Biografie Jürgen Wagner/Öff!Öff!

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Thorben
Fleißmeise
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Biografie Jürgen Wagner/Öff!Öff!

#1 Beitragvon Thorben » Fr 7. Feb 2014, 15:48

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Biografie Jürgen Wagner/Öff!Öff! (übernommen von AnonymousOne)

Jürgen Wagner wurde am 12.05.1964 in Gelsenkirchen geboren und verlebte den allergrößten Teil seines Heranwachsens in Gladbeck (Ruhrgebiet). Der Vater war Bankkassierer und die Mutter Hausfrau. Er hat drei jüngere Brüder. Die Familie wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sie lebten in einer Mietwohnung im Gebäude wo der Vater seine Arbeitsstelle hatte.
Im Alter von 13 Jahren hatte dann Jürgen bei einem Sonntagsspaziergang mit seinen Brüdern das entscheidende Erlebnis, welches sein Leben derart verändern sollte.
Jürgen erzählt:
„Die Eltern schickten uns Kinder spazieren, um in Ruhe das Sonntagsmittagessen zu machen, wo auch der Vater mal kochte. Beim Spazieren im Gladbecker Nordpark redete ich mit dem jüngeren Bruder über unsere Zukunft als Erwachsene: Welche Berufe, welche Häuser, Frauen, Autos, Urlaub usw. als wir davon müde waren, hing jeder seinen Fantasien nach. Wie es mir rückblickend zumindest für die damalige Pubertät auch noch normal erscheint, kamen mir auch mal ansatzweise große Fragen vor Augen: Frieden, Gerechtigkeit, Harmonie mit der Natur... Ich malte mir aus, wie es einem Menschen ergehen könnte, der sich im alltäglichen Ellenbogenkampf gegeneinander nicht beteiligen würde. Dabei schlugen zwei Blitze in mir ein. Der erste war die Faszination über mein phantasiertes Bild des gewaltfreien Menschen. Mir fiel auf, dass es keine Illusion, wie etwa eine Kuh mit zehn Hörnern oder ein Marsmännchen war, sondern eine mögliche Wirklichkeit, wenn ich mich dafür entscheiden wollte und mir war auch sofort klar, dass ich mich enorm wertvoller fühlen würde, wenn ich mich dafür entscheiden würde und ich vielleicht noch andere Menschen finden würde, mit denen gemeinsam sich solche Gewaltfreiheit leben ließe. Ja, es eine ganz andere Dimension menschlichen Zusammenlebens darstellen würde. Verbunden mit diesem ersten Blitz schlug dann ein zweiter noch viel tiefer bei mir ein. Mir fiel auf, dass ich auf eine für mich sehr wertvolle Erkenntnis, die Gewaltfreiheit, durch Zufall, gekommen war! Wäre meine Fantasie in eine andere Richtung geschweift, hätte ich vielleicht mein Leben lang an dieser Erkenntnis vorbeigelebt. Mir wurde brennend klar, dass wir Menschen nicht automatisch für´s wichtige leben, sondern es uns passieren kann, für unwichtige Spielereien unser Leben zu vergeuden. Mir war auch sofort klar, dass ich das für mein Leben unter keinen Umständen so wollte. Und wenn das Wichtigste nicht automatisch zu mir kommt, entschied ich mich, dann muss ich danach suchen. Und zwar mit System! Seit diesem Moment lautet mein zentrales Lebensmotto: Auf die jeweils wichtigste Frage, die man finden kann, die jeweils bestbegründbare Antwort suchen!“
In der Schule, wie auch im ganzen späteren Leben bei all seinen Lebensetappen, war Jürgen stets Einzelgänger und Außenseiter. Einzelgänger war dabei nicht aus freien Stücken. Sehnlichst wünscht er sich bis heute zuverlässige und vertrauenswürdige Weggefährten.
Nach so mancher Religions- oder Politikstunde wollte Jürgen mit der Pausenschulklingel nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Unter seinen Mitschülern hatte er keine Freunde. Keiner wollte sich auf tiefes gemeinsames Nachdenken mit ihm einlassen. Zu sehr waren seine Schulkamaraden mit ihren eigenen Wünschen beschäftigt.

Ein Pausentalk – nach einer Religionsstunde - als exemplarisches Beispiel:
Jürgen: „Das sind doch die wichtigsten Lebensfragen! Da können wir doch nicht wegen Pausengang einfach aufhören darüber gemeinsam zu reden und nachzudenken. Wir müssen da gemeinsam weiter drüber nachsinnen, bis wir zufriedenstellende Antworten für das Leben haben!“
Ein Mitschüler: Jaja, hast ja Recht. Das sind die wichtigsten Lebensfragen. Da müsste man schon viel mehr darüber nachdenken...“ In diesem Moment fährt ein Klassenkamerad mit dem Moped an den beiden vorbei. Der Mitschüler: „Hast Du mir mal eine Kippe? Was macht die Freundin? Etc.“
Erst in den letzten Jahren des Abiturs war es ein Kreis von „Rüberwechslern“ aus einer Mittelschule auf das Gymnasium von Jürgen, welche Jürgen zu gemeinsamen Sport und ruhigeren, etwas nachdenklicheren Gesprächsrunden einluden. Einer davon war der zeitweilige spätere Mitstreiter Carsten Schröder.
Jürgen bezeichnet sich als Christen. Er erzählt wie er Christ geworden ist: „Nach einer Religionsstunde beschäftigte ich mich mit den Evangelien in der Bibel und kam für mich zu dem Ergebnis, dass das, was Jesus sagte und tat, im wesentlichen korrekt war. Bis heute habe ich von den religiösen Traditionen keine gefunden, die geeigneter als Veranschaulichung meiner Glaubensauffassungen wäre. Deshalb verwende ich die Bibel bzw. speziell die Evangelien als veranschaulichende religiöse Bekenntnisschriften für mich. Ich bezeichne mich als einen Christen, der versucht die Nachfolge Jesu zu leben. Mehr als die äußere Schrift bedeutet mir dabei der lebendige bzw. innere Seelenkontakt zur göttlichen Gegenwart Jesu.“
1984 schloss Jürgen das Abitur mit 1,0 ab und studierte danach Theologie und Philosophie an den Universitäten in Bochum und Tübingen. Jürgen gibt vor allem zwei Gründe für diese Studienwahl an: „Erstens wollte ich meine bis dato erworbenen Überzeugungen prüfen an den Stellen der Gesellschaft, wo Menschen ihr Leben lang teuer bezahlt werden, um sich mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens und richtiger Moral zu beschäftigen. Aber schon nach ein paar Wochen an der Universität hätte hätte ich das Studium im Nachhinein abbrechen sollen, weil ich merkte, dass es da eigentlich nicht um Wahrheitssuche geht, sondern nur um ein bezahltes Geschäft mit Bildungswissen. Der zweite Grund für diese Studienwahl war, dass ich herausfinden wollte, ob in den großen Kirchen noch Platz wäre, das echte und radikale Evangelium Jesu zu leben.
Die katholische Kirche erschien mir im Vergleich zur evangelischen sogar etwas eher geeignet, da die Vorstellung der radikalen Nachfolge dort zumindest in Heiligenlegenden und hinter Klostermauern teilweise noch erhalten war, während mir die evangelische Kirche diese Radikalität ziemlich in willkürlich irrationalem Glaubensverständnis aufzulösen schien. Mir standen die Haare zu Berge, wenn ich an der Universität von den Auslegungen der Bergpredigt in den Vorlesungen hörte, wonach Jesus entweder damit nicht alle Menschen, sondern damit nur einen engen katholischen Jüngerkreis angesprochen habe oder, er habe doch alle angesprochen, aber es nicht ernst gemeint, sondern so, dass er durch unmögliche moralische Forderungen unser Verwiesensein auf den Glauben habe deutlich machen wollen.
Ich jedenfalls wollte die ernstgemeinte Radikalität für alle Menschen – im wesentlichen, das heißt bezogen vor allem auf gewaltfreies Teilen bzw. schenkende Liebe!“

Jürgen machte aus seinen Überzeugungen keinen Hehl. An die Tür seines Priesterausbildungskollegs hängte er für alle sichtbar seine eigenen Definitionen und Sprüche:
· „Denken ist alles“
· „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft!“
· „Kommunismus heißt: gleiches Glück für alle; jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“
Kurz vor Ende des Kollegs wurde Jürgen zum Direktor des Studienkollegs bestellt, der zu ihm sagte: „Es ist ja schön, wie Sie sich für Werte wie Gewaltfreiheit begeistern und engagieren, aber Sie müssen sich gründlich umstellen, sonst können Sie kein Priester werden. Die Kirche braucht Priester, welche den Menschen bei den tausend Sorgen und Nöte innerhalb ihrer Rollen als treu sorgende Familienväter, Geldverdiener und anständige Staatsbürger Beistand bieten. Sie will keine Priester, welche den Menschen erklären wollen, dass gerade diese Rollen und die dahinter stehenden Grundstrukturen der Gesellschaft die Wurzel der Probleme sind...“
Jürgen fragte: „Was würde Jesus dazu sagen?“
Auf diese Frage wich der Direktor dann gekonnt aus.
Es kam noch zu vier Gesprächen mit Bischöfen, darunter ein Kardinal. Deren Meinung über Jürgen war, dass er nicht zu absolutem Gehorsam bereit wäre. Der Heimatbischof von Essen, Franz Hengsbach, wollte Jürgen noch eine Reifungszeit von zwei Jahren einräumen, „wonach man nochmals schauen könne...“
Trotz so manch anderer Bemühungen um Jürgens kirchliche Laufbahn wurde alles nichts mehr. Jürgen kam zur Einsicht, dass sein weiterer Weg außerhalb der Kirchen bzw. des Kirchendienstes stattfinden würde. Enttäuscht war er aber doch auch noch von einigen Kommilitonen, welche mit ihm während der Studienzeit radikale Pläne schmiedeten. Immer mehr wurde Jürgen klar, dass er einen einsamen idealistischen Weg vor sich hätte...
Das Thema seiner Diplomarbeit zum Ende des Studiums lautete: „Mahatma Gandhis Vorstellung von Gerechtigkeit und ihre Aufnahme im katholisch-christlichen Raum“. Bei den Recherchearbeiten stieß Jürgen auf ein Projekt namens „Emmaus-Zentrum-Dachsberg“, in der Nähe von Moers. Dieses Projekt war fast schon gescheitert, übrig geblieben war nur noch der alte kränkliche Gründer. Mit diesem verfasste Jürgen zusammen ein Konzept, in welchen sie sich mit den Menschen von ganz unten auf den Weg machen wollten, zu einem grundlegend neuen Horizont. So wollten sie eine Gemeinschaft formen mit einer tiefen Spiritualität gewaltfreien Teilens, so wie es Gandhi vorlebte. Zwei Jahre verbrachte Jürgen dann in dieser Emmaus-Gemeinschaft Dachsberg und absolvierte dort seinen Zivildienst (1988 bis 1990). Nach seinem Zivildienst verbrachte er schließlich noch ein drittes Jahr dort. Jürgen: „Dann stellte ich aber fest, dass wir zwar eine radikale, strukturrevolutionäre Revolution vertraten, aber in der Praxis keine echten Schritte aus dem System heraus machten. Wenigstens für eine Kerngruppe hielt ich es für erforderlich, die Staats- und Geldstrukturen wirklich zu verlassen.“ Der alte Emmaus-Gründer (Herrmann) wollte da nicht mitziehen.
Am 19.12.1991 verschenkte Jürgen Wagner, gemeinsam mit seinem früheren Schulkameraden Carsten Schröder, sein ganzes Hab und Gut und schickte seinen Ausweis an den Bundespräsidenten. Die Beiden erklärten ihren Staatsaustritt und zogen sodann als Pilger und bettelnde Wanderprediger durch die Straßen. Das war der Beginn der von Jürgen und Carsten gegründeten Schenker-Bewegung.
1994 gründete er dann mit einigen Mitstreitern das sogenannte „Haus der Gastfreundschaft“ im kleinen mecklenburgischen Ort Dargelütz (ca. 100 Einwohner).
1996 regte er die Gründung eines Verbündeten-Vereins (Verein zur Förderung des Schenkens e. V.) an. Dieser Verein besteht bis heute.
1998 war er am Aufbau des zweiten Schenker-Projektes, dem Friedensgarten, im sächsischen Pommritz, wesentlicher Motor.

Thorben
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Ausführlichere Biographie und Skizze der SB-Geschichte

#2 Beitragvon Thorben » Fr 7. Feb 2014, 15:49

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Öff!Öff!s VOR-AUSSTIEGS-BIOGRAPHIE (plus hinten drangehängter kurzer ZUSAMMENFASSUNG SEINER SCHENKER-ZEIT)

wie sind sie zur bewegung gekommen?
beschreiben sie bitte die wichtigsten stationen ihres lebens.

am 12.5.1964 in gelsenkirchen geboren, in gladbeck bei essen (im ruhrgebiet) aufgewachsen. zwar eher oberflächliche, aber christliche erziehung (z.b. kindergebet 'ich bin klein, mein herz ist rein; soll keiner drin wohnen als jesus allein...').. ab dem 7. lebensjahr vom stadtrand (strenge klassenlehrerin, was mich hemmte) in die innenstadt umgezogen (gutmütige alte klassenlehrerin, was mich lockerte und öffnete), wo wir dann in einer mietwohnung über der arbeitsstelle meines vaters (bankkassierer) all die jahre wohnten. vater alleinverdiener, mutter hausfrau, 3 jüngere brüder. untere mittelschicht, bescheidenes und sparsames familienleben, aber bieder und solide (vater hörte aus verantwortungsgefühl mit dem rauchen auf, als kinder kamen, usw...). ruhiges, oft in mich gekehrtes kind (oft mit bilderbüchern oder katalogen irgendwo unter nem tisch liegend), aber auch noch recht normal, auch mit prügeleien auf schulhof (starker gerechtigkeitsehrgeiz, schutz von drangsalierten schwächeren usw. auch da schon...) und mal mit ner 5 in mathematik (mehr in stadtrandzeit)...
entscheidende kehrtwende und weichenstellung für's leben mit 13 jahren, auf einem sonntagsspaziergang: die eltern schickten uns kinder dann spazieren, um in ruhe das sonntagsmittagessen zu machen, wo auch der vater mal kochte. beim spazieren im gladbecker 'nordpark' redete ich mit dem 1 1/2 jahre jüngeren bruder -nicht pubertätsuntypisch- über unsere zukunft als erwachsene: welche berufe, welche häuser, frauen, autos, urlaub usw. als wir davon müde waren, hing jeder seinen phantasien nach... wie es mir rückblickend zumindest für damalige pubertät auch noch normal erscheint (die heutige jugend säuft und kifft und konsumiert sich das wohl z.t. recht fleißig weg...), kamen mir auch mal ansatzweise die 'großen fragen' vor augen: frieden, gerechtigkeit, harmonie mit der natur... ich malte mir aus, wie es einem menschen ergehen könnte, der sich am alltäglichen ellenbogenkampf gegeneinander nicht beteiligen würde (wie ja auf schulhof ebenso wie in der schule bei zensurenkonkurrenz gut erlebbar...).dabei schlugen '2 blitze' innerlich bei mir ein:
das erste war die faszination über mein phantasiertes bild des gewaltfreien menschen. mir fiel auf, daß es keine illusion, wie z.b. eine kuh mit 10 hörnern oder ein marsmännchen, war, sondern eine mögliche wirklichkeit, wenn man/ich mich dafür entscheiden wollte! und mir war auch sofort klar, daß ich mich enorm wertvoller fühlen würde, wenn ich mich dafür entscheiden würde. und daß, wenn ich vielleicht noch andere menschen finden würde, mit denen gemeinsam sich solche gewaltfreiheit leben ließe ('argumente statt fäuste!'), es eine ganz andere dimension menschlichen zusammenlebens darstellen würde!
verbunden mit diesem ersten 'einsichts-blitz' schlug dann ein zweiter noch viel tiefer innerlich bei mir ein: mir fiel auf, daß ich auf eine für mich sehr wertvolle erkenntnis, die gewaltfreiheit, quasi DURCH ZUFALL gekommen war! wäre meine phantasie in eine andere richtung geschweift, hätte ich vielleicht mein leben lang an dieser erkenntnis vorbeigelebt! mir wurde brennend klar, daß wir menschen nicht automatisch für's wichtige bzw. wichtigste leben (- kein instinkt (mehr) dafür sorgt -), sondern es uns passieren kann, für unwichtige spielereien unser leben zu vergeuden! (mittlerweile kenne ich genug menschen, deren hauptlebensinhalt skatspielen, modelleisenbahnbauen, fußball, tennis, autorennen usw. ist, oder halt geldverdienen für einen bürgerlichen tellerrand mit "essen, um weiterzuessen"...) mir war auch sofort klar, daß ich das für mein leben unter keinen umständen so wollte. und wenn das wichtigste nicht automatisch zu mir kommt, entschied ich mich, dann muß ich danach suchen! und zwar mit system! (nicht nur hinter der nächsten straßenecke mal schauen, ob es da steht, und sonst war's das...)
seit diesem moment bis heute lautet mein zentrales lebensmotto (und das zentrale prinzip von schenker-bewegung, das grundgesetz 'organischen denkens'): 'AUF DIE JEWEILS WICHTIGSTE FRAGE,DIE MAN FINDEN KANN,DIE BESTBEGRÜNDBARE ANTWORT SUCHEN!' auch in gesprächen mit anderen menschen bitte ich immer, wenn sie nur einen satz aus der begegnung mit mir mitnehmen wollten (zu kritischem bedenken), dann möge es dieser sein!
von stund an wandelte sich in meinem leben fast alles: ich grübelte ständig und merkte, wie in meinem 'inneren gespräch mit mir selbst' ein ungeheuer kraftvolles organisch zusammenhängendes 'geistiges gewebe' zu wachsen begann... mein hauptwerkzeug (und 'gesprächspartner', da menschen nicht so systematisch mitzudenken bereit waren) wurde das konversationslexikon... innerhalb von wochen entwickelte sich in mir das skelett des schenker-programms, welches ich auch bereits zu schulzeiten in erste schriftliche entwürfe zu bringen versuchte... einige wochen später wurde ich (- der ich zwar auch nebenher und 'unbewußt' sonntags in der kirche war, und in meßdiener- und lektorengruppen der kirchengemeinde "st. lamberti" -), zum 'bewußten christen'. anlaß war eine religionsstunde des 'neusprachlichen gymnasiums', welches ich besuchte. unser klassenlehrer herr klingeberg sprach über christliche gewaltfreiheit, und sprach auch den kreuzestod jesu in dem zusammenhang an - und fügte aber schnell hinzu, daß natürlich auch ein christ in notwehrsituationen das recht behielte, sich mit gewalt zu verteidigen... da klingelte es in mir, und ich protestierte: wenn jesus als sohn gottes, der die höchsten werte vertrat, die größte verantwortung für andere menschen hatte und auch die größte macht besaß (selbst sagte, er könne scharen von engeln zu seiner verteidigung herbeirufen...), in der entscheidenden notwehrsituation seiner mission demonstrativ gewaltfrei blieb, und genau das (die 'kreuzesnachfolge') als entscheidendes kriterium für seine jünger (bzw. die christen) aufstellt: welche werte, für die man eintreten wolle, welche verantwortung für andere menschen oder welche macht, über die man vielleicht verfügt, könnte ein christ als begründung oder als rechtfertigung dafür anführen wollen, gewalt anwenden zu dürfen?!
ich bekam eine '1', und das thema wurde gewechselt... und doch waren es einige lehrer, wie dieser herr klingeberg (dem besuche von mir nach dem abitur schließlich aber auch eher unangenehm wurden), oder lateinlehrer rehm, oder ein professor müller vom katholischen bibelwerk, der in der gemeinde einen bildungsvortrag über die "bergpredigt" hielt, mit denen ich noch am ehesten über derartige inhalte sprechen bzw. diskutieren konnte...
meine lieben mitschüler, unter denen ich kaum freunde hatte (- schon gar im sinne, tief über derartiges gemeinsam nachdenken zu können -), wiegelten sogar, wenn ich sie nach mancher religions- oder politik-stunde ansprach ('das sind doch die wichtigsten lebensfragen! da können wir doch nicht wegen pausengong aufhören! da müssen wir weiterdenken, bis wir zufriedenstellende antworten für's leben haben!') schnell ab:'ja,ja, hast recht. sind die wichtigsten fragen. müßte man mehr drüber nachdenken...' (und mit blick auf einen vorbeigehenden klassenkameraden:) 'hast du mal ne kippe für mich?' oder: 'hast du die neue musik? fährt dein moped? was macht die neue freundin?' usw...
ständiges absaufen und erwürgen der höchsten motive in oberflächlichkeit...
erst in den letzten jahren vor dem abitur war es ein kreis von 'rüberwechslern' aus einer realschule auf unser gymnasium, die mich zu gemeinsamem sport und ruhigeren, wenigstens etwas nachdenklicheren gesprächsrunden einluden... einer davon, carsten schröder, traf sich dann auch regelmäßig während meiner studienzeit mit mir, und kam danach in meinem letzten, dritten jahr dort auch in die "emmaus-gemeinschaft", von wo wir beide in die ersten monate des 'schenker-pilgerlebens' starteten...
aber zurück zu meinem 'christ-werden': nach dieser religionsstunde beschäftigte ich mich mit den evangelien in der bibel und kam für mich zu dem ergebnis, daß das, was jesus gesagt und getan hatte (bzw. haben sollte; ist ja ziemlich egal, ob realität oder märchen), im wesentlichen korrekt sei. bis heute habe ich von den religiösen traditionen der welt keine gefunden, die geeigneter als veranschaulichung meiner glaubensauffassungen geeignet wäre. deshalb verwende ich die bibel bzw. speziell dieses 'evangelium von jesus' als eine veranschaulichende religiöse bekenntnisschrift für mich und bezeichne mich als einen christen, der versucht, die nachfolge jesu zu leben... mehr als die 'äußere schrift' (die auch ihre schwächen aufweist, insbesondere im vergleich mit der klarheit und konzentration des schenker-programms) bedeutet mir dabei der lebendige bzw. innere seelenkontakt zur göttlichen gegenwart jesu, zur 'christuspersönlichkeit' in mir (wozu ja eigentlich jeder christ durch die taufe werden soll: 'nicht mehr ich lebe, sondern christus in mir...') ich diskutierte in den folgenden jahren auch viel über den christlichen glauben, machte meine abiturprüfung im fach religion mit einer kritischen stellungnahme zum hirtenbrief der deutschen bischöfe 'gerechtigkeit schafft frieden', worin atomare abschreckung als akzeptabel erachtet wird, und entschloß mich zu einem studium der (katholischen) theologie und der philosophie: erstens, weil ich meine bis dato erworbenen inneren (glaubens-)überzeugungen prüfen wollte an den stellen der gesellschaft, wo menschen ihr leben lang teuer bezahlt werden, um sich mit den fragen nach 'sinn des lebens' und 'richtiger moral' zu beschäftigen (was ich eigentlich aber schon nach ein paar wochen an der universität wieder hätte abbrechen können, weil es da eigentlich nicht um echte wahrheitssuche geht, sondern nur um ein bezahltes geschäft mit bildungswissen...)
und zweitens wollte ich herausfinden, ob in den großen kirchen noch platz wäre, das (meiner auffassung nach) echte, radikale evangelium jesu zu leben.
die katholische kirche erschien mir im vergleich zur evangelischen sogar etwas eher geeignet, da die vorstellung der 'radikalen nachfolge' dort zumindest in heiligenlegenden und hinter klostermauern teilweise noch erhalten war, während mir die evangelische kirche diese radikalität ziemlich in willkürlich irrationalem 'glaubens'-verständnis aufzulösen schien (wo 'durch den glauben' ein mensch 'in jedem stand', ob nun magd, kaufmann oder soldat, 'gerettet' sei) die haare standen mir zu berge, wenn ich an der uni von auslegungen der 'bergpredigt' hörte, wonach jesus entweder damit nicht alle menschen, sondern nur seinen engen jüngerkreis angesprochen habe (katholisch), oder, er habe doch alle angesprochen, aber es nicht ernst gemeint, sondern so, daß er durch unmögliche moralische forderungen unser verwiesensein auf den'glauben'habe verdeutlichen wollen (evangelisch)...
ich jedenfalls wollte die ernstgenommene radikalität für alle menschen -
im wesentlichen, d.h. bezogen vor allem auf gewaltfreies teilen bzw. schenkende liebe!
bzgl. sexualität schien mir jesus eigentlich nur gegen 'scheidung','einander wegstoßen' oder 'im stich lassen' oder 'einander den partner wegnehmen' zu sein; und das ganze eh den zentralen nachfolgewerten gewaltfreiheit und teilen untergeordnet, weil dafür -als einziges- sogar das verlassen des partners rechtfertigbar sei oder ehe insgesamt zu unterlassen... wenn die kirche mich das zentrale gewaltfreie teilen bzw. die schenkende liebe hätte leben lassen, wär ich bzgl. frauen kompromißbereit gewesen...
aber es kam anders: ich machte aus meinen überzeugungen kein hehl, heftete an meine tür im katholischen priesterausbildungskolleg sprüche wie 'denken ist alles!', 'anarchie ist ordnung ohne herrschaft!' und 'kommunismus heißt: gleiches glück für alle; jeder nach seinen fähigkeiten, jedem nach seinen bedürfnissen!' und war stets für diskussionen zu haben... (daß ich zwischendurch auch mal ne freundin hatte, erschien wohl im vergleich dazu kaum der rede wert...) jedenfalls wurde ich -erst kurz vor ende meines studiums, vielleicht weil man meine mir oft unterstellte intelligenz etwas wertschätzte und noch hoffnung auf anpassung hegte- vom direktor des kollegs zu ihm bestellt: es sei ja schön, wie ich mich z.b. für werte wie gewaltfreiheit (gandhi etc.) begeistern und engagieren würde... aber wenn ich mich nicht gründlich umstellen würde, würde ich kein priester, da die kirche priester wolle, die den menschen bei den tausend sorgen und nöten innerhalb ihrer rollen
als treusorgende familienväter, geldverdiener und anständige staatsbürger beistand böten, -- aber keine priester, die den menschen erklären wollten, daß gerade diese rollen bzw. die dahinter stehenden grundstrukturen der gesellschaft die wurzel der probleme seien! auf meine frage, was aus seiner sicht jesus wohl dazu sagen würde, wich er aus; jedenfalls sei das die haltung der kirche... gut, wußte ich dann, dann muß es halt ohne kirche gehen... es kam noch zu mir z.t. von anderen an mir interessierten geistlichen vermittelten gesprächen mit 4 bischöfen, darunter ein kardinal, wo als begründung umformuliert wurde, ich würde 'zu hart diskutieren und dadurch die einheit der gemeinden gefährden', was der letzte bischof, mit dem ich sprach, mir eher so übersetzte, 'ich sei nicht ausreichend zu absolutem gehorsam bereit'... bemerkenswerterweise wollte der 'heimatbischof' franz hengsbach von essen mich aber trotz allem nicht gleich ganz abweisen und bot eine, ich glaub
2-jährige 'reifungszeit' an, wonach man noch mal schauen wolle... auch der tipp, vielleicht (mit kirchlicher förderung) die akademische laufbahn einzuschlagen, wurde mir 'zugesteckt'...
aber das wurde alles nichts mehr: enttäuscht noch von ein paar mitstudenten, die erst radikale pläne mit mir geschmiedet hatten und dann, als es zur praktischen umsetzung kommen sollte, schnell absprangen, drängte es mich jedenfalls in die praxis!
ich hatte am ende meines theologiestudiums meine diplomarbeit über 'mahatma gandhis vorstellung von gerechtigkeit und ihre aufnahme im katholisch-christlichen raum' geschrieben. bei den recherchen war ich auf einen projektversuch im sogenannten 'emmaus-zentrum-dachsberg' in kamp-lintfort bei moers gestoßen. dort, wo früher mal ein pilotprojekt der 'grünen' 'kommunebewegung' hatte stattfinden sollen, war noch ein alter mann, hermann meer, übriggeblieben, der -verlassen von allen 'grünen' und ehemals 'kommunebewegten'- schon seinen ersten herzinfarkt im keller des großen tagungshauses hinter sich hatte, aber trotz allem noch einmal zu einem anlauf bereit war. unter der bezeichnung 'wege zur arche' ('arche' im sinne von 'überlebensmodell') entwarfen wir ein programm, in welchem wir uns mit den menschen 'von ganz unten' auf den weg machen wollten zu einem grundlegend neuen horizont: gemeinschaften mit einer tiefen spiritualität gewaltfreien teilens, wie wir sie bei gandhi sahen... da wäre ich damals, 1988, auf jeden fall hingegangen, um einen praktischen versuch zu machen, entweder als zivildienstleistender oder in form 'totaler kriegsdienstverweigerung'. ich war dann die ersten beiden jahre als zivi dort, dann noch ein drittes jahr... dann aber stellte ich für mich fest, daß wir zwar eine radikale, strukturrevolutionäre theorie vertraten - aber in der praxis keine echten schritte aus dem system heraus machten. zumindest für eine kerngruppe hielt ich es für erforderlich, die staats- und geldstrukturen wirklich zu verlassen. konkret forderte ich, die vereinsrechtlichen strukturen (es gab da einen gemeinnützigen verein als träger) zumindest teilweise zu verringern bzw. vereinsfreie handlungsräume zu schaffen. und ich forderte, wenn wir schon mit dem tagungshaus noch geld erwirtschafteten, wenigstens die preise immer mehr in's ermessen unserer gäste zu stellen...
da diese schritte für hermann nicht akzeptabel waren, wurde es mir zu heuchlerisch, und gemeinsam mit dem inzwischen dort miteingezogenen carsten schröder schickten wir unsere papiere an den bundespräsidenten -als staatsaustritt-, verschenkten unser geld und unseren besitz, und gingen am 19.12.1991 als 'pilger' oder 'bettelnde wanderprediger' auf die straße. das war der beginn von'schenker-bewegung'... ((die folgenden groben entwicklungsschritte von schenker-bewegung sind auf einer übersichtstafel dargestellt, die sicher auch bald im web erscheinen dürfte; das beschreib ich nicht auch noch jetzt im detail... später...))
jetzt aber greife ich nocheinmal zurück zum entscheidenden 'aufwach-moment' mit 13 jahren und beschreibe einige details meiner persönlich-familiären weiterentwicklung:
für mich war damals in den wochen nach dem 'sonntagsspaziergang' -und noch mehr nach meinem schritt zum christlichen glauben, wodurch ich konkrete praxis, das leben des bettelnden wanderpredigers, ja schon direkt vor augen gestellt bekam- eigentlich klar, daß ich am besten alles schnell abbrechen und 'auf die straße gehen sollte'. dazu hatte ich jedoch denn doch nicht den mumm, zumal ich keinen einzigen menschen fand, der in dieser dimension mitzudenken bereit war, geschweige denn derartiges sogar vorleben würde. hätte es wenigstens einen solchen menschen gegeben,wäre ich höchstwahrscheinlich schon mit 14,15 jahren als'wanderprediger der vernunft und liebe',der'gewaltfreien weltrevolution', losgezogen... so aber reichte es nur dazu, die angelegenheit weiter durchdenken und prüfen zu wollen und mich in jeder hinsicht so gut wie möglich vorzubereiten, falls es mal zu dem moment kommen sollte, daß ich mit dem radikalen ausstieg ernst machen würde...
meine eltern und geschwister waren keine idealistischen gesprächspartner für mich: wir konnten uns in der familie eher nur über fragen unterhalten, wie das mittagessen geschmeckt hatte, und was man abends nach 20 uhr gemeinsam im fernsehen anschauen würde... was für mich im laufe der jahre auch immer mehr nachließ: da ich kein eigenes zimmer hatte, sondern es nur ein kinderzimmer für die 4kinder gab, wurde es am ende für mich eine alltägliche odyssee durch die wohnung, mitsamt meinen schul- und sonstigen büchern, um in den räumen, die die anderen verließen, mit meinen schularbeiten und darüber hinausgehenden studien weitermachen zu können, bis in den sehr späten abend...
ich nutzte die schule als geistiges und soziales entwicklungsfeld: ich wurde relativ schnell zum klassenbesten, belegte alle möglichen kurse, die ich bekommen konnte, und machte am ende mein abitur mit 1,0... innerhalb der klassen- und schulgemeinschaft machte ich so allerlei kleine experimente, auch in meinem umgang mit den 'rabauken' der schule, denen ich natürlich als 'vorzeigestreber' auch nicht unbedingt sympathisch war... es führte dazu, daß ich relativ respektiert war... und es machte mich z.t. stolz, daß z.b., als ein ausländischer neuer schüler in die klasse eingeführt werden sollte, der lehrer sich an mich wandte, ihn da möglichst zu integrieren - obwohl ich doch selbst ein ziemlicher außenseiter war...
über die schulischen geistigen entwicklungsmöglichkeiten hinaus beschäftigte ich mich immer mehr mit 'selbstorganisiertem studieren', unabhängigem 'losgrübeln', im sinne von 'auf die jeweils wichtigste frage die bestbegründbare antwort suchen': am grad z.b., wie sehr ich in 'wichtigen' büchern erkenntnisse nur noch 'wiederfand', die ich selbst schon entwickelt hatte, oder daran, wie gut ich kritikern mögliche verschärfungen ihrer kritischen argumentationen erklären konnte, machte ich meine fortschritte oder erfolge fest... ich entwickelte auch eigene methoden der körperarbeit: körperwahrnehmung, wie ich es später z.t. in 'autogenem training' wiederfand, oder meditation auf innere bilder und töne, oder auch arbeit mit der sexuellen energie (-mit frauen anfangen wollte ich vor der abschließenden fertigstellung des öm-textes, meines schenker-grundsatztextes, und der erstellung von texten zu 'freundschaft' und körperlicher (freier) liebe, -was mit 22 jahren geschafft war-, noch nichts... -), wodurch ich z.b. später beim 'pilgern' in faszinierender weise meinen inneren energiehaushalt steuern konnte (auch bei vielen stunden ziemlich bewegungslosen sitzens oder stehens neben meinem plakat bei -20 grad) usw... körperlich baute ich mich neben schwimmverein, fußball, tischtennis usw. vor allem auch durch kraftsport auf, den ich auch als 'schule für meine disziplin bzw. willenskraft' sehr schätzte: als student machte ich zeitweilig täglich abends 500 liegestützen am stück usw... natürlich habe ich nie geraucht, war nie betrunken, habe nie andere drogen konsumiert, habe ohrenschädigende musiklautstärke (in 'discos') gemieden usw... 'small talk' war mir ein greuel...
meine eltern und geschwister nahmen meine entwicklung ersteinmal recht wohltuend wahr: meine eltern mußten sich um mich 'nicht mehr kümmern', der ich immer ehrlicher, selbständiger und fleißiger wurde ('streben' erschien mir selbstverständlich, um nicht dummheit und niedrigkeit zu kultivieren...)... recht bald wurde ich umgekehrt an der erziehung meiner jüngeren brüder beteiligt, und mein haupterziehungsaspekt ehrlichkeit wurde durchaus von allen verstanden und geschätzt (als ich in meiner studentenzeit nicht mehr zu hause wohnte, scherzten meine eltern manchmal, ich würde fehlen, weil meine brüder wieder mit dem lügen anfangen würden...)
meine eltern versprachen sich wohl relativ viel von mir, in richtung karriere, enkel usw...
auch die übrige verwandtschaft, die mir bei familienfesten z.t. das diskutieren über wichtige dinge untersagen wollte, die musik lauter stellte oder kräftig zu 'schunkeln' anfing, hatte wohl solche hoffnungen... als ich dann sagte, daß ich höchstens priester werden könnte, wenn überhaupt, ließ man das noch durchgehen... eine oma ging schon stolz unter ihren bekannten hausieren mit der ankündigung, ich würde priester... als dann aber deutlich wurde, daß ich nichts 'bürgerliches' werde, brach diese oma und die übrige verwandt den kontakt zu mir ab... auch mit meinen eltern gab es in dieser phase heftige konflikte, ich wurde z.t. derbe beleidigt, einmal verließ ich im konflikt schon die wohnung - und hätte mich mein vater nicht vor der haustür wieder hereingeholt, wäre das wohl ein ziemlicher bruch geworden... dann begann eine phase, in welcher sich meine eltern wohl erstmalig inhaltlich/idealistisch mit der angelegenheit beschäftigten, auch mit der bedeutung ihres christlichen glaubens. heraus kam ihr standpunkt, es könne alles richtig sein, was ich sage; und es könnte auch sein, daß jesus sowas gewollt hätte... ich sollte es aber trotzdem lassen, denn damit würde ich mich doch nur sinnlos aufreiben, weil das keiner mitmachen wolle... ich antwortete darauf mit der frage, ob man sich mit den fehlern der anderen für eigene fehler entschuldigen kann... darauf fiel ihnen kein besonders gutes argument mehr ein, und so verblieben wir damit, daß wir das liebevolle verhältnis zwischen eltern und kind möglichst aufrechterhalten wollen, auch wenn wir 'verschiedene wege gehen'... so ist es bis heute: einmal pro woche rufen sie mich an, um zu hören, wie es mir geht, sind hilfsbereit...
und ich könnte ihnen mittlerweile, wenn sie nichts besseres hätten, einen altersruhesitz in einem unserer schenker-projekte anbieten...
soweit mal eine grobe skizze meines lebensweges vor dem praktischen beginn von schenker-bewegung...
man sieht, ich bin eigentlich ein ganz normaler mensch, nicht wahr? ;-)


KURZE ZUSAMMENFASSUNG VON ÖFF!ÖFF!S SCHENKER-ZEIT:

Kannst du mir ein paar wichtige Erlebnisse/Fakten seit deinem Ausstieg erzählen?

Am 19.12.1991 startete ich zusammen mit einem ehemaligen Schulkameraden, Carsten Schröder (- der sich auch während meiner Studienzeit immer wieder mit mir getroffen und Ausstiegs-Pläne gesponnen hatte, und auch im letzten Jahr meiner Zeit im 'Emmaus-Zentrum-Dachsberg' in Kamp-Lintfort dort mitwirkte, im Projekt 'Wege zur Arche'...-) von besagtem 'Emmaus-Zentrum' in unser 'Schenker-Pilger-Leben'. D.h. wir zogen mit Plakaten von Stadt zu Stadt, als 'bettelnde Wanderprediger' wie unsere großen Vorbilder Buddha, Jesus, Franziskus, Gandhi...

Allerdings wurde es Carsten schon nach ein paar Wochen zuviel, und mitten im Schwarzwald, in Schnee und Kälte, erklärte er mir, daß er wieder ins bürgerliche Leben, in eine gemäßigte alternative Gemeinschaft, zurückkehren wolle... So trampten wir dort in verschiedene Richtungen weiter... Da unbeirrt alleine weiterzumachen, war eine der psychisch größten Bewährungsproben meines Aussteigerlebens... Carsten schwankte in den folgenden Jahren zwischen Ausstieg und Wiedereinstieg, ein paar Monate war er dabei, dann wieder ein paar Monate weg, dann wieder dabei usw., einschließlich Papiere an Bundespräsidenten schicken, wieder zurückbestellen, wieder abschicken...

Im Sommer 1992 lernte ich beim Katholikentag in Karlsruhe eine junge Frau kennen, Brigitte, die mich in den folgenden Jahren immer mal wieder in ihren Ferien beim Pilgern begleitete und 1994 unter dem Aussteigernamen TüTü mit ins Schenker-Leben kam... In den folgenden 10 Jahren hatten wir eine enge Freundschaft miteinander und bauten gemeinsam das auf, was in dieser Zeit an Schenker-Projekten entstand, das 'Haus der Gastfreundschaft', den 'Friedensgarten'... Wir halfen auch dem allmählich entstehenden Kreis von 'Schenker-Verbündeten', sich zu formieren, einen gemeinnützigen Verein, den 'Verein zur Förderung des Schenkens VFS' zu bilden, eigene Verbündeten-Projekte zu starten, wie z.B. 'Widugard'...

1994 kam es zu einem ersten Treffen des entstehenden 'Verbündeten-Kreises' in Freiburg/Breisgau, auch aus dem Anlaß, daß uns von Gerd B., einem Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, den ich bei einer anarchistischen Veranstaltung in Frankfurt/M. kennenlernte, das Gebäude in Dargelütz angeboten wurde, in welchem dann das 'Haus der Gastfreundschaft' entstand...

Ich glaube, es war ungefähr 1996, als der VFS entstand, und irgendwann in der Zeit entstand auch das Verbündeten-Projekt 'Widugard', wofür ich den Verbündeten Ernst D. und Katharina H ein günstiges Gebäude in 20 Kilometern Entfernung vom 'Haus der Gastfreundschaft' vermittelte.

Nachdem der VFS in der Anfangszeit aufgrund von Nachlässigkeiten einiger Verbündeter fast schon wieder zugrunde gegangen wäre (ebenso wie ein erster Verbündeten-Projekt-Versuch in einem Tagungshaus in der Nähe von Hannover deshalb platzte), führten insbesondere Katharina und ich in den folgenden Jahren ziemlich die Geschäfte des VFS, bis der Verbündete und zeitweilige Schenker Eckart S. (Aussteigername 'Frieden') mitwirkte und schließlich 2004 der neu hinzukommende Hardy S. dafür die Verantwortung übernahm.

In all diesen Jahren hatten wir verschiedene Schenker-Verbündete und auch zeitweilige 'existentielle Schenker' (einmal sogar 5-6 gleichzeitig, Marion S., Ralf R., Monyen L., Hartmut K., Ralf H. und noch ein oder zwei andere...), die uns unterstützten. TüTü und ich waren meist getrennt, weil wir neben dem 'Haus der Gastfreundschaft' auch das 'Pilgern' beibehalten wollten, und schließlich - ab 1998 - auch das hinzukommende erste 'Schenker-Selbstversorgungs-Projekt', den 'Friedensgarten' in Pommritz, mit aufrechterhalten mußten. Das 'Haus der Gastfreundschaft' war aus verschiedenen Gründen (Probleme mit 'bürgerlichen Eigentumsansprüchen' auf das Haus, insbesondere durch die Ex-Frau von Gerd B...; Schwierigkeiten mit relativ vielen asozialen und aggressiven 'Gästen', die wir aufgenommen hatten, bis zu 10 gleichzeitig...; Probleme mit 'rechtsradikalen' Gruppen - auch wenn wir diesen z.T. sogar deutlich machen konnten, daß wir nicht in die üblichen 'Feindbild-Kategorien' hineinpassen...) so gefährdet, daß wir einen zusätzlichen seßhaften Projekt-Versuch für sehr sinnvoll hielten, und außerem hatte TüTü den starken Wunsch, endlich ein Selbstversorgungs-Experiment zu beginnen... So folgten wir einer Einladung des in Pommritz schon ansässigen 'LebensGut'-Projektes, dort ein Schenker-Selbstversorgungs-Projekt zu starten... (Welches in den ersten Jahren wegen verschiedener 'Reibungen' mit den in der Nachbarschaft wohnenden 'bürgerlichen Eigentümern' z.T. ähnliche 'Instabilitäten' erlebte wie das 'Haus der Gastfreundschaft'...)

In Dargelütz gelang es uns in den folgenden Jahren, das dortige Projekt zu stabilisieren, indem der VFS Nebengebäude und Grundstücke dazuerwerben konnte: Im Herbst 2000 die Häuser Alte Dorfstr.7-9 (für den symbolischen Euro) , und im Frühjahr 2004 die Häuser Alte Dorfstr. 10-13 (für ca. 14500 Euro, die wir mühselig an Spenden zusammenkratzten)...

Als schönes jährliches Sommerereignis veranstalteten wir in diesen Jahren in Zusammenarbeit mit dem 'Service Civil International SCI' jedes Jahr ein internationales Jugend-Sommer-Camp... In den Jahren 2004/2005 zerbrach dann leider diese Zusammenarbeit, auch weil interne Konflikte in unserer Schenker-Bewegung dazu führten, daß wir ein Camp absagen mußten etc...

Diese internen Konflikte in Schenker-Bewegung, und gleichzeitig heftig dagegen sich aufbäumendes Vorwärtspreschen einzelner Schenker-Aktivisten, prägten die Jahre 2004 bis 2007. Aus dem Verbündeten-Kreis wurden z.T. die als unantastbar festgelegten programmatischen Grundlagen von Schenker-Bewegung (-siehe 'Einleitung zur Grundsatztext-Sammlung'-) in Frage gestellt, Forderungen nach Mitbestimmungsrechten im 'Fundierten Konsens der existentiellen Schenker' gestellt (schon im Winter 2003/2004), auch wegen persönlicher Streitigkeiten ganze Projekte aus Schenker-Bewegung abzuspalten versucht ('Widugard' 2004) usw... Als klärende Grundlage gegen solche Konfliktansätze wurde die 'Kooperationsvereinbarung' verfaßt, die aber in den folgenden 2 Jahren ihrerseits auch wieder umkämpft war...

Im Jahre 2005 wurde das Schenker-Kind Johanna (von Öff!Öff! und Schenkerin Moni) zur Welt gebracht, extra dafür auch 'Schenker-Kind-Konzepte' geschrieben und ein 'Patenkreis' eingerichtet, damit dieses Kind frei zwischen den (bürgerlichen und alternativen) Welten, mit 'Ausgangsheimat' im Schenker-Leben, aufwachsen könnte... Öff!Öff! war bei der Geburt nicht dabei, weil er (im Konsens der wichtigen Schenker-Bewegungs-Aktiven) ins Ausland mußte, um dort die Zusammenarbeit mit einer großen alternativen Gemeinschaft vorzubereiten... Und nach seiner Rückkehr mußte er erstmal direkt nach Berlin 'durch reisen', um dort eine monatelange 'Ketten-Fasten-Mahnwache' vor der Kolumbianischen Botschaft durchzuführen, da die kolumbianische Regierung im Begriff schien, die dortigen 'Friedensdörfer' auszurotten...

Anfang Oktober 2005 sah Öff!Öff! sein Kind Hanna dann das erste Mal (leibhaftig), in Verbindung mit einem großen Treffen von Schenker-Bewegung im 'Friedensgarten'.

Bei diesem Treffen brach dann allerdings ein weiterer großer Konflikt aus, u.a. anläßlich der Frage, ob es zulässig sei, daß Öff!Öff! und Moni mit dem Baby eine Artikel-Serie der Bild-Zeitung unter dem Titel 'Waldfamilie' entstehen lassen dürften...

2006 sah es deshalb anfangs so aus, als würde Schenker-Bewegung sich insgesamt spalten. Öff!Öff!, Moni, Hardy S. und einige andere versuchten, parallel zu den bestehenden Projekten und dem VFS einen 'Neustart' hinzubekommen, woraus der 'Förderverein der Schenker-Bewegung FdSB' und die Projekte 'Biotopia' und 'Andreas Paradies/Schenker-Wahrheitsmacht-Zentrum 2' hervorgingen...

Im Laufe des Jahres kam es dann aber zur 'Wiedervereinigung' von Schenker-Bewegung, und seitdem ist ein Hauptschwerpunkt der Arbeit die Stabilisierung der etwas ins Strudeln geratenen Grundlagen...

Gleichzeitig ergab sich insbesondere aus den Medienberichten über 'Waldfamilie' eine bemerkenswerte Medienwelle, die jahrelang anhielt (auch wenn ab 2008 offensichtlich wurde, daß "von oben" (auch seitens des Staates) Schenker-Bewegung "kurz-zu-halten" versucht wird...)...

Diese Medien-Welle hielt insbesondere auch 2007 noch an, nachdem die 'Waldfamilie' von Öff!Öff!, Moni und Hanna zum Jahreswechsel 2006/2007 durch den Weggang von Moni mit Hanna ins bürgerliche Leben zerbrach (- wobei Öff!Öff! die Bezeichnung 'Waldfamilie' aber im Sinne einer 'idealistisch verbundenen Familie bzw. eines kleinen Schenker-Stammes' weiterverwenden möchte...-), und Öff!Öff! 2007 auf die Suche nach einer oder, aufgrund seines offenen Beziehungsverständnisses, mehreren neuen Frauen fürs Aussteigerleben ging (- was die Medien unter der Überschrift 'Waldmensch sucht neue Waldfee(n)' aufgriffen...-)...
Mit Moni dauert die Auseinandersetzung um Umgangsrechte für Hanna, Unterhaltsansprüche etc. weiter an...

Von April 2007 bis Ende 2008 wirkte an Öff!Öff!s Seite 'Iri' mit, deren Vorstellungstext(e) man im 'Schenker-Blog' auf http://www.die-schenker.net lesen kann...

Neben allem 'Waldfamiliärem' und 'Frauen-Suchen' ging natürlich auch das sonstige Projektengagement, politisches Engagement (z.B. Teilnahme an Protesten gegen den G8-Gipfel 2007) etc. weiter...

Ein Projekt-Versuch "Nächstenliebe und Lebensfreude NL", an welchem sich Öffi 2008 neben seinem Engagement vor allem in den Projekten "Biotopia" und "Haus der Gastfreundschaft" mit-engagierte, scheiterte leider an haarsträubender Unzuverlässigkeit der dabei mitwirkenden "Mit-Idealisten", die nach einer "hoch-idealistischen Anfangs-Phase" dann aber aus ihren eigenen idealistischen Ansprüchen "ausbrechen" und alles mit Schenker-Bewegung Verbundene allergisch wegdrängen wollten...

Es kam dann auch zu Verbindungen zwischen solchen ex-mitidealistischen Einzel-Personen und staatlichen Kräften, woraus in den Jahren 2009 und 2010 eine heftige Verleumdungs- und Anzeigen-Kampagne hervorging, welche sich hauptsächlich gegen Öffi, aber auch gegen SB insgesamt richtete, auch gegen die Vereine und Projekte...
Im Frühjahr 2009 kam es so z.B. zu einer wild zusammen-konstruierten Anzeige gegen Öffi wegen "Verbreitung von Pornographie", und dann auch zu einer sehr verleumderischen MDR-Reportage...

Auf der anderen Seite gab es aber auch neue Aufbrüche wie z.B. eine Gruppen-Staats-Austritts-Aktion in Berlin am 8.5.2009, wo 9 Menschen vor dem Reichstag ihre Personal-Ausweise zerschnitten, nachdem kein Beamter bereit war, diese als Zeichen des Staats-Austritts "zurückzunehmen"...
Einige von diesen Aussteigern entschieden sich direkt auch, als "Schenker" leben zu wollen... Insbesondere "Schenker Raimund" bzw. "Rasputin" entwickelte sich zu einer starken tragenden Gestalt in SB und übernahm die Regie im "Haus der Gastfreundschaft", wodurch Öff Öff u.a. den nötigen Freiraum bekam, sich um die Projekte in Sachsen zu kümmern und auch Aktionen mit anpacken zu können wie ein geplantes "Aussteiger-Wald-Dorf" (Projekt "Auenland", in starker Kooperation mit der NuEra-Gruppe) im Extertal - welches leider wegen staatlichem Widerstand nicht fortgesetzt werden konnte - , oder auch eine 'Gesellschafts-Kunst-Aktion' zusammen mit dem Central-Theater in Leipzig:
Im Herbst 2009 kam es zu diesem Zusammenwirken von Öff!Öff! mit dem Central-Theater Leipzig, indem Öffi auf einem kleinen Gelände direkt neben dem Theater während 6 Wochen die Lebens-Grundlagen eines "Aussteiger-Lebens ohne Staat und Geld" entwickelte und vordemonstrierte...

Nachdem Öffi als 'Gewaltfreie Aktion' wegen der Zerstörung des NL-Projekts (- insbesondere wegen dem Zerbrechen der "Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungs-Rechte" für einen dortigen Schenker-Projekt-Teil namens "Friedens-Wald" -) den Winter 2008/2009 demonstrativ nur noch im Freien übernachtete (sich z.B. neben statt in seine selbstgebauten Jurten legte etc...) und fast ausschließlich von Sammler-Rohkost sich ernährte, setzte er diese radikale Natur-Sammler-Lebensweise während 2009 in Biotopia sehr konsequent fort: Er fuhr eigentlich nicht mehr in die Stadt zum "Containern" (Supermarkt-Reste-Sammeln usw.), sondern blieb in Biotopia, im Naturschutz-Gebiet, und ernährte sich dort zu mindestens 90% "von der Wiese"...
(Obwohl die im Hintergrund weiterwirkenden Verleumder dazu z.T. weiterhin Gegenteiliges behaupteten, gibt es für diese Lebensweise von Öffi wohl unbestreitbare Belege, Augenzeugen, Dokumentationen...)
Den Winter 2009/2010 verbrachte Öffi dann auch im unbeheizten kleinen Ex-Hühnerstall (2 mal 2 Meter groß) im Biotopia-Projekt, bis Februar weitgehend von seinen Natur-Vorräten lebend, dann ab Februar aber auch zunehmend in schöner trauter Zweisamkeit dort mit seiner neuen Frau Anke und manchen von ihr mitgebrachten "Leckereien"...

Ab Februar 2010 gibt es also diese neue Beziehung, in welcher sich Öffi und Anke so stark auf ihr LIEBEvolles Miteinander konzentrieren möchten, daß es ein überzeugendes Beispiel darstellen kann, wie schön partnerschaftliche LIEBE sein kann, wenn sie sich in die LIEBE ZUM GANZEN einfügen will... Sozusagen als Vorleben einer Intensivst-Form bzw. eines Grund-Bausteins "GLOBALER KONSENS-GESCHWISTERSCHAFT"...

Während im Hintergrund weiter auch Konflikte, Wegfallen und allergische Gegen-Aktivitäten von anfangs "eigentlich festest-entschlossenen" Mit-Idealisten vorkamen (z.B. der "Mr.X-Konflikt"...), gelang es andererseits, einen neuen Gemeinschafts-Aufbau in Dargelütz (beim Haus der Gastfreundschaft und benachbartem VFS-Gelände) einigermaßen aufrechtzuerhalten bzw. zu stabilisieren --- verbunden auch mit endlich einigermaßen funktionierender (Web-)Kommunikation unter den verschiedenen SB-Standorten und starker Beschäftigung mehrerer SBler mit Konzepten der INNEN-, KOMMUNIKATIONS- und GEMEINSCHAFTS-ARBEIT (ORGANISCHES DENKEN, LICHT-LIEBES-ARBEIT - welche insbesondere durch die LICHT-LIEBES-Arbeiterin Anke mit-eingebracht wurde -, GEWALTFREIER KOMMUNIKATIONS-KULTUR (GKK), KONSENS-STREBEN usw...)...
Auch aufgrund von Manipulationen an bisherigen Web-Adressen kam es auch zur Eröffnung eines ersten Internet-Forums durch die Schenker selbst, dem schenkeraspiegelforum.plusboard.de ...
((Zuvor in den Jahren hatte es an Internet-Präsenz - im Wesentlichen - anfangs einen von Martin B. zur Verfügung gestellten Teil seiner 'larana'-Website gegeben, dann wohl ab 2002 die Website die-schenker.de, welche in den folgenden Jahren etwas "turbulent" von Harry gestaltet wurde, dann einige Jahre als unsere Haupt-Website die die-schenker.net-Adresse, um welche sich Hardy S. kümmerte, und ab Anfang 2008 zusätzlich das schenkerbewegung.plusboard.de-Forum, welches uns "Tarzan" anbot, als frühere Foren ("Forum I" etc.) von Harry nicht aufrechterhalten werden konnten...))

Auch in diesem Jahr, 2010, nahmen SBler wieder an verschiedenen Veranstaltungen teil:
Z.B. gab es einige LICHT-LIEBES-Seminare, auch in SB-Projekten... In Dargelütz gab es "Landleben-Wochen" und andere Seminare, auch über GKK und Konsens... Und es gab auch Öffis Teilnahme am "Ecotopia-Treffen" in der Nähe von Berlin, woraus einige interessante internationale Kontakte entstanden, z.B. auch mit anderen geldlos lebenden Menschen...

Für die weitere Entwicklung von Öff Öff kann man hier im Forum in den Thread 'OEFFI-SHORT-NEWS' schauen:
http://forum.global-love.eu/viewtopic.php?f=21&t=72


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