Kurzvorstellung der Schenker-Bewegung SB

Methoden und Grundlagen der Schenkerbewegung
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Thorben
Fleißmeise
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Kurzvorstellung der Schenker-Bewegung SB

#1 Beitragvon Thorben » Sa 1. Feb 2014, 02:55

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KURZVORSTELLUNG DER „SCHENKER-BEWEGUNG“:

WAS IST GENUG LIEBE UND FRIEDEN?

1.)Ein „Anfangs-Nenner“ für gemeinsame Verantwortung und Wahrheitssuche?
In einer Welt mit viel zu viel willkürlichen und egoistischen Meinungsgegensätzen und Streit möchte die „Schenker-Bewegung“ eine „Brücke der Einigung“ bauen. Damit wir Menschen gemeinsam die Verantwortung für die uns anvertraute Welt übernehmen können!
Wir „Schenker“ erheben dabei keinen „ideologischen“ oder „sektiererischen“ Anspruch, „auf jede Frage eine fertige Antwort zu haben“. Wir möchten nur bescheiden versuchen, einige „einfache Grundwahrheiten“ als einen „Einigungsnenner“ anzubieten („so viel wie nötig, so wenig wie möglich“). Dieser Nenner soll also nur eine möglichst tragfähige Grundlage sein, um dann mit Euch gemeinsam weiter nach Wahrheit zu suchen. Was wir als Inhalt so eines „kleinsten nötigen Einigungsnenners“ vorschlagen, ist unter 2.) in einer Kurzfassung unserer sogenannten „4 Schenker-Sätze“ ausgedrückt, und wird in unserer „Grundsatztext-Sammlung“ vollständig beschrieben.
2.)Der Inhalt dieses „kleinsten nötigen Einigungsnenners“?
Wir „Schenker“ träumen von einer „gewaltfreien Weltrevolution der Liebe“. Man kann es auch – so wie eine Raupe zum Schmetterling wird – eine „große Metamorphose der Menschheit“ nennen, oder – modern ausgedrückt – eine „Globalisierung der Verantwortlichkeit“:
· Tief in unserem Gewissen können wir erkennen, daß wir mit der übrigen Welt lebendig verbunden sind. Wir können uns mit der ganzen Welt identifizieren und dafür verantwortlich fühlen (- wie eine „gesunde Zelle im Organismus Welt“ -)...
· Deshalb möchten wir (statt „Recht des Stärkeren“) einen so liebevollen Umgang mit unseren Mitmenschen erlernen, daß wir dann gemeinsam auch die übrige Welt liebevoll und verantwortlich behandeln können...
· „Liebe schenkt...“ - Und was meint Ihr: Wie „radikal“ und opferbereit muß man dann selbst mit dem Schenken anfangen, wenn man die Menschheit zur Liebe bekehren will?!...
3.)Stufen des Mitmachens?
Es gibt bei uns sehr verschiedene Stufen von (praktischer) Konsequenz und äußerem Lebensstandard (z.B. von „normalen“ Wohnungen mit Strom und Wasser bis zu „Erdlöchern“). Auf diese Weise kann wohl jeder wirklich interessierte Mensch einen „Einstieg“ zum Mitmachen bei uns finden! Und wir brauchen Dich auch dringend für die Entwicklung 'runder' Alternativ-Modelle!
Die wichtigsten Stufen sind: a) „(existentielle) Schenker“, welche die „Schenker-Ideale“ in Theorie und Praxis leben, u.a. aus dem Staats- und Geldsystem ausgetreten sind, in sogenanntem „fundiertem Konsens“ Entscheidungen treffen usw.; b) „Schenker-Verbündete“, die den „Schenker-Idealen“ theoretisch zustimmen (offenlassend, wieviel praktische Konsequenzen sie ziehen), und die z.B. die gemeinnützigen Vereine „Verein zur Förderung des Schenkens VFS e.V.“ und „Förderverein der Schenker-Bewegung FdSB e.V.“ gegründet haben...
Und für Menschen, die sich der „Schenker-Bewegung“ nicht direkt anschließen möchten, gibt es z.B. die Möglichkeiten, c) „Schenker-Sympathisanten“ zu sein, d.h. nennenswerte Teilübereinstimmungen mit der „Schenker-Bewegung“ zu haben, oder d) an von uns vorgeschlagenen „neuen Vernetzungs-Experimenten“ teilzunehmen, die gleichzeitig sehr offen und doch auch effektiv sein sollen, und die ebenfalls – wie all unser Tun – auf „Liebe als Heilungsansatz für die Welt“ konzentriert sind...
Vorbemerkung zur Grundsatztext-Sammlung

Diese Sammlung der Grundsatztexte (GTS) der Schenker soll so etwas sein wie eine „geistige Werkstatt:“ Aufgabe der Grundsatztexte ist es, die Schenker-Ideale (SI) tief in die Köpfe und Herzen von uns Schenkern und anderen Menschen hineinwachsen bzw. sich verwurzeln zu lassen. Insbesondere soll das individuelle „geistige Gewebe“ jedes Menschen und seine persönliche Ausdrucksform geachtet und die Schenker-Ideale darin „lebendig einverwoben“ werden. Man kann auch sagen, daß es um eine Einführung in (gemeinsames) „organisches Denken“ gehen soll.
Die Texte in dieser Sammlung sind die wichtigsten Schenker-Texte, weil sie den für alle Teilnehmer der „Schenker-Bewegung“ verbindlichen inhaltlichen Einigungsnenner ausdrücken. Hier darf es keine wesentlichen Meinungsabweichungen geben - bei allen sonstigen Schenker-Flugblättern oder Texten kann man auch „ganz anders“ denken...
Hier liegt sozusagen das "Zell- bzw. Wachstums-Programm" für das von uns Schenkern vorgeschlagene glückliche und verantwortliche Leben - unser Vorschlag eines kleinsten nötigen Einigungsnenners, unter dem die Menschen zu einem gemeinsamen global verantwortlichen Leben zusammenfinden könnten.
Schwächen und Inkonsequenzen bei der praktischen Umsetzung sind zwar auch schlimm; viel schlimmer aber ist es, wegen seiner Schwächen die Richtung zu verlieren und z.B. aus enttäuschtem falschem Geltungsdrang die Ideale auf das Niveau seiner Fehler herunterzustutzen.
Um gegen "Guru-Kult" und falsche Verallgemeinerung einer persönlichen äußeren Form oder persönlicher Detail-Auffassungen zu wirken, soll bitte (zumindest) jeder Schenker einen Grundsatztext in seinen Worten und gemäß seinen persönlichen Gedanken-Verflechtungen verfassen. Verschiedenheit der Formen und Abweichungen in Einzelheiten sind dabei durchaus erwünscht.
In den wesentlichen Inhalten aber besteht Unantastbarkeit!
Es ist der Anspruch des Öm-Textes, des ersten und grundlegenden Textes der Sammlung, daß die Frage, was das inhaltlich Wesentliche ist, trotz Verzicht auf Dogmatisierung einer äußeren Form hinreichend erkennbar ist. So erkennbar, daß innerhalb der "Schenker-Bewegung" - was am wichtigsten ist - und außerhalb wesentliche Widersprüche zum Gemeinten sich deutlich genug entlarven.
Insbesondere ist es Aufgabe der Schenker, die Stimmigkeit der Schenker-Ideale (SI) zu schützen und wesentliche Widersprüche zu erkennen. Die Schenker sind die Menschen, die so sehr auf dieses Ideal schenkender Liebe vertrauen, daß sie sich bezüglich gewaltsam durchsetzbarer Rechte, Besitztitel etc. völlig wehrlos gemacht haben.
Der Geltungsanspruch ihrer Stimme beruft sich ausschließlich auf „inhaltliche Autorität“ und „gewaltfreie Verbindlichkeit“ (z.B. in Form sogenannter „Gewissenserklärungen“) statt auf äußere Macht.
Ganz im Sinne der „gewaltfreien moralischen Wahrheits- oder Seelen-Macht“, für die z.B. Mahatma Gandhi oder auch Jesus lebten.
Jeder neu zur Sammlung hinzukommende Text muß im Wesentlichen in Übereinstimmung mit den bereits enthaltenen Texten stehen.
Auch erst später - nach Aufnahme in die Sammlung - entdeckter wesentlicher Widerspruch führt zu Korrektur oder Entfernung des Textes aus der Sammlung.
Der wesentliche Gehalt, welcher letztlich am Öm-Text festzumachen ist, ist also nicht, auch nicht in Zukunft, veränderbar. Bevor Versuche, dieses Wesentliche im Sinne falscher "Weiterentwicklung" auszuhebeln, Erfolg hätten, ist die Bewegung stattdessen aufzulösen bzw. wird sie schon jetzt für diesen Fall als dann aufgelöst erklärt.
Natürlich kann alles, da es ja nur menschliche Gedanken sind, verkehrt sein, auch die Schenker-Ideale (SI) oder der Öm-Text. Es geht lediglich, im Sinne eines Experiments, um einen ausreichend stabilen „Sicherheits-Mechanismus“ für radikale Ideen, die höchst „verwässerungs-gefährdet“ sind! Siehe z.B. die Entwicklung der Ideen von Jesus oder Gandhi.
Wir bitten um Respekt vor dieser Art von Experiment, besonders natürlich von „Mit-Schenkern“. Wer es nicht (mehr) gut findet, kann gern andere Experimente machen. Kommen eines Tages alle Schenker zu solcher Einsicht, können sie die Schenker-Bewegung auflösen und das vermeintlich Bessere (daraus) machen.
Aber solange es Schenker gibt, die die Schenker-Bewegung im Sinne der hier stabil grundgelegten „Regie“ führen wollen, sollte man ihnen diese „Regie“ jedenfalls auch überlassen.
Über Aufnahme von Texten in die Sammlung ebenso wie über Korrekturen oder Entfernung aus der Sammlung entscheiden die Schenker im „Fundierten Konsens“ miteinander.
Auch gegenüber Außenstehenden, Gemäßigten und Teilaussteigern ist noch wichtiger als die Größe der "kleinen Schritte" oder (praktischen) Unterstützungsbeiträge, ob man - zumindest theoretisch - demselben "Zell- bzw. Wachstumsprogramm" bzw., in einem anderen Bild formuliert, demselben "Bauplan" folgt.
Will man ein Haus bauen, wozu verschiedene Arbeitsgruppen selbständig hergestellte Teile liefern sollen, dann entscheidet die Befolgung des Bauplanes darüber, ob diese Teile ins ganze Haus eingearbeitet werden können oder nicht. Ein großer Beitrag, der nicht paßt, ist weniger wert als ein kleiner, der paßt.
Dasselbe "Zell- bzw. Wachstumsprogramm" oder denselben "Bauplan" gemeinsam mit den Schenkern anzuerkennen, als unveränderliche Basis der Schenker-Bewegung schützen zu wollen, und bei dem eigenen - mehr oder weniger großen - Mitwirken befolgen zu wollen, ist das Kennzeichen der sogenannten "inhaltlichen Unterstützer" bzw. "Schenker-Verbündeten."

Kooperationsvereinbarung

Die Schenker und Schenker-Verbündeten brauchen keine Angst zu haben, dass die Grundwerte oder Strukturen der Schenker-Bewegung gegen deren Willen verändert werden. Die Schenker-Bewegung bleibt in ihrer bisherigen Gestalt wie folgt erhalten:
· Die komplette Grundsatztextesammlung (GTS) ist die verbindliche Ausdrucksform der Grundideale.
· Über inhaltliche Fragen der Schenker-Bewegung entscheiden die Schenker untereinander im „Fundierten Konsens.“
· Die Schenker-Bewegung besteht aus Schenkern und Schenker-Verbündeten.
· Der Verein zur Förderung des Schenkens (VFS e.V.) ist ein „Verbündeten“-Verein, wo die „Gewissenserklärungen“ gelten.
Wenn Menschen, die bisher zur Schenker-Bewegung gehörten, neue eigene Ideen entwickeln, die nennenswert von den oben genannten Punkten abweichen, sollten sie diese in neuen eigenen Projekten ausprobieren und sich damit dann von der Schenker-Bewegung unabhängig machen. Dabei wird sie die „Mutterbewegung“ - die Schenker-Bewegung – unterstützen. Das ist besser, als sich monatelang selbst zu zerfleischen.
Was auseinander wächst, soll man nicht weiter künstlich zusammenbinden. Diese neuen Projekte können unter einem neuen Namen (z.B. „Schenker-Sympathisanten-Projekte“) geführt werden. Diese neue Gruppe (wir nennen sie der Einfachheit halber erstmal „Schenker-Sympathisanten“) entwickelt sich dazu, nicht mehr die gesamte Theorie (siehe oben) mitzuvertreten, wie es für die Zugehörigkeit zur Schenker-Bewegung erforderlich ist, sondern nur Teile davon, z.B. nur die sogenannten „vier Sätze“.
· Die „vier Sätze“ wären dann der verbindende Teil zwischen den Schenker-Sympathisanten und der Schenker-Bewegung. Da beide Seiten sich unabhängig verstehen möchten, sind die „Schenker-Sympathisanten“ (SSy) aber auch völlig frei in ihrer Konzeptentwicklung.
· Die „SSy“ leben und arbeiten weiter in den Projekten der alten Schenker-Bewegung - solange, bis sie sich entscheiden, die Schenker- und Schenker-Verbündeten-Projekte zu verlassen.
· Die „SSy“ können übergangsweise im Verein zur Förderung des Schenkens (VFS) verbleiben, unter der Bedingung, dass sie die o.g. Grundlagen respektieren und nicht dagegen arbeiten – auf jeden Fall fair damit umgehen. Neueintritte in den VFS erfordern natürlich die Annahme der o.g. Grundlagen, einschließlich der Gewissenserklärungen.
· Die „SSy“ sind ansonsten völlig frei in ihren Entscheidungen, können sich jederzeit von der Schenker-Bewegung abkoppeln und sind dann auch ganz frei von deren Verbindlichkeiten.
Auf diese Weise könnte um die bisherige Schenker-Bewegung ein buntes Umfeld mit vielfältig gestalteten, sich selbständig machenden alternativen Ansätzen, Experimenten und Projektversuchen entstehen, die sich gegenseitig in ihrer Verschiedenheit respektieren. Diese können dann unverkrampft und angstfrei ihre verschiedenen Ansichten diskutieren und in der Praxis erproben.

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"Schenker-Bewegung" - Für eine unideologische Revolution der Vernunft und Liebe!
Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!

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