SB UND SCHENK-ÖKONOMIE

Methoden und Grundlagen der Schenkerbewegung
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oeff oeff
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SB UND SCHENK-ÖKONOMIE

#1 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 13:25

"Anke" schrieb am 29.2.2012:

Öffi im Interview mit Jochen Schilk von der Zeitschrift KursKontakte (Zeitschrift für neue Denk- und Lebensweisen eurotopia holon), website: www.kurskontakte.de (Ausgabe Nr. 160).

http://www.kurskontakte.de/media/articl ... Welten.pdf

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Sehr interessantes und empfehlenswertes Buch

#2 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 13:27

"Anke" ergänzte am 23.3.2012:

Zum Thema 'Schenkökonomie' kann ich folgendes Buch empfehlen:

'Geld oder Leben - Was uns wirklich reich macht'. Das Buch ist 2010 im oekom Verlag München erschienen.

Die Autorin, Veronika Bennholdt-Thomsen, lehrt als Professorin an der Universität für Bodenkultur in Wien und leitet das außeruniversitäte Institut für Theorie und Praxis der Subsistenz e.V. in Bielefeld.

Um zu beschreiben, in welche Richtungen der Inhalt des Buches geht, ist das Zitat von der Umschlagsseite des genannten Buches hilfreich: "Unser gesamtes Tun ist darauf ausgerichtet, "Geld zu machen", um es anschließend in Dinge zurückzutauschen, die wir wirklich brauchen - wie Essen oder ein Dach über dem Kopf. Was aber, wenn diese Verwandlung nicht mehr klappt, weil sich das Geld in Luft aufgelöst hat? Spätestens dann ist es an der Zeit, unser Finanz- und Wirtschaftssystem zu hinterfragen. Die Autorin plädiert für selbstbestimmtes regionales Wirtschaften jenseits von Wachstumszwang und Gelddiktat und dafür, handwerkliches Tun wieder wertzuschätzen."

Liebe Grüße von

Anke

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Re: SB UND SCHENK-ÖKONOMIE

#3 Beitragvon oeff oeff » Do 6. Mär 2014, 13:28

"Birune" schrieb am 4.12.2012:

Hallo Anke nebst allen anderen!
Kann ich nur bestätigen! Ich habe nun fast 40 Jahre gearbeitet genauer genommen 38 Jahre. Und gerade die letzten acht Jahre waren Jahre, die ich auf der einen Seite angenommen habe, aber letztendlich bin ich acht Jahre lang einer Mohrrübe hinterher gelaufen. Als Mensch ist es kaum möglich in diesem momentanem System seine eigene Geschichte sein eigenes wollen und Denken zu finden. Nun, wenn der Brand vor zwei Jahren nicht gewesen wäre, hätte ich jetzt wohl ein Haus mit allem drum und dran, aber mein Leben wäre nicht das Meinige gewesen. Und jetzt schaue ich zurück, und sehe die ganzen Dinge die geschehen sind.

Ich gehe in eine neue Wirklichkeit! Nämlich heraus zu treten aus diesen normalen Systemen, die nicht normal sind sondern eigentlich krank. Ich hatte vor einigen Wochen die Vision von jemanden der jeden Tag zur Arbeit rennt, und dabei eigentlich nur seine eigene Scheiße frisst. Denn in dem Moment in dem man gedankenlos dieser Mohrrübe Geld verdienen müssen hinterher läuft ist das nichts anderes. Für mich geht es jetzt die letzten Monate in diesen Hamsterrad und dann ist bis Ende nächsten Jahres Schluss damit.

Die ganzen letzten Jahre waren nur geprägt von der Angst, nicht genug zu essen zu bekommen obwohl das reichlich und über all zu bekommen ist, nur dahin das zu verstehen das hat doch viel Zeit und Energie gekostet. Es ist eben ein Kindheitstrauma unter dem ich litt ohne es zu wissen.

Nun ein anderes Leben wartet auf mich, und, das muss ich auch sagen die Tatsache dass es meine Freunde in dargelütz gibt und dass sie ohne dieses Hamsterrad zurecht kommen war die letzten Jahre immer wie ein Nagel an dem ich mich reiben konnte. Das ich durch sie nachdenken konnte was wichtig und wertvoll ist hat mir geholfen aus dieser Mühle heraus zu treten

.. Geld ist etwas was sehr nützlich sein kann, aber ein gefährliches Werkzeug ist es trotzdem.

Wir Menschen können nicht gut mit diesen Papierschnipseln umgehen. Es liegt nicht in unserer Natur jeden Tag irgendwo hin zu rennen und das jeden Tag jeden Tag bis kurz vor dem Tod. Ich bin froh das ich den Absprung noch schaffe, und noch genug Kraft habe etwas Neues auszuprobieren

birune


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