METHODE 1 INNEN-ARBEIT -- ORGANISCHES DENKEN(OD)

Methoden und Grundlagen der Schenkerbewegung
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Thorben
Fleißmeise
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METHODE 1 INNEN-ARBEIT -- ORGANISCHES DENKEN(OD)

#1 Beitragvon Thorben » Sa 1. Feb 2014, 01:49

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"Was wir in Innen- und Kommunikations-Arbeit uns sparen wollen, werden wir vielfach verlieren bei der Frage, wo der Spaten hingestellt werden soll..."

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In diesem Thread kann das "ORGANISCHE DENKEN (OD)" behandelt werden.


Hier erstmal das Kernprinzip des EHRLICHEN BZW. ORGANISCHEN DENKENS:

IMMER AUF DIE JEWEILS WICHTIGSTE FRAGE, DIE MAN FINDEN KANN, DIE BESTBEGRÜNDBARE ANTWORT SUCHEN...


(EHRLICH und ORGANISCH kann man m.E. hier quasi gleichsetzen,
* weil das Denken bzw. die Vernunft vom Wesen her auf das Finden von Sinn-Zusammenhängen aus ist, am besten natürlich eines SINNS IM GANZEN... Das ist dann also "echte", "ehrliche" Vernunft...
* Und dazu passend verstehe ich unter "organisch": Den passenden Platz im GANZEN finden, wie eine GESUNDE ZELLE IM ORGANISMUS DER WELT... In höchst-entwickelter EINHEIT leben, wie die Zellen im Körper verbunden durch ein übereinstimmendes Programm sowohl im Ganzen wie auch in allen einzelnen Teilen...; man könnte auch sagen: "Eines für Alles, Alles für Eines"... ((Was als Kooperations-Prinzip in der Tat so zutrifft, daß auch "Alles für Eines" arbeitet...; bzgl. Wertigkeit jedoch ist natürlich das ALLES der höhere, bestimmende Maßstab, so wie im Organismus z.B. bei Unfall-Schock-Situationen die lebens-notwendigsten Organe bevorzugt durchblutet werden...))
Was den Zellen die DNA ist, sollte für uns Menschen wohl das GEWISSEN, das NATÜRLICHE (GÖTTLICHE) LICHT in uns, sein...)





Und ich füge einige Stellen aus dem "Öm-Text" hinzu, die weitere Aspekte solchen Denkens beschreiben:


<Die Bedeutung des „Ich“: „Selbstbewußter Wille“...>
Was unterscheidet also mein „Ich“ von irgendwelchen anderen Dingen? ...
Was ich kenne, gehört wohl erstmal mehr zu mir als das, was ich nicht kenne...
Und das, was ich nicht nur kenne, sondern worüber ich auch noch bestimmen kann, gehört wohl mehr zu mir als das, worüber ich nicht bestimmen kann...
Daraus folgt wohl: „Kennen“, d.h., „sich etwas sagen bzw. etwas bewusst erleben zu können“, und „Wollen“, d.h., „etwas entscheiden oder beeinflussen zu können“, sind wohl erstmal wesentliche Eigenschaften meines „Ich“...

Wenn das so ist, dann bin ich eigentlich wohl erst dann ein wirklich „entwickeltes“ „Ich“, wenn ich „mich“, d.h. die eben beschriebene Bedeutung meines „Ich“, verstehe und mit meinem Willen steuern kann...

<...eingebettet in das „Gespräch mit sich selbst“...>
Dieses „eigentliche Ich“, sozusagen mein „selbstbewusster Wille“, kann aber wohl nur durch Nachdenken entstehen...
Es braucht dazu wohl Fragen und Antworten, braucht ein solches „Sprechen mit sich selbst“, wie ich es in dieser kleinen Schrift hier tue...

Und so wie dieses „Ich“ wohl erst im „Gespräch mit sich selbst“ entsteht, so lebt es wohl auch nur in der „Welt“, „Wahrheit“ oder „Wirklichkeit“, die in dieses Gespräch irgendwie mit einbezogen werden kann.
D.h.: Das „Ich“ lebt (erst einmal) wohl nur mit den „Dingen“, „Wesen“ oder „Zuständen“ zusammen, die es mit sich in Zusammenhang bringen kann, die es also irgendwie kennen und wollen kann...

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3. „Was erlebe ich als richtiges Denken?“ Was sind die Maßstäbe
eines richtigen „Gesprächs mit mir selbst“?


<Zur Methode: Das Wichtige und Richtige mit System...>
Was habe ich nun bisher getan in diesem „Gespräch mit mir selbst“, bzw. welche methodischen Maßstäbe erscheinen mir passend für so ein Gespräch? ...

Ich wollte möglichst voraussetzungslos, unvoreingenommen und offen suchen und fragen... Deshalb suchte ich zuerst nach dem Wichtigsten, wonach man suchen kann... Ich wollte auf die jeweils wichtigste Frage die bestbegründbare bzw. – wo man vielleicht nicht weiter begründen kann – ansonsten bestmöglich erscheinende Antwort suchen...(Dieses letztgenannte Grundprinzip bewirkte in meiner persönlichen Lebensgeschichte einen blitz- oder lawinen-artigen Umbruch...)

Ich wollte möglichst einfach denken... Deshalb fing ich bei dem an, was ich möglichst klar und gewiss verstehen und worüber ich mit meinem Willen am besten verfügen konnte. Von da aus dachte ich weiter zum weniger Verstandenen und weniger Verfügbaren...

Ich stützte mich erst einmal auf meine eigenen Erfahrungen und mein eigenes Denken...
Dabei wollte ich gleichzeitig aber auch ganz offen sein gegenüber allem, was in das „Gespräch mit mir selbst“ irgendwie hinein genommen werden kann, was darin Bedeutung und Wert haben kann...

Dies scheint mir auch allgemein die richtige Weise zu sein, wie man das „Gespräch mit sich selbst“ führen kann...

<Zu den Motiven: Strenge Offenheit für das allgemein Wahre und Gute...>
Und natürlich will ich mein Denken nun ganz darauf ausrichten, das für Alle Vernünftige und Gute herauszufinden, ja sogar, was dem „Allgemeinwohl der Welt“ entspricht... Sozusagen wie ein ´Organ des Weltorganismus` „organisch denken“ lernen, die Dinge dabei von verschiedensten Seiten betrachten und mir selbst der schärfste Kritiker sein...

Wenn ich bedenke, daß ich dem „Allgemeinwohl der Welt“ alle möglichen „Teilinteressen“ - einschließlich z.B. meines Überlebens-Interesses! - erforderlichenfalls unterordnen können muß, dann muß das „organische Denken“ wohl eine enorme Quelle an Einsicht und Kraft erschließen können!
Es bietet sich wohl an, dies durch die einheitliche bzw. ganzheitliche Verbindung einer echten Verwurzelung in der eigenen ´(organischen) Lebens-Tiefe` mit der Weite des Selbst-Erlebens als ´Organ des Weltorganismus` anzustreben... ´Echt mit und als Organ denken` sozusagen...
Jedenfalls gehört dazu, das Denkorgan bzw. Denken nicht als Mittel für niedrigere Instinkte oder Neigungen zu mißbrauchen, sondern als höchste Ebene unseres Seins und als „Mittel“ höchstens für die Erlangung noch höherer Ebenen anzuerkennen!

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Re: METHODE 1 INNEN-ARBEIT -- ORGANISCHES DENKEN(OD)

#2 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 11:11

"Anke" schrieb am 27.2.2012:

Ich bin gerade dabei, weitere Bücher von Hirnforschern, Psychologen, Pädagogen und Nachhaltigkeitsforschern durchzuarbeiten. Dabei habe ich im Buch: "Damit das Denken Sinn bekommt. Spiritualität, Vernunft und Selbsterkenntnis" (Hüther, G., Roth. W., v.Brück, M., erschienen im Herder Verlag 2010) folgendes Zitat gefunden:

"Jeder Einzelne und alle unsere Fähigkeiten sind gefordert, denn es geht nicht um Kurskorrektur oder Reparatur, sondern um die Entwicklung und Realisierung neuer Lebensformen! Als Zelle in einem Organismus haben wir unser Handeln auf das Ganze auszurichten. Schon eine einzige Krebszelle kann der Beginn seiner Zerstörung sein. Also haben wir herauszufinden, was das Ganze ist und wo darin unser Platz ist."

Herzliche Grüße von

Anke



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Re: METHODE 1 INNEN-ARBEIT -- ORGANISCHES DENKEN(OD)

#3 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 11:12

"Lichtträger" schrieb am 27.2.2012:

Ein Gedanke zum Ganzen,

Gedanken sind Energie der Realität.
Bewusstsein ist in der Lage aus einer individuellen Erfahrung eine kollektive Interpretation zu formen, um eine individuelle Entscheidung zu treffen die in ihrem Ergebnis das Individuum so wie das Kollektiv eint.
:idea:


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