich gewaltfrei um Gerechtigkeit bemühen muss. Denn das bedeutet ja, daß man höchstens versuchen darf, andere Menschen zu überzeugen, und sie jedenfalls als mündig und selbstbestimmt behandeln muß, d.h. auf der Basis von Handlungsfreiheit für jeden Einzelnen gemäß seiner eigenen Einsicht und Freiwilligkeit ... Im Bild gesprochen: 'Wenn man den Menschen ihr Steuerruder nicht abnehmen darf, muß man schauen, daß jeder ein eigenes richtiges Steuerruder hat!'
Bei den Grundsatztexten darf es daher nicht darum gehen, möglichst viel vom eigenen Denken zu verallgemeinern!
Vielmehr muss es unser Kernanliegen sein, möglichst wenig, eben nur das Wesentliche, als Zustimmung von anderen Menschen zu erwarten, damit wir uns dann mit ihnen zusammen im Dienst derselben Wahrheit verstehen und auch praktisch mit ihnen zusammenarbeiten können.
Es kommt sozusagen nur darauf an, die „Wurzelsteuerung“ (- bzw. das eigene innere „Zell- oder Wachstumsprogramm“ -) im Menschen soweit freizulegen, dass er dann „von allein in die richtige Richtung läuft“...
Oder – nochmal anders ausgedrückt -: Es geht darum, nur den „Kleinsten Nötigen Einigungsnenner“ zu finden, damit wir mit allen anderen Menschen gemeinsam global verantwortlich zusammenleben können und auch gemeinsam mit ihnen möglichst gut vernünftige, richtige Antworten auf die ´tausend Einzelfragen` des Lebens suchen können, gemeinsam unsere Gewissen erforschen können usw...

<Zur „einigenden“ inhaltlichen Anregung: ein „Skelett“ unseres idealistischen Programms...>
In diesem Sinne will ich hier im folgenden noch einmal als verdeutlichende Anregung versuchen, mit besonderer Betonung des Gemeinsamen bzw. Allgemeinen in unseren Grundsatztexten, unser „Kernanliegen“ grob herauszukristallisieren (- auch wenn dabei Manches ohne Hinzunahme der Grundsatztexte wohl nicht sehr tief verständlich ist -):

Wir kamen zur Begründung für unsere Gewaltfreiheit, als wir uns selbst kritisch geprüft haben, insbesondere unsere Erkenntnisfähigkeiten und -grenzen.
Dabei kam nämlich – gerade bezüglich der entscheidenden Lebensfragen – heraus, daß wir grundsätzlich jeden Menschen als uns gleichberechtigt ansehen müssen, seine eigenen Meinungen zu entwickeln.

Daher müssen wir auch auf die Fähigkeit eines jeden Menschen bauen, in seinem eigenen Fühlen, Wollen und Denken, in seinen eigenen Erfahrungen und eigenem Nachdenken den entscheidenden und tragfähigen letzten Halt zu finden, um selbständig richtig leben und auch gerecht mit anderen Menschen zusammenleben zu können...

Damit dieser Halt im eigenen Denken nicht egoistisches oder willkürliches Denken und Verhalten bedeutet, muss das eigene Denken wohl als letzte Grundsteuerung das „Gewissen“ haben, das heißt eine „innere Wertungsinstanz“, welche statt begrenzter Gesichtspunkte und Teilinteressen das insgesamt denkbar Beste, das allgemein Wahre und Gute, zum entscheidenden Maßstab erhebt...
Man soll sich also dem allgemein Guten mit Allem, was man ist und hat, hingeben, und nicht – im Widerspruch dazu – ein Teilinteresse als maßgeblich ansehen, d.h. „aus dem Gesamtzusammenhang herausreißen“...
Ein Teilinteresse, das in Widerspruch zum allgemein Guten geraten kann, ist dann sogar auch die Erhaltung des eigenen Lebens, welches ja nur ein Leben unter vielen ist...
Um also ganz für das allgemein Gute zu leben, reicht es wohl nicht aus, nur selbständig denken zu können!
Man muss vielmehr sein Leben und seinen Lebenssinn so sehr mit dem Denken bzw. der Wahrheit verbunden verstehen können (sozusagen „organisch denken“ können), dass man die Befolgung des Gewissens z.B. sogar da, wo man vielleicht dafür sterben muss, als die eigentliche und letztlich glücklich machende Selbstverwirklichung auffassen kann...

Auf dem Hintergrund des so beschriebenen Halts und Lebens im eigenen Denken und Gewissen muss man wohl noch darauf hoffen, dass man sich mit allen Menschen über die grundsätzlichen Vorstellungen von Gewaltfreiheit und gleichem Teilen einig werden kann, wie sie in unseren Grundsatzpapieren ja einheitlich beschrieben werden...
Denn auch über diese Inhalte muss wohl Einigung bestehen, wenn man davon ausgehen können möchte, dass die Menschen grundsätzlich eine ausreichende gemeinsame Grundlage in ihren Überzeugungen aufweisen, um gerecht und friedlich zusammenzuleben ...

<Zur Anwendung dieser Anregung auf unser Zusammenwirken: Sanft gemeinsam „rechnen“...>
Diese allergröbste Darlegung unseres Kernanliegens müsste auch uns wohl verbinden, wenn wir uns gemeinsam so in den Dienst der Gerechtigkeit stellen wollen, wie uns das z.B. bei unserer Absicht einer „Wohn- bzw. Lebens-gemeinschaft“ vorschwebt...
Wenn man diese grobe Darlegung unseres Kernanliegens einmal vergleichen würde mit der Absichtserklärung, Rechnen zu lernen, dann wären unsere Grundsatzpapiere wohl so etwas wie der Versuch, in grundlegendster Weise Zahlen und ihre Zusammenhänge zu entdecken, vielleicht auch so etwas wie ein „Einmaleins“ zu entwickeln...
Mögen wir uns darum in Offenheit und Geschwisterlichkeit bemühen...



II. Der „Öm!-Text“ in Thesen: „Die 4 Sätze“

1. Echtes Glück entsteht durch Gewissens-Befolgung...

2. Das bedeutet, insgesamt verantwortlich leben zu wollen, sozusagen „wie eine gesunde Zelle im Organismus der Welt“...

3. Dafür ist es eine entscheidende Weichenstellung, das „Recht des (äußerlich) Stärkeren“ (Gewalt, „schädigende Konkurrenz“...) unter Menschen außer Kraft zu setzen, stattdessen gewaltfrei zu teilen, d.h. sich zu beschenken...
(Denn durch dieses – uns prinzipiell, wegen fehlender Überlegenheit in „Glaubensfragen“, nicht zustehende! – „Recht des (äußerlich oder momentan) Stärkeren“ (ob mittels Fäusten, „Ellenbogen“, Redegewandtheit, Cleverness, Intrigen, Geld, „Abrechnerei“, Mehrheiten, Kriegen etc.) zeigt sich nicht, was vernünftiger, moralischer oder verantwortlicher ist... „Boxen ist kein (tauglicher) Ersatz für Argumente“...
Stattdessen muss man gewaltfrei teilen, d.h. sich beschenken, um in einer Atmosphäre wirklichen Vertrauens durch gemeinsame Gewissenserforschung und sensibles vernünftiges („organisches“) Nachdenken das herauszufinden, was für alle und die ganze Welt verantwortlich ist...)
(„Frieden unter Menschen als Voraussetzung für Frieden mit der übrigen Welt...“)

4. Wer diese Wertvorstellungen teilt ( „Gewaltfreie Liebe als Schlüssel für eine global verantwortliche Entwicklung!“ -), der muss bei sich selbst anfangen und sein Leben so „radikal“ bzw. konsequent umstellen, dass es wirklich im Ganzen eine Lösung ergeben soll bzw. „zur Heilung der Welt reicht“...
Dann kann man erst einmal gar nicht konsequent genug sein in der eigenen Einfachheit, Bescheidenheit, Gewaltfreiheit und im Teilen...

((Und solche „grundsätzliche“ Konsequenz ist wohl nicht damit vereinbar (- als „kleiner, vertretbarer Ausnahme“ oder „redlichem Kompromiß“... -), seine Lebens- und Wirkgrundlagen auf unübersichtlichen „Massensystemen“ (wie z.B. der derzeitigen gesellschaftlichen „Megamaschine“) aufzubauen, insbesondere dem „Staat“ (- einem grundsätzlich auf Gewalt und „Herrschaft“ aufgebauten, „interessensmißbrauchten“ und groß organisierten bzw. „entwurzelt aufgeblähten“ Entscheidungs- und Rechtssystem -) und der „Geld- bzw. ´Abrechnungs`-Wirtschaft“ (einem ziemlich unkontrollierbaren Mechanismus bzw. gar Automatismus von aus dem Gesamt-Lebenszusammenhang herausgerissenen egoistischen und materialistischen Einzel-„Abrechnungen“ nach dem „Leistungs-“ oder, besser gesagt: „(direkten) Vergeltungs-Prinzip“: „man kriegt, was man verdient...“)...))



III. Der „Öm!-Text“ in Schlagworten – (Kürzestfassung)

1. „Zell- bzw. Wachstumsprogramm“: Auf die jeweils wichtigste Frage die
bestbegründbare bzw. beste Antwort suchen...
2. (Gott der) Gewissens-Wahrheit: Lebendige Einheit der Welt...
3. Gewaltfreiheit: Dienend lernen, argumentierend bitten und eigenes Unrecht
verweigern...
Leben-Teilen: Gleiches Glück für Alle; jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach
seinen Bedürfnissen...
4. Sich-Identifizieren mit der Welt (und mit Gott). (Mit allen Rechten und Pflichten!)



IV. Der „Öm!-Text“: Versuch eines „Leitfadens“ bzw. „Zellprogramms“ weltanschaulicher Grundorientierung...

Statt viele Einzelweisheiten den Menschen vermitteln zu wollen, wollen wir Schenker ganz bescheiden nur als Angebot eines ‘Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenners (für eine global verantwortliche Entwicklung)’ sozusagen einen ‘alternativen Entscheidungs-Mechanismus’ bieten (Globales Verantwortungsbewußtsein und gewaltfreies Teilen bzw. schenkende Liebe unter Menschen, damit ‘Argumente statt Fäusten zählen’…), wodurch wir dann zusammen mit all den anderen Menschen auf jede Frage des Lebens möglichst die beste oder weiseste Antwort finden können…

Könnte der bedeutungslose Phantasie-Laut „Öm!?“ (- eine „Leer-Stelle“ im alltäglichen „Bedeutungs-Strom“ sozusagen -) nicht einfach einen Anstoß bedeuten, die ganze Welt der (fremd-)bestimmten Bedeutungen mal mit der Frage aufzuknacken: „Was ist (mir) überhaupt wichtig und richtig?“, oder sogar: „Was ist das Wichtigste, das Du Dir denken kannst?“...

Bedenkenswert mag dazu auch der folgende Satz eines Philosophen sein:
„´Aufklärung` ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, aus der Faulheit oder Feigheit, selbständig zu denken...“ (Kant)

0. „Was ist das Wichtigste?“

<Suchen, wo man nichts (richtig) weiß...>
Ich hab mal gemerkt, dass ich auf sehr wichtige Fragen nicht gut und sicher antworten konnte... Von sehr wichtigen Dingen hatte ich wohl noch keine genaue Ahnung...
Weil ich aber an diesen Dingen nicht vorbeileben, sondern sie herausfinden wollte, so gut ich kann, begann ich, danach zu suchen und nachzudenken:

1. „Was bin ´ich`?“ Und was ist mein Zusammenhang mit der übrigen
Welt?

<Das „Ich“ als anfänglicher „Wichtigkeitsmaßstab“...>
Was ist also das Wichtigste, womit ich mich beschäftigen soll? ...

Es geht dabei wohl um das Wichtigste für „mich“; d.h., mein „Ich“ ist wohl erst einmal ein Maßstab, um damit „Wichtigkeit“ zu beurteilen...
Deshalb kann man wohl zuerst die Frage stellen: Was bin „ich“? ...

<Die Bedeutung des „Ich“: „Selbstbewußter Wille“...>
Was unterscheidet also mein „Ich“ von irgendwelchen anderen Dingen? ...
Was ich kenne, gehört wohl erstmal mehr zu mir als das, was ich nicht kenne...
Und das, was ich nicht nur kenne, sondern worüber ich auch noch bestimmen kann, gehört wohl mehr zu mir als das, worüber ich nicht bestimmen kann...
Daraus folgt wohl: „Kennen“, d.h., „sich etwas sagen bzw. etwas bewusst erleben zu können“, und „Wollen“, d.h., „etwas entscheiden oder beeinflussen zu können“, sind wohl erstmal wesentliche Eigenschaften meines „Ich“...

Wenn das so ist, dann bin ich eigentlich wohl erst dann ein wirklich „entwickeltes“ „Ich“, wenn ich „mich“, d.h. die eben beschriebene Bedeutung meines „Ich“, verstehe und mit meinem Willen steuern kann...

<...eingebettet in das „Gespräch mit sich selbst“...>
Dieses „eigentliche Ich“, sozusagen mein „selbstbewusster Wille“, kann aber wohl nur durch Nachdenken entstehen...
Es braucht dazu wohl Fragen und Antworten, braucht ein solches „Sprechen mit sich selbst“, wie ich es in dieser kleinen Schrift hier tue...

Und so wie dieses „Ich“ wohl erst im „Gespräch mit sich selbst“ entsteht, so lebt es wohl auch nur in der „Welt“, „Wahrheit“ oder „Wirklichkeit“, die in dieses Gespräch irgendwie mit einbezogen werden kann.
D.h.: Das „Ich“ lebt (erst einmal) wohl nur mit den „Dingen“, „Wesen“ oder „Zuständen“ zusammen, die es mit sich in Zusammenhang bringen kann, die es also irgendwie kennen und wollen kann...

<...mit welcher „Reichweite“? „Alles“ enthalten? ...>
Natürlich kann man nun nicht alles in jeder Hinsicht kennen und bestimmen – oder Halt!: „in einer Hinsicht“ zumindest kann man wohl doch „alles kennen und bestimmen“...

2. „Woher? Wohin? Warum? Wozu?“ Was ist Grundlage und Ziel
meines „Gesprächs mit mir selbst“? Was ist der Zusammenhang von
(„Gott“), „Gewissen“, und „Allgemeinwohl“?

<Die „großen Fragen“ und der „letzte Sinn“...>
Und zwar wird diese „alles umfassende“ Weite des Bewusstseins wohl dann etwas verständlich, wenn man sich nach der Grundlage und dem Ziel des „Gesprächs mit sich selbst“ fragt...

Die Grundlage ist wohl „allgemein das, was (sprachliche) Bedeutung hat“, also „das, was in das Gespräch mit sich selbst irgendwie mit einbezogen werden kann“...

Als Ziel, das dem Grundbedürfnis des Menschen nach Glück letzte Erfüllung bieten kann, findet man wohl „die Antwort auf alle Fragen und Lösung aller Probleme“...

Beide Antworten („allumfassende Bedeutung“ und „Lösung aller Probleme“) sagen etwas aus, was das „unterscheidende Denken“ wohl sprengt, etwas, was nicht als ein Teil des „Gesprächs mit sich selbst“ neben anderen Teilen verstanden werden kann...
Auch einen Gegensatz dazu kann man wohl nicht denken...

Diese Grundlage und dieses Ziel des „Gesprächs mit sich selbst“ kann man wohl ´kühn` mit Bezeichnungen wie „die Wahrheit“ oder „die Liebe“ oder auch „Gott (der Liebe)“ anzudeuten versuchen...

Ich glaube, wer sich wirklich offen (und nicht ständig „niedergebunden“ durch niedrige „irdische Interessen“!) mit diesen hier angesprochenen Fragen und Inhalten beschäftigt, kann dadurch tief in seinem Wesen berührt werden bzw. eine ganz „andere Dimension“ seines inneren Wesens erspüren ...

Jedenfalls kommt auf dem Weg einer zwischen Gewissheit und Wert (- für mich und die Welt! -) abwägenden Entscheidung wohl leicht die tragende Hoffnung auf „Sinn und Glück“ durch bzw. in „Wahrheit und Liebe“ zustande.
Das Gemeinte kann man sich wohl am besten veranschaulichen, indem man sich die ganze Welt als „lebendige Einheit“ – gleichsam als den „Leib Gottes“ – vorstellt.

D.h.: Ich glaube an eine alles tragende Grundlage und ein allem Vollkommenheit bietendes Ziel der Welt...
(Und egal, wie sehr man „Glauben“ hier als „Für-wirklich-Halten“(des „göttlichen Welt-Lebens“) verstehen will oder nur als „Darauf-Bauen“ oder sogar bloß als „So-Tun-als-ob“(-weil das eigene Wesen halt in der Richtung „gewissens-programmiert“ ist-): Wenn man nur ehrlich und gründlich genug darüber nachdächte, würde man dann nicht jedenfalls dafür leben und arbeiten wollen? ...)

<„Gewissensprogrammierung“? Genaueres dazu...>
Wie das eigene Wesen von der Wurzel her „in diese Richtung programmiert ist“, will ich noch etwas ausführlicher durchschauen bzw. darstellen:

Die von mir beschriebene Hoffnung auf „Wahrheit und Liebe“ ist nämlich wohl, schon wenn man es recht unmittelbar betrachtet, sehr deutlich als tragende Grundlage und Orientierungsrahmen für eine echte „Selbstverwirklichung“ des Menschen erkennbar – bereits „in diesem ´ganz irdischen` Leben“...

In solcher echten „Selbst-Verwirklichung“ muß man wohl die einzige Möglichkeit der Lebensgestaltung sehen, die den Menschen im Innersten glücklich machen kann (- auf eine zudem sehr unmittelbare und unabhängige Weise -)...(Wie sollte andererseits ein Mensch glücklich werden, der sein wahres Selbst schädigt oder verliert?! ...)

Man erlangt diese Selbstverwirklichung, indem man in Übereinstimmung mit sich selbst, mit seinen höchsten Seelen-Kräften, seinem Gewissen, seinen Erfahrungen und eigenem Denken lebt...

Dieses vom Gewissen geleitete Denken kann man (weiter-)entwickeln, indem man „Wahrheit und Liebe“ bzw. „innere Seelen-Freude“ als einzigen entscheidenden Maßstab annimmt...

Der Gewissens-Maßstab „Wahrheit bzw. Liebe“ meint dabei wohl das insgesamt denkbar Beste, das allgemein Wahre und Gute, und steht in Gegensatz zu einem Leben, dessen letzte Maßstäbe ´begrenzte Gesichtspunkte` oder ´bloße Teilinteressen` sind...
(Gemeint ist alle kurzsichtige „Tellerrand-Logik“, ob nun am „egoistischen Ich“ bzw. „niederen Selbst“ festgemacht, oder an „Familie“, „Freunden“, „Beruf“, „Hobby“, „Vaterland“, „Ideologien“ oder sonst was ...)

<Fazit: Gewissen „mit oder ohne Religion“...>
Ob man es also als „religiöse“ Hoffnung auf die „lebendige Einheit der Welt (in Gott)“ beschreibt oder – vielleicht sogar ohne diese Hoffnung – nur als „Gewissens-Maßstab“ (bzw. „tiefstes eigenes inneres Wesen“) des „Allgemeinwohls“, womit man sich identifiziert:
Es geht wohl sozusagen um eine Art „Zell-Programm“, das „im Kleinen“ bereits das Wesentliche jedes Einzelnen entfaltet und „im Großen“ so weit wie möglich Wachstum hervorbringen kann, vielleicht bis zur Vollendung des Ganzen...

3. „Was erlebe ich als richtiges Denken?“ Was sind die Maßstäbe
eines richtigen „Gesprächs mit mir selbst“?

<Zur Methode: Das Wichtige und Richtige mit System...>
Was habe ich nun bisher getan in diesem „Gespräch mit mir selbst“, bzw. welche methodischen Maßstäbe erscheinen mir passend für so ein Gespräch? ...

Ich wollte möglichst voraussetzungslos, unvoreingenommen und offen suchen und fragen... Deshalb suchte ich zuerst nach dem Wichtigsten, wonach man suchen kann... Ich wollte auf die jeweils wichtigste Frage die bestbegründbare bzw. – wo man vielleicht nicht weiter begründen kann – ansonsten bestmöglich erscheinende Antwort suchen...(Dieses letztgenannte Grundprinzip bewirkte in meiner persönlichen Lebensgeschichte einen blitz- oder lawinen-artigen Umbruch...)

Ich wollte möglichst einfach denken... Deshalb fing ich bei dem an, was ich möglichst klar und gewiss verstehen und worüber ich mit meinem Willen am besten verfügen konnte. Von da aus dachte ich weiter zum weniger Verstandenen und weniger Verfügbaren...

Ich stützte mich erst einmal auf meine eigenen Erfahrungen und mein eigenes Denken...
Dabei wollte ich gleichzeitig aber auch ganz offen sein gegenüber allem, was in das „Gespräch mit mir selbst“ irgendwie hinein genommen werden kann, was darin Bedeutung und Wert haben kann...

Dies scheint mir auch allgemein die richtige Weise zu sein, wie man das „Gespräch mit sich selbst“ führen kann...

<Zu den Motiven: Strenge Offenheit für das allgemein Wahre und Gute...>
Und natürlich will ich mein Denken nun ganz darauf ausrichten, das für Alle Vernünftige und Gute herauszufinden, ja sogar, was dem „Allgemeinwohl der Welt“ entspricht... Sozusagen wie ein ´Organ des Weltorganismus` „organisch denken“ lernen, die Dinge dabei von verschiedensten Seiten betrachten und mir selbst der schärfste Kritiker sein...

Wenn ich bedenke, daß ich dem „Allgemeinwohl der Welt“ alle möglichen „Teilinteressen“ - einschließlich z.B. meines Überlebens-Interesses! - erforderlichenfalls unterordnen können muß, dann muß das „organische Denken“ wohl eine enorme Quelle an Einsicht und Kraft erschließen können!
Es bietet sich wohl an, dies durch die einheitliche bzw. ganzheitliche Verbindung einer echten Verwurzelung in der eigenen ´(organischen) Lebens-Tiefe` mit der Weite des Selbst-Erlebens als ´Organ des Weltorganismus` anzustreben... ´Echt mit und als Organ denken` sozusagen...
Jedenfalls gehört dazu, das Denkorgan bzw. Denken nicht als Mittel für niedrigere Instinkte oder Neigungen zu mißbrauchen, sondern als höchste Ebene unseres Seins und als „Mittel“ höchstens für die Erlangung noch höherer Ebenen anzuerkennen!

4. „Konkrete Lebensaufgaben?“ Wie wende ich den gefundenen
„Rahmen“ auf die Einzelfragen des Lebens an?

Ich habe nun die Fragen nach mir selbst, nach Grundlage und Ziel des „Gesprächs mit mir selbst“ und nach den grundlegenden Maßstäben für ein richtiges solches Gespräch etwas beantwortet...

Nun muss ich diesen „äußersten Rahmen“ meines „Gesprächs mit mir selbst“, meines Denkens, wohl auf die Vielfalt der Inhalte, Fragen und Aufgaben anwenden, die ich innerhalb dieses „Rahmens“ voneinander unterscheiden kann...

4.1 „Einfachheit für Überblick und Steuerbarkeit?“ Wie lenke ich
vernünftig denkend mein Handeln? Wieviel kann ich mir da
überhaupt zutrauen? Einfaches Leben aus Verantwortlichkeit?

<Allgemeine Prinzipien:´einfach` vernünftig steuern...>
Wenn ich denke, „tue ich bereits etwas“...

So – im Sinne auch der zuvor beschriebenen Lebens-Entfaltung durch Erkennen und Wollen – ist wohl wichtiger als das, woran ich kaum etwas ändern kann, vielmehr das, „woran ich etwas machen (- erkennen und gestalten -) kann“...

Am wichtigsten ist dabei wohl nicht, wieviel getan wird oder mit welchen Mitteln, sondern das Wichtigste ist wohl, dass das Tun vernünftig gesteuert, d.h. durch richtiges Denken gelenkt wird...
Deshalb muss wohl das Denken (-das beschriebene „Gespräch mit sich selbst“-) das übrige Tun tragen und steuern...

Man wird daher am Anfang wohl möglichst einfach leben wollen, d.h. die grundlegendsten, wichtigsten Lebenszusammenhänge in den Vordergrund stellen, Abhängigkeiten und Undurchschaubarkeiten möglichst vermeiden... Diese elementare Lebensgrundlage kann man dann wohl am leichtesten gerecht, d.h. richtig, gestalten, um darauf weiter aufbauen zu können...

<Besondere (Überheblichkeits-)Gefahren bekämpfen!>
Wegen der schnell erkennbaren Gefahr des Menschen, leichtfertig aus kurzsichtigen oder falschen (- z. B. egoistischen -) Interessen und Neigungen draufloszuhandeln, ist es wohl ein besonderes Merkmal innerer Reife, verstärkt den Blick auf die Grenzen der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Wissens zu richten, im Zweifelsfalle eher aufs Eingreifen in (altgewachsene) Lebensabläufe zu verzichten, eher den Interessen Anderer den Vorrang vor eigenen zu geben usw...
Da unser menschliches „Einzelwissen“, welches wir über die gigantische, hochkomplexe und von Natur aus sehr harmonische bzw. funktionsfähige (göttliche) Schöpfungs-Ordnung zu erforschen vermögen, gut möglich mit „einem Tropfen Wissen im Ozean des Nichtwissens“ verglichen werden könnte, mag weitgehende Zurückhaltung bei technischen oder „künstlichen“ Eingriffen ins Naturgeschehen vielleicht sehr angeraten sein... ((Man denke an den „Zauberlehrling“, der die Kontrolle verliert...))
So dass die Aufgabe des Denkens mehr darin wohl bestünde, die grundlegendsten Gesetze einer natürlichen Lebensweise zu erspüren (- eben so etwas wie ein geistiges oder seelisches „Zell-Programm“ -) und quasi als geistig-seelische oder moralische Fortsetzung oder Ergänzung der früheren „instinktiven“ Verhaltens-Steuerung zu wirken...
Dabei würde der Schwerpunkt sicherlich auf innerlichem, moralischem und sozialem Lernen und „natürlichem Wachsen“ liegen, auch auf sanftem Kennenlernen der äußeren Welt, statt sie grob zu „Eigentum“ zu erklären und willkürlich oder gewaltsam umzugestalten ...
Andere Lebewesen (und Dinge) halt einfach als „Teile bzw. Organe desselben Weltorganismus“ respektieren...

4.2 „Wie kommt die Menschheit zur Verantwortlichkeit?“

Das Denken muss also wohl das Tun, die Gestaltung der Welt, verantwortlich steuern.

Daraus folgt wohl, dass zuerst die Menschen, weil sie es ja sind, die denken können und „das Steuerruder der Weltentwicklung in die Hand nehmen (wollen)“, zu richtigem Denken kommen müssen...
(De facto haben die Menschen das Steuerruder der Welt jedenfalls wohl so in der Hand, daß sie die Schlüsselstelle für die Weltprobleme oder eine Lösung dieser Probleme einnehmen... Findet man nicht vorrangig dort eine Lösung, ist alles Andere wohl auf jeden Fall vergebens, z.B. die Natur ´am Menschen vorbei` retten zu wollen...)

Ich frage mich also, wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalten bzw. ob und wie ich sie beeinflussen soll...

4.2.1 „Was sind die richtigen Entscheidungs- und Durchsetzungsformen?“ Was bedeutet „Gewaltfreiheit“, ihre Begründung, ihre Form, ihre Grenzen?

<Die Begründung der Gewaltfreiheit:
allgemein („Lebenseinheit“)...>
Beim Umgang mit anderen Menschen will ich, wie auch sonst im Umgang mit irgendwelchen Wesen und Dingen der Welt (anderen „Organen des Weltorganismus“), möglichst – soweit vorhanden – schon bestehende gute Kräfte zur Geltung kommen lassen und fördern -- und sie keinesfalls durch mein Tun beeinträchtigen oder ersetzen... (Man kann diese Haltung vielleicht als „spirituelle Therapie“ bezeichnen ...)

<...und besonders gegenüber Mitmenschen: Gemeinsamkeit der Denkfähigkeit...>
Also muss ich mich wohl zuerst fragen, ob überhaupt und wie stark ich andere Menschen, die ja denkende Wesen sind wie ich, beeinflussen und steuern darf; und wie weit ich andererseits ihre denkende Selbststeuerung beachten und anerkennen muss...:
In welchem Verhältnis steht also die Freiheit eines Menschen – genauer bzw. bescheidener: erst einmal nur meine Freiheit! – zu der Freiheit anderer Menschen? ...
Die schon genannte Tatsache, daß die anderen Menschen so wie ich des Denkens, meiner höchsten Begabung, fähig sind, läßt es so erscheinen, als könnten sie weitgehend mit mir auf einer Stufe stehen und gleichberechtigt sein...
Wie sieht es aus mit solcher Gleichheit oder Gleichwertigkeit, und wie weit geht sie?

<...und gemeinsame Reichweite des Denkens bis zu unauslotbaren höchsten Fragen...>
Bis auf (hoffentlich?!)wenige Ausnahmen, nämlich wohl unmündige, unzurechnungsfähige oder im akuten Rauschzustand befindliche Menschen, kann wohl jeder Mensch sehen, dass sein Verhalten entscheidend von dem abhängt, was er weiß und will, und sich entsprechend „orientiert“ bzw.“strukturiert“ verhalten...
Ebenso kann wohl jeder Mensch über die Fragen und Inhalte, über die ich in diesem Text schreibe, selbst nachdenken und sich entsprechend seinen eigenen Ergebnissen verhalten...

Nun lassen sich – zumindest für mich! – die grundlegendsten Fragen und Inhalte im Leben, etwa der von mir sogenannte „äußerste Rahmen“, kaum mehr (begründend) aus anderen (allgemeineren) Inhalten ableiten; - es sind ja bereits die grundlegendsten Inhalte und Maßstäbe...
Auch kann ich diese allgemeinsten Inhalte kaum mit Hilfe anderer, einzelner Inhalte, welche zum Teil ja als in sich besonders gültig erfahren werden (z.B. „Sinneserfahrungen“ und „logische Denkregeln“), („beweiskräftig“) erschließen: Die Sinneswahrnehmungen können wohl das Denken nicht richtig erfassen, weil es die Messung in Raum und Zeit übersteigt; und die Logik kann „Gott“ wohl nicht richtig begreifen, welcher „alle Widersprüche in sich aufhebt“...
Deshalb hängt die Gültigkeit dieser grundlegendsten Inhalte – soweit ich das beurteilen kann – wohl auch (mit-)entscheidend davon ab, was ein Mensch an nicht-sinnlichen und außer-logischen Bewusstseins-Erlebnissen hat, was ihm unmittelbar einleuchtend erscheint – oder sogar, wofür er sich „einfach entscheidet“...
Zusammengefaßt heißt das: Bei der Beschäftigung mit den „Rahmen-Fragen und -Inhalten des Lebens“ stößt man an wohl unauslotbare Grenzen, die kaum noch ´aus irgendeiner Richtung` „Ableitung“ oder gar „Beweisbarkeit“ zulassen...

<Schlußfolgerung: „Gleichberechtigung des Andersdenkenden“? ...>
Wenn ein anderer Mensch nun nicht nur – ebenso wie ich – denken kann, sondern sogar soweit mitdenken kann, daß er auch über diese Grundmaßstäbe nachdenken und entscheiden kann, wie auch ich es kann, ----- und dabei aber vielleicht andere Grundmaßstäbe samt entsprechend abweichenden Verhaltens-Folgerungen für einsichtig hält und sich dafür entscheidet, was dann? ...

Anders zusammengefaßt: Wenn der andere Mensch nicht nur irgendwelche „guten Kräfte“ besitzt, die ich achten muß, sondern meine höchste Fähigkeit, das Denken, mit mir teilt, und wenn er innerhalb des Denkens bis zu den „höchsten Fragen“ mitdenken kann, wo ich/man? nichts mehr „beweisen“ und kaum noch was begründen kann --- handelt es sich dann bei Meinungsverschiedenheiten von ihm zu mir nicht sehr, sehr stark um „unterschiedliche Positionen auf gleicher Ebene“, die ich als mir weitgehend ( wenn nicht sogar ´wenigstens`!) gleichberechtigt einstufen muß?!

<Fazit: Fehlende (geistige) Überlegenheit als Hauptgrund für gewaltfreie Einstellungen...>
Dann kann und darf ich mich jedenfalls wohl nicht für so überlegen halten, dass ich über diesen anderen Menschen bestimmen und so meine Vorstellungen einfach als für ihn mitverbindlich betrachten dürfte...
Ich könnte ja eine Überlegenheit meiner Grundmaßstäbe oder meiner ihnen zugrunde liegenden Erkenntnisfähigkeit wohl kaum mehr begründen, da mir dafür ein übergeordneter und unvoreingenommener Bewertungsstandpunkt, wie gesagt, in ganz besonderer Weise fehlt...

Und das macht mich andererseits sogar auch relativ unsicher darüber, ob ein anderer Mensch – in vielleicht für ihn, aber nicht für mich erkennbarer Weise! – mir überlegen ist und vielleicht sogar über mich bestimmen dürfte...
Ich zumindest stoße – im Bilde gesprochen - oben an den höchsten mir erreichbaren Punkt der „Meßlatte“ oder des „Bergaufstiegs“ an; wieviel kann ich von dieser Warte aus darüber sagen, ob der Andere noch weiter kommt?!

(Wo ich jedoch, wenn er tatsächlich über mich bestimmen wollte und ich solche Überlegenheit von ihm nicht erkennen kann - und ich nach meiner Auffassung womöglich gar Unrecht tun sollte! - , bei aller angebrachten „Umgänglichkeit“ natürlich mit entschiedener Verweigerung reagieren müsste...)

<Die Bedeutung von „Gewaltfreiheit“: Freiheit (auch zu Fehlern) geben...

Sensible Balance zwischen Verändern und (frei) Lassen...>
Meine grundlegende Aufgabe besteht also zwar, wie gesagt, wohl darin, richtiges Denken der Menschen anzustreben...
Es fehlt mir dabei aber wohl eine Überlegenheit, welche Bevormundung und Gewalt begründen könnte...

<Die „Grundfunktion“ von Gewaltfreiheit: frei wachsende („organische“) „Ordnung ohne Gewalt“>
Das bedeutet dann doch wohl, dass ich bei dieser Aufgabe die Menschen ohne Bevormundung und Gewalt, nur auf dem Wege über ihre eigene Einsicht und freie Zustimmung – also durch Respekt und Vergrößerung ihrer Freiheit! -, verändern darf...
Ich will also „Ordnung ohne Gewalt und Herrschaft“, wie es wohl jeder Mensch – ´im Kleinen` und ´bruchstückhaft` – bereits in guten „Freundschaften“ oder in „Liebesbeziehungen“ (und Familien) erfahren kann... ---- Nur halt gegenüber jedem Menschen als solchem, und von mir ausgehend bzw. (- zur Not auch erstmal einseitig -) bei mir beginnend! ... (Gemäß der Haltung: “Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen...“)

<Die Zuspitzung: „Gewaltfreie Aktion“ als „Gewissens-´Provokation`“!>
Und wegen der Wichtigkeit der Aufgabe, da Gedeih oder Verderb der Menschheit oder ´der Welt` davon abhängen dürften, somit auch meine „Gewissens-Würde“ als Mensch bzw. meine ´Menschlichkeit`, muss ich diesen Weg mit Entschiedenheit gehen:
Ich muss den anderen Menschen wohl nach Kräften die Möglichkeiten geben, die ihnen nach ihrer eigenen Meinung wichtig sind („Ich wünsche Dir, was Du Dir wünschst“!)...Ohne sie zu bevormunden oder ihre Lebensmöglichkeiten irgendwie „vorfiltern“ zu wollen (- so daß ihnen nur aus meiner Sicht „gute“ Verhaltensmöglichkeiten übrig bleiben würden... -)...
Das schließt natürlich – als besondere Bewährungsprobe! - ein, daß ich ihnen wohl auch die Möglichkeiten geben muß, sich aus meiner Sicht falsch, also z.B. mit Bevormundung und Gewalt, zu verhalten...(Die Ernsthaftigkeit des Respekts vor Freiheit zeigt sich gegenüber Andersdenkenden und „Feinden“!)
Nur im beschriebenen frei-lassenden bzw. Selbstbestimmung fördernden Rahmen, sozusagen als „Spiegel ihres eigenen Gewissens“, darf und muß ich dann wohl versuchen, sie durch meine Worte, Taten und Beispiele zu überzeugen...
Und wenn ich gerade auch den größten Feind, den am meisten anders Denkenden, so gewaltfrei überzeugen will, dann ist das Ausmaß, in welchem ich dabei andere Menschen auch aus meiner Sicht „Schlechtes“ und Schädliches tun lasse, ein entscheidender Maßstab für die Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft meiner Gewaltfreiheit ...
Ich kann und muß, während ich die Freiheit solcher anderen Menschen „ungefiltert“ vergrößere, gleichzeitig mit großer Klarheit, Furchtlosigkeit und Unbeirrbarkeit für meine Auffassung von Recht und Wahrheit eintreten und ihr Gewissen „provozieren“ bzw. „(eindringlich) einladen“... Ich kann meine ganze Liebe hinzufügen, indem ich ihnen dabei ´menschlich` diene (- ohne aber irgendwie Unrecht verantwortlich mitzumachen! -) und versuche, die Fehler bzw. Schäden ihres Verhaltens stellvertretend (verzichtend oder leidend) auf mich zu nehmen... Aber ihre Freiheit muß mir dabei immer sehr sehr heilig sein...

<„Ausnahmen“ von der Gewaltfreiheit?!>
Natürlich ist der Grundsatz der Gewaltfreiheit dem wichtigsten Grundsatz, der „Vernünftigkeit“ (- der „Liebe und Treue zur gesamten lebendigen Wahrheit“ -), untergeordnet:
Die Gewaltfreiheit soll dem Ziel dienen, eine gerechte, menschliche Welt aufzubauen.
Wenn genügend deutlich erkennbar ist, dass die Einhaltung der Gewaltfreiheit in einem bestimmten Fall für dieses Ziel tatsächlich mehr Schaden als Nutzen bewirken würde, dann muss man dort wohl eine Ausnahme machen...
Das muß man jeweils aber sehr sehr gut begründen können, da der Nutzen prinzipieller bzw. „spiritueller Gewaltfreiheit“ als Grundwert für eine friedliche Welt enormes Gewicht hat und auch größte Opferbereitschaft rechtfertigt...
Ich kann mir ja die Frage stellen: Ist eine Ausnahme so klar begründet und gerechtfertigt, daß es mein Eintreten für prinzipielle Gewaltfreiheit als einen sehr heiligen „Tabu-Wert“ der ganzen Menschheit, wodurch ich die Weltprobleme lösen will, nicht (zu) zweifelhaft werden lassen kann...
(Ein klares Beispiel für eine gerechtfertigte Ausnahme könnte vielleicht der Mann vor dem „roten Knopf“ sein, der im nächsten Moment alle Atomwaffen der Welt zur Zerstörung unseres Planeten zünden will, und den ich nur noch aus der Ferne erschießen könnte, um ihn daran zu hindern...)
(Es gibt aber wohl bei Schenker-Vorbildern auch die Haltung, daß es (im Zweifelsfalle) besser ist, keine Ausnahmen zu machen ... In der gegenwärtigen Gesellschaft wohl sowieso, wo sich die „Normalen“ in verheerendem Maße ebenso wie die krass „Unnormalen“ benehmen und die Einstellung von „Geld-Junkies“ und „Geld-Verbrechern“ so grassiert, daß man „berechtigte Ausnahmen“ kaum herauserkennen kann ... Allein zur Gewissens-Provokation dieser „Normalen“! ...)

<Die Perspektive einer gewaltfreien (Gesellschafts-)Struktur: „Fundierter Konsens“...>
Was „herrschaftsfreie Entscheidungs-Strukturen“ betrifft, wird man in einer gewaltfreien Gesellschaft (der Zukunft) sicherlich im von uns „Schenkern“ sogenannten „fundierten Konsens“ ´einmütig` gemeinsam Entscheidungen treffen.
Man kann sich dann in seinem Verhalten von der Zustimmung der „Mit-Schenker“ bzw. „Weg-Gefährten“ abhängig machen, weil man auf die gemeinsame Basis der wesentlichen bzw. mindest-erforderlichen Gewissens-Übereinstimmung (- die von uns ja so als „kleinster nötiger Einigungsnenner“ verstandenen „Schenker-Ideale SI“- ) vertrauen kann...
Ohne solche Basis wäre eine Konsensbindung an andere Menschen schweres Unrecht, da man seinem Gewissen erforderlichenfalls auch trotz Widerspruch aller möglichen anderen Menschen Folge leisten muß!
Unter solchen Umständen muß man erst einmal statt „Konsens“ so lange auf „gewaltfreie Aktion“ (- die von mir beschriebene Weise der „Gewissens-Provokation bzw. -Einladung“ -) bauen, bis dadurch die nötige Gewissens-Übereinstimmung geschaffen ist...
((Ein kleiner Exkurs zum Thema "Fundierter Konsens": Die Vorstellung, daß ein Mensch seinen innersten Gewissens-Werten unbedingt folgen muß, sogar auch wenn alle anderen dagegen wären, hat Rückhalt in wesentlichen Traditionen der Philosophie, z.B. bei Sokrates und seiner Vorstellung des inneren "Daimonion", der göttlichen Stimme im einzelnen Menschen... Auch in der (katholischen) Theologie findet sich die Aussage stark, und man kann dazu in der Bibel z.B. Bezug nehmen auf die Anfangs-Kapitel des Römer-Briefes, mit der dortigen Beschreibung der natürlichen Erkenntnis-Fähigkeit des Menschen bzgl. Gott und seinem Willen (- was bedeuten würde, daß das Gesetz Gottes dem Menschen sozusagen von Natur aus 'aufs Herz geschrieben' ist...) usw... - Auf der anderen Seite ist die Erkenntnis verbreitet - z.B. in vielen heutigen "alternativen Gemeinschaften"- , daß "herrschafts-freies Entscheiden" auf "Konsens-Struktur" hinausläuft... --- Meist werden diese beiden Erkenntnisse aber nicht gründlich in Zusammenhang gebracht: Weshalb es z.B. in vielen alternativen Gemeinschaften, die Konsens als Entscheidungs-Struktur praktizieren möchten, z.T. offensichtlich wegen zu ungeklärter "Grund-Gewissens-Übereinstimmung", immer wieder dazu kommt, daß man sich in ausuferndem ergebnislosem Palavern verliert, oder gar Menschen für Konsens-Ergebnisse ihre Gewissens-Werte und -Konsequenzen verraten... Da ist viiiiiel wissenschaftlicher Forschungs-Bedarf in Richtung einer passenden Entscheidungs-Struktur für die Gesellschaft der Zukunft, welche aus Sicht von Schenker-Bewegung ja so etwas sein wird wie eine "Konsens-Gesellschaft globalen Teilens" bzw. "globale Konsens-Demokratie"...))

4.2.2 „Was sind die richtigen Verteilungsformen?“ Was bedeutet „gleiches Teilen“, seine Begründung, seine Form und seine Grenzen?

<„Organischer Zusammenhang“ von „Gewaltfreiheit“ und „Gleichem Teilen“>
Aus einer solchen Vorstellung von Gewaltfreiheit ergeben sich wohl auch grundlegende Folgerungen für die Vorstellung einer gerechten Verteilung von Gütern und Glück unter den Menschen...

<Begründung des „gleichen Teilens“: Entscheidung über den „Fundierten Konsens“ als „Haupt-Leistungsfähigkeit“ jedes Menschen!>

Entscheidend ist dabei wohl die Fähigkeit und das Recht jedes Menschen, sich für ein gesamt-verantwortliches Leben zu entscheiden und einer gerechten Gesellschaft frei zuzustimmen und sich ihr anzuschließen...

Diese grundlegende Fähigkeit, ohne die eine gerechte Gesellschaft wohl kaum entstehen kann, muss man wohl allen Menschen gleichermaßen zutrauen und zumuten...

Dadurch haben wohl alle Menschen das gleiche Recht auf Glück! ...

Denn:

Würde jemand seine freie Zustimmung zur Mitverantwortung für die Welt und zum liebevollen Miteinander in der Gesellschaft verweigern, verbietet die „Logik der Gewaltfreiheit“ – Feinde und Andersdenkende durch besonders liebevolle Zuwendung zu gewinnen -, ihn irgendwie zu benachteiligen, schon gar zwangsweise...

Und wenn jemand die entscheidende menschliche „Grundleistung“ erbringt, so einer Verantwortlichkeit und liebevollen Gesellschaft zuzustimmen, werden ihn alle anderen Mitglieder dieser Gesellschaft – allein schon im Bewusstsein des Werts dieser Grundleistung! – „wie von selbst“ im Sinne „geschwisterlichen Teilens“ behandeln, -- ohne irgendein sonstiges „Leistungsprinzip“, Dosierung von Lebensqualität nach Leistung, ihm gegenüber anzuwenden...

<Bedeutung (und Grenzen) des „gleichen Teilens“: liebende Identifikation...>

Damit alle Menschen gleichermaßen glücklich sein können, soll sich wohl jeder Mensch „nach seinen Fähigkeiten“ bemühen, im Bewusstsein und in der Absicht, dass alle verfügbaren Güter jedoch „nach den Bedürfnissen“ der Menschen gleich verteilt werden, statt „nach Verdienst“ zu gehen...

Jeder soll um seiner Selbstverwirklichung und um des Allgemeinwohls willen mitarbeiten...- Im Sinne einer „allgemeinen Menschenliebe“, der gemäß man sich mit jedem Menschen als prinzipiell gleichwertigem Teil des Ganzen, des Weltorganismus, identifiziert...


Um aber konkret die Bedürfnisse eines Menschen, vor allem seine gefühlsmäßigen und geistigen Bedürfnisse, zu erkennen, wird es dann auch wichtig, ihn zu kennen, zu verstehen, sich in ihn einzufühlen – kurz: ihn möglichst im Sinne besonderer persönlicher Zuwendung zu lieben...

Wenn man die „allgemeine Menschenliebe“ ernst nimmt, wird man sie natürlich so – an passender Stelle – konkretisieren wollen bzw. versuchen, sich organisch in einer passenden Gemeinschaft zu verwurzeln...
(Was aber z.B. „Einsiedler- oder Pilger-Lebensformen“ natürlich nicht ausschließt...)


Jeder Mensch soll daher grundsätzlich bereit sein, jeden anderen Menschen zu lieben wie sich selbst, wobei er konkret das rechte Verhältnis finden muss zwischen dem Ausmaß seiner Kraft und Möglichkeit zu solcher Liebe und der Dringlichkeit, mit der ein ihm erreichbarer Mensch jeweils seiner liebenden Zuwendung bedarf...


4.2.3 „Was ist die Gestalt einer gerechten Gesellschaft?“

<Das Prinzipielle: „Leben Teilen“ in „idealistischen Zellen oder Stämmen“>
Echtes Teilen ist so auf dem Hintergrund der Gewaltfreiheit nun auch wegen dem Wunsch, gleich zu teilen, letztlich wohl nur als weitgehendes „Teilen von Leben“ möglich, nicht aber da, wo jemand nur bestimmte Bereiche seines Lebens oder nur eine bestimmte Art von Gütern zu teilen bereit ist...

Dies erfordert wohl – als möglichst schnell anzustrebenden Zielzustand – die Bildung kleiner, überschaubarer Lebensgemeinschaften von Menschen, worin sie einander so gut wie möglich lieben können wie sich selbst: „Zellen einer gerechten Gesellschaft“...

Zur Veranschaulichung kann man vielleicht eine gute Familie als ein Beispiel für solches „Teilen von Leben“ ansehen... Was sich im Sinne „geistig-idealistischer“ oder „seelen-verbundener“ „Sippen und Stämme“ weiterdenken ließe...

„Ausb <"Ausblicke ins Konkretere“: Strukturfähige(!) „Schenker“- bzw. „Liebes-Lebensformen“...>

Zu weiteren Einzelheiten für die Gestaltung solcher „Zellen einer gerechten Gesellschaft“ siehe den „Allgemeinen Vorstellungstext der Schenker-Bewegung“mit den dort beschriebenen „Schenker-Lebensformen“ etc...

Sicher gibt es da noch ungeheuer wichtige und spannende Fragen zu erforschen!
Z.B. die Frage, wie die vielen überschaubaren, weitgehend selbstversorgenden und autonomen „(Gras-)Wurzel-Dörfer“ ein wohl unverzichtbares Maß überregionaler Entscheidungs-, Verteilungs- und Forschungs-Strukturen hinbekommen, welche nicht z.B. wegen Unüberschaubarkeit, Anonymität, fehlender „Liebes-Identifikation“ etc. aus der Logik gewaltfreien Teilens bzw. „schenkender Liebe“ wieder ´herausrutschen` würden...

Jedenfalls würde aber die schlau gewordene Menschheit wohl nie mehr ihre (über-regionale) Entwicklung sich verselbständigenden „(Macht-, Geld-, Technik-etc.)-Mechanismen oder Automatismen“ übergeben anstelle wirklich begriffener und gewollter Gesamtverantwortlichkeit und Liebe (und darauf gegründeter gemeinsamer vernünftiger „organischer Planung“ im Sinne einer Kultur des "globalen Konsens-Teilens")...

Stark nach spirituell-moralischen Maßstäben ausgewählte und basis-rückgebundene „Konsens-Sprecher-Räte“ sind da wohl z.B. ein vielversprechender Ansatz usw...
Das gewaltfreie „Freiheit-Geben“ als Grundeinstellung müsste dabei wohl auch den Fundierten Konsens prägen, so daß „Konsens“ bei uns nicht , wie es oft der Fall ist, als („kontra-revolutionärer“) lähmender oder tödlicher Initiativen-Blocker wirken würde, sondern als tragender und fördernder Rahmen für Freiheit, Kreativität und Engagement der beteiligten Menschen. „Nur wesentliche Widersprüche zu den Schenker-Idealen verhindern, aber nicht allem seinen (eitlen oder arroganten) Stempel aufdrücken wollen,“ könnte man vielleicht als Motto formulieren.
Auch ist es äußerst wichtig, wirkmächtige Konzepte für die Umgestaltung der jetzigen „Recht des Stärkeren-“ bzw. „Macht- und Geld-Gesellschaft“ zur „Schenker-Gesellschaft gewaltfreien Teilens“ zu entwickeln. Der Durchbruch kann wohl dann geschehen, wenn die Kraft der Wahrheit und Liebe von den Schenkern so intensiv verkörpert wird, daß die äußerlich Reichen und Mächtigen sich freiwillig wandeln könnten... Kein „revolutionärer Krieg“, sondern eine „Metamorphose“ von innen bzw. aus dem „Werte-Zentrum“ von „Person“ und Gesellschaft heraus wäre wohl eine stimmige Vorstellung ...

4.2.4 „Einfachheit als Folge von Gewaltfreiheit und Teilen?“

<... wieder „organisch zusammenhängend“...>
Die Vorstellung von Gewaltfreiheit und gleichem Teilen bestärkt wohl auch die Notwendigkeit eines (anfänglichen) einfachen und selbständigen Lebens...

<Bindungen im Sinne von Bevormundung oder Autorität?>

Die Gewaltfreiheit fordert ja, keine Bevormundung auszuüben oder über sich zuzulassen...
Dann kann ich aber wohl nur dort der Meinung eines Anderen (einer eventuellen „Autorität“) statt meiner unmittelbar eigenen Meinung folgen, wenn ich die moralische Vertrauenswürdigkeit und die Überlegenheit dieses Anderen ausreichend begründen kann...

<Bindungen im Sinne von Zusammenarbeit, Arbeitsteilung, Vertrauen ?>

Ich kann mit anders Denkenden überall zusammenarbeiten, wo sie etwas Gutes tun (- und die Radikalität von Gewaltfreiheit zeigt sich insbesondere an konstruktiver (Mit-)Arbeit und am „Brücken-Schlagen“... -)...
Ich werde ihnen auch in hohem Maß die Möglichkeit geben, „Schlechtes“ zu tun, und werde immer wieder sehr stark auf ihre unmittelbare Fähigkeit zum Guten vertrauen...
Ich werde aber nichts „Schlechtes“ mitmachen, und vor allem: Ich, mein Gewissen, muss über dieses mein Verhalten entscheiden... Ich darf mich wohl nicht so von Anderen abhängig machen, dass ich an „Schlechtem“ beteiligt wäre oder gar Andere anstelle meines Gewissens mich lenken würden.
Und in der Gewissheit, dass wirklich etwas Gutes getan wird, kann ich mit anderen Menschen wohl nur dann in hohem Maß, vor allem in einem hohen Maß von Arbeitsteilung, zusammenarbeiten, wenn ich ihnen vertrauen kann...
(Wobei „Vertrauen“ sicher zumindest an die Voraussetzungen gebunden ist, daß der Andere erstens ausreichend transparent und berechenbar für mich ist, und zweitens nach (moralischen) Maßstäben handelt, die ich als gut (für mich) beurteile...)

<Bindungen durch Besitz?>

Zu einem (anfänglich) einfachen Leben führt wohl auch das gleiche Teilen, das eigentlich wohl unmittelbar gegenüber unglücklicheren Menschen geschehen muss...
Einschränkungen dieses unmittelbaren Teilens sind wohl nur mit einem recht nahe liegenden Vorteil der unglücklicheren Menschen durch diese Einschränkungen zu begründen...


4.2.5 „Was ist bei alledem die Geltungs- und Verbindlichkeitsgrundlage?“ Worauf kommt es bei diesem Angebot eines „(kleinsten nötigen) Einigungsnenners“ entscheidend an?

<„Wahrheitsmacht“>
Das, was ich hier geschrieben habe, soll seine Geltung einfach durch die „Wahrheit“ erhalten... Allein „Wahrheitsmacht“ soll insgesamt allem, was ich denke, sage oder tue, die Kraft verleihen... Ansonsten habe ich mich ganz wehrlos gemacht...
<Selbständiges Denken statt Autoritätsgehorsam>
Nicht irgendeine Schrift oder „Autorität“ sollen also die Rechtfertigung für die Gültigkeit des Gesagten darstellen, sondern die eigene Erfahrung und das eigene Nachdenken jedes einzelnen Menschen...
Denn ein besonderes Wissen zur Rechtfertigung von Bevormundung kann ich nicht finden, und ich möchte dennoch eine gerechte Welt durch richtiges Denken der Menschen mit all meinen Kräften anstreben...
Daher bleibt mir wohl nur die Hoffnung, dass es eine einfache allgemein-menschliche Wahrheit gibt, die eigentlich jeder Mensch ohne besondere Erfahrungen, ohne besonderes Wissen und ohne besondere Erkenntnisfähigkeit recht unmittelbar verstehen kann...
Durch diese Wahrheit müssen die Menschen wohl im Nötigsten zu gemeinsamer Einsicht und Einigung untereinander kommen können, um sich auch gemeinschaftlich verantwortlich entscheiden und verhalten zu können...
<„Offene Kreativität“ statt „blindem Schlucken“>
Nicht die Form, wie in dieser kleinen Schrift also vielleicht die „Wahrheit“ gesagt werden konnte, soll für den Leser entscheidend sein, nicht einmal, ob alle Gedanken und Gründe genau stimmen...
Vielmehr soll der entscheidende Mindestansatz von Gemeinsamkeit, auf den diese Schrift und Alle, die das Gesagte vertreten, bauen und ihre ganze Hoffnung setzen, die Offenheit für ein vernünftiges Gespräch, für Wahrheit und Liebe sein...
<„Grundsätzlichkeit“ statt „Fehlerlosigkeit“>
Denn es ist auch nicht unbedingt erforderlich, die in dieser Schrift beschriebene Gerechtigkeit ganz ohne Fehler einzuhalten...(Obwohl man bei der gegenwärtigen „verfahrenen“ Situation der Menschheit kaum radikal oder konsequent genug sein kann und sich bis an`s Äußerste bemühen sollte, um die Menschen noch aufzuwecken...)
Wenn es „grundsätzlich“ (d. h. bis auf vertretbare kleine Ausnahmen und redliche Kompromisse, ohne wesentliche Selbstwidersprüche ...) so ist, dass die Menschen einander nach Kräften liebevoll und besonnen begegnen, dann wird das wohl reichen, um im wesentlichen den Weg zu finden, gut miteinander leben zu können...

ÖM!
Vielleicht magst Du prüfen, was (davon) für Dich wichtig sein kann...?

Öff!Öff!

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Thorben
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Grundsatz-Text-Sammlung: An einen Menschen, von Pedro

#5 Beitragvon Thorben » Di 4. Feb 2014, 06:33

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PEDROS GRUNDSATZTEXT
An einen Menschen...


So weit ich weiß:

Klar, ich kenne nicht die absolute Wahrheit. Ich bin nur ein Mensch. Also kann ich mich total irren in meiner Sichtweise. Doch selbst auf das Risiko hin, zu irren, schreibe ich diesen Text, weil ich versuchen muss, so weit ich das kann, die Frage zu beantworten:

Was werde ich mit der Lebenszeit tun, über die ich verfüge?

* So weit ich weiß...
Eines Tages werde ich sterben. Heute lebe ich. Also muss ich die Frage beantworten.
* So weit ich weiß...
Zeit mit unwichtigen Dingen zu verbringen, ist sinnlos. Also kann das Leben nur sinnvoll sein, wenn man es für das Wichtigste nutzt.
* So weit ich weiß...
Das Wichtigste, das getan werden muss, ist, das Leiden zu beenden – das Leiden, das wir (die Menschheit) für uns und den Rest der Welt geschaffen haben: dieses Leiden, das wir vor Augen haben.
* So weit ich weiß...
Die Wurzel alles Leidens ist unser Egoismus.
* So weit ich weiß...
Der einzige Weg, das Leiden zu beenden, ist, unseren Egoismus in Liebe umzuwandeln.
* So weit ich weiß...
Wir werden das Leiden nur beenden, wenn jeder Einzelne (ich und du) sich entscheidet, sein egoistisches Verhalten (eines nach dem anderen) in liebevolles Verhalten zu ändern, und wenn jede Gruppe (meine und deine – Paar, Familie, Freunde, Gemeinschaft, Religion, Bewegung, Partei, Organisation, Verein, Unternehmen, Konsortium, Institution,
Dorf, Stadt, Großstadt, Land, Kontinent etc.) sich entscheidet, ihr egoistisches Verhalten in liebevolles Verhalten zu verändern.
* So weit ich weiß...
Wir werden das Leiden nur beenden, wenn jeder von uns anfängt und sich anstrengt, sich innerlich zu ändern und dies täglich fortsetzt und nicht damit aufhört. Solange es dieses Leiden noch gibt, sind unsere Mühen noch nicht stark genug.
* (So weit ich weiß...
Das Staats- und Geldsystem sind weltweit zwei egoistische Grundlagen unserer Gesellschaft. Sie sind die Grundlagen, die Leiden schaffen. Um das Leiden zu beenden, ist es notwendig, diese egoistische Grundlage unserer Gesellschaft zu zerbrechen.

Wir beginnen damit, sie in unserem Leben zu zerbrechen.

So weit ich weiß...
Gewaltfreiheit (Einmütigkeit und gewaltfreie Aktion) und Sich- gegenseitig-beschenken sind liebevolle alternative Grundlagen. Statt Leiden schaffen sie soziale Harmonie. Um das Leiden zu beenden, ist es notwendig, diese liebevollen alternative Grundlagen in unserer Gesellschaft zu entwickeln. Wir fangen mit unserem eigenen Leben an.)

* So weit ich weiß...
Dieser innere Wandel ist der einzige ehrliche Sinn, den ich für mein Leben finden kann. Das ist nicht leicht, aber zutiefst glücklich.
* So weit ich weiß...
Meine Anstrengungen reichen sicher nicht aus. Es gibt immer noch extrem viel Leid. Also werde ich heute versuchen, mich noch liebevoller statt egoistisch zu verhalten.

Danke für alle Anstrengungen, die ihr bereits in diese Richtung unternommen habt.

Ich liebe euch.
...von einem Menschen

[mein Name ist unwichtig]

Thorben
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GEWISSENS-ERKLÄRUNGEN

#6 Beitragvon Thorben » Di 4. Feb 2014, 06:34

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GEWISSENSERKLÄRUNG MORALISCHER NUTZUNGSRECHTE

1. Träumt nicht jeder Mensch irgendwo davon, daß diese Welt uns allen, ja allen Menschen als Brüdern und Schwestern offen stünde? Daß man verantwortlich wie mit einem anvertrauten Bauernhof oder Garten damit umginge, einfach leben würde und friedlich gemeinsam planen würde, wie man die Aufgaben und die Früchte verteilt? So daß es allen Menschen gut ginge und der Mensch "wie eine gesunde Zelle" sich in den größeren Zusammenhang der Natur einfügen würde?...

2. In dieser Welt hätte der Mensch nur "moralische Nutzungsrechte", welche sich aus der "organischen Einfügung" in die menschliche Gemeinschaft und in den Lebenszusammenhang der Welt ergäben. Durch Gewalt gegen andere Menschen oder "aus dem Zusammenhang gerissene" "Abrechnungsmechanismen" oder gar bloße Willkür entstehen keine Rechte, nur Unrecht: Stehlen, Quälen, Morden... Jedes "feste (Privat-)Eigentum", welches sich der ständigen liebevoll gemeinschaftlichen Verfügung gemäß dem Allgemeinwohl entzöge, wäre nur "krebsgeschwürartiges Diebesgut"... Soviel hier zu den idealistischen Vorstellungen der "Menschen, die mit anderen nur Geschenke austauschen" ("Schenker"), welche ausführlich in deren Grundsatztextsammlung GTS beschrieben sind.

3. Die "Schenker" wollen immer mehr nur noch Unterstützung von sogenannten "inhaltlichen Unterstützern" bzw. „Schenker-Verbündeten“ in Anspruch nehmen. "Inhaltliche Unterstützer" bzw. „Schenker-Verbündete“ sind Menschen, die diese Ideale als richtig anerkennen, auch wenn sie praktisch nur mit kleinen Schritten - aus ihrem in der Regel fortbestehenden "bürgerlichen Leben" heraus - Unterstützung leisten. Näheres zu "inhaltlicher Unterstützerschaft" steht in den diesbezüglichen Texten des „Vereins zur Förderung des Schenkens VFS e.V“.
Dies gilt – worum es in diesem Text ja geht - natürlich besonders für "moralische Nutzungsrechte", die ihnen gewährt bzw.- besser gesagt, da es um eine moralische Realität geht, - "anerkannt" werden,..

4. Grundlage der Verbindlichkeit ist dabei die Wahrheit, Gott oder das Gewissen, die "Verläßlichkeit des Wortes"... - statt irgendwelcher Formen von Gewalt, Herrschaft, Staat, einklagbaren Verträgen usw... Diese Form von Verbindlichkeit ist „Schenkern“ und ihren „Verbündeten“ äußerst wertvoll bzw. (in der Sprache religiöser Menschen) heilig, da darin die Basis liegen soll, daß Menschen ohne Herrschaft oder Gewalt geordnet zusammenleben können. Es ist ausdrücklich zu betonen, daß es nicht so sein darf - wie es in bestimmten, sogar "alternativen" Kreisen tatsächlich geschehen ist - , daß man trotz eigenem "allgemeinen Reden" von solchen Idealen ("Gewissens- oder Wahrheitsverbindlichkeit statt Verbindlichkeit durch Gewalt oder Herrschaft“; "Besitz- oder Nutzungsrechte durch gewaltfreies Teilen statt 'Privateigentum' durch Konkurrenz und Gewalt"...) sozusagen "umschaltet", wenn es wirklich um die praktischen Lebensgrundlagen bzw. den "Ernst des Lebens" geht, und plötzlich doch lieber (allein) auf einklagbare Verträge baut; und alles andere als ziemlich unverbindlich abtut. Umgekehrt muß es sein, in entschiedener Form!

5. Grundlage des Besitzverständnisses sind die beschriebenen "moralischen Nutzungsrechte". Aus Sicht von "Schenkern" und "Verbündeten" stellen "Schenker-Ausstiegslebensformen" (Lebensformen, welche im Sinne der angesprochenen Ideale in ihren Grundstrukturen frei geworden sind von Maßlosigkeit, Gewalt und Konkurrenz, Staat und Geld) den wertvollsten Beitrag für die Entwicklung in der Welt dar. Dementsprechend hoch sind die "moralischen Nutzungsrechte" für "Aussteiger" einzustufen; sie sind nicht „personen“-, sondern „inhaltsgebunden“, d.h. von grundsätzlicher Verwirklichung der Ideale abhängig.

6. Ob in Form reiner "Schenker-Projekte" oder in Form "gemischter Projekte" zwischen "Schenkern" und "Gemäßigteren" („Verbündeten“), vorrangiges Ziel des Engagements muß der größtmögliche Freiraum und die bestmögliche bzw. radikalste Entwicklung der „Schenker-Lebensformen" sein. "Gemäßigte" Projekte bzw. Projektbestandteile sind demgegenüber von untergeordneter Bedeutung und auf dies wichtigere Ziel hinorientiert...

7. Gemäß den auch im Rahmen der Entwicklung des VFS e.V. mehrfach geklärten Voraussetzungen „inhaltlicher Unterstützerschaft“ bzw. des „Verbündeten-Status“ ist die Selbstbestimmung von "Schenker-Projekten" zu achten... Wichtige oder auch schwierige Fragen oder gar Meinungsverschiedenheiten zwischen "moralische Nutzungsrechte" wahrnehmenden "Schenkern" und "Gemäßigteren" (Projektbeteiligten oder Unterstützern) sind gewaltfrei mittels "Wahrheits- oder Gewissenskraft" zu lösen. Außer gewaltfreien Mitteln im direkten Umgang miteinander (z.B. miteinander zu beten usw.) bedeutet das z.B. den Einbezug anderer moralisch tauglicher Menschen, vor allem anderer "Schenker", welche ja mit den Idealen richtig Ernst gemacht haben. Je mehr "Schenker" im Konsens miteinander eine Stellungnahme abgeben, desto mehr "autoritativen Wert" sollte man dem wohl beimessen; ansonsten möglichst integre andere "inhaltliche Unterstützer" bzw. „Verbündete“, oder auch eventuell sogar "Außenstehende", die zumindest imstande sind, die Ideale zu begreifen und als Beurteilungsmaßstab anzulegen (!). Gerade in Anfangs- und Aufbausituationen, wo die Zahl der Mitentscheidenden noch gering ist, ist es wichtig, durch eine ausreichend breite Basis kompetenter Stimmen eine möglichst hohe Qualität der Entscheidungen zu erreichen und Verzerrungen durch persönliche "Spezial-Ansichten" oder "Sonderlichkeiten" - oder gar Einflußnahmen mittels äußerer Macht- und Besitzansprüche - effektiv zu vermeiden.

8. Diejenigen, welche für "Aussteiger" "moralische Nutzungsrechte" anerkennen, akzeptieren ausdrücklich, daß das Besitzverständnis "moralischer Nutzungsrechte" ein viel wertvolleres und verbindlicheres Besitzverständnis ist als z.B. vom Staat geschütztes „Privateigentum“. Sie verzichten ausdrücklichst - bei der moralischen Integrität ihrer Persönlichkeit und im Bewußtsein, daß es um schlimmeren Verrat und Treuebruch gehen würde als bei Ehebruch oder Verrat unter Frontsoldaten bzw. in anderen lebensgefährlichen Situationen - darauf, in irgendeiner willkürlichen, der "Wahrheitskraft" entgegenstehenden Weise die "moralischen Nutzungsrechte" wieder in Frage zu stellen.
((Der Treuebruch wäre „schlimmer“ als bei Frontsoldaten, nicht nur weil die „Schenker-Aussteiger“ mit ihrer extremen Bereitschaft zu Armut und Wehrlosigkeit sehr leicht von den „Symptomen“ der Weltprobleme (Gewalt, Krieg, Armut...)heftigst getroffen werden können, z.B. leicht irgendwo „auf der Straße“ erschlagen werden oder im Straßengraben erfrieren können, -- sie setzen sich zudem aus keinem anderen Grund diesen Gefahren aus als dem, daß sie mit ihrem ganzen,alltäglichen und strukturellen Leben gegen die „Ursachen“ der Weltprobleme ankämpfen wollen; - das hat eine ganz andere Qualität, als z.B. wegen Alkoholismus zu erfrieren oder im Krieg an der Front erschossen zu werden... Wieviel Wert hat denn solche „globale“ („Krankheits“-)Ursachenveränderung?!))

Eventuell berechtigte - nicht besonders wahrscheinliche, siehe 5.) - Infragestellungen der moralischen Nutzungsrechte von Schenkern müßten sich nach dem Maßstab richten, ob andere Menschen das Land sinnvoller bzw. moralischer nutzen würden oder bedürftiger danach wären.)

9. Prinzipiell schließt dies Solidarität gegen ein eventuell feindseliges gesellschaftliches Umfeld ein. Im Falle, sich irgendwie "überlastet" zu fühlen, wären eher weitere Mitstreiter zu suchen, welche den Hintergrund der "moralischen Nutzungsrechte" mitverteidigen bzw. anstelle der eigenen Person weiterverteidigen (andere "inhaltliche Unterstützer", VFS e.V. usw.), statt irgendwie "umzukippen" oder sich "kleinkriegen" zu lassen...

BEFREIT DAS LAND ! BESSER NOCH: LEBT ALS FREIE MENSCHEN AUF FREIEM LAND!
"das Öff!Öff!"

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Thorben
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Die Gewissens-Erklärungen

#7 Beitragvon Thorben » Di 4. Feb 2014, 06:35

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Weitere allgemein anerkannte Texte in Schenker-Bewegung

1 Die "Gewissens-Erklärungen"

Außer den elementaren Vorstellungs- und Grundsatz-Texten stellen insbesondere die sogenannten "Gewissens-Erklärungen" eine allgemein anerkannte Grundlage in Schenker-Bewegung dar...
Die Bedeutung von "Gewissens-Erklärungen" als Ersatz für 'gewaltsame Verbindlichkeits-Formen' wie z.B. einklagbare Verträge, und damit als 'Keimlinge einer gewaltfreien Verbindlichkeits-Kultur', wird insbesondere in der "Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungs-Rechte" erläutert. Dort wird auch die Vorstellung "moralischer Nutzungs-Rechte" als Basis einer 'gewaltfreien Besitz-Kultur' (Ersatz für übliches 'Willkür-Privat-Eigentums-Denken'...) erläutert...

Im folgenden sind als "Gewissens-Erklärungen" aufgelistet:

1.1 Die Gewissens-Erklärung für Schenker-Verbündete (GE I)

1.2 Die Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungs-Rechte (GE II)

1.3 Die Kooperations-Vereinbarung (GE III)

(In Verbindung mit Schenker-Verbündeten-Organisationen wurde oft auch das Vorwort zu den Schenker-Grundsatz-Texten wie eine 'Gewissens-Erklärung' (GE IV) behandelt...)



*************************************************************************

1.1 Die Gewissens-Erklärung für Schenker-Verbündete (GE I)

DIE GEWISSENS-ERKLÄRUNG FÜR (VEREINS-)VERBÜNDETE (GE1)
Warum brauchen wir „existentiellen“ Schenker Gewissenserklärungen anstelle von gewaltsam durchsetzbarenVerträgen und Satzungen?
„Wahrheits- oder Seelenkraft“ statt einklagbarer Verträge!
Wir „Menschen, die mit anderen nur Geschenke austauschen“ (Schenker) glauben, dass die einzige moralische Quelle von Verbindlichkeit in Wahrheit und Liebe besteht, so dass man sich auf das Gewissen (und Gott) als tragende Autoritäten berufen kann.
Dementsprechend sehen wir durch Gewalt zustande gekommene, durchgesetzte oder geschützte Regeln, Vereinbarungen und Verbindlichkeiten als einen wesentlichen Ausdruck zwischenmenschlicher Ungerechtigkeit an. Somit wird auch deutlich, dass einklagbare (d.h. durch (staatliche) Gewalt garantierte) Verträge für uns grundsätzlich nicht in Frage kommen. Ein genaueres Verständnis unserer Auffassung von „spiritueller Gewaltfreiheit“ ergibt sich aus unserer Grundsatztextsammlung.
Es gibt nun „Schenker-Verbündete“, die uns in Form eines Vereins unterstützen wollen. Natürlich wäre es konsequenter und schöner, wenn Verbündete keinen Verein (eine auf den Staat gegründete „Rechts“-Form) bräuchten, um uns effektiv zu unterstützen. Es wird auch sinnvoll bleiben, Formen ohne und außerhalb des Vereins zu entwickeln (besonders vielleicht für radikalere Unterstützungsformen).
Aber für Menschen, die ihre Lebensgrundlagen im wesentlichen in das Staats- und Geldsystem integriert haben, ist ein solcher Verein als Hilfe für das Engagement sicherlich ein „relativer Fortschritt innerhalb des grundsätzlich Verkehrten (Lebensrahmens)“.
Wir möchten an dieser Stelle der sehr allgemeinen Beschreibung des Vereinszwecks in der Satzung noch einige Gedanken bezüglich der Inhalte und Aufgaben des Vereins hinzufügen:
Der 'Förderverein der Schenker-Bewegung FdSB' (ebenso wie der 'Verein zur Förderung des Schenkens VFS') soll das Ziel haben, dass die Menschen, statt einander mit Gewalt und egoistischer Konkurrenz zu bekämpfen, lernen, grundsätzlich umzukehren zu Gewaltfreiheit
und (möglichst bedingungslosem) Teilen miteinander. So dass dann – statt Durchsetzung des irgendwie äußerlich Stärkeren – sich zeigen kann, wer im vernünftigen und moralischen Sinne Recht hat, und es vielleicht so einmal zu einer insgesamt verantwortlichen Entwicklung in der Welt führen kann… Ein Zurückfinden zur natürlichen Einheit des gesamten Lebens der Welt geschehen könnte…
Konkret bemüht sich der Verein – der eigenen, zum Teil strukturell bedingten Inkonsequenz bewusst – einzelne Menschen und Gemeinschaftsprojekte, die dieses Ideal bereits tatsächlich (bis auf vielleicht „vertretbare kleine Ausnahmen und redliche Kompromisse“) zu leben versuchen, als Solidaritätshintergrund auf verschiedenste Weisen zu fördern.
Diese Unterstützungsformen werden vom FdSB/VFS mit viel Phantasie mit zu entwickeln sein. Dabei ist klar, dass die zu unterstützenden Einzelpersonen und Projekte unabhängig und selbstverantwortlich ihre Projektgestaltung bestimmen, der Verein dies mit angemessener Bescheidenheit respektiert und unterstützt.
Bereits vorhandene Projekte dieser Art sind das „Haus der Gastfreundschaft“ und andere Lebensexperimente der „Schenker.“
Der Verein vertritt das gewaltfreie Besitzverständnis, wie es auch von Mahatma Gandhi und seinem Nachfolger Vinoba vertreten wurde: Dass es statt durch Gewalt und Konkurrenz entstandener, willkürlich gehandhabter Besitzansprüche eigentlich nur „moralische Nutzungsrechte“ für Menschen in dieser Welt geben kann, die vor allem auf Verantwortung und gewaltfreiem Teilen gegründet sind… (Siehe dazu auch das Flugblatt „Gewissenserklärung moralischer Nutzungsrechte.“)
Der FdSB/VFS ist parteipolitisch, weltanschaulich und konfessionell unabhängig. Statt der vielen
Interessenslobbies und „Parteiungen“ versucht er, die Menschen zusammenzuführen, die dem
Gesamtinteresse bzw. dem Allgemeinwohl der Welt in Liebe selbstlos dienen wollen.
Der Verein arbeitet im Bemühen um einen möglichst allgemein gehaltenen „kleinsten nötigen“ Einigungsnenner, welcher geschwisterliche Zusammenarbeit tragen kann, ohne sie an äußerlichen, einzelnen Unterschieden der Meinungen, Lebensformen, Religionen oder Kulturen scheitern zu lassen.
Wir halten es für sinnvoll und nötig, dass für unseren Bezug zu dem FdSB/VFS und seinen Mitgliedern eine Art von Vereinbarung besteht, die unserem „alternativen Rechts- und Verbindlichkeitsverständnis“ entspricht und eben nicht mit irgendeiner Form von Gewalt (auch staatlicher Gewalt) verbunden ist. Deshalb bitten wir die Mitglieder des Vereins, mit uns gemeinsam dieses vorliegende Dokument zu unterzeichnen.
Nochmal anders, in Kurzform gesagt:
1. Wir alle sehnen uns zutiefst nach menschlichen Beziehungen, wie wir sie in echten Freundschaften, Liebesbeziehungen und guten Familien bruchstückhaft schon erfahren. Beziehungen der Liebe, in denen die Menschen sich mit einander identifizieren, einander vertrauen und ohne gewaltsame Zwänge oder Kontrollen so miteinander teilen, dass es jedem gleich gut gehen soll. Da erleben wir wahres Schenken, die Bereitschaft, voll Vertrauen auch einseitig zu geben, ohne Angst, dabei ausgenutzt oder gar unterdrückt zu werden.
2. Ein gesundes Zusammenleben auf der Basis echter Liebe haben wir erst dann erreicht, wenn wir so, ohne Misstrauen, Gewalt und kaltes „Abrechnen“ miteinander, freiwillig zu teilen und zu
schenken gelernt haben. (Zumindest bis auf vernachlässigbare Ausnahmen und Schwächen.)
3. Solange wir da noch nicht sind, müssen wir wenigsten ehrlich fühlen, sehen und zugeben können, wie sehr wir – trotz aller möglichen kleinen Schritte – noch von der wesentlichen „Umkehr“ unseres Lebens entfernt sind.
4. Wir Schenker, die wir eine solche grundlegende Umkehr vorleben wollen, bauen in unserem Verhältnis zu anderen Menschen und in den Vereinbarungen mit ihnen nur noch auf ihre moralische Anständigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Wir verzichten einseitig auf alle Möglichkeiten, Ansprüche von uns irgendwie gewaltsam durchsetzen zu können (auch mittels Verträgen, Satzungen usw.).
Deshalb wünschen wir uns andererseits – als Basis einer neuen, anderen Verbindlichkeit, einer freiwilligen Verbindlichkeit der Wahrheit und Liebe – dass man für Auffassungen, wir wir sie hier und in unserer Grundsatztextsammlung vertreten, Verständnis aufbringen und sie mit uns teilen kann, egal, wie wenig man praktisch davon sonst auch leben mag.
Die Schenker



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1.2 Die Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungs-Rechte (GE II)



DIE “GEWISSENS-ERKLÄRUNG MORALISCHER NUTZUNGS-RECHTE” (GE2)
1. Träumt nicht jeder Mensch irgendwo davon, daß diese Welt uns allen, ja allen Menschen als
Brüdern und Schwestern offen stünde? Daß man verantwortlich wie mit einem anvertrauten
Bauernhof oder Garten damit umginge, einfach leben würde und friedlich gemeinsam planen
würde, wie man die Aufgaben und die Früchte verteilt? So daß es allen Menschen gut ginge und
der Mensch “wie eine gesunde Zelle” sich in den größeren Zusammenhang der Natur einfügen
würde?…
2. In dieser Welt hätte der Mensch nur „moralische Nutzungsrechte“, welche sich aus der „organischen Einfügung“ in die menschliche Gemeinschaft und in den Lebenszusammenhang der Welt ergäben. Durch Gewalt gegen andere Menschen oder „aus dem Zusammenhang gerissene“ „Abrechnungsmechanismen“ oder gar bloße Willkür entstehen keine Rechte, nur Unrecht: Stehlen, Quälen, Morden… Jedes „feste (Privat-)Eigentum“, welches sich der ständigen liebevoll gemeinschaftlichen Verfügung gemäß dem Allgemeinwohl entzöge, wäre nur „krebsgeschwürartiges Diebesgut“…
Soviel hier zu den idealistischen Vorstellungen der „Menschen, die mit anderen nur Geschenke austauschen“ (Schenker), welche ausführlich in deren Grundsatztextsammlung (GTS) beschrieben sind.
3. Die „Schenker“ wollen immer mehr nur noch Unterstützung von sogenannten „inhaltlichen Unterstützern“ bzw. „Schenker-Verbündeten“ in Anspruch nehmen. „Inhaltliche Unterstützer“ bzw. „Schenker-Verbündete“ sind Menschen, die diese Ideale als richtig anerkennen, auch wenn sie praktisch nur mit kleinen Schritten – aus ihrem in der Regel fortbestehenden „bürgerlichen Leben“ heraus – Unterstützung leisten. Näheres zu „inhaltlicher Unterstützerschaft“ steht in den diesbezüglichen Texten des „Fördervereins der Schenker-Bewegung FdSB“ und des "Vereins zur Förderung des Schenkens VFS".
Dies gilt – worum es in diesem Text ja geht – natürlich besonders für „moralische Nutzungsrechte“, die ihnen gewährt bzw.- besser gesagt, da es um eine moralische Realität geht, – „anerkannt“ werden.
4. Grundlage der Verbindlichkeit ist dabei die Wahrheit, Gott oder das Gewissen, die „Verläßlichkeit des Wortes“… – statt irgendwelcher Formen von Gewalt, Herrschaft, Staat, einklagbaren Verträgen usw… Diese Form von Verbindlichkeit ist „Schenkern“ und ihren „Verbündeten“ äußerst wertvoll bzw. (in der Sprache religiöser Menschen) heilig, da darin die Basis liegen soll, daß Menschen ohne Herrschaft oder Gewalt geordnet zusammenleben können. Es ist ausdrücklich zu betonen, daß es nicht so sein darf – wie es in bestimmten, sogar „alternativen“ Kreisen tatsächlich geschehen ist – , daß man trotz eigenem „allgemeinen Reden“ von solchen Idealen („Gewissens- oder Wahrheits-Verbindlichkeit statt Verbindlichkeit durch Gewalt oder Herrschaft“; „Besitz- oder Nutzungsrechte durch gewaltfreies Teilen statt ‘Privateigentum’ durch Konkurrenz und Gewalt“…) sozusagen „umschaltet“, wenn es wirklich um die praktischen Lebensgrundlagen bzw. den „Ernst des Lebens“ geht, und plötzlich doch lieber (allein) auf einklagbare Verträge baut; und alles andere als ziemlich unverbindlich abtut. Umgekehrt muß es sein, in entschiedener Form!
5. Grundlage des Besitzverständnisses sind die beschriebenen „moralischen Nutzungsrechte“.
Aus Sicht von „Schenkern“ und „Verbündeten“ stellen „Schenker-Ausstiegslebensformen“ (Lebensformen, welche im Sinne der angesprochenen Ideale in ihren Grundstrukturen frei geworden sind von Maßlosigkeit, Gewalt und Konkurrenz, Staat und Geld: „Freie Erde für freie teilende Menschen!“) den wertvollsten Beitrag für die Entwicklung in der Welt dar. Dementsprechend hoch sind die „moralischen Nutzungsrechte“ für „Aussteiger“ einzustufen; sie sind nicht „personen“-, sondern „inhaltsgebunden“, d.h. von grundsätzlicher Verwirklichung der Ideale abhängig.
6. Ob in Form reiner „Schenker-Projekte“ oder in Form „gemischter Projekte“ zwischen „Schenkern“ und „Gemäßigteren“ („Verbündeten“), vorrangiges Ziel des Engagements muß der größtmögliche Freiraum und die bestmögliche bzw. radikalste Entwicklung der „Schenker-Lebensformen” sein. „Gemäßigte“ Projekte bzw. Projektbestandteile sind demgegenüber von untergeordneter Bedeutung und auf dies wichtigere Ziel hinorientiert…
7. Gemäß den auch im Rahmen der Entwicklung des FdSB e.V. geklärten Voraussetzungen „inhaltlicher Unterstützerschaft“ bzw. des „Verbündeten-Status“ ist die Selbstbestimmung von „Schenker-Projekten“ zu achten…
Wichtige oder auch schwierige Fragen oder gar Meinungsverschiedenheiten zwischen „moralische Nutzungsrechte“ wahrnehmenden „Schenkern“ und „Gemäßigteren“ (Projektbeteiligten oder Unterstützern) sind gewaltfrei mittels „Wahrheits- oder Gewissenskraft“ zu lösen. Außer gewaltfreien Mitteln im direkten Umgang miteinander (z.B. miteinander zu beten usw.) bedeutet das z.B. den Einbezug anderer moralisch tauglicher Menschen, vor allem anderer „Schenker“, welche ja mit den Idealen richtig Ernst gemacht haben. Je mehr „Schenker“ im Konsens miteinander eine Stellungnahme abgeben, desto mehr „autoritativen Wert“ sollte man dem wohl beimessen; ansonsten möglichst integre andere „inhaltliche Unterstützer“ bzw. „Verbündete“, oder auch eventuell sogar „Außenstehende“, die zumindest imstande sind, die Ideale zu begreifen und als Beurteilungsmaßstab anzulegen (!). Gerade in Anfangs- und Aufbausituationen, wo die Zahl der Mitentscheidenden noch gering ist, ist es wichtig, durch eine ausreichend breite Basis kompetenter Stimmen eine möglichst hohe Qualität der Entscheidungen zu erreichen und Verzerrungen durch persönliche „Spezial-Ansichten“ oder „Sonderlichkeiten“ – oder gar Einflußnahmen mittels äußerer Macht- und Besitzansprüche – effektiv zu vermeiden.
8. Diejenigen, welche für „Aussteiger“ „moralische Nutzungsrechte“ anerkennen, akzeptieren ausdrücklich, daß das Besitzverständnis „moralischer Nutzungsrechte“ ein viel wertvolleres und verbindlicheres Besitzverständnis ist als z.B. vom Staat geschütztes „Privateigentum“. Sie verzichten ausdrücklichst – bei der moralischen Integrität ihrer Persönlichkeit und im Bewußtsein, daß es um schlimmeren Verrat und Treuebruch gehen würde als bei Ehebruch oder Verrat unter Frontsoldaten bzw. in anderen lebensgefährlichen Situationen – darauf, in irgendeiner willkürlichen, der „Wahrheitskraft“ entgegenstehenden Weise die „moralischen Nutzungsrechte“ wieder in Frage zu stellen.
((Der Treuebruch wäre „schlimmer“ als bei Frontsoldaten, nicht nur weil die „Schenker-Aussteiger“ mit ihrer extremen Bereitschaft zu Armut und Wehrlosigkeit sehr leicht von den „Symptomen“ der Weltprobleme (Gewalt, Krieg, Armut…)heftigst getroffen werden können, z.B. leicht irgendwo „auf der Straße“ erschlagen werden oder im Straßengraben erfrieren können, – sie setzen sich zudem aus keinem anderen Grund diesen Gefahren aus als dem, daß sie mit ihrem ganzen, alltäglichen und strukturellen Leben gegen die „Ursachen“ der Weltprobleme ankämpfen wollen; – das hat eine ganz andere Qualität, als z.B. wegen Alkoholismus zu erfrieren oder im Krieg an der Front erschossen zu werden… Wieviel Wert hat denn solche „globale“ („Krankheits“-)Ursachenveränderung?!))
Eventuell berechtigte – nicht besonders wahrscheinliche, siehe 5.) – Infragestellungen der moralischen Nutzungsrechte von Schenkern müßten sich nach dem Maßstab richten, ob andere Menschen das Land sinnvoller bzw. moralischer nutzen würden oder bedürftiger danach wären.)
9. Prinzipiell schließt dies Solidarität gegen ein eventuell feindseliges gesellschaftliches Umfeld ein. Im Falle, sich irgendwie „überlastet“ zu fühlen, wären eher weitere Mitstreiter zu suchen, welche den Hintergrund der „moralischen Nutzungsrechte“ mitverteidigen bzw. anstelle der eigenen Person weiterverteidigen (andere „inhaltliche Unterstützer“, FdSB/VFS usw.), statt irgendwie „umzukippen“ oder sich „kleinkriegen“ zu lassen…
BEFREIT DAS LAND ! BESSER NOCH: LEBT ALS FREIE MENSCHEN AUF FREIEM LAND!
Die Schenker



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1.3 Die Kooperations-Vereinbarung (GE III)



DIE KOOPERATIONS-VEREINBARUNG (GE3)

Kooperationsvereinbarung – Gewissenserklärung 3
Die „Schenker“ und „Schenker-Verbündeten“ brauchen keine Angst zu haben, dass die Grundwerte oder Strukturen der Schenker-Bewegung gegen deren Willen verändert werden. Die
Schenker-Bewegung bleibt in ihrer bisherigen Gestalt wie folgt erhalten:
1. Die komplette Grundsatztextesammlung (GTS) ist die verbindliche Ausdrucksform der Grundideale.
2. Über inhaltliche Fragen der Schenker-Bewegung entscheiden die „Schenker“ untereinander im
„Fundierten Konsens“.
3. Die Schenker-Bewegung besteht aus „Schenkern“ und „Schenker-Verbündeten“.
4. Der 'Förderverein der Schenker-Bewegung FdSB' (ebenso wie der 'Verein zur Förderung des Schenkens VFS') ist ein „Verbündeten“-Verein, wo die „Gewissenserklärungen“ gelten (siehe dort Satzung, Aufnahmeantrag usw.).
Wenn Menschen, die bisher zur Schenker-Bewegung gehörten, neue eigene Ideen entwickeln, die nennenswert von den oben genannten Punkten abweichen, sollten sie diese in neuen eigenen Projekten ausprobieren und sich damit dann von der Schenker-Bewegung unabhängig machen. Dabei wird sie die „Mutterbewegung“ – die Schenker-Bewegung – unterstützen. Das ist besser, als sich monatelang selbst zu zerfleischen.
Was auseinander wächst, soll man nicht weiter künstlich zusammenbinden. Diese neuen Projekte können unter einem neuen Namen (z.B. „Schenker-Sympathisanten-Projekte“) geführt werden. Diese neue Gruppe (wir nennen sie der Einfachheit halber erstmal „Schenker-Sympathisanten“) entwickelt sich dazu, nicht mehr die gesamte Theorie (siehe oben) mitzuvertreten, wie es für die Zugehörigkeit zur Schenker-Bewegung erforderlich ist, sondern nur Teile davon, z.B. nur die sogenannten „vier Sätze“.
 Die „vier Sätze“ wären dann der verbindende Teil zwischen den Schenker-Sympathisanten und
der Schenker-Bewegung. Da beide Seiten sich unabhängig verstehen möchten, sind die „Schenker-Sympathisanten“ (SSy) aber auch völlig frei in ihrer Konzeptentwicklung.
 Die „SSy“ können auf Wunsch gern weiter in den Projekten der alten Schenker-Bewegung leben und arbeiten - solange, bis sie sich entscheiden, die „existentiellen Schenker-“ und „Schenker-Verbündeten“-Projekte zu verlassen.
 Die „SSy“ können übergangsweise im FdSB oder VFS verbleiben, unter der Bedingung, dass sie die o.g. Grundlagen respektieren und nicht dagegen arbeiten – auf jeden Fall fair damit umgehen. Neueintritte in den FdSB oder VFS erfordern natürlich die Annahme der o.g. Grundlagen, einschließlich der Gewissenserklärungen.
 Die „SSy“ sind ansonsten völlig frei in ihren Entscheidungen, können sich jederzeit von der Schenker-Bewegung abkoppeln und sind dann auch ganz frei von deren Verbindlichkeiten.
Auf diese Weise könnte um die bisherige Schenker-Bewegung ein buntes Umfeld mit vielfältig gestalteten, sich selbständig machenden alternativen Ansätzen, Experimenten und Projektversuchen entstehen, die sich gegenseitig in ihrer Verschiedenheit respektieren. Diese können dann unverkrampft und angstfrei ihre verschiedenen Ansichten diskutieren und in der Praxis erproben.
Seit der Vereinsversammlung vom 28.1.2006 (Gründung des FdSB; für SB und VFS etc. gilt die Vereinbarung schon seit 2004) gilt diese Kooperationsvereinbarung verbindlich für alle zukünftigen „Schenker“, „Schenker-Verbündeten“ und für Vereinsmitglieder.
Die Schenker


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